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Asiatische Aktien profitieren von unerwartet guten Zahlen zur chinesischen Industrieproduktion. US-Märkte wegen überraschend starkem Immobilienmarkt zuvor deutlich im Plus. Wirecard bewegt deutsche Anleger mit Plus von mehr als 150 Prozent. Commerzbank vor Streit mit Arbeitnehmern wegen massivem Stellenabbau.
Aber die Zuversicht dürfte sich heute in Grenzen halten. Obwohl die Anleger das Risiko böser Überraschungen für überschaubar halten. Heute werden die deutschen Importpreise bekannt gegeben. Außerdem stehen die Verbraucherpreise für die Eurozone an. Die Inflationsrate soll mit 0,1% auf dem Niveau des Vormonats liegen. In den USA stehen der Einkaufsmanagerindex von Chicago und das Verbrauchervertrauen an.
Der Immobilienkonzern Vonovia hält heute seine virtuelle Hauptversammlung ab. Geschäftszahlen kommen von Grenke, Acuity Brands, Carnival, ConAgra und FedEx.
Der DAX wird zur Eröffnung etwa auf Vortagesniveau erwartet. Experten sehen den Leitindex nahezu unverändert bei 12.236 Punkten zur Handelseröffnung.
Support the showNeue Anleger-Vorsicht lässt Kurse an den asiatischen Börsen teils deutlich verlieren. Ölpreise fallen wegen der Sorgen um die Wiederöffnung der Volkswirtschaften. Vorgaben der Börsen aus der vergangenen Woche schwach. Banken litten unter neuen Fed-Auflagen. Nike zieht Sportartikelhersteller mit schlechten Quartalszahlen mit ins Minus. Boykott sozialer Medien beschäftigte Konsumgüterhersteller und Facebook und Twitter.
Zum Wochenauftakt werden die deutschen Verbraucherpreise veröffentlicht. Erwartet wird eine im Vergleich zum Vormonat unveränderte Inflationsrate von 0,6%. Außerdem steht der Geschäftsklimaindex für die Eurozone an. In den USA werden die schwebenden Hausverkäufe und der Dallas Fed Index gemeldet. Der Chiphersteller Micron Technology legt Geschäftszahlen vor.
Zu Handelsbeginn werden jedenfalls weitere Verluste erwartet. Experten sehen den DAX mit der 12.000-Punkte-Marke kämpfen. Derzeit wird er mit 11.976 Punkten prognostiziert.
Support the showWhen the going gets rough the tough gets going, sagen manche Amerikaner gern: Wenn das Umfeld rauher wird, schlägt die Stunde der Hartgesottenen. Mit der Corona-Krise scheint die gekommen. Auch im Techsektor. Kunden brechen wegen der Rezession weg, Geldgeber, weil sie ihre Risiken zurückfahren.
Die Bedingungen für Innovatoren und Startups in einer der härtesten Wirtschaftskrisen seit Generationen war ein zentrales Thema auf der diesjährigen Collision. Die Folgen der Corona-Pandemie haben die am schnellsten wachsende Technologiekonferenz Nordamerikas selbst getroffen. Statt sich eine Woche lang in Toronto zu versammeln, verlagerten Veranstalter und Teilnehmer den Austausch ins Netz.
Mit Erfolg und beispielgebend. Jetzt ist vorn, wer die Krise als Chance begreift, sagt Clark-CEO Christopher Oster im Gespräch mit uns. Wer jetzt starte, sei etabliert, wenn die Wirtschaft wieder anläuft, so die These vom Chef des Online-Versicherungsmanagers. Und anhaltend gute Wachstumszahlen sowie aussichtsreiche Expansionspläne seines Unternehmens könnten ihm recht geben.
https://youtu.be/_dxyHeXzMEg
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Das Silicon Valley gilt vielen als Maß der Dinge im Technologiesektor. Doch das wird nicht so bleiben, heißt es im jüngsten Ecosystems Report von Startup Genome – einer Art Bestandsaufnahme der Szene, die auch von Hochschulen sowie der Landesregierung in Hessen unterstützt wird.
Startup Genome prognostiziert, dass es künftig 30 Ballungsräume für die Konzentration der Technologieentwicklung geben wird. Weltweit. Dazu passt, dass sich die Collision, Nordamerikas am schnellsten wachsende Technologiekonferenz, coronabedingt ins Internet verlagert hat. Und damit ein weltweites Event wurde.
Frankfurt zählt nach Ansicht der Experten noch nicht zu den ganz großen Tech-Hotspots. Schließt aber rasant auf, sagt Dr. Sebastian Schäfer, der Erfinder und Chef des Techquartiers. Dort verfolgt man einen Masterplan, mit dem der Standort innerhalb von fünf Jahren zum „führenden Fintech-Hub in Kontinentaleuropa“ und zur „international anerkannten Tech-Region“ ausgebaut werden soll. Dazu gehört auch die Förderung des Unternehmertums, wozu das Techquartier jetzt ein eigenes Programm aufgelegt hat. Aus Anlass der Collision from home sprachen wir mit Sebastian Schäfer über Tech Talents und die Power Entrepreneurship.
https://youtu.be/9jpAR2BYW_4
Digitalisierung macht Prozesse im Alltag schneller, kostengünstiger – und am Ende für die Nutzer einfacher. Die Erkenntnis ist nicht neu. Aber sie ist vielfach zu abstrakt. Umso überraschter sind viele Menschen, wenn digitale Entwicklungen im täglichen Leben ankommen. Corona hat auch den Deutschen die Vielfalt im Bezahlwesen vor Augen geführt. Die Tage scheinen gezählt, in denen hierzulande nur Bares noch „Wahres“ war.
Der Zahlungdienstleister Paypal präsentierte auf der Collision from home ein komplett digitales Finanzuniversum. Laut Dr. Philipp Sandner, Blockchainexperte und Digitalisierungfachmann an der Frankfurt School of Finance and Management wird dieses Universum aber zunehmend mit anderen Bereichen der Wirtschaft verschmelzen. Digitales Geld wird künftig Teil des Internet of Things sein, so seine Prognose. Im Gespräch mit uns wies er allerdings auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb hin. Gemeinsam mit anderen namhaften Blockchainexperten schlägt er ein Roadmap zur Einführung eines digital programmierbaren Euro vor.
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Wo Innovatoren, Technologen und Wirtschaftslenker aufeinander treffen, lassen sich Gespräche über lernende Maschinen und künstliche Intelligenz immer weniger vermeiden. Auch auf der Collision from home bewegte das Thema die virtuelle vereinte Startup-Gemeinde weltweit: vom Sammeln der Daten über den Schutz der Privatsphäre bei der Auswertung bis hin zur Verteilungsgerechtigkeit bei vorhandenen Daten.
Chris Boos, einer der deutschen KI-Vordenker, appellierte vor dem Hintergrund dieser Diskussionen, die Menschen sollten sich bei der Einführung neuer Technologien gegenseitig mitnehmen. Wurden früher wertvolle Veränderungsprozesse durch aufwendiges Change Management verlangsamt, drohe die Begleitung des Wandels im Zuge der Corona-Krise fast wegzufallen, so Boos im Gespräch mit Luna Vega. Dabei sieht der Mitinitiator von Deutschlands Corona-Warnapp in der Bekämpfung der Krise auch eine Chance für ein allgemeines Umdenken in Bezug auf Technologie.
Überraschend gute US-Konjunkturdaten gaben am vergangenen Donnerstag den benötigten Aufschwung. Am Dow waren die Aktien von Banken besonders kräftig gefragt. An den europäischen Märkten verhielt es sich ähnlich, der Schritt der Europäischen Zentralbank, wegen der Corona-Krise Notenbanken außerhalb des Euroraums mit Euro-Liquidität zu versorgen stützte. Protagonisten am Dax waren erneut Wirecard, Bayer und Lufthansa. Beim Wirecard-Skandal gehen die Bilanzprüfer von EY von schwerer Kriminalität aus. Anteile der Lufthansa rückten vor, das Rettungspaket wurde letztlich bewilligt. Bayer gab am Vorabend die Glyphosat-Debatte betreffend milliardenschwere Vergleiche zu den rechtlichen Problemen in den USA bekannt.
Support the showWeltweit machten die Märkte am gestrigen Mittwoch Verluste, da sich Anleger aus Angst vor dem Coronavirus zurückzogen. Experten warnen unter den Lockerungen bereits vor einer zweiten Welle. Der Handelsstreit zwischen den USA, Großbritannien und Europa spitzt sich indes zu. Erfreulichen Konjunkturdaten aus Europa zufolge habe sich das Geschäftsklima deutlich verbessert. Für Wirecard geht es weiter steil bergab, seit Mittwoch letzter Woche haben sie einen Einbruch von insgesamt 88% zu verzeichnen.
Support the showDie Pandemie hat auch junge Technologieunternehmen getroffen. Doch anders als etablierte Unternehmen sind die meisten mit den neuen Formen der Zusammenarbeit wie remote working längst vertraut. Stärker in dem Blickpunkt rücken jetzt zukunftsfähige Geschäftsmodelle, sagt Maria Pennanen, Mitbegründerin des Accelerators Frankfurt.
Der Accelerator Frankfurt bringt Startups mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen, um den Proof of concept zu ermöglichen, aber auch den Weg für neue Finanzierungen frei zu machen. Damit sind Maria Pennanen und ihr Team genau an der Schnittstelle, die über den Fortgang von innovativen Neugründungen entscheiden kann. Als Folge der Krise, sagt sie, werden nur die überleben, die es auch verdienen.
Am gestrigen Handelstag ging es für viele Märkte weltweit ins Plus. Am US-Aktienmarkt gelang dem Nasdaq ein Rekordhoch, Aktien von Microsoft, Amazon, Facebook und Apple waren hier klare Gewinner. In Deutschland spitzt sich das Drama und Wirecard weiterhin zu: gestern wurde bekannt, dass Ex-Vorstandschef Markus Braun eine Nacht im Gefängnis verbrachte und nun für 5 Millionen Euro Kaution wieder freigelassen wurde. Die Märkte reagierten auf die jüngsten Entwicklungen, sie schlossen gestern als Spitzenreiter mit einem Zuwachs von 19 Prozent.
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