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Der Web Summit, eine der größten Technologiekonferenzen der Welt, drehte sich in diesem Jahr vor allem um die Themen Metaverse und Web3.0. Eine Vielzahl von Startups bietet Lösungen, die mit diesen Schlagworten verbunden sind. Doch manch potenzieller Anwender sucht noch nach Antworten, was sich hinter den Schlagworten verbirgt.
Die wohl plausibelste Antwort lieferte eine Werbeagentur in Lissabon: Web3.0 bedeutet nur, dass wir uns in Zukunft mehr im Internet bewegen als in der analogen Welt. Und genau das macht hellhörig, denn Werbung im Internet ist eine Erfahrung, die viele als nervig empfinden.
Die Kölner Firma Eyeo, die auch einmal als Startup begann, begegnete dem Phänomen mit dem so genannten Adblocker Plus und landete damit eine Erfolgsstory. Dabei hatte Till Faida, Gründer und langjähriger CEO, immer wieder gepredigt. Werbung und Nutzer müssen keine Feinde sein. Das Geschäftsmodell der „Acceptable Ads“ scheint gerade mit Blick auf die Zukunft im Netz aufzugehen.
Im Podsummit-Gespräch gibt sich Till Faida zuversichtlich. Er selbst hat sich aus der aktiven Führung des Unternehmens zurückgezogen und lässt ein neues Management das nächste Kapitel von Eyeo schreiben.
Nach der atemlosen Gewinnserie der vergangenen Wochen haben die Aktienmärkte ihren Schwung vorerst verloren. Viele Anleger gönnten sich zur Wochenmitte eine Auszeit.
Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum wurden überwiegend niedriger gehandelt, wobei der Hang Seng Index fiel um 1,9 %, da chinesische Technologiewerte starke Verluste hinnehmen mussten, nachdem Tencent angekündigt hatte, seine über 20 Milliarden Dollar schwere Beteiligung an Meituan zu reduzieren.
Heute sind weder in aus Europa noch aus den USA wichtiges Wirtschaftsdaten zu erwarten.
Geschäftszahlen kommen von Alibaba, der Deutschen Familienversicherung, Netease, Siemens und Thyssenkrupp.
Die Futures bewegen sich im grünen Bereich. Der Dax ist 0,53 % im Plus. Der Dow Jones ist 0,34 % im Plus und der S&P 500 ist 0,45 % im Plus. Der technologielastige Nasdaq ist 0,54 % im Plus.
Support the showDer Hype begann für etwas mehr als einem Jahr – mit einer Kollektion von digitalen Bildern gelangweilter Affen. The Bored Ape Yacht Club war der Auftakt für die heißen Diskussionen um so genannte NFTs. Das Kürzel steht für Non-Fungible Token – „nicht-ersatzbare Wertmarken“ und symbolisiert, wie sich Echtheit und Nutzungsrechte von digitalen Bilddateien auf der Blockchain absichern lassen.
Doch wozu? Zunächst interessierten sich nur technikbegeisterte Sammler für diese Art Zertifikate, die schnell auch zum Symbol für Web3.0 und Metaverse wurden. Schlagworte, die für die breite Masse mindestens ebenso erklärungsbedürftig sind. Auf dem diesjährigen Websummit wurden nun erste Anwendungen präsentiert, die über die Verbriefung und Handel von Kunst hinausgehen.
3x4, ein Startup aus der Ukraine, will den Markt revolutionieren, indem es NFTs mit sozialem Engagement verbindet. Dahinter steckt unter anderem Artur Kachur, Wissenschaftler, Analyst und Investor aus Lwiw. Gemeinsam mit seinem Team sammelt er über NFTs Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich auf die Unterstützung ukrainischer Kinder konzentriert, deren Eltern oder beide Elternteile im russischen Krieg gegen die Ukraine getötet wurden.
Aber das ist nur der Anfang, hat er uns im Podsummit-Gespräch verraten.
Von nachlassenden Zinsängsten profitiert derzeit besonders die Tech-Börse Nasdaq. Sie baute heute ihre jüngste Erholungsrally aus, der Standardwerte-Leitindex Dow Jones konnte da nicht mithalten.
Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum waren am Mittwoch überwiegend niedriger, während die Staats- und Regierungschefs in Bali, Indonesien, zu einem zweiten Tag des Gipfels der Gruppe der 20 zusammenkamen. Die polnischen Behörden erklärten, eine Rakete aus russischer Produktion habe zwei Bürger getötet. Präsident Andrzej Duda bezeichnete dies als "isolierten Vorfall" und fügte hinzu, eine Untersuchung sei im Gange.
Heute werden die Einzelhandelsumsätze in den USA bekannt gegeben. Erwartet wird eine Veränderung von 0,4 %.
Geschäftszahlen kommen von Tencent.
Die Futures bewegen sich im grünen Bereich. Der Dax ist 0,22 % im Minus. Der Dow Jones ist 0,15 % im Plus und der S&P 500 ist 0,14 % im Plus. Der technologielastige Nasdaq ist 0,15 % im Plus.
Support the showGastro ist kein Zuckerschlecken. Das weiß, wer schon mal in einem Restaurant gejobbt – oder sogar selbst ein Lokal betrieben hat. Hektik und Stress sind an der Tagesordnung, wenn Einkauf und Personal auf die Zahl der erwarteten Gäste abgestimmt werden müssen, die gewünschten Reservierungen mit dem richtigen Maß an frei verfügbaren Plätzen auszutarieren sind. Ach ja, und dann läuft ja zugleich auch meist das reguläre Geschäft.
Läuft es nicht, haben Gastronomen anderen Stress. Wie zuletzt während der Zwangsschließungen wegen der Pandemie. Da wurde auf Außer-Haus-Geschäft umgestellt – mit den unterschiedlichsten Lieferdiensten. Und die wollen jetzt auch alle noch bedient werden…
Andrea Tassistro und Edouard Thimon haben sich überlegt, wie man das Leben aller Beteiligten im Geschäft um das leibliche Wohl vereinfachen kann. Die Antwort ist Foodetective, ein Startup, das Buchungs- und Planungstools mit Lieferapps und weiteren nutzbringenden Anwendungen auf einer einzigen Plattform verbindet. Mit Mehrwert auch für Gäste, wie wir auf dem Web Summit erfahren durften. Demnächst auch in Deutschland.
An der Wall Street haben die Anleger zu Wochenbeginn Gewinne mitgenommen. Gestützt werden die Märkte aber weiterhin von der Aussicht auf ein langsameres Tempo der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank.
Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum sind am Dienstag nach dem Treffen zwischen Staatspräsident Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden überwiegend gestiegen.
Heute wird das Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union bekannt gegeben. Die Prognose liegt bei 2,1 %.
In den USA sind keine wichtigen Wirtschaftsdaten zu erwarten.
Geschäftszahlen kommen von Home Depot, Home 24, Infineon, ProSiebenSat. 1, Vodafone und Walmart.
Die Futures bewegen sich im grünen Bereich. Der Dax ist 0,18 % im Plus. Der Dow Jones ist 0,44 % im Plus und der S&P 500 ist 0,56 % im Plus. Der technologielastige Nasdaq ist 0,82 % im Plus.
Support the showBei nachlassenden Zinsängsten waren vor allem die hochbewerteten Tech-Aktien an der Wall Street wieder gefragt. Die zuletzt gebeutelte Nasdaq machte kräftig Boden gut.
Der Hang Seng in Hongkong legte zu, während der japanische Leitindex in einer gemischten Asien-Pazifik-Sitzung vom Tech-Riesen SoftBank Group belastet wurde, nachdem er die Vorwoche mit einer großen Rallye abgeschlossen hatte.
Zum Wochenstart werden keine wichtigen Wirtschaftsdaten erwartet.
Geschäftszahlen werden heute ebenfalls nicht erwartet.
Die Futures bewegen sich im roten Bereich. Der Dax ist 0,25 % im Minus. Der Dow Jones ist 0,23 % im Minus und der S&P 500 ist 0,32 % im Minus. Der technologielastige Nasdaq ist 0,58 % im Minus.
Support the showDiese Wochen haben es in sich: Zwischenwahlen in den USA, Umfangreiche Entlastungsbeschlüsse durch den Bundestag hierzulande. Dazu noch das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen, das neben der Verlängerung der Laufzeit von Kernkraftwerken auch eine befristete Erhöhung des Spitzensteuersatzes für denkwürdig hält.
Und all das vor dem Hintergrund, dass sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank zuvor deutliche Zinsschritte nach oben gemacht haben. Sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Raum scheinen die Entscheider nicht an ein schnelles Abklingen der Inflation zu glauben.
Und doch ging die Börsenwoche für die meisten Anleger erfreulich zu Ende. Der DAX ging mit kräftigen Gewinnen und über 13.400 Punkten ins Wochenende, und auch die USA-Börsen schlossen im grünen Bereich.
Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING, bleibt aber skeptisch. Im Trader’s Weekend verrät er, warum er noch nicht von einer besseren Wirtschaftsentwicklung hierzulande ausgeht und warum der Vergleich mit den USA nicht hilfreich ist.
Die Aktien in Hongkong stiegen kurzzeitig um 7 %, als die chinesischen Behörden ankündigten, die Quarantänezeit um zwei Tage zu verkürzen. Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum stiegen ebenfalls, nachdem die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten für Oktober bei den Anlegern die Hoffnung weckte, dass die Inflation ihren Höhepunkt erreicht hat.
Der Dow Jones Industrial stieg 3,7 Prozent auf 33 715 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann 5,5 Prozent auf 3956 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 schnellte gar um 7,5 Prozent auf 11 606 Punkte hoch.
Der Leitindex Dax zog am Donnerstag um 3,5 Prozent auf 14 146 Punkte an und erreichte damit das Niveau von Anfang Juni. Der MDax der mittelgroßen Werte schnellte um 4,1 Prozent auf 25 271 Punkte in die Höhe. Der Dax wird heute bei 14 311 Punkten erwartet.
Support the showTrotz hoher Inflation und schlechter Umfragewerte haben sich Biden und seine Demokraten deutlich besser geschlagen als erwartet. Ein klarer Sieg der Republikaner, wie in Umfragen vorausgesagt, blieb aus.
Die Aktien im asiatisch-pazifischen Raum tendierten uneinheitlich, da die Anleger die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen verdauten und die chinesischen Erzeugerpreise auf Jahresbasis im Oktober zum ersten Mal seit Dezember 2020 fielen.
Der Dow Jones Industrial bröckelte am Mittwoch im Handelsverlauf langsam aber stetig ab und schloss nahe seines Tagestiefs mit einem Minus von 2 Prozent bei 32 514 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verlor 2,1 Prozent auf 3749 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 2,4 Prozent auf 10 798 Punkte.
Der Leitindex Dax fiel um 0,2 Prozent auf 13 666 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Mittwoch 0,8 Prozent auf 24 280 Punkte. Der Dax wird heute bei 13 649 Punkten erwartet.
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