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Marco Götz ist Inhaber, Macher und Kopf der Marke Drykorn. Angefangen hat alles 1996 mit zwei Herrenhosen-Styles. Was es damals im Handel gab, hat ihm nicht so gut gefallen. Also hat er nach Stationen bei René Lezard und French Connection einfach angefangen, selbst modische, trendige Hosen zu produzieren, die es so noch nicht gab.
Inzwischen ist Drykorn mit progressiven Looks für Männer und Frauen zu einem der wichtigsten Player im Contemporary Markt avanciert und macht auch international zunehmend ein gutes Business. Wie man es schafft, aus dem Nichts eine Marke zu kreieren, welche Herausforderungen aktuell das Business prägen und wie man zwischen den einzelnen Kanälen On- und Offline jongliert und am besten professionell agiert – das hat Marco Götz TW-Modechefin Silke Emig im Gespräch verraten.
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Angefangen hat alles mit 15 in Goslar. Über Ebay hat Fatih Özdemir damals seinen ersten Posten, ein Dutzend Ralph Lauren-Poloshirts, weiterverkauft und ist damit ins Outlet-Business eingestiegen. Nach Höhen und Tiefen betreibt er heute mit seinen Brüdern Abdul Aziz und Enes von Berlin aus den Online-Shop Outlet46.
Wie das Offprice-Geschäft funktioniert, woher die Ware kommt und wie man als inhabergeführter Outlet-Shop zwischen Riesen wie TK Maxx, Zalando Lounge und Best Secret überleben kann – darüber hat Özdemir mit TW-Ressortleiter Jörg Nowicki gesprochen.
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Julian Daynov ist so oft wie kaum eine andere Person auf der Szeneseite der TW zu sehen. Mit beruflichen Stationen unter anderem bei Saks Fith Avenue, Rossi und der Brand und Retail Agentur Liganova konnte er ein breites Netzwerk in der Modebranche aufbauen. Seine Berufserfahrung reicht von Design über Produktentwicklung sowie Einkauf bis hin zur Kuration und Strategieentwicklung für Marken und Händler. Das gesammelte Wissen und seine Ideen gibt er heute mittels eigenem Beratungsunternehmen, mit Büros in Berlin und New York, an eine internationale Kundschaft weiter. Zu diesen zählen nicht nur Modeunternehmen, sondern auch Luxusautomobilhersteller und Interior Brands. Zuletzt präsentierte er seine neue Kollektion in Kooperation mit Studio Seidensticker und machte im Januar mit Neudeutsch im Rahmen der Pitti Uomo auf moderne deutsche Labels aufmerksam.
Eines seiner Spezialgebiete ist das Kundenverhalten und der Einzelhandel der Zukunft. Wie sieht der Future Store aus? Welche Retail-Trends bieten Potenzial? Und wie bringt man Sortiment, Service und digitale Tools in Einklang? Darüber spricht Julian Daynov mit TW-Redakteur Jannis Härtel.
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Bjørn Gulden, seit gut einem Jahr Adidas-Chef, will die Nummer Zwei der Sport-Welt zurück auf Wachstumskurs bringen. Wie ihm das gelingen soll und welche wichtigen Weichen Gulden schon unmittelbar nach seinem Start in Herzogenaurach gestellt hat, weiß TW-Sports-Redakteurin Mara Javorovic. Im Gespräch mit Host Judith Kessler verrät sie, welche Hoffnungen der Wholesale-Partner Gulden erfüllt und welche nicht. Wie er Adidas schneller machen will und warum jetzt Indien im Visier ist.
Disclaimer: Die Folge wurde vor dem Ausrüster-Wechsel des DFB von Adidas zu Nike aufgezeichnet.
Das Exklusiv-Interview mit Bjørn Gulden in der TextilWirtschaft:
Die Adidas-Zahlen 2023:
Moderessortleiterin Silke Emig berichtet Host Judith Kessler von ihren Eindrücken aus den wichtigsten Modemetropolen. Lohnt die Reise nach New York? Gab es spannende Newcomer in London? Wer debütierte in Mailand, was ging in Paris? Und welche Trends schaffen es vom Laufsteg in die Läden?
Mehr aus Paris:
Die Top 30 Looks aus Mailand:
Die Top Looks aus London:
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Fabian Stackmann führt in Buxtehude ein 15.000 Quadratmeter-Haus und damit eines der großen Platzhirschhäuser der Modebranche. 2019 hat er die Geschäftsführung von seinem Vater übernommen und leitet das Unternehmen gemeinsam mit Henning Schleemann. Es ist die vierte Generation des Hauses, das sein Urgroßvater zunächst als Weinhandel gegründet hat. Und er führt damit eine über 100-jährige Geschichte fort. Lokal verankerte Platzhirschhäuser mit enger persönlicher Bindung an die Region und an ihre Kunden gehören aktuell zu den Bestperformern im Markt und das, obwohl sich große Flächen ansonsten schwertun, wenn man an die Signa- und Aachener-Insolvenzen und die andauernde Warenhauskrise denkt.
Wie kann man große Flächen heute noch attraktiv bespielen? Welche Sortimente und Aktivitäten braucht es dafür? Wie kultiviert man eine enge Bindung zu den Kundinnen und Kunden? Darüber spricht Fabian Stackmann mit Host Silke Emig.
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Boris Mirkovic will etwas bewegen. 2019 hat er mit seinem Business-Partner Nikita Kvitkin ein Modeunternehmen in Düsseldorf gegründet. Gemeinsam stoßen sie immer wieder in neue Geschäftsfelder vor. Mittlerweile zählt dazu - neben dem Label Lola Clothing - auch The Qool, ein Store inklusive Agentur im Stadtteil Carlstadt. Im aktuellen TW Podcast erklärt Mirkovic TW-Redakteur Jannis Härtel, was ihn zum Gründen bewegt hat, warum sich Label, Agentur und Store perfekt ergänzen - und wie man eine loyale Community für den stationären Einzelhandel begeistern kann.
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In wenigen Wochen, am 25. April, wird der Hamburger Einzelhandel eine Zäsur erleben. Dann geht das Westfield Hamburg-Überseequartier in Betrieb, eine der größten und bedeutendsten Neueröffnungen der vergangenen Jahre. Es soll „einen neuen lebendigen urbanen Ort in der Metropole bilden“, so der Anspruch der Investoren. Weit über eine Milliarde Euro wurden unweit der Innenstadt verbaut. Herzstück ist ein Shopping-Center mit einem beeindruckenden Marken-Lineup, aber es wird auch Hotels, Wohnungen, eine eigene U-Bahn-Station und demnächst sogar ein eigenes Kreuzfahrtterminal geben. Westfield Hamburg-Überseequartier, da sind sich alle einig, wird die Stadt und den Einzelhandel in der Stadt verändern. Wie sehr, darüber spricht Jörg Nowicki mit Andreas Bartmann, Geschäftsführer des Outdoor-Händlers Globetrotter und Präsident des Handelsverbands Nord.
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Das Jahr 2023 ist für die Luxusmarken und Konzerne nicht mehr ganz so stark gelaufen wie die Jahre zuvor. Das zeigen die Bilanzen, die sie in den vergangenen Wochen nach und nach veröffentlicht haben. Wie sind die Erwartungen für 2024? Wer sind die Gewinner? Wer hat zu kämpfen? Und ist das, was Pharrell Williams für Louis Vuitton macht und für einen ungeheuren Medien-Buzz gesorgt hat, eigentlich erfolgreich? Darüber spricht Jörg Nowicki mit Tobias Bayer, der für die TextilWirtschaft aus Mailand über alles rund um die internationale Luxusbranche berichtet.
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Die Erfolgsgeschichte unseres heutigen Gasts beginnt, als er als 13-Jähriger drei Paar limitierte Sneaker-Modelle ergattert, sie mit einem lukrativen Aufschlag weiterverkauft und damit so viel verdient wie in zwei Wochen Ferienjob. Für Stepan Timoshin ist dieser Deal die Initialzündung, ins Reseller-Business einzusteigen. Ein Milliardenmarkt, an dem er sich in den vergangenen Jahren seinen Anteil erarbeitet hat. Timoshin ist mit seinem Unternehmen Vaditim zu einem Star der Sneaker-Szene geworden, über dessen Aufstieg und Luxusleben die Wirtschaftspresse schreibt und über den schon ein Dokumentarfilm gedreht worden ist. Wie funktioniert sein Geschäftsmodell? Warum eröffnet er jetzt zusätzlich zum Online-Kanal auch stationäre Läden? Und wie führt man eigentlich als 22-Jähriger ein Millionen-Unternehmen? Darüber spricht Jörg Nowicki mit dem Vaditim-Gründer.
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