The Bleeding Overachiever

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The Bleeding Overachiever episodes

  • #41: Was macht eigentlich eine Data Scientist?
    Sponsor dieser Episode ist der Haymon Verlag. Ich durfte euch heute das Buch „Immer noch wach" vorstellen. Neugierig? Der Roman ist überall erhältlich bzw. bestellbar, wo es Bücher gibt. Auf der Website des Haymon Verlags findet ihr außerdem noch viele andere spannende Bücher: https://www.haymonverlag.at/.
    Eins meiner Buch-Highlights 2020 war "Invisible Women - Exposing Data Bias In A World Designed for Men" von Caroline Criado-Perez. Um mehr über das Thema aus erster Hand zu erfahren, habe ich mich mit der Data Scientist Angelika Schmid getroffen und sie gefragt, was man in dem Job überhaupt macht und auf welche Herausforderungen man als Quereinsteigerin stößt. Angelika erklärt mir, was es mit Korrelation und Kausalität von Daten auf sich hat und warum wir schon in der Schule einen gesunden Umgang mit Daten lernen sollten. Außerdem machen wir einen Ausflug in netzpolitische Themen wie Datenschutz und -transparenz und landen schließlich beim Imposter-Syndrom von Frauen in technischen Berufen.
    Shownotes:
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Esther Ecke
    Cut: Iris Böhm
    Cover-Design: Julia Feller
    The Book of Why von Judea Pearl & Mackenzie
    The Circle von Dave Eggers
    Cousera
    Udemy
    Kettle
    54 min
  • #40: Eine große Portion ... Scham
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    Bianca und Esther greifen tief in die Mottenkiste der Emotionen und widmen sich in dieser großen Portion der Scham. Während wir begriffen haben, dass Body-, Slut- und Menstruationsshaming in gewissen Bubbles bereits überholt sind, hat Konsum- und Flugscham nicht nur durch Corona Hochkonjunktur. Frei nach dem Motto: Du bist, was du öffentlich (nicht) sagst, isst, tust und denkst. Im schlimmsten Fall: ein schlechter Mensch. Naja, zumindest in den Augen anderer. Scham erfüllt übrigens durchaus wichtige gesellschaftliche Funktionen. Aber wann ist es denn jetzt okay, zu “shamen”? Und was hat es eigentlich mit der Fremdscham auf sich?
    Esther und Bianca reflektieren in der großen Portion ihre eigene Beziehung zur Scham, erzählen wie sie zu FKK-Stränden stehen, überlegen in welcher Beziehung Scham zu Macht steht und wie das Internet eine neue "Shaming-Kultur" geschaffen hat.
    Othega Uwagba: Whites: On Race and Other Falsehoods
    Mama Contra über Cancel Culture
    Ali Ghandour über Ehre und Scham im Islam
    1 hr 6 min
  • #39: Wie bleibt das AmazedMag relevant, Antonia Wille?
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    Antonia Wille kenne ich schon lange. Naja, zumindest aus diesem Internet. Sie bloggt seit 2008 und hatte erst fünf Jahre einen Solo-Blog, bevor sie mit den Stil-Ikonen Amelie Kahl und Milena Heisserer Amazed-Mag gründete. Ein Lifestyle-Mag für politisierte Frauen unserer Generation. Was als Early-Twenties-Projekt startete, ist als Ort für gepflegten Medienkonsum mit den Gründerinnen mitgewachsen.
    Und Antonia? Die hat dieses Jahr nicht nur auf Amazed gebloggt, sondern auch ihr erstes, eigene Buch bei einem großen Publikumsverlag herausgebracht. Es heißt Angstphase. Aber um Ängste geht es in dieser Episode eigentlich gar nicht so sehr.
    Ich wollte von Antonia wissen, worauf sie sich in 2021 freut. Wann sie im vergangenen Jahr gemerkt hat, dass sie privilegiert ist. Was das Schreiben mit ihrem Leben macht - und wie man akzeptiert, auch mal mit einem großen Projekt fertig zu sein, ohne sofort das nächste anzufangen.
    /// Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
    // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Julia Feller
    1 hr 2 min
  • #38: Eine große Portion ... Reisen
    Diese Episode wird durch die NZZ unterstützt. Erfahre spannende Geschichten und Hintergründe zu aktuellen Themen - im täglichen Podcast «NZZ Akzent» auf Spotify oder Apple Podcasts.
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    SHOWNOTES
    Reisen war schon vor Corona dank Flugscham, Klimakrise und dem unreflektierten White-Privilege so manch Influencerin ein brenzliges Thema. Während Corona? Verkommt es beinahe zum Tabu. Als ob der Virus das Fernweh der Menschen aufhalten könnte. Obwohl es kaum jemand zugibt, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Die Deutschen reisen weiterhin, es wird nur nicht mehr darüber gepostet. Was sagt das über uns als Gesellschaft, als Menschen aus?
    In dieser großen Portion „Reisen“ reflektieren Esther und Bianca ihre eigenen Travel-Fehltritte der vergangenen Jahre; überlegen laut, wie sich künftig ethischer reisen ließe und werfen einen kritischen Blick auf Trends wie Digitale Nomaden, Ghetto-Tourism und Slow Traveling. Obwohl wir – irgendwo auch Zurecht - im Zeitalter des erhobenen Zeigefingers leben, gibt es doch noch ein paar blinde Flecken, die vom Shaming ausgenommen werden: Roadtrips zum Beispiel.
    Dabei haben die Trips mit dem alten Camper auch nicht gerade die beste Co2-Bilanz.
    Shownotes
    Co2-Rechner
    https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/
    37 Grad – Digitale Nomaden während Corona
    https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-homeoffice-am-strand-100.html
    Check yourself, you wreck someplace else
    https://www.bitchmedia.org/article/check-yourself-you-wreck-someplace-else-checklist-responsible-summer-travel
    1 hr 8 min
  • #37: Einfach nur zuhören – S.M. Gruber liest "Seite Zwei"
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    Wir haben ein neues Format: „Einfach nur zuhören!“.
    Die Pandemie dominiert weiter unser Leben, wir befinden uns immer noch oder wieder im gefühlt 180. Lockdown und auch das kulturelle Leben liegt weiter brach. Das trifft auch Autorinnen und Schriftstellerinnen hart. Deswegen haben wir uns entschlossen jeden Monat Autorinnen eine Bühne zu geben – und ihr könnt eben einfach mal nur zuhören! Neben einer kleinen Lesung aus einem eigenen Text ihrer Wahl, stellen sich die Autorinnen euch vor und wenn euch gefällt, was ihr hört, erfahrt ihr auch, wo ihr die Texte bekommen könnt. Den Anfang macht heute Sophie Gruber mit ihrer Kurzgeschichte „Seite Zwei“.
    Wenn ihr auch mitmachen möchtet oder spannende Autorinnen in eurem Freundes- oder Bekanntenkreis habt, meldet euch gerne bei uns per Mail an [email protected] oder per DM auf Insta @tiredwomen_community. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!
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    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Julia Feller
    20 min
  • #36: Ferda Ataman ist #vonhier
    „Die Vorstellung von einer »weißen« Aufnahmegesellschaft, in die Migranten reinkommen, ist eine Art deutsche Lebenslüge“ das sagt Ferda Ataman. Sie ist 1979 geboren, Publizistin und schreibt seit ihrem 25. Lebensjahr über Migration, Geflüchtete und Integration.
    Unter anderem für Spiegel Online, wo sie zum Beispiel der Frage nachgeht, warum Ausschließlichdeutsche so beleidigt sind, wenn man sie Kartoffeln nennt und sich gleichzeitig dazu berechtigt fühlen auf jedem Podium danach fragen, wo diese Frau Ataman eigentlich ihre Wurzeln hat.
    Ferda Ataman hat über 20.000 Twitter-Follower, ist Vorsitzende der Initiative „Neue deutsche Medienmacher“ – der größten bundesweiten Vereinigung von Journalistinnen und Journalisten mit Migrationszusatz und das ist noch lange nicht alles. In ihrem Buch „Hört auf zu fragen, ich bin von hier“ kontert sie geläufigen und oftmals argumentativ ziemlich fragwürdigen Thesen zum Thema Integration.
    Ich habe Ferda gefragt, was es mit einem macht, wenn die eigenen Texte ständig als Einwürfe einer „Migrantin“ gelesen werden, wie sie mit Hate umgeht, was im Mainstream-Journalismus vor 15 Jahren anders war als heute und worüber wir hoffentlich in 15 Jahren nicht mehr diskutieren müssen.
    Viel Spaß beim Hören – und kauft euch unbedingt das Buch, wenn ihr mehr von Ferda lesen möchtet.
    Shownotes
    Ataman, Ferda (2019): Hört auf zu fragen, ich bin von hier (Fischer Verlag)
    Jankovska, Bianca (2020): Kompetenz vs. Präpotenz – sind wir alle dafür gemacht, Insta-Aktivist*innen zu sein
    Podcast-Empfehlung: X3 – der erste Podcast zu post-sovietischer Identität in Deutschland
    Buch-Empfehlung: Reyhan Şahin – Yallah, Feminismus
    1 hr 12 min
  • #35: Eine große Portion ... Wintering
    Diese Episode wird durch die NZZ unterstützt. Erfahre spannende Geschichten und Hintergründe zu aktuellen Themen - im täglichen Podcast «NZZ Akzent» auf Spotify oder Apple Podcasts.
    „Welcher Tag ist eigentlich heute, Esther?“
    „Keine Ahnung.“
    Keine Ahnung – so lautet die Antwort auf viele Fragen, die wir uns in dieser Episode stellen. Ist es möglich, gewisse Phasen des Lebens einfach zu überwintern, sich komplett rauszuziehen und die Decke über den Kopf zu ziehen – obwohl wir in einer Gesellschaft leben, die nie inne zu halten scheint? Auch nicht im Lockdown?
    Welche realpolitischen Voraussetzungen braucht es, damit nicht nur Superreiche auf den Malediven überwintern können? Wie könnte Winterschlaf in unserer zentraleuropäischen, spätkapitalistischen Gesellschaft funktionieren? Was nützen kollektiv verhängte Lockdown-Regeln, wenn es kein Recht auf Home-Office gibt? Kann Bücherlesen die Tatsache relativieren, dass es gerade nicht sowas wie „Freizeit“ gibt?
    Dabei mögen wir den Winter ja eigentlich, mit seinem Potenzial für Selbstreflexion, Introversion und Neuanfänge. Doch dieses Jahr, da fehlt uns alles Mögliche, das früher selbstverständlich schien.
    Während der Pandemie gleicht jeder Morgen dem nächsten. Ein unendliches grau in grau, das nicht – wie früher – von Highlights im Schnee, in Clubs oder auf Mopeds in Südostasien unterbrochen wird.
    In dieser gut durchmischten Episode erinnern wir uns daran, wo wir früher überwintert haben und suchen Zuflucht in Zukunfts-Utopien.
    Shownotes
    https://www.derhauptstadtbrief.de/ins-licht/
    59 min
  • #34: Medientagebuch – Wild Wild Women
    Wie steht ihr eigentlich zu Western? Ich (Esther) habe mit Cowboys und Kanonen schon als Kind nicht viel anfangen können und als erwachsene Frau betrachte ich das Genre natürlich mit einem noch kritischeren Blick. Western triefen vor Pathos und männlichen Fantasien. Kürzlich bin ich auf Netflix über die Miniserie "Godless" gestolpert und war trotz meiner Vorbehalte positiv überrascht, weil die Serie mir zum ersten Mal Frauen im Wilden Westen sichtbar gemacht hat. Jetzt, wo die Pandemie mich in mein persönliches Niemandsland verbannt hat, habe ich mich angefixt von Godless auf die Suche nach weiteren Frauen aus dieser mir so fremden Ära gemacht. Von drei solcher Frauen erzähle ich heute im Medientagebuch.
    Intro Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Esther Ecke
    Schnitt: Gregor Fischer
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik:
    Audiojungle (lizenziert)
    C Major Prelude Bach / Western Background Music (beides YouTube Audio Library under Creative Commons CC licence)
    Auswahl der Quellen:
    Black Frontiers: A History Of African American Heroes In The Old West von Lilian Schlissel, New York 2000.
    Stagecoach Mary Fields
    Meet Stagecoach Mary, the Daring Black Pioneer Who Protected Wild West Stagecoaches
    Ancestors of Science: Susan LaFlesche Picotte
    The Incredible Legacy of Susan La Flesche, the First Native American to Earn a Medical Degree
    Pearl Hart – Lady Bandit of Arizona
    Anderson, Parker (Juli 28, 2002). "How A Woman Robber Became A Famous Outlaw". The Daily Courier. S. 6A – via Google News Archive.
    Female bandit Pearl Hart: “I shall not be tried under a law in which my sex had no voice in making”
    17 min
  • #33: Von Cosmo-Volontärin zu Head of PR bei Steady – Personal Talk mit Katrin Jahns
    Unser erstes Treffen hätte ursprünglich ein casual Business-Dinner zum Austausch zwischen Steady-Team und Steady-Publisher werden sollen. Letztlich hat es sich aber eher angefühlt wie ein Schnack mit alten Freunden. Wir lachten, tranken Weißweinschorle und speisten hervorragend im Jolesch, ohne zu wissen, was uns die kommenden Monate bevorstehen würde.
    Der Abend war so nett, dass Katrin und ich uns entschieden, in Kontakt zu bleiben. Seither hatten wir schon ein paar seelisch sehr wohltuende Wiedersehen und ich dachte mir angesichts des 2. Lockdowns: „Hey, warum nicht einen Podcast zusammen aufnehmen?“
    Ich habe Katrin gefragt, wie sie damals als Volontärin zur Cosmo gekommen ist, ob sie heute gerne einen Lifestyle-Blog starten würde und welche Learnings sie als Teamleiterin von Kommunikation und Presse in diesem Jahr bei Steady machen durfte.
    Sind mehr Menschen denn je dazu übergegangen, von ihrer Community Geld für Inhalte zu verlangen? Ist Steady nur für Journos da? Und für wen eignet sich dieses alternative Finanzierungs-Modell überhaupt?
    Ich gebe natürlich auch meine Meinung wieder und stelle erstaunt fest: Steady ist die längste berufliche Verpflichtung meines bisherigen Lebens.
    3 Jahre Steady, sechs Jahre Groschenphilosophin. Zwei Dinosaurier der deutschsprachigen Blogosphäre haben miteinander gesprochen.
    Shownotes:
    Katrins Blog: die Stelle war gut (https://diestellewargut.art.blog/)
    Katrin auf Insta: @kleinstod
    Engaged Journalism Playbook von Krautreporter
    Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
    // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 2 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.
    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    1 hr 27 min
  • #32: Eine große Portion … Gossip
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    Warum hat Gossip eigentlich so einen schlechten Ruf? Wann ist Gossip legitim? Kann Gossip vielleicht sogar Hierarchien am Arbeitsplatz aufdröseln? Und: was lernen wir beim gossipen eigentlich von- und übereinander? Das wollen Esther und Bianca in dieser großen Portion herausfinden.
    Esther erzählt, warum sie es seltsam findet mit Menschen befreundet zu sein, mit denen sie nichts gemeinsam hat – außer dem Hass auf eine bestimmte Sache. Bianca erzählt von ihrem Guilty-Pleasure RTL Exclusiv und aus welchen Gründen sie heute trotzdem lieber auf Lästereien verzichtet.
    Es geht um Sylvie Meis, Barbara Schöneberger, die britischen Royals, Heidi Klum und die TV-Serie Gossip Girl – wie immer untermauert von Studien und Büchern, die die beiden gelesen haben.
    Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen
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    / Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at
    Intro-Vocals: Vanessa Kogler
    Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska und Esther Ecke
    Cover-Design: Julia Feller
    Musik: Audiojungle (lizensiert)
    1 hr

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