The Bleeding Overachiever

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The Bleeding Overachiever episodes

  • Best of Archiv: Netflix Review Margaret Atwoods wunderbare "Alias Grace"
    Habt ihr schon die sechsteilige Netflix-Adaption von Margaret Atwoods historischem Roman „Alicas Grace“ gesehen? Nein? Dann bitte unbedingt nachholen, denn diese Serie ist so packend, das sie einen sprachlich, ästhetisch wie inhaltlich nicht loslässt.
    Toronto, 1843: Das junge Dienstmädchen Grace wird mit sechzehn des Doppelmordes an ihren Arbeitgebern (Nancy Montgomery und deren Dienstgeber Thomas Kinnear) schuldig gesprochen. In letzter Sekunde wandelt das Gericht ihr Todesurteil in eine lebenslange Gefängnisstrafe um. Sie verbringt Jahre hinter Gittern, bis man sie entlässt. Im Haushalt des Anstaltdirektors begegnet sie dem Nervenarzt Simon Gordon, der ihrer Geschichte auf den Grund gehen will: Ist Grace eine gemeingefährliche Verbrecherin oder unschuldig?
    Esther Ecke und ich sprechen in dieser Folge über die Adaption des Buchs, Arbeiter*innen-Solidarität der Working Class, die Anziehung zwischen Grace und Simon, die besondere Freundschaft zu Mary Whitney und nicht zuletzt die Moral der Geschichte.
    Falls es denn eine gibt.
    39 min
  • #30: Solokarriere mit kleinem Budget – Lisa Spielmann über den Weg zur 1. Single
    Sponsor der Episode ist BLINKIST
    Wie geht das eigentlich, Musikerin werden? Und zwar selbstbestimmt und eigensinnig, ohne irgendeinem Dude, der einem beim Songwriting mit ausgelutschten ACDC-Riffs reingrätscht?
    Das habe ich Lisa Spielmann gefragt. Die Sängerin und Produzentin aus der Nähe von Köln arbeitet zur Zeit an ihrem Debüt, verließ aus guten Gründen ihre bisherige Komfortzone Band und erfand ihr ganz eigenes Pop-Panoptikum: das „Spielmannsland“.
    Trotz der Pandemie veröffentlichte Spielmann 2020 ihre ersten beiden Singles und erzählt heute im Podcast ehrlich-anekdotisch über den Druck von YouTube-Views, die Angst vor gemeinem Feedback und den berüchtigten Selbstzweifeln.
    Sie gibt Einblicke „Behind the Scenes“ und erklärt, wie eins mit wenig Budget geschmackvolle Videos dreht, Marketing-Exzesse vor dem Rechner überlebt und dem Plan A des Herzens folgt.
    Shownotes:
    https://lisaspielmann.de/
    51 min
  • #29: Eine große Portion ... Obsession
    „Sind wir nicht alle ein bisschen OCD, haha?“
    „Nein, Anneliese, sind wir n-i-c-h-t!“
    Zwänge sind popkulturell definitiv im Kommen – und bieten trotz des hohen Identifikationspotenzial jede Menge stereotyper Stolperfallen, in die neurotypische Menschen tappen können, wenn sie nicht aufpassen. #soOCD
    In dieser großen Portion sprechen Esther und Bianca über Obsessionen in Literatur, Film und Online-Texten und ziehen bewusst eine Grenze zwischen diagnostizierten Zwangsstörungen und diesem Gefühl, das auch alle anderen Menschen kennen, wenn sie sich in einer Sache verrannt haben. Wann wird ein Zwang krankhaft? Was ist magisches Denken? Und wie soll eins eigentlich nicht über Covid-19 obsessen, wenn jede Tageszeitung voller mieser Nachrichten ist?
    Wir lesen Melissa Broder (@SoSadToday), Peter Wittkamp (Für mich soll es Neurosen regnen) und bell hooks (All about love), diskutieren unser eigenes Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit und eruieren, wo wir als Teenager vielleicht einen Ticken zu weit gegangen sind, um ein Love-Object zu beeindrucken.
    Shownotes
    Peter Wittkamp: Für mich soll es Neurosen regnen
    Melissa Broder – Twitter @sosadtoday, Roman „Pisces“ und Essayband „So Sad Today“
    Bell hooks, All About Love
    Pauline Campos – Stop saying you’re so OCD
    OCD-Account @obsessivelyeverafter
    Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
    // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska und Esther Ecke
    Cut: Iris Böhm
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    1 hr
  • #28: Liebes Medientagebuch, "Selling Sunset" macht süchtig
    Liebes Medientagebuch, eigentlich dachte ich, ich sei immun gegen diese Art von Reality-TV. Dann fing ich mit Selling Sunset an und verliebte mich in die Häuser in LA, Sunset Boulevard, Pool-Parties und den fast schon vergessenen Style der mittleren 00er-Jahre.
    Ganz ehrlich: die Serie könnte auch vor 10 Jahren spielen, oder? Politische Statements sucht man vergebens, es geht um die „wirklich wichtigen Dinge im Leben“: Cash, Diamond Rings, Swimming Pools.
    Was macht die Faszination aus? Und warum kann ich nicht wegsehen, wenn sich die Frauen gegenseitig psychisch fertig machen?
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    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    24 min
  • #27: Hinter den Kulissen - Die Hackerin
    Im Format "Hinter den Kulissen" spreche ich (Esther) mit Frauen aus Berufen, in die man eher selten Einblicke bekommt. Da ich durch meinen Job als PR-Frau selbst in die IT-Sicherheitsszene gerutscht bin und mich das Thema sehr gepackt hat, habe ich Nina Fasel eingeladen. Eigentlich hat Nina mal Kunstgeschichte studiert - heute arbeitet sie als Hackerin. Geprägt von Serien wie "Mr. Robot" stellen wir uns Hacker*innen als zurückgezogene Nerds, komplett in schwarz, in chaotischen Zimmern ohne Licht und vor vielen Bildschirmen sitzend vor. Und wie ist es wirklich?
    Nina und ich reden über ihren Arbeitsalltag, wie sie in den Job gerutscht ist und wie lange es braucht, um ein Passwort zu hacken. Außerdem teilen wir unsere Erfahrung mit Online-Paranoia und versuchen zu verstehen, warum es immer noch so wenig Frauen in technischen Berufen gibt. On top bekommen wir von Nina Tipps aus erster Hand, wie wir unsere (Online-) Identität einfach besser schützen können. Spoiler: Password Manager it is!
    Shownotes
    Ninas und meine Podcastempfehlung: https://darknetdiaries.com/
    Securitychecklist:
    Eine Open-Source-Checkliste mit Informationen zur Verbesserung der Privatsphäre und Sicherheit im Internet.
    Have-I-been-pwned:
    Die Möglichkeit zu prüfen, ob ein E-Mail-Konto durch einen Datenverlust gefährdet wurde.
    PrivacyTools:
    Eine Übersicht und Informationssammlung über Dienste, Werkzeuge und Wissen zum Schutz der Privatsphäre vor z.B. Massenüberwachung.
    Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
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    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Esther Ecke
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    46 min
  • #26: Eine große Portion "Does sex still sell"
    „Does sex still sell?“ Ich musste nicht lange über die Antwort nachdenken. „Klar! Heute vielleicht mehr denn je.“
    Warum? Weil es 2020 akzeptiert(er) ist, sich als Frau selbstbewusst-freizügig zu geben und die eigene Sexualität – wie man so schön sagt – „zu ownen“. Weg vom Male-Gaze, hin zu radikaler Selbstliebe. Toll, was der Feminismus alles geschafft hat! Wir können nackt im Internet, und Feministinnen sein. Wir können unseren Sex-Appeal einsetzen, ohne als Schlampen zu gelten und einfach so sein „wie wir sind“. Wait ... ist es vielleicht doch nicht so einfach?
    Haben sich zu altbekannten Idealen vielleicht sogar neue dazugesellt, die den Druck erhöhen? Statt „nur“ schlank zu sein, musst du heute auch stark sein und deine Oberschenkelmuskeln flexen. Du darfst Filler im Gesicht haben, solange es deine Kollegin „natürlich“ findet und dein Autorinnenfoto auf dem Buchrücken? Kann gerne ein bisschen lasziv, aber bitte nicht zu billig sein. Damit es auch ganz sicher ein Bestseller wird.
    In dieser großen Portion sprechen Esther und ich über unsere persönlichen Erfahrungen mit körperlicher Freizügigkeit und widmen uns in einem popkulturellen Mashup der performativen Sexualität von Billie Eilish, Taylor Swift und Katja Krasavice. Wie kann selbstbestimmtes Sexy-Sein in einer Gesellschaft gelingen, die ihren eigenen Sexismus noch nicht überwunden hat – und Frauen ab 45 shamed, Hotpants zu tragen?
    Shownotes
    Katja Krasavice – Die Bitch Bibel (Apple Podcasts)
    Billie Eilish – Not my responsibility (YouTube)
    Doku Americana (Netflix)
    Arte: Magersucht als Wettbewerb
    // Alle Infos wie du unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    1 hr 4 min
  • #25: Esthers Medientagebuch zu Mad Max - Fury Road
    Im Format "Esthers Medientagebuch" stelle ich (Esther) kurz einen Film, Serie vor, der mich in der letzten Zeit beschäftigt hat und teile meine Gedanken. Diese Woche geht es um einen Actionfilm: Mad Max: Fury Road. Der Film ist zwar bereits von 2015 aber meiner Meinung zeitlos sehenswert - und das obwohl Actionfilme eigentlich gar nicht mein Genre sind.
    Im Medientagebuch erzähle ich, warum mich der Film so fasziniert, wieso ich ihn feministisch finde und dass ich beim Schauen des Films das erste Mal "Spaß" an Gewalt hatte.
    Musik: C Major Prelude Bach (YouTube Audio Library under Creative Commons CC licence)
    Shownotes
    Der Film auf Amazon
    Spannende Reihe auf Youtube von Innuendo Studios über den Film und wie er mit klassischen Actionfilm-Tropes bricht
    Good read zu Eve Enslers Rolle im Film:
    19 min
  • Best of Archiv: Gegen den Vergewaltigungs-Stempel: Wie Nina Fuchs Öffentlichkeitsarbeit für Betroffene leistet
    Sponsor der Episode ist BLINKIST

    Trigger-Warning sexualisierte Gewalt

    Tl;dr: Wie können Betroffene in der medialen Öffentlichkeit für Gerechtigkeit kämpfen, ohne selbst auszubrennen und Kontrolle über die eigene Geschichte zu verlieren? Do’s & Don’t bei der Zusammenarbeit mit Journos, Anwälten und der Justiz


    Zusammenfassung:
    Nina Fuchs Fall beginnt am 18. April 2013. Die junge Frau, damals 30 Jahre alt, feiert mit Bekannten in München, später in besagter Nacht auch mit neuen Bekannten. Einer dieser neuen Bekannten bringt Nina einen Drink. Kurz darauf setzt ihre Erinnerung aus – bis sie in einem Park wieder zu sich kommt. Schemenhaft erinnert sie sich an Männer, die sich an ihr vergehen. Details der Erinnerung? Fehlen komplett.


    Vor zwei Jahren die große Überraschung: Ninas mutmaßlicher Täter wird anhand der DNA-Spuren aus seinem Sperma in der Datenbank gefunden. Dennoch stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn ein. Nina möchte das nicht hinnehmen, und entscheidet sich dafür, weitere Instanzenwege zu durchlaufen.


    Die Straftat ist das eine, mit dem Nina konfrontiert ist. Das andere sind die Medien, die sich – mal mehr, mal weniger ausgewogen – auf ihren Fall stürzen. Interviews anfragen, Nina vor die Kamera bringen und dem Fall so Aufmerksamkeit geben.


    Ich (@groschenphilosophin) spreche heute mit Nina darüber, wie es sich anfühlt, wenn einem das eigene Gesicht plötzlich mit der Headline „Vergewaltigung“ von Zeitungsständern entgegenlächelt.


    Wie ihr Vertrauen nicht nur in die Justiz, sondern auch in die sogenannte „Vierte Gewalt“ stellenweise stark gelitten hat, und warum Frauen, die über andere Frauen schreiben, nicht automatisch solidarische Mitkämpferinnen für mehr Gerechtigkeit sind.


    Shownotes:


    Ninas Kampagne auf GoFundMe


    Rena Föhr: Kein Prozess trotz DNA: Wie Nina Fuchs nach einer Vergewaltigung für Gerechtigkeit kämpft


    Bild.de über Nina


    Ninas Petition auf change.org


    Supporte uns auf Steady
    1 hr 14 min
  • #23: Eine große Portion ... Wut - mit Neo-Co-Host Esther Ecke
    Willkommen zur zweiten Staffel von Tired Women – ab jetzt mit Esther Ecke. Im Format "Eine große Portion" suchen wir uns abwechselnd ein Thema oder einen Begriff aus, über den wir dann aus persönlicher, wissenschaftlicher und popkultureller Perspektive sprechen.
    Ohne Gewähr auf Vollständigkeit, dafür immer mit dem Anspruch, Gedankengänge zu aktivieren und Anstöße zu liefern, die mithilfe der von uns genannten Literatur noch weitergesponnen werden können.
    Während Wut für Bianca etwas ist, das sie schon als Kind ausleben durfte; musste Esther ihren Zugang zu dieser archaischen Emotion erst durch Bücher und Serien ergründen. Warum ist Wut bei Frauen so verpönt? Wann kann Wut emanzipierend sein – und wann ist sie einfach nur ein Stigma, das schreibenden Frauen anhaftet und ihren Worten jegliche intellektuelle Wertigkeit abspricht?
    Shownotes
    “Eine Autorin muss essen” von Marlen Hobrack, taz
    Serena Williams and the trope of the 'angry black woman'
    Black Women’s Liberatory / Olivia N. Perlow
    The Seven Necessary Sins of Women and Girls / Mona Eltahawy
    Rage Becomes Her. The Power of Women's Anger / Soraya Chemaly
    "The Experience and Expression of Anger: Relationships with Gender, Gender Role Socialization, Depression and Mental Health Functioning" von Beverly A. Kopper und Douglas L. Epperson, in: Journal of Counseling Psychology 43, no. 2 (April 1996), S. 158-165. Link: http://dx.doi.org/10.1037/0022-0167.43.2.158.
    "Behavioural Activation Links to Creativity Because of Increased Cognitive Flexibility", von Carsten K.W. De Dreu, Bernard A. Nijstad und Matthijs Baas, in: Social Psychology and Personality Science 2, n0. 1 (Juli 2001), S. 86-94. Link: https://doi.org/10.1177/1948550610381789.
    1 hr 9 min
  • XX: Kennst du eigentlich ... meinen anderen Podcast?
    Hi ihr treuen Hörerinnen und Hörer!
    Bevor ich endgültig für zwei Monate in die Podcast-Pause gehe, wollte ich euch noch sagen, dass es deutlich mehr von mir zu hören gibt, wenn ihr das wollt und mich und meinen Wiener Grant zwischenzeitlich vermisst.
    Ich habe nämlich einen zweiten Podcast, der heißt #badassbynature und ist seit Januar 2019 via Steady zu hören.
    Ganze anderthalb Jahre und knappe 60 Episoden also habe ich schon vor dem Mikro gesessen, um anderen Tipps und Tricks gegen Bürostuhlterror aufzunehmen. Ich spreche alleine und mit anderen zum Beispiel darüber, wie man Dead-End-Jobs für seine eigenen Projekte und den Start in die Selbständigkeit nutzen kann. Wie man gute von schlechten und beschissenen Auftraggebern unterscheidet, wie man öffentlich Missstände anprangert oder mit Ende Zwanzig nochmal den Beruf wechselt.
    Wie du den Podcast hören kannst?
    Du gehst auf steady.fm/groschenphilosophin
    Wählst das Audio-Support-Paket aus und schließt eine Mitgliedschaft ab.
    Danach kannst du direkt auf Steady auf den Button „Podcast“ klicken und alle Folgen in einen Podcast-Player deiner Wahl importieren.
    Mit dem Audio-Support unterstützt du auch Tired Women.
    Wir hören uns im September!
    4 min

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