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Junge Leute zu einem Dienst im sozialen Bereich oder der Bundeswehr verpflichten? - Umfragen zeigen: Dafür gäbe es in der Bevölkerung durchaus Sympathien. Jugendverbände lehnen einen gesellschaftlichen Pflichtdienst aber ab. Ließe sich die Sicherheit Deutschlands mit einem Pflichtjahr verbessern? Könnte man damit den Pflegenotstand beheben? Und wie leiden die aktuellen freiwilligen Gesellschaftsdienste unter den Kürzungen der Fördergelder durch den Bund? Darüber diskutiert Paul Hasel mit KLJB-Landesvorsitzendem Franz Wacker. Außerdem spricht "Total Sozial" mit einer FSJlerin über ihre Erfahrungen beim Sanitätsdienst der Malteser.
(WIEDERHOLUNG vom 14. Juni 2024)
Seit 1999 ist der 25. November der Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Ziel ist es, jegliche Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit zu bekämpfen und auf das Thema aufmerksam zu machen. Doch reichen die Maßnahmen, die unsere Gesellschaft gegen die Gewalt an Frauen unternimmt? Allein im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 155 Femizide - Frauen, die Opfer von geschlechterspezifischer tödlicher Gewalt wurden. In welchem Zusammenhang stehen Gender-Pay-Gap und Femizide? Wie könnte Geschlechtergerechtigkeit Gewalt an Frauen reduzieren? Und wie wird Frauen geholfen, die vor der Gewalt flüchten müssen? "Total Sozial" spricht mit Susanne Nothhafft, Professorin für Recht in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) in München, über Ursachen und Lösungsansätze von geschlechterspezifischer Gewalt. Außerdem erklärt die Leiterin der SkF-Frauenhäuser im Erzbistum München und Freising, Cornelia Trejtnar, wie Betroffenen vom Verband geholfen wird.
In Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Dies hat auch enorme Auswirkungen auf ihre Ernährung. Teilweise haben Kinder aus armutsbetroffenen Familien nicht genug zu essen, vor allem aber landet oft ungesundes Essen auf ihren Tellern.
Mehr über den Lichtblick Hasenbergl und das Projekt "Gesund isst gut" erfahren Sie hier.
In dieser Folge von "Total sozial" sprechen wir über Wohnungslosigkeit, den stillen Notstand vor unserer Haustür. Wir hören die bewegende Geschichte von Christian, der nach seiner Scheidung jahrelang auf der Straße leben musste, bevor er endlich wieder ein eigenes Zuhause fand. Ludwig Mittermayer vom Katholischen Männerfürsorgeverein erklärt, warum Wohnungslosigkeit immer mehr Menschen betrifft, auch solche, die mitten im Berufsleben stehen. Er zeigt auf, welche Maßnahmen helfen könnten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, und wie wichtig bezahlbarer Wohnraum für die Zukunft unserer Gesellschaft ist. Hören Sie rein und erfahren Sie, was getan werden muss, damit Wohnungslosigkeit nicht zum unausweichlichen Schicksal wird.
Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Recht auf selbstbestimmtes Sterben, auch mit Hilfe Dritter, ist die Suizid-Prävention wichtiger denn je. Menschen, die sich in einer akuten Lebenskrise befinden und einem hohen Leidensdruck ausgesetzt sind, hadern mit ihrer Situation und entwickeln unter Umständen den Wunsch, ihrem Leben vorzeitig ein Ende zu setzen. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen haben die Malteser in Rosenheim jetzt einen neuen Dienst ins Leben gerufen: "Todeswünschen im Gespräch begegnen" heißt das niederschwellige Angebot. Claudia Hanrieder leitet den Dienst und erklärt, wie es gelingen kann, im Gespräch den Tunnelblick von suizidgefährdeten Menschen wieder zu weiten.
Außerdem berichtet die Leiterin der Malteser Fachstelle Ethik, Karin Gollan, wie sich die Malteser als Reaktion auf das Verfassungsgerichtsurteil zum assistierten Suizid positioniert haben, und welche Konsequenzen das für die Arbeit in den Malteser Einrichtungen hat.
Hinweise:
In diesem Podcast geht es um Suizid, Krankheit und Tod. Wenn Sie wissen, dass Themen wie Selbstmord und Tod Ihnen gerade nicht gut bekommen, dann hören Sie diesen Podcast bitte nicht an.
Bei akuten Krisen und drohendem Suizid bieten der Krisendienst Bayern unter 0800 655 3000 oder die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 kompetente und kostenlose Unterstützung rund um die Uhr.
Kontakt Claudia Hanrieder:
Tel. 08031-80957255 - [email protected] - www.malteser-rosenheim.de
Bild: IMAGO/Panthermedia
Niemand geht gerne allein ins Kino oder ins Theater. Wenn man älter wird, werden die Kontakte allerdings rarer, und viele Senioren finden niemand mehr, der mit ihnen in die Oper oder ins Museum geht. Die Malteser bieten deshalb in München einen Kulturbegleitdienst an. Das Angebot richtet sich vor allem an Senioren, ist aber auch für Menschen mit Handicap gedacht.
Was der Kulturbegleitdienst alles im Programm hat, und wie er funktioniert, das erklärt in diesem Podcast Birgit Winter, Leiterin des Malteser Kulturbegleitdienstes. Ebenfalls im Studio ist Klaus Heiden. Er berichtet von seinen Erfahrungen als ehrenamtlicher Kulturbegleiter. Die Münchnerin Sabine Tscheschlock ist sehbehindert und erzählt, wieso ein Besuch im Museum mit dem Kulturbegleitdienst anders ist als mit Freunden. Und Moderator Paul Hasel hat sich selbst ein Bild gemacht: er hat sich einer Seniorinnen-Gruppe bei einem vom Kulturbegleitdienst organisierten Besuch im Ägyptischen Museum (Bild) angeschlossen.
Rund zwölf Prozent aller Paare verlieren ein Kind während der Schwangerschaft. Für viele Betroffene ist das ein Schicksalsschlag - dennoch fehlen häufig die Räume, das zu verarbeiten. Kann man um einen wenige Wochen alten Fötus überhaupt trauern? Astrid Gosch-Hagenkord sagt: Ja! Als Betroffene engagiert sie sich im Verein "Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister". Gemeinsam mit der Gynäkologin und Pränatalmedizinerin Dr. Agnes Huber erklärt sie, in welcher Situation sich Betroffene befinden und wie ihnen am besten geholfen werden kann.
(WIEDERHOLUNG vom 13. Oktober 2023)
Wenn Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Gründen nicht bei den eigenen Eltern aufwachsen, dann brauchen sie einen anderen Ort, an dem sie Geborgenheit, Schutz und Liebe erfahren. Kinder- und Jugendheime erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Sie sichern das Kindeswohl, wo dies zu Hause gefährdet ist. Doch es wird immer schwieriger, den Bedarfen gerecht zu werden. Martin Hagner leitet das Josefsheim in Wartenberg, die größte Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Erding, undist Sprecher des „Fachforums Stationäre Erziehungshilfen“ der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe bei der Caritas München und Freising. Welche Lösungsvorschläge er hat und was jeder von uns tun kann, um die Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen, darum geht’s in dieser Folge von Total Sozial.
(WIEDERHOLUNG vom 13. September 2024)
Lebensmittel retten ist gut fürs Klima. Aber warum eigentlich? Das erklärt Christiane Barnickel von der Deutschen Umwelthilfe DUH. Die Aktion TauschGut von der Caritas in München zeigt, wie man Lebensmittel doch noch nutzen kann, die eigentlich im Müll gelandet wären.
(WIEDERHOLUNG vom 5. Juli 2024)
Mehr Infos zur Aktion TauschGut der Caritas
Mehr Infos von der Deutschen Umwelthilfe DUH zum Thema Lebensmittelverschwendung
Seit Wochen spitzt sich die Migrationsdebatte in Deutschland zu. Die Parteien überbieten sich mit Vorschlägen, wie man die angeblich unendlich große Masse an Menschen gar nicht erst ins Land hereinlässt. Die Wortwahl wird immer unmenschlicher. Das macht Willi Dräxler von der Caritas Angst. Er ist dort Referent für Migration und sieht, was die aufgeheizte Debatte anrichtet: Verunsicherte MitarbeiterInnen, Geflüchtete in Panik. Dabei sind Migranten die Sündenböcke für ganz andere Probleme. Welche das sind und wie die Lage in Oberbayern wirklich ist, das erzählt Willi Dräxler in der aktuellen Folge von Total Sozial.
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