The Bleeding Overachiever

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The Bleeding Overachiever episodes

  • Best of Archiv: Groschenphilosophin im Interview mit Bianca Jankovska: "Mein Ego ist schon gekränkt!"
    Am 19. Oktober startete die erste Staffel meines feministischen Medienpodcasts „Tired Women“. Das Ziel: Autorinnen, Journalistinnen und Medienmacherinnen in den Fokus rücken. Direkt bei den Betroffenen nachfragen, was sie in ihrem beruflichen Alltag zwischen Schreiben, Marketingmaßnahmen und Leser*innenfeedback so umtreibt. Dazwischen: Einzelepisoden zu Problemen, von denen die meisten Hörer*innen noch nichts gehört haben. Dass man als Urheberin nach Publikation nichts an verkauften Büchern verdient, zum Beispiel. Es sei denn, sie werden zu Bestsellern (oder selbst verlegt).
    Im Juni endet nun die 1. Staffel nach 21 Episoden. Ich? Gehe noch einmal in mich und reflektiere für alle Interessierten öffentlich, was ich heute als One-Woman-Show anders machen würde.
    Nachzulesen auch hier.
    18 min
  • Best of Archiv: Wie postet es sich mit 10.000 Zuseher*innen über Mental-Health, Bea Frasl?
    „Eigentlich schade“, dachte ich mir unlängst, „dass ich in der ersten Staffel gar keine Podcasterin mit dabei hatte!“


    Bis mir dann einfiel, dass ich sowieso gerne mal wieder mit Bea (@fraufrasl) aufnehmen wollte. Sie selbst hat mich vor knapp einem Jahr in ihren großartigen Podcast „Große Töchter“ eingeladen, um über meine Insta-Strategien zu sprechen. Heute hat Bea – Funfact – mehr Follower als ich und ist mit ihren kritischen, aktuellen und pointierten Messages aus der feministischen Insta-Bubble nicht mehr wegzudenken.


    Ich habe das Experiment gewagt, kein Thema für unsere Episode festzulegen und mich so wieder dem Ursprung des Podcastens zu nähern. Weniger Hard Facts und Zitate, mehr geteilte Erfahrungswerte und intime Einblicke behind the screens.


    Geklappt hat das Vorgehen so gut, dass wir unsere laut gesprochenen Gedanken gar nicht mehr bremsen konnten.


    Was passiert, wenn der eigene Insta-Account plötzlich woanders diskutiert wird?
    Ist es okay, sich nicht mit Followern zu treffen?
    Wie viel Bedürfnis nach Aufklärung und Solidarität braucht es, um regelmäßig zu podcasten?
    Und was sind überhaupt unsere beruflichen Alternativen, nachdem wir bereits intensiv da draußen an unseren Public Personas gewerkt haben?


    Hört rein, wie wir unsere Egos auseinandernehmen und den Ursachen der „Gratwanderung Selbstexponierung“ auf den Grund gehen.
    1 hr 15 min
  • XX: Warum eigentlich "Dear Girlboss": Lesung und Diskussion mit Jankovska & Feller
    Für alle, die nicht live bei der Lesung dabei sein konnten gibt es jetzt eine qualitativ hochwertige Aufzeichnung im Podcast „Tired Women“ nachzuhören – zusammengeschnitten wie immer von der großartigen Iris Böhm.
    Moderiert hat unsere Lektorin Sophie Gruber, die nochmal ganz genau nachfragt:
    - Was war die Intention hinter dem Buch?
    - Haben wir Angst, dass unsere Kapitalismuskritik mit Misogynie verwechselt wird?
    - Wie entstehen Illustrationen im Team – und warum haben wir manche davon wieder verworfen?
    - Was hat das Buch zu unserer eigenen Auseinandersetzung mit dem Künstlerinnen-Dasein beigetragen?
    1 hr 41 min
  • #20: Ciani Höder über ihr Medien-Start-Up "ROSAMAG"
    Ciani Höder ist gerade 30 geworden, sie ist Berlinerin, studierte Journalistin und Gründerin vom ROSAMAG. Dem ersten, deutschen Online-Lifestylemagazin, das Schwarze Frauen* und Freund*innen seit 2019 informiert, inspiriert und Vorbilder schafft.
    „ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen Schwarzen Frau“ – so steht es auf der Homepage. Die Ressorts heißen „Fashion“, „Kultur“, „Leben“, „Pflege“ und „Menschen“. Leser*innen erfahren zum Beispiel, was Colorism bedeutet, ob man heute noch „Dreadlocks“ sagen sollte und warum wir im Kampf gegen Corona nicht „all in this together“ sind.
    Ich spreche heute mit Ciani über die Herausforderungen, die hinter den Kulissen auf eine unabhängige Medienmacherin und ihr Team zukommen.
    Wie organisiert man eine Redaktion, die inzwischen aus 14 Autorinnen besteht? Was sagen Start-Up-Dudes, wenn sie ihnen das Konzept pitcht und wie finanziert man eigentlich eine digitale Publikation, ohne prekäre Umstände zu glorifizieren?
    Werbepartner der Episode
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    // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du meine Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Cut: Iris Böhm
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    57 min
  • #19: &Töchter - wenn 5 Frauen 0 Bock auf verstaubte Verlage haben
    "Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass meine Inhalte nachhaltig weiterproduziert werden.
    "Inspiriert. Unbändig. Jung." Die fünf Frauen vom Münchner Verlag &Töchter wollen das Verlegen neu denken. Erst vergangenen Herbst wurde es so richtig offiziell mit der Verlagsgründung. Seither gab es vor allem Events an ungewöhnlichen Orten.
    Ich möchte in dieser Episode von Sarah und Elena wissen, warum es aktuell noch keine Bücher zu kaufen gibt, was man bei der zeitgeistigen Vermarktung von Mensch und Buch beachten muss – und warum die beiden lieber am eigenen Business arbeiten, als in einem verstaubten Verlag mit Hierarchien.
    /// Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
    // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du meine Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Cut: Iris Böhm
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    47 min
  • XX: Wie zur Hölle integriere ich einen Online-Kurs in mein Leben?
    Hi there, ich melde mich zwischenzeitlich aus dem Homeoffice-Off der ersten Tired-Women Media-Academy, die Mitte März gestartet ist und noch bis Anfang Mai läuft. Hinter mir liegen sechs Wochen, fünf Live-Sessions, siebenunddreißig leere Mate-Flaschen und +-15 Stunden, in denen ich mit angehenden, beruflich festgefahrenen und neustartenden Frauen aus der Medienbranche Real-Talk geführt habe.
    In dieser Episode geht es darum, wie man besagte Wochen Live-Unterricht via Zoom in seinen Berufs- oder Studienalltag integriert. Schließlich ist es nicht so, als ob das Leben jemals auf ein „Stop“-Zeichen hören würde. Es macht, was es will und beschert uns auch in Zeiten von Weiterbildungen schlaflose Nächte, Trennungen, Hundewelpen oder vollgeschissene Windeln.
    Diese Episode kannst du auch auf tiredwomen.de nachlesen.
    Alle Infos zum 2. Durchgang der Academy findest du hier.
    13 min
  • Best of Archiv: Piggybacking als bewährte Berufsstrategie für durchschnittliche Mediendudes
    "Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass meine Inhalte nachhaltig weiterproduziert werden.

    Es gibt diese Persönlichkeiten, bei denen fragt man sich schon, warum sie seit Jahren so viel Raum in der deutschsprachigen Medienöffentlichkeit bekommen. Mehr Verträge signen als Mittelklassemusiker. Ohne groß etwas zu sagen zu haben mit überschlagenen Beinen auf Bühnen sitzen und mit anderen B- bis D-Promis bei einer Weißweinschorle über Gott und die Welt palavern, als ob es noch mehr live aufgezeichnete Laberpodcasts zwischen zwei weißen, uninteressanten Menschen auf Apple iTunes bräuchte.


    Beim Hinhören in der eigenen Bubble fällt leider auf, dass besagte Personen von anderen meist als sehr sympathisch beschrieben werden. Sie gelten als „angenehme Gesprächspartner“, manchmal sogar auch als „totaaaal witzig“. Sie können „gut zuhören“, und hätten immer nur „das Wohl ihrer Audience“ im Sinne.


    Aber ist es wirklich so einfach? Zeit für eine 5-Step-Analyse der Piggyback-Strategie, die schon manche 08/15-Dudes und Duderines auf die oberen Plätze der Publikums-Lieblinge katapultiert hat.


    8 min
  • #17: Bestseller-Autorin Alice Hasters über Coverfotos, Carlton-Habitus und Tokenism im deutschen Journalismus
    Partner der heutigen Episode ist das Netzwerk „Chancen-Aufsteiger“. Ein Förderprogramm für junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren, die aus finanzschwachen oder Nichtakademiker-Familien stammen und einen sozialen Aufstieg anstreben.
    Alice Hasters ist vielen Hörerinnen vermutlich schon ein Begriff. Sie produziert gemeinsam mit Maxi den Podcast “Feuer und Brot”, seit Kurzem ist sie Bestsellerautorin. Ihr Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten” (Hanser Blau) bildet die Grundlage unseres heutigen Gesprächs. Wir diskutieren die Cover-Gestaltung, sprechen über strategisches Verhalten von Verlagen, Reni Eddo-Lodge Vergleiche und die Frage, wie und ob man Tokenism entkommen kann.
    Insta-Account-Empfehlungen
    Aminata Touré @aminajmina
    Fabienne Sand @ffabae
    @wirmuesstenmalreden
    Literaturempfehlungen
    Mohamed Amjahid: Unter Weißen - Was es heißt, privilegiert zu sein (Hanser)
    Hä, was ist denn ein Token? (Missy Magazine)
    Reyhan Şahin: Yalla Feminismus (Tropen)
    25 ways to tokenize or alienate a non-white person around you (or, 25 examples of the racism we witness on a regular basis)
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    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Cut: Iris Böhm
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    1 hr 13 min
  • #16: Warum ich aufgehört habe, Taylor Swift zu hassen – mit Julia Hackober
    "Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass meine Inhalte nachhaltig weiterproduziert werden.
    Ja, ich gebe es zu: erst im Dezember habe ich auf Instagram über Taylor Swift abgelästert. Den Titel "Artist of the Decade"? Unverdient! Ihre Live-Performance? Fand ich "schwach". Ich schrieb, dass sie eine mittelmäßige Sängerin und eine langweilige Persönlichkeit sei – ohne sie zu kennen. Ohne selbst in der Musikindustrie zu arbeiten oder dort innerhalb sexistischer Strukturen agieren zu müssen.
    Meine internalisierte Misogynie war schneller und griff deutlich intensiver, als mein Verstand. Erst bei näherer Auseinandersetzung fiel mir auf: Taylor hatte trotz Superstar-Status wenig Kontrolle über negative Schlagzeilen und musste sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, um alte Denkmuster zu durchbrechen und privat Glück zu finden.
    Zu sehen bekommen haben wir von dieser Entwicklung schließlich anderthalb Stunden in der Netflix-Doku "Miss Americana". Erneutes PR-Spektakel oder erneutes Misstrauen gegenüber erfolgreichen Mainstream-Artists?
    Zeit, um über all das mit Julia Hackober zu sprechen. Sie ist Kulturjournalistin, Deputy Director bei Iconist Welt und Podcast-Host von "The Real Word".
    Shownotes:
    Wendy Williams says it's 'unbelievable' Taylor Swift is named AMAs Artist of the Decade
    Taylor Swift - Miss Americana
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    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Cut: Iris Böhm
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    Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    44 min
  • #15: Jelena Pantić-Panić über den Hustle junger Journalistinnen (@medien.geil)
    "Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass kritische Inhalte wie diese nachhaltig weiterproduziert werden.
    Jelena Pantić-Panić war noch sehr jung, gerade einmal 20, als sie durch Zufall im österreichischen Journalismus landete und sofort Fuß fasste. Genauer gesagt bei Biber, einem Popkultur-Magazin für sogenannte „neue“ Österreicherinnen und Österreicher.
    Heute arbeitet sie als freie Journalistin unter anderem für die Maxima und betreibt den Instagram-Account @medien.geil, auf dem sie über die Branche und ihre Besonderheiten schreibt.
    In dieser Episode von Tired Women sprechen wir darüber, wie wir uns das Dasein als Journalistinnen mit 20 vorgestellt haben, wo uns bis heute die schwersten Steine in den Weg gelegt wurden – und warum der Journalismus auch nach dieser lehrreichen und oftmals schmerzhaften Dekade immer noch einen festen Platz in Jelenas Herzen hat.
    Shownotes:
    www.medien-geil.at
    Das Biber
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    Cut: Iris Böhm
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    Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    43 min

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