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Welche Rolle spielt die Sicherheit im öffentlichen Raum bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel? Rund um diese Frage haben wir ein Gespräch mit dem Hamburger Polizeipräsidenten Frank Schnabel geführt. Es zeigt sich, dass die reale Sicherheit und das Sicherheitsgefühl zwei unterschiedliche Aspekte sind, die sich kaum berühren, aber beide entscheidend sind, für die Nutzung und das Verhalten der Nutzer*innen. Herr Schnabel stellte verschiedene Maßnahmen in den Vorderdung, die die reale Sicherheit und die gefühlte Sicherheit insbesondere am Hotspot des Hamburger Hauptbahnhofes vor, welche bereits Erfolg gezeigt haben oder in der Zukunft Erfolg zeigen sollen. Dabei ist es wichtig, auch hier im Teamwork mit anderen Sicherheitsdiensten z.B. der S-Bahn oder der U-Bahn sowie der Bundespolizei zusammenzuarbeiten, aber auch die Kaufleute können etwas beitragen. Zumindest die gefühlte Sicherheit wird besser, wenn Sauberkeit eingehalten wird, Beleuchtung adäquat ist und man vielleicht auch ein Ladengeschäft als Ansprechstelle sieht und betreibt. Natürlich sind auch die Kaufleute hier auf Kooperation mit der Stadt angewiesen. Es ist schon einiges geschafft, aber es steht auch noch Aufgaben vor uns. Wir wünschen viel Spaß beim Reinhören.
Die Deutsche Bahn hat große komplexe Infrastrukturprojekte vor der Brust. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit zwei Experten über einen in Deutschland neuen Planungsansatz am Beispiel der Anbindung an den Fehmarnbelt-Tunnel, die 2029 fertig sein muss. Dieser Planungsstrategie, der zu Beginn ein mit allen Beteiligen ein gemeinsames Ziel definiert z. B. „Bahnen fahren 2029 von Hamburg durch den Tunnel nach Kopenhagen“. An diesem Ziel wird alles ausgerichtet und von der Erreichung des Ziels hängt für alle der wirtschaftliche Erfolg ab. Das führt schon Beginn dazu, dass es nur einen Vertrag mit allen Beteiligten gibt, der viel kürzer und einfacher ist als sonst üblich. Sehr spannend und umsetzbar für alle komplexen Projekte auch in Unternehmen. Auch daher sehr hörenswert.
Der VEEK Ausschuss für Standortpolitik hat sich an die Kandidatinnen der Bürgerschaftswahl mit Fragen aus Sicht der Kaufleute gewandt. Es wurden die 17 Spitzenkandidatinnen in den 17 Hamburger Wahlkreise der vermeintlich großen Parteien SPD, Grüne und CDU befragt sowie alle Spitzenkandidatinnen der weiteren Parteien, die zur Bürgerschaftswahl antreten. 40 Kandidatinnen haben sich z.T. sehr ausführlich zu unseren Fragen geäußert. Im Folgenden finden Sie die 5 Fragen, die wir gestellt haben:
Zunehmende Vorschriften und langsame Verwaltungsverfahren belasten Handwerkerinnen, Freiberuflerinnen, Unternehmer*innen und Angestellte.
Der Wirtschaftsverkehr in Hamburg war nach weit verbreiteter Ansicht in letzter Zeit viel zu wenig im Blick der Hamburger Verkehrspolitik.
Die OECD ermutigte Hamburg, seine Zukunft durch mehr Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus zu sichern.
Im letzten Koalitionsabkommen der aktuellen Bürgerschafts-Mehrheit war viel von Dialog mit den unterschiedlichsten Kräften der Stadt bei anstehenden Herausforderungen die Rede. Die Wirtschaft in ihrer großen Vielfalt kam als Dialogpartner im Koalitionsabkommen kaum vor.
Ehrbarkeit ist eine entscheidende Grundlage für das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben, die für den VEEK nicht verhandelbar ist. Sie ist aus unserer Sicht auch in der Politik nicht verhandelbar.
Die Antworten im Einzelnen finden Sie auf unserer Website https://www.veek-hamburg.de/ausschuesse. Im Podcast werden diese Rückmeldungen im Gespräch zwischen dem Mitglied des Ausschusses für Standortpolitik Reinhard Stuth und dem Vorsitzenden des Ausschusses Dr. Florian Brill diskutiert.
Das Wichtigste zum Schluss: „Gehen Sie bitte Sonntag wählen.“
In unserem Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Meyer von MOIA haben wir über die Integration eines Shared Taxi-Service in den Mobilitätsmix der Stadt gesprochen und welche Herausforderungen in diesem Zusammenhang bestehen. Wichtig für MOIA ist, dass sie nun als ÖPNV-Player anerkannt sind. Auch konnten erfolgreich das Geschäftsgebiet in Richtung Süden erweitert werden und es dürfen nun auch Bushaltestellen als Haltepunkte genutzt werden. Die Integration ist inzwischen weit fortgeschritten. Weiterhin war der Einsatz autonom fahrender Fahrzeuge ein großes Thema. MOIA ist überzeugt, dass der laufende Pilotversuch erfolgreich sein wird und vielleicht schon in 5 Jahren flächendeckend entsprechende Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit des Angebots aber auch die Chance weiter Stadtteile in Hamburg oder auch in der Metropolregion anzuschließen. MOIA blick positiv in die Zukunft und geht davon aus, dass sich das Konzept auch auf andere Städte in Deutschland und international übertragen lässt, dafür arbeitet das Hamburger Team intensiv und ist sich sicher, dass der Bedarf an Arbeitskräften trotz evtl. autonom fahrender Fahrzeuge nicht sinken sondern ggf. verschieben wird, da z.B. eine Überwachung solcher Fahrzeuge von einer Leitstelle notwendig sein wird. Dafür ist die Vernetzung der Verkehrsträger ein entscheidender Erfolgsfaktor, weil MOIA ja auch für die „letzte Strecke“ von z.B. der S-Bahn ein sicheres und bequemes Transportmittel sein kann.
In dieser Folge der VEEK-Serie zur Mobilität in der Freien und Hansestadt Hamburg fokussieren wir uns auf den innerstädtischen Lieferverkehr. Unser Gast passt dazu perfekt. Marten Bosselmann ist seit 2019 Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BPEX). Wir haben über die Herausforderungen der Branche gesprochen von Fachkräftemangel über die Wertschätzung der Branche und ihrer Mitarbeitenden, den Platz in der Stadt bis zur zukünftigen Entwicklung. Auch hier zeigte sich wieder, dass die Nutzung von Daten und die Vernetzung Chancen bietet, aber auch führerlose Fahrzeuge ein Thema werden können. Insgesamt steht die Branche vor großen Herausforderungen und ist von der Konjunkturschwäche stark betroffen, auch wenn der Trend zum Einkaufen im Internet Teil der Branche auch beflügelt. Die Zukunft der Antriebe in der Branche liegt wohl in vielen Teilen insbesondere innerstädtisch im Bereich Elektromobilität. Auch die Umstellung hier ist ein Kraftakt für die Branche. Wichtig ist, dass wir insgesamt die Anforderungen der stärker berücksichtigen bei der Planung unserer Stadt, es muss Platz geben zum Abstellen, Ladeinfrastruktur für die Wende zur Klimaneutralität, Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern ganz nach dem VEEK-Motto „Berufsverkehr vor Privatverkehr“. Viel Spaß beim Hören.
Mit Anna Kracher und Lars Zimmermann sprechen wir über ein zentrales Element der Mobilität in der Stadt, nämlich das Quartiersmanagement. Quartiere entwickeln sich im Falle vom Neubau z.B. Oberbillwerder oder der Weiterentwicklung bestehender Quartiere z.B. Rathausquartier, Bergedorf von Mono- zur Multinutzung. Dies soll die nötige Mobilität z.B. für den täglichen Bedarf an Versorgung mit Lebensmitteln, Schule, Kita, ärztlicher Versorgung inkl. ggf. dem Arbeitsplatz reduzieren. Gleichzeitig werden neue Mobilitätsformen mitgedacht von eigenen Fahrzeugen zu gemeinsam genutzten Fahrzeugen z.B. in einem Mobilitätshub. In diesem gesamten Kontext müssen auch die Bedürfnisse der Wirtschaft z.B. für Lieferverkehre, Handwerksverkehr mitgedacht werden, damit eine eingeschränkte Mobilität nicht zum Eigentor wird. Dabei hilft der Blick ins Ausland, wo z.B. in Barcelona in sogenannten Superblocks geplant wird. Viel Spaß beim Zuhören.
In der aktuellen Episode des VEEK Podcasts „Und jetzt mal ehrlich“ begrüßt Philipp Maier den Mitgründer und CEO von 1KOMMA5°, Philipp Schröder. In einem inspirierenden Gespräch beleuchten die beiden den Begriff der Ehrbarkeit und wie er sich im Kontext von Nachhaltigkeit, Innovation und Unternehmensführung neu interpretieren lässt.
In dieser Episode des VEEK Podcasts „Und jetzt mal ehrlich“ begrüßt Philipp Maier den Director Corporate Affairs der HHLA, Johannes Berg. Die beiden sprechen über die Bedeutung von Werten wie Ehrbarkeit, Respekt und Authentizität in der maritimen Wirtschaft und darüber hinaus. Johannes Berg gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang – von der Speicherstadt in Hamburg über internationale Erfahrungen bis hin zu seiner Rolle bei der HHLA.
In der aktuellen Folge unserer Serie zur Mobilität in der Stadt haben wir uns schwerpunktmäßig mit dem ÖPNV beschäftigt, der natürlich eine entscheidende Bedeutung in der Mobilitätswende spielt und jetzt schon 1,2 Mio. Personen pro Tag transportiert. Wir hatten die bestmögliche Gesprächspartnerin Anna-Theresa Korbutt als Geschäftsführerin des HVV.
Wir haben über den Status und die Entwicklung des ÖPNV gesprochen und Einblicke in die Vision für die Zukunft bekommen. Der ÖPNV hat große Infrastrukturprojekte in Arbeit inkl. der U5, S4 und S6. Ein wichtiges Thema war die Verknüpfung der Verkehrsträger als ein Schlüsselfaktor sowie der Anschluss von Gebieten aus der Metropolregion. Auch die Digitalisierung der Infrastruktur, Nutzung von autonomen Fahrzeugen, Daten und KI zur Verkehrssteuerung wurden diskutiert. Ein wichtiges Thema war auch die Sicherheit im ÖPNV.
Viel Spaß beim Hören!
Gäste: Axel Plaß (Bundesverband Spediteure)
In dieser Folge von "VEEK UND JETZT MAL EHRLICH!" spricht mit uns über die Lage und die Aussichten der Logistikbranche in und um Hamburg. Mit einer erfrischend ehrlichen Analyse gibt er uns tiefe Einblicke in die Herausforderungen, mit denen die Branche aktuell zu kämpfen hat: von der problematischen Erreichbarkeit des Hafens und den Auswirkungen der Klimawende bis hin zum akuten Fachkräftemangel und den begrenzten Flächen in der Stadt. Zudem kritisiert er die mangelnde Wertschätzung der Logistikbranche in der Öffentlichkeit und Politik.
Trotz der Fortschritte in den Bereichen Digitalisierung und autonomer Systeme können diese Probleme nicht allein durch technologische Innovationen gelöst werden. Besonders die unvorhersehbaren politischen Rahmenbedingungen und die fehlende Kontinuität stehen im Widerspruch zu den langfristigen Investitionszyklen der Logistikunternehmen. Axel Plaß betont, dass Technologieoffenheit in Kombination mit realistischen Zielen der einzige vielversprechende Weg ist, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.
Am Ende bleibt die wichtige Erkenntnis: Die Logistikbranche muss stärker in die Verkehrs- und Stadtplanung Hamburgs eingebunden und ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.
Moderation: Dr. Florian Brill, Hans-Thorsten Lanfermann
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