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Im Gespräch mit Jobst. Wir reden über mehr Bock auf Geschichten anderer Leute als die eigene Geschichte, 80er-Jahre-Sozialisation, Musik vom älterem Bruder, Culture Club, Captain Sensible, Spliff, Bravo, die Ärzte, Hosen, das Outpost in Einbeck-Vogelbeck, offenes Elternhaus, UJZ Korn in Hannover, Nie feiern - nur Fanta, We Bite-Katalog, Toy Dolls, Funhouse, Songs gegen Apartheid, Wohnen zu zweit auf 35 Quadratmeter im Briese-Bunker in Göttingen, Antifaschismus, alternative Lebenserwartungen, die Bovenden-WG (aka Kommune), Straight Edge als persönliche Entscheidung, 1988 mit 16 zu Brieffreund Alex nach Durham in England, Steadfast, Voorhees - Spilling Blood Without Reason, Rinderwahn in GB, Fleischverzicht wegen BSE, vegane Vokü, wenn alle etwas mitmachen aus Prinzip dagegen sein, alles schmeckt besser mit Tahin oder Erdnussbutter, Peace of Mind und Spit Acid im Klex in Greifswald, das H-Blockxs-Gewinnspiel beim Stadtradio Göttingen, Jobst war Bennis Vorbild, Entertainer, Witzeerzähler und Zauberer, David Copperfield für 200 Mark, die Schwierigkeit, gute Ansagen zu machen, Separation aus Schweden als gutes Beispiel, Bands als Vehikel um raus- und mit Leuten in den Austausch zu kommen, Jobst als spiritueller Sektenführer, Sekte voller Liebe und Hardcore, ewige Ansagen bei Konzerten, Rolle von Kommunikation ist wichtig, Todeskult in der Szene, keine Gedanken an den eigenen Tod und Sterben, die letzte POM-Phase war die intensivste, Highscore, Soma, Postkarten Schreiben, David von Scraps/Nation of Fire in Hamm, Kraft und Liebe, Jobst im Buddy Holly-Style mit orangenen Haaren, "Hardcoreband für die Mädchen", eher negative Sicht auf die Welt, es läuft so viel Scheiß, Podcast auch aus Nostalgiegründen, Mindset der Subkultur, Touren in der ganzen Welt, nach Mind Trap Entschluss keine mehr Musik mehr zu machen, Seb und Jobst ähnlich wie Slash und Axl Rose, Papa Roach-Cover, Altern und den Anschluss an die Szene verlieren, Nothing waren geil, aber wurden nicht beachtet, 88 auf Highscore-Cover, Nahtoderfahrung in Bilbao, Horizont erweitern auf Tour, Festivals mit 18 Oldschool Hardcore Bands und nur 20 Zuschauern, dass das Glück in der Verbindung zu anderen Menschen liegt uvm.
Im Gespräch mit Thorsten. Wir reden über die blaue Stunde, deutsche Comedians, Formel 1 mit Limahl, frühes Interesse an Musik, smarter Pop von Talk Talk & Cock Robin, "Appetite for Destruction" von Guns´n´Roses aufm Schüleraustausch in England, Clash of Titans in der Philippshalle, Danzig im PC69, von Sex Pistols geflasht sein, 20 Lieblingsbands von Januar 91, der neue Mitschüler Sid (Vicious), Band-Shirts von EMP und eine Mini-Kutte, laut Mama schon immer ein Loner, Ersatzfamilie, "Klar, spiel ich Bass", drei Akkorde reichen für einen Hit, der erste Auftritt mit Sexton & the Frusties im Hot Mesum mit den Aids Days, alles machen was man in der Szene machen kann, "Junk Food Nightmare", viel Nausea hören, das Schieszhaus in Zeulenroda, Lieblingsband Februar 93, auf Tour mit den grandiosen I Spy aus Kanada, "the Bernd" und das "Buch Dein eigenes verficktes Leben", wegen der Band keinen vernünftigen Abschluss machen, "Wir hatten ja nix anderes", rumhängen bei Green Hell, im Call Center (inbound), Band-Sozialismus und die "Kasse", Major-Label- und Barcode-Diskussionen, was ist eigentlich Punk, die Anfänge von Blood Robots, überraschenderweise über Boot Down The Door, wenn man sich auf ne Bühne stellt soll es halt geil sein, die Klipp-Fabrik von Familie Potthoff, Steven Chamberlains nichtvorhandene Texte, vegane Crepesläden, Tagebuchschreiben um Sachen loszuwerden, Interesse an Sprache, nach dem Demo ging´s bergab, Gedanken übers Künstlersein, eine Instant-Identitätskrise, Tauchen, "Future Sounds" von Christoph Dalkach, Musik: Pisse, Scott Walker, Bohren & der Club of Gore, Lorde, Curtis Harding, Momentaufnahme Lieblingsbücher: "Rohstoff" (Jörg Fauser), "Arbeit & Struktur" (Wolfgang Herrndorf), sowie Bücher Annie Ernaux, ein erstaunter & beruhigter 14jähriger Nagel, uvm.
TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über Depressionen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören.
Im Gespräch mit Yuky. Wir reden über "The Good, the Bad and the Weird", Green Day im Luxor in Köln für 14 Mark, Slapshot im Getaway in Solingen, koreanische Augen-Bonbons, Hausbau im Langenfeld, At the Drive-In vor 15 Leuten im Sojus 7, Falafel, versuchen ein besserer Mensch zu sein, Hardcore als Identität, kurzgeschnittene Haare, "Pink Flamingo" von Directions ausm Studio 49, Diskussionen über Identität, Werte aus Hardcore & elterlicher Herkunft, Mentalitäts-Historien, "Frausein" von Mely Kiyak, versuchen sich am Archetyp des weißen Hardcore-Typs zu orientieren, sich in Verzicht üben, Anerkennung, im Hostel jobben, wie im Film "Oh Boy" vom Vater befragt werden, die Agentur 01 für digitales Design, Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste, "Ihr könnt mich alle mal, ich bin Teil von was ganz anderem", eine Musikdoku in Spanien, Verbindungen zu Standstill & It´s not not, ein Konzert mit Lack & Complete, Robin & The Ocean zwischen den Stühlen, der Beginn von Château Laut, Aufnehmen im bluNoise Studio, Spätzünderin sein, Wir sind Helden, die neue weibliche Lust im Perfumed Garden, Illustrieren, weniger Zeit und mehr Verantwortung durch eigene Kinder, mit 25 anfangen zu rauchen, "Do, Make, Say, Think" beim Wäsche aufhängen hören, Top-Bands:ISIS, Cave In, Tame Impala, Khruangbin, Soundtrack der Kinder: Frozen Soundtrack, Vanessa Carlton, Mixtapes, uvm.
TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über psychische Erkrankungen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören.
Wie angekündigt nun die Sonder-Episode zum Thema "Platten über die wir sprechen sollten". Christopher, Anike & Dagmar sprechen über Platten, die irgendwie wichtig sind. Jede:r von denen bringt 10 Platten (egal ob LP oder 7“) mit, Jobst (war im Urlaub) durfte 10 Titel beisteuern und 10 Titel hat Jobst aus Vorschlägen der Community rausgesucht. Insgesamt haben die drei also 50 Platten gehabt und vorgehabt über alle zu reden. Hat nicht so ganz geklappt. Aber hört selbst.
Im Gespräch mit Tobias. Wir reden über das Zeug zum Punkstar sein, Pfarrefahrt mit Sascha, Ratte, Sex Pistols & den Toten Hosen, COP aus Hattorf am Harz, U2 und die U2-Phase der 7 Seconds, Ultravox "The Collection" & Iron Maidens "Live After Death", erstes Konzert AC/DC & Dokken in der Niedersachsen, der Metal-Meyer, Angelverein Gut Biss, Bezirksmeister im 100m Lauf, Empfehlung für die Hauptschule, Gitarrenkurs an der VHS Bad Lauterberg, amtlicher Sound von Roadstar, das erste Demo von Sticky Tits, Metal-Meyer lernt von den Punks, der Gitarrist sah gefühlt noch beschissener aus, massenhaft Konzerte in diversen Jugendhäusern im Harz, diverse Konzerte mit Slapshot, Sheer Terror, kurze Tour mit Schleprock, Lieblingscoversong "Yesterday" von Bad Religion, die Gründung von El Mariachi, immer zwei Jahre später dran sind, Peace of Mind & El Mariachi matchen nicht so richtig, gut gealterte Songs, gern einen Reinsaufen, auf Tour mit Turbostaat, in Einzelzellen an der Schweizer Grenze, die Besonderheit von Turbostaat, Can´t relax in Deutschland, Auftritt auf einem Open Air in Berlin, zusammen mit Guano Apes beim Hardcore meets HipHop Festival spielen, die Reunion von El Mariachi, Bass bei Stakkato Granato, dass Balboa Burnout wie El Mariachi klingt, die gleiche Sauferei aber neue musikalische Einflüsse bei Drunk Motorcycle Boy, die großartigen Nightjet, als Ver- und Entsorger Kontraktor auf der Mülldeponie fahren, Rocky 1 ist der Beste, unbezahlte Ausbildung zum Erzieher, ErzieherInnen-Sein wird immer anstrengender, Laufen als Trendsport bei den Punks, Diskussionen ums Heiraten, ein guter Freund sein, hitzköpfig sein, gern in der Natur sein, was "I can´t relax in Deutschland" heute bedeutet, vorm schönen Abend erstmal putzen, Computerspiele, aktuelle gute Bands: Antillectual, Hell & Back, Turnstile, Littbarski, Alltime Favorites: Samiam, Lifetime, Bad Religion, Iron Maiden, früher die Haare schneiden, uvm.
Im Gespräch mit Lizal. Wir reden über mit der Jugendliebe Musik entdecken und gemeinsam alt werden, (mal wieder) WIZO, Iron Maiden und Schlachtrufe BRD als Entry, aufwachsen auf einem Bauernhof in Mitterskirchen – der Idylle Bayerns, die Vorteile von guten schulischen Leistungen, die Prägung durch fehlendes gemeinschaftliches Mitgefühl und Ungerechtigkeiten der Gemeinschaft gegenüber der eigenen Familie, die Bedeutung von Kirche, Religion und dem „strafenden Gott“, Zerrissen sein und der Wunsch nach Freiheit, Einschränkungen wegen „Verstößen“ gegen typische Mädchen-Klischees, Schulchor, Klassik & bayerische Stubn-Musik, bei einem Schlagerwettbewerb von dem Schlagerproduzenten Willi Klüter und dem Texter Bernd Meinunger (of „Ein bißchen Frieden“-Fame) entdeckt werden, eine Teenage-Schlagerkarriere mit TV-Auftritt beim Grand Prix der Volksmusik; 1.000 DM für einen Song, Blumenstrauß vom Bürgermeister, unter Druck keine Leistungen bringen können, die unerträgliche Beschränkung der Selbstbestimmung der Schlager-Maschinerie, Perfektion als andauernde Leitlinie, Doppel-Sozialisierung mit Punk und Metal, das „AbgefucktliebtDich“-Portal und Gründung von Die Dorks, Motörhead live, Lemmy und andere großartige Bassisten, Vorbild – nein / Inspiration
Im Gespräch mit Matze. Wir reden über Glück, Langeweile, Stipendium in Tübingen, die knallbunte Schwarzwald-Klinik, polnische Live-Übersetzung im Kino, der graue Osten in den 80ern, Pommern, Sporttaschen voller Smarties, 1987 Flucht aus Polen, der polnische Fiat, 1986 erster Fluchversuch über Belgrad, klassische Wirtschaftsflüchtlinge, jobben in ner Fischfabrik in Köpenick, Bekannte in Rastatt, 7 Monate im Hotel in Gernsbach, ein Blues-Reggae-Festival im Ort der Oma, uncoole Teenager in Trainingsanzügen landen in Straßenschlachten, Metallica & Black Sabbath auf nem Tape vom Cousin, selbstbespielte Metal-Tapes von polnischen Märkten, über die Skater zu Bad Religion, Stress mit Dorffaschos, das JuBe in Baden-Baden, die erste Band Pole Position, Polski verlangte 1991 nach Punk-Postkarten, mit der 1. Band ABC Diabolo & Brieftauben & Wizo & Spermbirds covern, 1996 zum Punx Picnic nach Edinburgh mit Ex-Cathedra & Oi Polloi, der Anfang von Costa´s Cake House, ein The Make-Up Konzert in San Francisco, immer wieder in Liege spielen, die Karlsruhe-Mannheim-Connection, Wirtschaftsschule abgebrochen, bei Eric von Strain in der Radio Show Harvest & Refused & Eyeball kennengelernt, Zivildienst in der Lebenshilfe, Erzieherausbildung, der Versuch mit A Thin Red Line professioneller zu werden, dann es aber doch nicht zu fühlen, der Versuch einer Saint Vitus-mäßigen Band scheitert, hohe Erwartungen an Migrantenkinder, Flow-Momente bei Mönster, lange Schlagzeuger-Suche bis Iffi endlich kam, verrückte Touren durch Russland & Griechenland, rauchende Griech:innen, ein kurzes Zwischenspiel bei Elyjah, ein Hippie-Aussteiger im Schwarzwald, ein Showcase für Joko oder Klaas, Nothing startet gut, aber wird irgendwann unsichtbar, die aufregende China-Tour, ein WG-Zimmer für 80€, ein Sprung ins soziale Nichts, plötzlich "der Berliner" sein, eine Doku über Neo Rauch regt zum Nachdenken an, "Wer bin ich eigentlich?", Goat war eine wichtige Band, Rain/Mother ist Ostfriedsland, mit Garageband für 4,99€ aufnehmen, Utopia Union, ein neues Projekt mit Lennart, krachige Musik fühlt sich nicht mehr richtig an, Telecaster statt SG, im Gespräch mit den Söhnen mit sich selbst konfrontiert werden, Punk nicht auf einen Satz runterbrechen können, alles hinterfragen, der Versuch bedürfnisorientierter Erziehung, Chubby & The Gang, Kanaan, Top 5 Bands: Post Regiment, At the Gates, Bad Brains, Crucifix, Frank Zappa, sich nicht verbiegen müssen, uvm.
Im Gespräch mit Claudia. Wir reden über Nörten-Hardenberg, engagierte Christen, Querflöte spielen, Suzie Quattro in der Stadthalle Göttingen, Joan Jett & Kim Wilde & Nina Hagen, Iggy Pop im Hamburger Congresscentrum, Dunkle Tage im Göttinger Juzi, Vaters Angst vor "Emanzen", Sex Pistols laut hören, die Organisation eines Rock gegen Rechts in Northeim, der Einstieg bei Peace of Mind, die erste Band mit 27, sich auch körperlich gegen Männer zur Wehr setzen, mit Wehmut die ehemalige eigene Band sehen, im Regen laut singend an der Leine spazieren, der Einstieg bei den Slux, "Wer ist eigentlich diese Claudia aus Nörten-Hardenberg", Verkleidungen auf der Bühne, mit nem Chevy in der Hafenstrasse, Yoga ohne hippe, saubere, duftende Klamotten, anstrengende Brandschutzgenehmigungen & Parkplatzvorschriften, die Pubertät der eigenen Kinder, während des Kochens von der einen Seite sexistische Deutschrap und Benjamin Blümchen von der anderen Seite, wenn sich die neuronalen Bahnen zwischen Intuition & Verständnis noch nicht getroffen haben, Lieblings-Songs: Golden Earring "Radar Love", Grace Jones "Slave to the Rhythm", Amii Stewart "Knock on Wood", Guru Guru, im Herzen immer Punkrock bleiben uvm.
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