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Johanna spricht heute wieder mit unserem Kollegen David Hoppe - eine Fortsetzung zu Folge 17: es geht wieder um Jugend und aktuelle Drogentrends. Dabei schauen sie zunächst auf die Merkmale der aktuellen Jugend, der Generation Z. Wie sehen Partys aus? Welche Musikrichtungen sind angesagt? Welche Substanzen spielen eine Rolle?
Umgangssprachlich sind Angehörige von suchtkranken Menschen co-abhängig - d.h. sie sind auch mitabhängig und halten im schlimmsten Fall die Abhängigkeit mit aufrecht. Für die Suchthilfe spielten sie lange nur die Rolle der "Zulieferer" für die eigentlich erkrankten Menschen.
Doch diese Sichtweise ist unzureichend und ignoriert, was die Suchterkrankung mit den Angehörigen macht. Unsere heutigen Studiogäste, Christina Albrecht vom LWL-Klinikum Gütersloh und Ursula Scholzen von der Caritas Sucht- und Drogenhilfe, erweitern die Perspektive auf eine neue Zielgruppe für das Hilfesystem mit eigenen Bedürfnissen: Weg mit dem Stigma - hinzu eigenen Angeboten für Angehörige. Dabei ist Angehörigenarbeit auch immer Suchtvorbeugung.
Was hilft uns abstinent zu werden oder zu bleiben? Das können verschiedene Dinge sein - Freunde, Menschen, die mich verstehen und stützen, eine sinnvolle Aufgabe, gebraucht werden, ... Alles dies und vieles mehr können Betroffene u.a. in der Selbsthilfe oder in einem anderen Ehrenamt finden. Dabei kann die Mitgliedschaft in einer (Sucht-)Selbsthilfegruppe mehr sein, als die regelmäßige Teilnahme an Gesprächskreisen. Christian Dorn engagiert sich schon lange im Kreis Gütersloh in der Selbsthilfe berichtet uns in der heutigen Folge von seinen Erfahrungen.
***Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Erfahrungsberichte zu Drogenkonsum und Psychosen.*** In Folge 3 haben wir uns bereits mit Komorbidität - also: dem gleichzeitigen Auftreten einer Abhängigkeits- und einer psychischen Erkrankung - beschäftigt. Heute sind wir im Gespräch mit Dominik Schütze, einem Selbstbetroffenen. Er berichtet von seiner Konsumgeschichte, seiner Psychose und seinem Weg aus der Sucht. Dominik Schütze ist seitdem in der Selbsthilfe aktiv, betreibt einen Instagram-Kanal und hat gerade ein autobiographischen Buch veröffentlicht.
Kinder, deren Eltern an einer Abhängigkeits- oder psychischen Erkrankung leiden, haben ein deutlich erhöhtes Risiko selber zu erkranken. Die gute Nachricht kommt aber u.a. aus der Resilienzforschung: Diese Kinder profitieren insbesondere von suchtpräventiven Förderangeboten.
In der heutigen Folge spricht Svenja daher mit Peter Köching, dem Leiter der Caritas Sucht- und Drogenhilfe im Kreis Gütersloh, über die Lebenssituation von Kindern in suchtbelasteten Lebensgemeinschaften und der Idee der Caritas, wie diese Kinder gefördert werden können. Dabei geht es auch um einen kleinen Vogel namens Felix...
Resilienzförderung ist eines der zentralen Bausteine in der Suchtvorbeugung. Daher nun der zweite Teil unserer Mini-Serie zu Resilienz. Dieses Mal vertiefen wir die Frage, wie uns Resilienz bei der Bewältigung von Krisen helfen kann. Es geht um praktische Ansätze, die Grenzen des Resilienzkonzepts und um zwischenmenschliche Beziehungen. Dabei bleibt weiterhin Valentina Beckin vom Caritasverband Paderborn e.V. als Expertin weiterhin treu an unserer Seite.
Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit zur Bewältigung von Lebenskrisen. Resilienzförderung ist damit ein zentraler Baustein in der Suchtvorbeugung. Unser heutiger Gast, Valentina Beckin, ist Präventionsfachkraft und Resilienz-Coach und erarbeitet mit uns, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie wir Resilienz fördern können.
Und weil Resilienzförderung so ein großes Themenfeld ist, gibt es zu dem Thema auch eine Doppelfolge: Dies ist der erste Teil.
Studien belegen, dass Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung ein erhöhtes Risiko für eine Abhängigkeits- oder psychische Erkrankung haben. Dabei werden sie u.a. häufig nur unzureichend von Angeboten der Suchthilfe erreicht. Gemeinsam mit unserer heutigen Gesprächspartnerin, Irina Scheit vom Verein Wasilissa e.V., wollen wir versuchen Lösungsversuche für dieses Dilemma zu skizzieren. Beteiligung ist dabei ein Stichwort: Im Kreis Gütersloh gibt es mit Elterntalk NRW und den MiMis zwei Projekte, die diese Ausrichtung verfolgen.
Kennen wir das nicht alle von uns selbst? - Wir können uns einfach nicht für eine Sache entscheiden, weil sowohl die eine Seite attraktiv ist und gleichzeitig auch die andere Seite. Menschen mit einem riskanten oder abhängigen Konsum erleben das oft auch. Das kann dann ein Grund sein, warum wir bei ihnen keine Verhaltensänderung (Abstinenz oder Konsumreduktion) erleben. Und das ist ein völlig normales Phänomen wenn es um Veränderung geht. Wie wir als Kontaktpersonen damit umgehen, ist ein Thema des zweiten Fachstellen-Selbstgesprächs. Des Weiteren stellt sich in dieser Folge Svenja Karweger als neue Stimme in der Fachstelle und damit im Podcast vor.
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