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Gefahr durch Desinformation: Wie Unternehmen sich schützen können – Interview mit Uwe Wolff
In einer Welt, in der Fake News und gezielte Desinformationskampagnen immer häufiger werden, stellt sich die Frage: Wie können Unternehmen ihre Reputation und Glaubwürdigkeit wahren?
Im Interview gibt Uwe Wolff Einblicke in sein Buch „Desinformationsangriffe auf Unternehmen abwehren“ und erklärt, wie sich Unternehmen auf diese Bedrohungen vorbereiten können. Mit praktischen Tipps und spannenden Fallbeispielen!
Das Buch
Desinformationsangriffe auf Unternehmen abwehren
Das dunkle Geschäft mit Fake News & Co und wie man sie bekämpft, 2024
215 S. 10 s/w-Abbildungen, Bibliographien.
Springer Gabler. ISBN 978-3-658-43754-1
Spätestens seit den massiven Desinformationsangriffen auf westliche Impfstoffhersteller während der Coronapandemie ist klar: Gezielt gestreute „Fake News“ haben sich vom politischen in den wirtschaftlichen Raum ausgebreitet und Unternehmen werden sich zunehmend bewusst, dass auch sie zur Zielscheibe werden können. Die Folgen eines Desinformationsangriffs können gravierend sein: Wertverluste, Reputationsschäden sowie verunsicherte Mitarbeitende, Geschäftspartner und Investoren. Die modernen Kommunikationskrieger verfügen im Internet und in den sozialen Medien über ein mächtiges, breit gefächertes und relativ kostengünstiges Arsenal, mit dem sich Desinformationen in minutenschnelle effektiv verbreiten lassen, sodass Unternehmen kaum Zeit bleibt, sich wirksam dagegen zu wehren. Uwe Wolff beleuchtet die neue Situation, in der sich Unternehmen befinden, gibt Auskunft zur Abwehr von Desinformationsangriffen und zu deren zukünftiger Entwicklung. Dazu interviewte er unter anderem Medienanwälte und Kriminologen, Unternehmens- und IT-Berater, einen Darknet-Spezialisten, sowie einen Medien-Prankster und den ehemaligen Vorsitzenden der deutschen Wikimedia. Der Inhalt• Teil 1: Der Siegeszug der Informationskrieger• Teil 2: Desinformation – aus dem politischen Raum in die Wirtschaft• Teil 3: Abwehr und Aufarbeitung Der AutorUwe Wolff ist Kommunikationsberater für strategische Rechts- und Krisenkommunikation. Er ist CEO der europaweit ersten Agentur, die sich ganz auf Litigation-PR spezialisiert hat, der NAÏMA Strategic Legal Services GmbH in Berlin. Wolff ist Autor der Bücher „Im Namen der Öffentlichkeit“ und „Medienarbeit für Anwälte“ (beide Springer Gabler) und einer der drei Direktoren der Crisis and Litigation Communicators‘ Alliance (CLCA) mit Sitz in London.
Über den Autor
Uwe Wolff ist CEO der NAÏMA Strategic Legal Services GmbH in Berlin, der ersten Agentur Europas, die sich ganz auf Litigation-PR spezialisiert hat. Als Autor mehrerer Fachbücher, darunter „Im Namen der Öffentlichkeit“ und „Medienarbeit für Rechtsanwälte“, ist er Experte auf dem Gebiet der strategischen Kommunikation, Krisenkommunikation und Desinformationsangriffe. Uwe Wolff ist Co-Director der in London ansässigen „Crisis & Litigation Communicators Alliance“ (CLCA).
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Das Konzept des „Killerphrasen-Friedhofs“ von Anne Schüller ist ein interessanter Ansatz zur Verbesserung der Kommunikation innerhalb von Unternehmen und zur Förderung einer positiven Kundeninteraktion. Was steckt dahinter?
Killerphrasen-Friedhof
Killerphrasen sind negative, oft abwertende Äußerungen oder Standardantworten, die in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern oder zwischen Mitarbeitern und Kunden verwendet werden. Diese Sätze schränken die Kommunikation ein und können das Vertrauen und die Motivation beeinträchtigen.
Der Killerphrasen-Friedhof dient dazu, diese negativen Äußerungen zu identifizieren, zu sammeln und symbolisch „zu beerdigen“. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen solcher Phrasen zu schaffen und eine offenere, positivere Kommunikationskultur zu fördern.
Unternehmen werden ermutigt, häufig verwendete Killerphrasen zu identifizieren, die in ihrer Organisation vorkommen. Schüller schlägt vor, diese Phrasen in Workshops oder Teammeetings zu sammeln und zu diskutieren.
Nachdem Killerphrasen identifiziert wurden, sollten Teams an positiven Formulierungen und Alternativen arbeiten. Dies fördert eine konstruktive Kommunikation und hilft, die Beziehung zu Kunden und untereinander zu verbessern.
Der Prozess zielt darauf ab, eine langfristige Veränderung in der Kommunikationskultur eines Unternehmens zu bewirken, sodass negative Phrasen vermieden und durch positive, motivierende Sprache ersetzt werden.
Fazit
Insgesamt zielt das Konzept des Killerphrasen-Friedhofs darauf ab, negative Kommunikation zu erkennen und aktiv zu verändern, um die Zusammenarbeit und die Kundenbeziehungen zu verbessern. Schüller betont, dass eine positive Kommunikationskultur entscheidend für den Erfolg von Unternehmen ist, insbesondere in Bezug auf Kundenbindung und -zufriedenheit.
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