Tête-à-Tête - 30 Minuten mit Menschen, die Zukunft gestalten

Tête-à-Tête - 30 Minuten mit Menschen, die Zukunft gestalten

By Nicola BrandtSociety & Culture
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Tête-à-Tête - 30 Minuten mit Menschen, die Zukunft gestalten episodes

  • Tête-à-Tête mit Heyo Kroemer - Gestalter der Gesundheitsversorgung von morgen

    Heyo Kroemer leitet mit der Charité das größte Universitätsklinikum Europas. Damit erlebt er täglich, was der demographische Wandel konkret für den Klinikbetrieb bedeutet. Ohne zugewanderte Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte oder Spitzenforschende, wären weder die Zuverlässigkeit noch die Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland gesichert. Und die Herausforderungen werden nicht kleiner. Gleichzeitig hat die Charité mit ihrer Forschung und Lehre auch Schlüssel zur Lösung in der Hand. Das Klinikum setzt Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) nicht nur selbst ein, um die eigene Gesundheitsforschung und -versorgung effizienter und effektiver zu machen, sie forscht auch dazu, wie sich das Potenzial dieser Technologien am besten heben lässt. Im Tête-à-Tête fragen wir ihn, welche Chance er in besserer Datennutzung und künstlicher Intelligenz sieht, um die Herausforderungen im Gesundheitssystem zu meistern. Gewinnt die kosteneffiziente und gesundheitsförderliche Vorsorge, wenn Gesundheitsdaten nicht mehr nur in der Klinik entstehen, sondern auch am Handgelenk? Wir wollen wissen, was in einem Haus wie der Charité heute schon funktioniert und wo die Grenzen liegen, und auch welche Rolle internationale Fachkräfte im deutschen Gesundheitsystem heute und in Zukunft spielen und welche Hürden ihnen im Weg stehen. Und natürlich interessiert uns, wie er auf die geplante Gesundheitsreform blickt.

    ******Host: Nicola Brandt

    Produktion: Sabine Vollmer

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (https://www.grosolprod.com)

    35 min
  • Tête-à-Tête mit Dirk Zorn – Verfechter des lernenden Bildungssystems

    Was muss geschehen, damit aus den PISA-Ergebnissen nicht nur eine weitere Debatte über den Zustand des deutschen Bildungssystems entsteht, sondern eine nachhaltige Dynamik der Qualitätsverbesserung? Das fragen wir Dirk Zorn im Tête-à-Tête. Als Leiter des Programms Bildung und Next Generation der Bertelsmann Stiftung beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und Bildungsdaten so genutzt werden können, dass sie zu konkreten Verbesserungen für Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler beitragen. Mit Change Learning – Gemeinsam zum lernenden Schulsystem arbeitet die Bertelsmann Stiftung mit Bundesländern daran, Strategiefähigkeit und Umsetzungskraft des Bildungssystems zu stärken. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lernen über die verschiedenen Ebenen hinweg: von den Ministerien und Unterstützungssystemen bis zu den Schulen. Dabei geht es um eine konstruktive Datenkultur, wirksame Unterstützungsstrukturen sowie um Führungs- und Organisationsentwicklungsansätze, die Veränderung im Alltag ermöglichen.
    Zugleich entwickelt die Stiftung gemeinsam mit Partnern die Idee einer dauerhaften Lern- und Umsetzungsarchitektur weiter, damit die Lösung ähnlicher Herausforderungen nicht immer wieder von vorne  beginnt.
    Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, was sich aus den neuen PISA-Ergebnissen lernen lässt – und wie aus Diagnose, gemeinsamer Verständigung und konsequenter Umsetzung eine nachhaltige Verbesserung des deutschen Schulsystems entstehen kann.

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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠⁠⁠⁠)

    41 min
  • Tête-à-Tête mit Stefan Kolev – Liberaler Ordnungsökonom mit Migrationsgeschichte(n)

    Stefan Kolev leitet das Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin. Damit hat der Wirtschaftsprofessor von der Westsächsischen Hochschule Zwickau seine Leidenschaft für Ordnungsökonomik, Ideengeschichte und Soziale Marktwirtschaft zum Beruf gemacht. Dem Liberalismus mit menschlichem Antlitz verschafft er als Berater von Bundeswirtschaftsministerin Reiche und mit zahlreichen Beiträgen in Presse, Funk und Fernsehen Gehör, darunter eine Resilienzagenda des Aufbruchs, die er jüngst gemeinsam mit dem Princeton-Ökonomen Markus Brunnermeier verfasst hat. In seinem gerade veröffentlichten Buch formuliert der gebürtige Bulgare Vorschläge, wie sich staatliche Leistungen in ein besseres Verhältnis zu ihrem Preis bringen lassen und die wirtschaftliche Dynamik entfesselt werden kann. Ziel: Junge Menschen für das Leben in Deutschland begeistern – pünktlich zu einer aufgeregten Sommerlochsdebatte zu auswandernden Leistungsträgern. Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, welche Rolle gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung, Demokratie und Abenteuerlust bei der Entscheidung zum Umzug von einem Land ins andere spielen. Wir gehen der Frage nach, wie eine Gesellschaft erkennt, ob sie mit besorgniserregendem brain drain oder mit erfrischender brain circulation konfrontiert ist und was Westeuropa in dieser Hinsicht vom transformationserprobten Osten des Kontinents lernen kann. Ist die gedrückte Stimmung im Land vor allem eine mediale Chimäre, fragen wir, oder gibt es wirtschaftspolitische Rezepte, die Optimismus, Erfindergeist und Vertrauen in Wirtschaft und Demokratie wieder zum Durchbruch verhelfen können? Und natürlich gehen wir der Frage nach, was Ludwig Ehrhard zu all dem gesagt hätte.

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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠⁠⁠)

    40 min
  • Tête-à-Tête mit Katharina Wrohlich – Fachfrau für frauenfreundliche Finanz- und Familienpolitik

    Seien wir ehrlich: Fast alle haben eine starke Meinung zum Ehegattensplitting, aber kaum jemand blickt wirklich durch. Wer endlich alles über Funktionsweise und Wirkung wissen will, muss Katharina Wrohlich fragen. Die Wirtschaftsprofessorin leitet am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung die Forschungsgruppe für Gender Economics, forscht seit Jahren zu den Wirkungen der Familienbesteuerung auf das Arbeitsangebot von Zweitverdienerinnen – fast immer Frauen - und hat gerade einen Reformvorschlag für das Ehegattensplitting vorgelegt, mitentwickelt und unterschrieben von einer Vielzahl von Ökonomen beiderlei Geschlechts und unterschiedlicher Denkschulen.  Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, was das Vorrücken von Frauen auf Spitzen-  und andere Positionen in der Wirtschaft fördert und was es behindert. Wir fragen auch, was dabei am wichtigsten ist: Kinderbetreuung, Besteuerung oder doch einfach nur Normen und Präferenzen? Wir vergleichen die Situation in Deutschland mit Österreich, wo Katharina Wrohlichs Wurzeln liegen und das Ehegattensplittung längst abgeschafft ist, ohne dass sich indes an den hohen Teilzeitquoten bei Frauen sehr viel geändert hätte. Und wir diskutieren, warum es in der finanz- und wirtschaftspolitischen Debatte schnell emotional wird, wenn Steuern und Transfers an Familien und Rollenbilder rühren.

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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠⁠)

    37 min
  • Tête-à-Tête mit Enzo Weber – Wirtschaftsprofessor und Politikberater mit Lösungen für Erneuerungen

    Mit innovativen Abfindungsmodellen zum Jobwechsel ermutigen, die industrielle Erneuerung mit flexibleren und gleichzeitig Sicherheit bietenden Arbeitsmärkten voranbringen, Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen unserer Zeit anpassen – wem fällt ein brandheißes Arbeitmarktthema ein, bei dem Enzo Weber nicht auf der öffentlichen Bühne Kritik und Ideen einbrächte? In Talkrunden, Podcasts und den Abendnachrichten ist der Leiter des Forschungsbereichs Prognosen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein gern gesehener Gast. Und selbstverständlich darf er auch im Tête-à-Tête nicht fehlen. Wir freuen uns, dass er kommt, und fragen ihn bei der Gelegenheit nach seiner Einschätzung zur diskutierten Abschaffung der Minijobs und was das für Betroffene, Betriebe, die sie bis dato gerne nutzen, und die Arbeitsmarktentwicklung bedeutet. Gerne würden wir besser verstehen, wie Aus- und Weiterbildung in einem Land aussehen soll, in dem viele Zugewanderte schon einiges mitbringen, nur eben nicht die deutschen Zertifikate und Diplome,  während zu viele junge Leute ohne Schul- und Berufsabschluss dastehen. Warum hilft es ihnen denn nun so wenig, wenn es gleichzeitig so viele offene Ausbildungsplätze gibt und wie lässt sich das ändern? Was steckt hinter der Neu-Einstellungsflaute besonders für Hochschulabsolventen, wollen wir wissen. Und warum soll es nun die falsche Frage sein, wenn Fatoni singt: „Wann werde ich endlich von KI ersetzt“?


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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠⁠)

    38 min
  • Tête-à-Tête mit Clemens Fuest - Präsident des ifo Instituts und Politikberater mit Oxford-Aura

    Als Präsident des ifo-Instituts ist Clemens Fuest eine der meistgehörten Stimmen, wenn es um wirtschaftspolitischen Reformbedarf in Deutschland geht. Vor seiner Zeit am ifo Institut lehrte der Finanzwissenschaftler mit besonderer Expertise für Unternehmensbesteuerung in Köln, Oxford und Mannheim, wo er gleichzeitig das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung leitete. Im Tête-à-Tête sprechen wir, wie sollte es anders sein, über das wirtschaftspolitische Reformpaket der Bundesregierung unter besonderer Berücksichtigung der Ausgaben- und Steuerpolitik. Dabei sind wir gespannt zu hören, ob die Schleusen für Staatsausgaben aus seiner Sicht gerade richtig oder viel zu weit geöffnet sind, ob das viele Geld wenigstens in die richtigen Verwendungen fließt und was er sich von einer Neuordnung der Fiskalregeln - aka Schuldenbremse -erhoffen würde. Wir fragen, ob die Unternehmen in Deutschland am meisten unter zu hohen Steuern, Löhnen, Energie- und Bürokratiekosten ächzen, oder ob doch die komplizierte Gefechtslage an den internationalen Märkten das gewichtigere Thema ist. Und wie sieht eigentlich seine Traumunternehmenssteuerreform aus?

    38 min
  • Tête-à-Tête mit Hildegard Müller – Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie

    Hildegard Müller steht an der Spitze des Verbands der Automobilindustrie und damit gleichzeitig im Auge des Orkans, der gerade die deutsche Wirtschaft schüttelt. China hat sich vom schnell wachsenden Absatzmarkt zum schärfsten und vor allem sehr innovativen Konkurrenten entwickelt, insbesondere in der zukunftsträchtigen E-Mobilität. Weltweit toben Handelskonflikte und der Kampf um Rohstoffe, Halbleiter und andere kritische Inputs. Und auch industriepolitische Ansätze, die strukturelle Reformen für mehr internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes vermissen lassen, setzen der traditionell exportorientierten deutschen Automobilindustrie naturgemäß zu. Das Ergebnis zeigt sich ganz konkret in Gewinneinbrüchen, Restrukturierungen und allgemeiner Verunsicherung. Zum Glück hat Hildegard Müller als ehemalige Bankerin, Bundestagsabgeordnete, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Vorständin und Hauptgeschäftsführerin in der Energiewirtschaft schon einiges gesehen und kennt die Wirtschaftspolitik aus allen Lebenslagen. Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, wie sich die deutsche Automobilindustrie im weltweiten Rennen um Technologieführerschaft wieder behaupten kann: Geht es darum preisliche Wettbewerbsfähigkeit über Regulierungsvereinfachung, Steuer-, Arbeitsmarkt- und Energiepolitik zu verbessern und wie sieht sie in dem Zusammenhang die aktuellen Reformvorhaben der Bundesregierung? Natürlich sind wir neugierig, wie eine Rohstoffaußenpolitik – oder sollte es globale Lieferketten-Politik heißen? – nach ihrer Vorstellung aussehen könnte. Und wie können sich aus ihrer Sicht Deutschland und Europa als Innovatoren auch bei den neuesten digitalen Technologien wieder stärker ins Spiel bringen? 


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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠)


    37 min
  • Tête-à-Tête mit Corinna Salander – Eisenbahnerin mit hundert Blickwinkeln

    Bekanntlich hat Deutschland 84 Millionen Bundestrainer. Und wem wäre noch nicht aufgefallen, dass es ebenso viele Bahn-Chefinnen gibt, die gerne unzufriedene – derzeit seltener zufriedene – Geschichten über ihr Reiseerlebnis in den sozialen Medien teilen? Doch wer wirklich wissen will, wie Technik, Regulatorik, Infrastruktur und Politik bei der Eisenbahn zusammenspielen, muss Corinna Salander fragen. Die studierte Physikerin hat nach ihrer Promotion in Elektrotechnik das System Eisenbahn in nahezu all seinen Facetten durchlaufen. Sie war für ein bekanntes deutsches Bahnunternehmen und internationale Hersteller von Schienenfahrzeugen und Bahntechnik tätig, hat bei der European Railway Agency europäische Sicherheitsstandards überwacht und als Direktorin des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung wissenschaftlich-strategisch über die Weiterentwicklung des Sektors nachgedacht, bevor sie als Abteilungsleiterin im Verkehrsministerium das Ganze mitgestaltete. Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, was aus ihrer Sicht die wichtigsten Hebel sind, damit die Bahn auch in Deutschland bald(-möglichst) wieder mit ungetrübterem Fahrvergnügen aufwarten kann, was darüber hinaus europaweit den Umstieg von Personen und Gütern auf die Schiene begünstigen kann und welche Länder wir für ihren Schienenverkehr beneiden sollen. Natürlich möchten wir wissen, welche technischen Neuerungen ihr Hoffnung geben. Und wir sprechen darüber, warum Schienentransport einfach ein tolles Fachgebiet ist – gesellschaftlich, wirtschaftlich und technisch.


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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠)


    36 min
  • Tête-à-Tête mit Monika Queisser – Top-Rentenexpertin und Leiterin Sozialpolitik bei der OECD

    Wer etwas über Alterssicherung und die damit verbundene Politik wissen möchte kommt an Monika Queisser nicht vorbei. Die dreifach studierte Volkswirtin und Politikökonomin und Journalistin  hat schon zu Beginn ihrer Karriere beim ifo-Institut in München und der Weltbank in Washington tiefgreifende Rentenreformen in Schwellenländern untersucht und begleitet. Dabei ging es zum Beispiel um weitgehende Umstellungen von Umlage- auf Kapitaldeckungsverfahren, und das bleibt relevant, wenn umlagebasierte Systeme wie das deutsche mit kapitalgedeckten Säulen ergänzt werden sollen. Bei der OECD hat sie den inzwischen den Kinderschuhen entwachsenen Bericht „Renten auf einen Blick“ aus der Taufe gehoben, der OECD-Alterssicherungssysteme in allen ihren Dimensionen vergleicht und von Fachleuten nicht selten als Bibel bezeichnet wird. Auch wenn sie darüber hinaus OECD-Mitgliedsländer auf der gesamten Klaviatur der Familien- und Sozialpolitik berät, verwundert es also nicht, dass die Bundesregierung sie zuletzt in die Rentenkommission berufen hat, deren Abschlussbericht gerade erschienen ist. Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, was Monika Queisser an Renten- und Sozialpolitik so fasziniert und was Länder voneinander lernen können, wenn sie Reformen angehen wollen. Wir fragen sie nach ihrer Bilanz aus den Reformen, die sie über die Jahrzehnte in vielen verschiedenen Ländern beobachtet hat, wie Arbeitsmarkt- und Familienpolitik sich auf gesicherte Alterseinkommen auswirken, und ob es Länder gibt, die im demographischen Wandel besonders gut aufgestellt sind.

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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik: Grosol Prod (⁠⁠⁠https://www.grosolprod.com⁠⁠⁠)


    45 min
  • Tête-à-Tête mit Andreas Bovenschulte – Bundesratspräsident und Bremer Bürgermeister

    Die Stadt Bremen ist vor allem für ihre Stadtmusikanten bekannt, die sich nicht einfach als zu alt und geschwächt abstempeln und abhängen lassen wollen. Das Märchen nimmt ein gutes Ende: Mit Einfallsreichtum und Zusammenhalt trotzt die Gruppe zahlreichen Widrigkeiten und erarbeitet sich die Grundlagen für ein gutes Leben. So stehen sie auch bildlich für das Motto der laufenden Bremer Bundesratspräsidentschaft: VIELE STÄRKEN EIN LAND. Vielleicht hat Bürgermeister Bovenschulte diese Wahrzeichen seiner Stadt als Vorbilder im Sinn, wenn er immer wieder betont, wie viel Zukunftsmusik für das kleine Bundesland in neuen Technologien wie Batteriespeichertechnik, Robotik, Digitalisierung und KI steckt. Im Tête-à-Tête sprechen wir darüber, wo er Bremens wirtschaftliche Chancen sieht und welche Wirtschafts- und Innovationspolitik am besten dafür sorgen kann, sie zu heben. Wir sind gespannt zu erfahren, welche Chancen aus seiner Sicht in dem Anstieg der Verteidigungsausgaben für die Raumfahrt und andere Industrien am Standort stecken, wo es bei Offshore-Wind und Wasserstoffwirtschaft vorangeht und wo es hakt. Und natürlich wollen wir wissen, wie die Forschungsstärke öffentlicher Einrichtungen sich noch stärker in privatwirtschaftlicher Forschung und Dynamik niederschlagen könnte, damit Hafen und Stadt auch in einem gesamtwirtschaftlich und geo-ökonomisch schwierigen Umfeld weiter die Grundlagen für ein gutes Leben legen. 


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    Host: Nicola Brandt

    Produktion: OECD Berlin Centre

    Visuelles Design: Julia Auth

    Musik:Grosol Prod (https://www.grosolprod.com)

    37 min

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Im Tête-à-Tête nimmt die Ökonomin und Leiterin des OECD Berlin Centre Nicola Brandt Sie mit auf ein ungezwungenes Gespräch mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Greifen Sie zu einem Getränk, das Sie lieben, lehnen Sie sich zurück und seien Sie eine halbe Stunde lang dabei!