TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio

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TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio episodes

  • Abschied und Aufbruch bei Dertour
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 26

    34 Jahre hat Andreas Heimann bei Dertour im Reisebüro-Vertrieb gewirbelt. Und sein Auftritt beim Live-Talk auf fvw.de hat einmal mehr gezeigt, dass er nach wie vor mit viel Engagement bei der Sache ist und auch in seiner neuen Beraterrolle noch Einfluss nehmen will und den auch hat.

    Vom Thema Service-Gebühr hat er seinen Nachfolger Georg Welbers auf jeden Fall überzeugt. "Aber wir haben darüber intensiv diskutiert", erklärten die beiden während des gut einstündigen Live-Talks auf fvw.de am Dienstagmittag.

    Thema des Talks war die Staffelübergabe vom langjährigen Chief Sales Officer Heimann zum Dertour-Neuzugang Welbers. Letzterer hat zuvor sechs Jahre in der Geschäftsführung von Alltours verbracht, gilt als kluger Kopf und Menschenfänger, sagt selbst, dass er gut zuhören kann. Genau das hat er zum Start bei Dertour gemacht. Der hat ihn gleich in der ersten Woche zur 25-Jahr-Feier der Kooperation DTPS geführt. Gelegenheit zum Zuhören und für Diskussionen bot sich dort reichlich.

    Mehrwerte für die Kunden

    Aus Welbers Sicht kann eine Service- oder Beratungsgebühr auch dazu führen, dass Kunden ins benachbarte Reisebüro abwandern, weil das nicht solch eine Gebühr verlangt. Doch Welbers hat gelernt: "Hinter der Gebühr stecken bei Dertour echte Leistungen und Mehrwerte, zudem wird sie erst verlangt, wenn der Kunde sich entschieden hat", so Welbers.

    Die gute Nachricht für Welbers ist: Er hat neben der Service-Gebühr auch einen treuen Kundenstamm von Heimann geerbt, der intensiv via Reisebüro bucht: "Gut zwei Drittel unserer Buchungen kommen stationär rein und etwa 70 Prozent der Kunden sind Wiederholer", nannte Heimann zwei Zahlen, die es nun für Welbers zu halten gilt.

    In Zeiten, da Online-Vertriebskanäle die Kunden mit Cashbacks von bis zu 1000 Euro locken, kann das zu einer Herausforderung werden. Dem konnte auch Welbers nicht widersprechen. "Cashback ist ein Ärgernis, das bekommt man nur schwer weg, aber wir stellen uns dem", sagte er.

    Unter anderem die Stammkunden will er künftig noch stärker in den Fokus nehmen und ihnen mit gezielten Angeboten Mehrwerte bieten. KI soll dabei helfen. Zudem die Gewissheit von "Preisgleichheit auf allen Kanälen", die Welbers fest verspricht. Ausnahmen von der Regel sollen möglichst Ausnahmen der Vergangenheit bleiben, so seine Ansage.

    Arbeiten mit Easyoffer und Tech & Touch

    Den Weg hin zu einer intensiveren Kundenbearbeitung und -betreuung hat Heimann bei Dertour bereitet: Noch in seiner Ära wurde das neue Angebotsmanagement-Tool Easyoffer pilotiert, das eine individuelle Buchung ermöglichen soll.

    In einer zweiten Phase sollen sich bald auch die gut 1800 Reiseberater von Dertour dort einbringen und Tipps liefern: Dann erfahre etwa der Japan-Reisende gleich nach der Buchung, welche Restaurants in Tokio zu empfehlen sind, erläutert Heimann.

    So soll bei Dertour im Vertrieb die Berater- mit der KI- und Technikwelt verknüpft werden. Tech & Touch lautet die Formel, die Dertour-CEO Christoph Debus vor bald gut einem Jahr ausgerufen hat und die nun nach und nach von seinem Management-Team mit Leben gefüllt werden sollen.

    Reisebüro-Kette als Testlabor

    Eine größere Herausforderung, als bestehende Kunden zu halten, auch das wurde in dem Live-Talk klar, dürfte aber die Neukundengewinnung sein. Medien wie Whatsapp, Social Media und ein Podcast sind laut Heimann schon jetzt dabei hilfreich.

    Welbers will fortsetzen, was Heimann angestoßen hat. "Wir können in unserer eigenen Reisebüro-Kette vieles ausprobieren. Was funktioniert, wird ausgerollt – möglichst auf alle Vertriebskanäle der Dertour-Familie", so sein Ansatz.

    Neben den Dertour-eigenen Büros gehört dazu unter anderem auch das Franchise Derpart und die Kooperation DTPS. Dort will Welbers überall ansetzen und die Tech-&-Touch-Ansätze implementieren. "Diese Breite des Vertriebsnetzes und zudem die Produktspanne – man kann bei Dertour ja wirklich alles buchen – sind ein großartiges Asset", stellte Welbers das für ihn Besondere an Dertour heraus.

    Umsatz steigern, Partner gewinnen, mehr verkaufen

    Denn auch das wurde mehr als deutlich in dem von Bianca Wilkens und Alexander Krug moderierten Gespräch: Welbers will den Vertrieb von Dertour wachsen sehen. Heimann sprach sogar von Platz eins, der bei Umsatz und Profitabilität erreicht werden soll.

    "Wir schaffen jetzt die Voraussetzungen für weiteres Wachstum", so die beiden mit Blick auf die eingefädelten Maßnahmen. "Ich will die eigene Reisebüro-Kette stabil halten, den Umsatz gut entwickeln, fortschrittlich arbeiten, neue Partner gewinnen und auch im Fremdvertrieb zulegen", wurde Welbers zum Abschluss der Runde noch einmal etwas genauer.

    Welbers will Vorjahresumsatz erreichen

    Welche Akzente Welbers genau setzen will, das verriet er am Dienstag indes noch nicht. Es ist aber gut möglich, dass er bei den Provisionen noch einmal nachjustiert: "Da tauche ich gerade sehr tief ein und gucke mir alles genau an."

    Mit seinen Ideen für das Provisionsmodell 2026/27 komme er dann "groß mit raus", so seine Ankündigung. Das Gros der Veranstalter hat dabei auf das Thema Kontinuität gesetzt und die Modelle aus den Vorjahren fortgeschrieben.

    De facto muss nach der Buchungsdelle durch den Iran-Krieg jetzt verkauft werden, um die Vorjahresumsätze noch zu erreichen. Das sieht auch Welbers so. Der Mann strahlt allerdings viel Zuversicht aus: "Das Buchungsminus aus dem Frühjahr werden wir noch aufholen", so seine Ansage.

    1 hr 7 min
  • Erfolgreiche Start-ups im Studio
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 25

    Onsai, Newtravel und Fashiontouri haben beim Finale der TIC & VIR Travel-Start-up-Night im vergangenen Jahr die Jury und das Publikum überzeugt und sich die drei Spitzenplätze gesichert.

    Was macht ihre Geschäftsmodelle so erfolgreich? Welche Probleme der Branche lösen sie? Und welche Rolle spielen künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue Kundenerwartungen für die Zukunft des Reisens?

    Darüber haben wir in unserem Live-Talk mit den Gründerinnen und Gründern der drei ausgezeichneten Unternehmen gesprochen. Mit dabei sind:

    Jochen Emig, CEO und AI-Experte von Onsai
    Henry Knolle, Co-Gründer von Newtravel
    Ronja Scherzinger, Gründerin und CEO von Fashiontouri

    Das macht die Start-ups aus

    Onsai, Gewinner der Travel Start-up Night vom Travel Industry Club (TIC) und vom Verband Internet Reisevertrieb (VIR), hat einen KI-gestützten digitalen Hotelmitarbeiter entwickelt, der Anrufe entgegennimmt, Reservierungen bearbeitet und Gästeanfragen automatisiert beantwortet. Bereits heute übernimmt die Lösung mehr als 10.000 Anrufe für Hotelbetriebe und hilft dabei, den Personalmangel in der Hotellerie abzufedern.

    Newtravel als Zweitplatzierter des Wettbewerbs baut die größte Datenbank für Special-Interest-Reisen im D-A-CH-Raum auf und macht spezialisierte Reiseangebote für Reisebüros und Kundinnen und Kunden einfacher auffindbar und vergleichbar.

    Fashiontouri hat den dritten Platz der Travel Start-up Night 2025 belegt. Die Plattform verbindet touristische Erlebnisse mit lokalem Einzelhandel und schafft personalisierte Stadterlebnisse, die Reisende gezielt zu lokalen Designern, Marken und Geschäften führen.

    Im Live-Talk warf fvw|TravelTalk einen Blick auf die Ideen hinter den Geschäftsmodellen, den Einsatz von KI und digitaler Technik, die Bedeutung von Nischenmärkten sowie die Herausforderungen beim Aufbau eines Travel Start-up.

    Außerdem diskutierten wir darüber, welche Trends die Touristik bis 2030 prägen werden und wie sich die Customer Journey in den kommenden Jahren verändern könnte. Es moderierte fvw|Travel-Redakteurin Bianca Wilkens.

    1 hr 4 min
  • KI als Treiber des Umbruchs
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 24

    Zwischen Effizienzversprechen, Fachkräftemangel und wachsendem Veränderungsdruck fragen sich viele Reiseunternehmen: Wie sehr sorgt künstliche Intelligenz (KI) für einen Umbruch in der Touristik? Wo schafft KI tatsächlich Mehrwert? Und wie gelingt der Einstieg, ohne Mitarbeitende zu überfordern?

    Darüber haben wir live vor der Kamera gesprochen mit DRV-Präsident Albin Loidl und Oliver Rengelshausen, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Digitalisierung.

    Im Mittelpunkt des Live-Talks stand dabei unter anderem die neue KI-Initiative des DRV: Der Verband hat ein Whitepaper zum KI-Einsatz vorgelegt und eine geförderte Weiterbildungsinitiative zu KI für die Branche gestartet.

    Welche Chancen bietet die staatliche Förderung, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen? Wie kann KI praxisnah in Reisebüros, Veranstaltern und touristischen Unternehmen eingesetzt werden? Diese und andere Fragen wurden beantwortet.

    Zudem ging es um die strategische Agenda des DRV für 2026 und 2027 sowie um die Frage, welche Themen die Branche künftig besonders prägen werden. Diskutiert wurde auch die Wirkmacht des DRV bei zentralen politischen und wirtschaftlichen Branchenthemen – und welche Allianzen notwendig sind, um Themen wie Regulierung, Nachhaltigkeit oder Wettbewerbsfähigkeit wirkungsvoll voranzutreiben. Ein weiterer Fokus lag unter anderem auf der bisherigen Bilanz von Albin Loidl als DRV-Präsident.

    Zudem blickten wir auf die großen Entwicklungen, die die Branche gerade abseits von KI verändern. Das sind unter anderem Folgen der Nahost-Krise, Cashback-Praxis, Kerosinmangel und die Zukunft des Handelsvertreters.

    1 hr 1 min
  • News und Pläne von Urlaubsguru
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 23

    Urlaubsguru ist als Online-Plattform gestartet, hat dann den Sprung in Richtung OTA geschafft und schließlich auch noch den eigenen Veranstalter Urlaubsguru Touristik (UGT) gegründet. Die Idee dazu gab es bei Urlaubsguru schon länger, nach der FTI-Pleite haben CEO Daniel Marx und Daniel Krahn sie schließlich in die Tat umgesetzt. Nach nur einem Jahr auf dem Markt kam dann aber schon die nächste Krise: der Krieg im Nahen Osten.

    Was der Krieg für den jungen Veranstalter und das Unternehmen Urlaubsguru bedeutet und welche Neuigkeiten es dennoch zu verkünden gibt, erklärten Daniel Marx (CEO von Urlaubsguru) und Daniel Frick (CEO von UGT) im Live-Talk.

    Außerdem ging es unter anderem um generelle Zukunftspläne des Unternehmens, um die aktuelle Entwicklung und um das Thema Cashback, das die Branche derzeit wie kaum ein anderes Thema beschäftigt.

    All das und noch mehr erläuterten Marx und Frick im Live-Talk "Wir müssen reden: Frisch gestartet und schon kam der Krieg – das sind die Pläne von Urlaubsguru" mit fvw|TravelTalk-Redakteurin Laura Micus.

    48 min
  • Im Kreuzverhör: Dertour-CEO Christoph Debus
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 22

    Worüber gesprochen wurde: Was bei Deutschlands zweitgrößtem Veranstalter-Konzern für die nächsten Monate auf der Agenda steht und wie sich die aktuelle Marktkrise durch den Iran-Krieg auswirkt. Wie steht es um die Buchungsentwicklung, aktuelle Trends, Hoteleröffnungen und dergleichen mehr.

    Es ging zudem um die Entwicklung bei den DMC, um die europaweite Markenstrategie, den Wettbewerb mit Plattformen wie Booking, Airbnb oder Trip.com. Und Christoph Debus zog eine Bilanz seines ersten Jahres bei Dertour.

    Umsatzwachstum ist das eine, doch wie lässt sich damit auch eine bessere Marge erzielen? Wo können welche Synergien gehoben werden? Und last but not least: Wie verändert sich die eigene Produktwelt?

    Die Buchungskurve reagiert dennoch. Nach starken Zuwächsen zu Jahresbeginn sei die Nachfrage mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar deutlich zurückgegangen. Freise verwies auf zuvor sehr hohe Vorausbuchungsstände. "Wir lagen 20 Prozent über Vorjahr. Diese Kurve ist dann eingeknickt", sagte er.

    1 hr 6 min
  • Ägypten zwischen Krise und Nachfrage
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 21

    Der Nahost-Krieg dämpft die Neubuchungen nach Ägypten zwar spürbar, doch die Urlauber kommen weiter, und die Hotels vor Ort sind gut gefüllt. Es wird allerdings deutlich kurzfristiger gebucht. Beim Brennpunkt-Talk "Ägypten und die Folgen der Nahost-Krise" auf fvw.de zeichneten drei Vertreter von Hotellerie, Veranstaltern und Vertrieb ein differenziertes Bild der Lage zwischen Verunsicherung und stabiler Nachfrage.

    Im Alltag der touristischen Regionen Ägyptens ist demnach von der Krise nichts zu spüren. Jens Freise, Chief Commercial Officer bei Orascom Hotels Management, sagte: "Wir merken das in Ägypten nicht." Zwar habe die Regierung in Kairo auf mögliche Engpässe und gestiegene Energiepreise aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus reagiert, etwa mit kürzeren Öffnungszeiten von Einkaufszentren.

    Die Sparmaßnahmen betreffen allerdings – trotz anderslautender Berichte in der deutschen Presse – nicht die Urlaubsgebiete. In den ägyptischen Destinationen gebe es "keinerlei Einschränkungen innerhalb der Hotels und auch nicht bei der Infrastruktur außerhalb der Hotels". Das gelte auch für Restaurants.

    Sebastian Wagner, Leiter der Abteilung für Ägypten, Marokko und Tunesien beim Veranstalter Dertour, bestätigte das: "Ich war gerade in Hurghada. Die ganzen Bars und Restaurants, alles ist offen." Auch Reisebüro-Inhaber Ronny Scherer vom Sonnenklar TV Reisebüro Aue und selbst Ägypten-Fan, berichtete: "Vor Ort funktioniert alles normal".

    Die Buchungskurve reagiert dennoch. Nach starken Zuwächsen zu Jahresbeginn sei die Nachfrage mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar deutlich zurückgegangen. Freise verwies auf zuvor sehr hohe Vorausbuchungsstände. "Wir lagen 20 Prozent über Vorjahr. Diese Kurve ist dann eingeknickt", sagte er.

    56 min
  • Wandel und Wachstum der Rita AG
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 19

    Die Rita AG stellt die Weichen für die Zukunft und bringt dabei nicht nur frische Impulse ins Management, sondern auch ambitionierte Wachstumspläne auf den Tisch.

    Im Live-Talk "Wir müssen reden: Die Rita AG über Wandel, Wachstum und neue Köpfe" sprachen wir über die Neuaufstellung der Gruppe, strategische Ziele und aktuelle Entwicklungen der Marke Mein Urlaubsglück.

    Im Fokus standen dabei vor allem das Wachstum von Mein Urlaubsglück sowie die aktuelle Buchungsentwicklung. Welche Strategien treiben das Unternehmen voran? Und welche Ziele wurden für die nächsten Monate definiert?

    Mit der neu geschaffenen Position des Chief Growth Officer übernimmt zudem Marcus Crause eine zentrale Rolle für die Expansion der gesamten Gruppe. Parallel dazu verantwortet Stephanie Bayer als Geschäftsführerin der Marke Mein Urlaubsglück und Chief Operation Officer (COO) den gesamten Einkauf der Gruppe und sämtliche Vereinbarungen mit Leistungsträgern. Sie kann so Einblicke in interne Wachstumsinitiativen sowie in die Krisenkommunikation geben – etwa im Umgang mit der aktuellen Nahost-Krise infolge des Iran-Kriegs.

    59 min
  • Türkei im Schatten der Nahost-Krise
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 20

    Wie wirkt sich die Nahost-Krise auf Reisen in die Türkei aus? Was raten Veranstalter und Reisebüros den Kunden? Welche Buchungstrends sind zu beobachten? Im Live-Talk "Brennpunkt: Türkei im Schatten der Nahost-Krise – was jetzt zählt" ordneten Bentour-CEO Deniz Uğur und Songül Göktaş-Rosati, Geschäftsführerin von Bentour Deutschland, die aktuelle Situation im Nahen Osten aus Veranstalter-Sicht ein und erläutern, wie Bentour mit der Unsicherheit umgeht und welche Aufklärungsarbeit nun zu leisten ist.

    Ömer Karaca, CEO der Reisebüro-Kooperation Schmetterling International, verriet seinen Blick auf die Entwicklungen und spricht über geeignete Maßnahmen, die eine Kooperationszentrale anstoßen kann.

    Önder Sancarbarlaz, Inhaber des gleichnamigen Reisebüros in Osnabrück und stellvertretender DRV-Auslandsausschussvorsitzender, schilderte, welche Erfahrungen er seit Ausbruch des Iran-Kriegs am Counter gemacht hat und wie sich die Krise auf die Türkei-Buchungen auswirkt – mit welchen Sorgen und Fragen die Kunden auf ihn zukommen.

    Der Live-Talk gab zudem Einblicke über die Reise- und Sicherheitshinweise, die zuletzt in bestimmten Regionen der Türkei verschärft wurden und was hier bei Umbuchungen und Stornierungen gilt.

    1 hr 3 min
  • Wachstumspläne bei Coral
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 16

    Die Veranstalter-Gruppe Coral Travel und Ferien Touristik hat sich 2025 große Ziele gesetzt, unter anderem wollen sie in diesem Jahr die eine Milliarde Euro Umsatz schaffen. Aber wie will der Veranstalter das schaffen? Darüber redeten fvw|TravelTalk-Chefredakteur Alexander Krug und fvw|TravelTalk-Redakteurin Bianca Wilkens am 3. April um 15.00 Uhr in der Sendung "Wir müssen reden, Coral Travel und Ferien Touristik!" Zu Gast im Studio waren Geschäftsführer Koray Çavdır und Vertriebschef Ender Karadağ.

    Der türkische Reiseveranstalter hatte im vergangenen Jahr ordentlich zugelegt. Allein bis November 2024 konnte Coral Travel/Ferien Touristik 28 Prozent mehr Gäste aus der D-A-CH-Region verzeichnen, das sind etwa ein Drittel der rund zwei Millionen Gäste aus allen europäischen Quellmärkten. Deutschland belegt dabei Platz zwei, nur Polen ist stärker.

    Der Positivtrend soll weitergehen – mehr Gäste, mehr Umsatz. Hier hat die Veranstalter-Gruppe ein ganz klares Ziel: 2025 wollen sie die Umsatzmilliarde knacken. Im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen mit knapp 700 Mio. Euro ab.

    Damit das klappt, soll ein Fokus unter anderem auf dem Reisebüro-Vertrieb liegen. Welche Pläne Vertriebschef Ender Karadağ dafür hat, hat er live im Studio verraten.

    Aktuell hat der Veranstalter etwa eine Dankeschön-Aktion für Expis gestartet und will damit die Buchungen in den Reisebüros ankurbeln. Auch die Erweiterung des Portfolios steht oben auf der Prioritätenliste. Welche neuen Zielgebiete Coral Travel/Ferien Touristik im Blick haben, erzählte CEO Koray Çavdır im Hamburger Fernsehstudio.

    1 hr 1 min
  • BTW + neue Mitglieder
    TravelTalk@FVW - Touristiker im Studio, Episode 17

    Die Mitgliedszahlen des BTW haben sich in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Die mittlerweile 33 Mitglieder, die laut BTW-Präsident Sören Hartmann etwa 65.000 Unternehmen vertreten, sollen wieder "die Branche als Ganzes vertreten – sowohl im Incoming- als auch im Outgoing-Bereich".

    Dabei können jetzt auch mittelständische und kleinere Unternehmen an der internen Themendebatte des BTW teilnehmen und Ziele festlegen: "Früher hatten wir ein One-Size-Fits-All-Modell – also alle Unternehmen und Verbände haben den gleichen Preis für die Mitgliedschaft bezahlt. Jetzt gibt es je nach Umsatz ein Stufenmodell", sagt Sven Liebert.

    Neben A3M Global Monitoring, dem Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD), dem Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV), Sunny Cars, Uber und dem Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) sind auch die Fluggesellschaft Condor und das Forum anders reisen (FAR) neu beigetreten, die vertreten durch Sina Rathgeber und Petra Thomas im Live-Talk ihre Gründe dafür erklären.

    Was neben dem Verband noch die Fluggesellschaft Condor auf der ITB zeigen will und wo die Gäste des Talks in diesem Jahr privat noch in den Urlaub wollen, erklären sie ebenfalls im Live-Talk.

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