Populistische Diffamierungen („Lügenpresse“), Framing-Debatten,
politische Instrumentalisierungen und Zensurierungen bis hin zu
Übernahmeversuchen öffentlich-rechtlicher Medienanstalten – in vielen
Ländern Europas sind „die Öffentlich-Rechtlichen“ unter massiven Druck
geraten. Dem gegenüber steht ein großes gesellschaftliches Bedürfnis
nach „Unabhängigkeit“ und (weltanschaulicher) „Neutralität“ der medialen
Vermittlung und Aufbereitung von Informationen. Medientechnologische
Veränderungen aufgrund der Digitalisierung der Medienlandschaft gehen
mit einem tiefgreifenden gesellschaftlichen, ethisch hoch bedeutsamen
Wandel einher. In diesem Kontext diskutieren Marianne Heimbach-Steins,
Claudius Bachmann und Josef Becker die jüngste Jubiläumsausgabe des
Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften, die das Zusammenspiel
von gelingender Demokratie und starken, unabhängigen
öffentlich-rechtlichen Medien zum Thema hat. cb
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