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Was bedeutet es eigentlich, introvertiert oder extrovertiert zu sein? Und warum werden diese Begriffe so oft missverstanden? In dieser Folge ist Amina zu Gast. Sie beschreibt sich selbst als junge Muslima, die sprachbegeistert Bildungs- und Erziehungswissenschaft studiert, Poetry-Slammerin ist und sich kreativ (Craftivism/Artivism) für Kinderschutz, Bildung und weitere gesellschaftliche Themen einsetzt. Amina positioniert sich selbst klar als introvertiert und trotzdem oder gerade deswegen spricht sie mit uns bei TaschenWeisheiten. Wir führen ein sehr offenes Gespräch über eigene Erfahrungen, Persönlichkeitsmerkmale und Mythen.
Im spielerischen Element blicken wir auf Personas von Musiker*innen und nutzen diese anhand des Komfortzonenmodells und verschiedenen Batterien und kombinieren diese mit von Amina mitgebrachten Annahmen und Aussagen zu intovertierten und extrovertierten Menschen. Ein spontaner Mix, der viele Erkenntnisse ermöglicht.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür ist das spielerische Element gut
Wie du es abwandeln kannst
Wenn du wissen möchtest, was der Unterschied zwischen Introversion und Extraversion ist, was Schüchternheit damit zu tun hat, wieso Energiequellen ein Schlüssel zur Selbstreflexion sein können und wie das mit gesellschaftlichen Erwartungen, Zugehörigkeit und vorhandenen Strukturen so ist, ist die Folge genau richtig für dich.
Und du?
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns sehr über eine Bewertung. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen den Podcast finden und von den Gesprächen profitieren können.
Vernetze dich mit Amina hier: https://www.linkedin.com/in/amina-g-8b07b7342/
Wir lesen Menschen, noch bevor wir sie kennen und ziehen Schlüsse.
In dieser Folge sprechen wir zu zweit über Aussehen im Arbeitskontext. Die Themen, an denen wir vorbeikommen, sind sehr zentral für uns alle, und dennoch bekommen sie wenig Beachtung.
Körperkommentare, Dresscodes, Lookism und Beauty Bias. Es geht um die Frage der (Un)Sichtbarkeit, wer sich im Job wie zeigen darf – und wer für das gleiche Aussehen andere Konsequenzen spürt.
Beim spielerischen Element schauen wir weg und dann umso genauer hin. Wir raten, was anders ist. Das klingt leicht, öffnet jedoch schnell größere Fragen: Worauf achten wir zuerst? Was übersehen wir? Wie fühlt es sich an, zu scannen und gescannt zu werden?
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür ist das spielerische Element gut:
Wie du es abwandeln kannst:
Im Gespräch wird es persönlich.
Und dann gibt es einen Moment, der für Timothy ganz wichtig ist und eine optische Veränderung in künftige Folgen bedeutet. Lasst euch überraschen.
Diese Folge ist für alle, die sich fragen, warum Aussehen im Job keine Privatsache ist – und was passiert, wenn wir anfangen, genauer hinzuschauen.
Welche Erfahrung hast du mit dem Thema Aussehen am Arbeitsplatz gemacht?
Britt spricht mit uns Klartext über Nachhaltigkeitskommunikation als Übersetzungsleistung statt als “Anstrich” und worum es wirklich geht. Als Beraterin für Nachhaltigkeitskommunikation und D&I-Kommunikation, Trainerin und Speakerin beobachtet sie einiges in Organisationen und teilt neben Tipps auch die leeren Phrasen mit uns, die mehr Widerstand als Beteiligung erzeugen.
Das passt wunderbar zum spielerischen Element, das wir gemeinsam bauen: Ein Green-/Social-Washing-Bingo mit typischen Phrasen aus der Unternehmenskommunikation das du gerne nutzen kannst.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür ist das spielerische Element gut
Wie du es abwandeln kannst
Diese Folge ist für dich, wenn …
Und jetzt du:
Foto c/ Mirjam Kilter
Wenn drei engagierte Menschen miteinander im Gespräch über soziale Engagements sind, klingt „Ehrenamt“ plötzlich gar nicht mehr nach angestaubtem Sitzungsraum.
In dieser Folge spricht Frank Böhringer mit uns darüber, wie soziales Engagement als ein bewusst gewählter Hebel gegen Ohnmacht und für Weiterentwicklung genutzt werden und zeigt dabei auf, wie unterschiedlich und außergewöhnlich dieses soziale Engagement aussehen kann. Hier geht’s um Wirkung, Verantwortung, Lernkurve und richtig gute Zusammenarbeit.
Franks Kompetenzen aus der Lohnarbeitsrolle als HR-Stabsbereichsleiter Strategie und Steuerung bei der AOK Ba-Wü helfen ihm auch als ehrenamtlicher Vorstand der Stuttgarter Wochenzeitung KONTEXT: und setzt damit die strategische Ausrichtung für mehr Demokratie. Bei der Football Cooperative St. Pauli eG ist er Genossenschaftsmitglied aus Sympathie und bei der taz nimmt er regelmäßig Menschen auf politischen Bildungsreisen mit in den post-sowjetischen Raum, in dem er neben den aufgebauten Netzwerken auch eine Patenschaft pflegt.
Was Frank in seinem Leben inklusive des sozialen Engagements aushandelt, haben wir im spielerischen Element per Dilemmata (inspiriert von Dilemmarama the Game) in zwei eigenen Varianten und mit drei Spielemechaniken besprechbar gemacht. In der “Entweder-Oder” Runde muss Frank sich entscheiden und sich immer weiter festlegen, während wir in der zweiten Variante zu dritt untereinander in die Verhandlungen treten, um das möglichst kleinste Übel zu behalten.
Wo du es einsetzen kannst
Wenn du unsere Spielkartenvorlage haben möchtest, melde dich einfach.
Diese Folge ist für dich, wenn du Ideen suchst, wie Engagement in dein volles Leben passt und Sogwirkung oder zusätzliche Wirkung erzeugt, die auch für dich persönlich hilfreich ist. Oder du freust dich einfach über inspirierende Gedanken zum Thema.
Und jetzt du:
Genutztes Foto c/ Julian Rettig
Was passiert, wenn agile Arbeitsweisen nicht in einem Konzern, sondern in einer Kita ausprobiert werden? Jutta Schwarzendahl ist Kita-Leitung und gleichzeitig Teil des Teams von Contio GmbH, das sich u.a. mit agiler Arbeit befasst. In beiden ihrer Arbeitswelten beschäftigt sich Jutta mit Fragen von Zufriedenheit, Eigenverantwortung und echter Mitgestaltung. In dieser sehr spontanen Folge teilt sie, wie sie Methoden aus Agilität und New Work praxisgerecht in ihren pädagogischen Alltag übersetzt hat.
Fern all der unterschiedlichen Definitionen zu Agilität ist Juttas Ziel: mehr Zufriedenheit im Team und bei ihr als Leitung. Wie sie das erreicht und was auf dem Weg dorthin nicht funktionierte, erzählt sie uns in diesem Gespräch über Mut, Experimente, Vertrauen und viel Herz.
Als spielerisches Element erwartet euch ein agiles Storytelling inklusive Review und Retro.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür ist das spielerische Element gut
Wie du es abwandeln kannst
Diese Folge ist für dich, wenn …
Folge Jutta unbedingt auf LinkedIn, hier teilt sie immer wieder Geschichten aus ihrer Arbeitsrealität: https://www.linkedin.com/in/jutta-schwarzendahl-1565581a0/
Welche Erfahrungen hast du mit Agilität gemacht? Berichte uns gerne in den Kommentaren.
Emotionen am Arbeitsplatz – Mit Ulrike Kerkmann
In dieser Folge sprechen wir mit Beccs Riley über einen Begriff, der im Business-Kontext ständig aufkommt und oft ganz unterschiedlich verstanden wird: Authentizität.
Beccs Riley gründete Minzgespinst n.e.V. und arbeitet an der Schnittstelle von DEIB, Inklusion, Neurodivergenz und Geschlechtergerechtigkeit. In unserem Gespräch wird schnell klar, dass „authentisch sein“ nicht einfach ein persönlicher Lifestyle-Spruch, sondern eine Frage von Privilegien, Macht, Kontext, Sicherheit, Privatsphäre und Kosten ist.
Wir sprechen darüber, warum #realness ein Gegenentwurf zu bestimmten LinkedIn-Inszenierungen ist, welche Erwartungen von außen das authentische Ich beeinflussen, inwiefern sowohl das berufliche und als auch das private Ich authentisch sind, es allerdings auch manchmal notwendig ist zu maskieren und zu regulieren. Deutlich wird, dass manche Menschen einen höheren Preis zahlen, wenn sie authentisch sind und die Strukturen das nicht immer ermöglichen.
Im spielerischen Element dieser Folge erwürfeln wir uns Aussagen zur Ergänzung, die wir aber auch an eine andere Person weitergeben können. Dadurch wird sichtbar, wie sehr der Kontext beeinflusst was wir (nicht) sagen und welche Strategien genutzt werden können.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür das spielerische Element gut ist
Wie du es abwandeln kannst
Diese Folge ist für dich, wenn du dich mit dem Begriff “Authentizität” auseinandersetzen möchtest, die Erwartungen an deine Rollen reflektieren magst und eine vielleicht ganz neue Perspektive zum Thema hören willst.
Und jetzt du: Wo sind “Realness” und „Authentizität“ für dich ein Thema und wie gehst du damit um?
Vernetzt euch unbedingt mit Beccs . Neben wertvoller Arbeit teilt es auf LinkedIn und Instagram unter #realness regelmäßig Perspektiven, die in Business-Kontexten viel zu selten vorkommen.
Instagram | https://www.instagram.com/beccs_riley
In dieser Folge sprechen wir mit Bastian Karrasch darüber, was Tools und Spiele in Trainings- und Lernsettings wirksam macht und weshalb sie weit mehr können, als „kurz aufzulockern“.
Bastian bringt unterschiedliche Perspektiven in unser Gespräch ein: als Geschäftsführer von Metalog (Trainings-Tools und Spiele für Gruppen), als Trainer, Coach, Führungskraft, Facilitator und als Papa.
Wir sprechen unter anderem darüber, welche Funktionen Tools und Spiele in Lernsettings übernehmen, wie das mit dem Neuerlernen der Spielekompetenz im Erwachsenenalter ist und wieso Begriffe wie „Serious Game“, „Lernprojekt“ oder „Experiment“ helfen, Widerstände in Organisationen abzubauen.
Gemeinsam reflektieren wir:
Das spielerische Element dieser Folge besteht aus zwei Bausteinen:
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür das spielerische Element gut ist:
Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du Trainings, Workshops oder Meetings gestaltest und nicht mehr nur „darüber reden“ möchtest, sondern erlebbar arbeiten willst; wenn du Tools und Spiele gezielter und bewusster einsetzen möchtest; wenn du mit Lernwiderständen im Raum kämpfst; oder wenn du neugierig bist, wie viel Lerntiefe in scheinbar einfachen spielerischen Settings steckt.
Frage an dich: Welche Erfahrungen hast du selbst mit Tools und spielerischen Elementen gemacht – im Trainingsraum, im Unternehmen oder privat? Welches Spiel hat wirklich etwas in Bewegung gebracht?
Vernetzt euch sehr gerne mit Bastian. Es lohnt sich.
In dieser Folge spricht Birgit Nieschalk mit uns darüber, was eine gute Führungskraft ausmacht und inwiefern es auf Kontextfaktoren und Ausgleichsmöglichkeiten von Fähigkeiten ankommt. Führung ist keine Einbahnstraße.
Dass Führung schon viel früher anfangen kann als es eine Rollenbeschreibung bescheinigt, zeigt Birgit mit ihrer vielfältigen Führungserfahrung eindrücklich: von frühen Leitungsrollen in Jugendgruppen über Projektteams bis hin zum Aufbau eines eigenen Bereichs. Heute arbeitet sie mit Methoden wie Liberating Structures und verbindet damit ihre Haltung von lernorientierter, menschenzentrierter Führung mit praktischer Umsetzung.
Wir sprechen über Begriffe wie Entscheidungsfreude, Delegation, Flexibilität, Integrität, Micromanagement, Empathie und Konfliktfähigkeit, die im Führungskontext wie selbstverständliche Kompetenzen wirken und doch erst im gemeinsamen Gespräch ihre Tiefe entfalten. Birgit bringt hier die wichtige Unterscheidung zwischen hilfreichen und bei Übertreibung hinderlicher Kompetenzen.
Das spielerische Element dieser Folge ist eine Methode, die zur differenzierten Diskussion einlädt, indem Begriffe einzeln aus einem Beutel gezogen werden. Somit lässt sich gut darüber sprechen, wie er interpretiert wird, was er aus unserer Sicht mit Führungskompetenzen zu tun hat sowie welche Zusammenhänge und Lücken entstehen.
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür das spielerische Element gut ist:
Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du deinen neuen / eigenen Führungsstil hinterfragen oder finden willst, wenn du Lust hast, Führung menschlich statt mechanisch zu denken, oder wenn du dich fragst, welche Haltung du als Führungskraft leben möchtest.
Kommentiere gerne:
Vernetzt euch sehr gerne mit Birgit! Es lohnt sich.
Birgit’s Webseite | www.Birgit-nieschalk.com
Publikationen
Mehr Informationen über Liberating Structures gibt es hier |
Arbeits-Empowerment trifft Real Talk: Zwischen fester Rolle im Unternehmen und der eigenen Selbstständigkeit spricht Jorma Schneider in dieser Folge mit uns darüber, was Selbständigkeit und Angestelltenverhältnis bedeuten kann.
Dass es nicht nur ein Arbeitsmodell gibt und einiges ausprobiert werden kann, zeigt uns Jorma schön auf. Wir decken gemeinsam gängige Mythen über beide Arbeitsformen auf und sprechen über Selbstwirksamkeit, Gestaltungsräume, Sicherheit, Privilegien und Rahmenbedingungen guter Arbeitsergebnisse.
Jorma Schneider ist als Agile Coach angestellt und baut zeitgleich seine Selbstständigkeit als Coach und Podcast-Host von JORMAZIN’! aus. In allen Arbeitsfeldern geht es ihm um echtes Wachstum, Lernen und mutige Fragen. Eine Vernetzung mit Jorma und das Reinhören in seinen Podcast lohnen sich.
Das spielerische Element in dieser Folge haben wir „I call Bullshit!“ (aka Are you pooping?) getauft und stimmen ab, ob Aussagen über die Selbständigkeit eher Einhörner (Mythen) oder Scheißhaufen (Bullshit) sind.
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür ist das spielerische Element gut:
Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du überlegst, welche Arbeitsmodell zu dir passt, wenn du bereits zwischen Festanstellung und Selbstständigkeit navigierst, wenn du „ständig-on“ neu deuten willst, wenn du Entscheidungen anders treffen möchtest – und/oder einfach Lust auf ehrliche, spielerische Debatten hast.
Frage an dich: Welche Mythen über Selbstständigkeit oder Festanstellung prägen deine Entscheidungen? Teile sie in den Kommentaren – oder schreib uns, wenn du ein Thema spielerisch im Podcast besprechen möchtest.
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