Unter der Oberfläche

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By Westdeutsche ZeitungSociety & CultureNewsPolitics
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Unter der Oberfläche episodes

  • Wie lebt man in einer polyamoren Beziehung, Dirk und Cathi?

    Dirk Weihrauch und Catharina Henning sind in vielerlei Hinsicht zwei ganz normale Erwachsene. Sie sind jeweils verheiratet, haben Kinder, einen guten Job und viele Freunde. Doch in einer Sache heben sie sich etwas vom Rest der Gesellschaft ab: sie leben in einer polyamoren Beziehung. Sie verbringen ihr Leben und ihren Alltag also nicht nur mit einer Person, sondern verteilen ihre Liebe und körperliche Zuneigung auf mehrere Menschen. Und das bereits seit einigen Jahren. 

    Wie ist das Leben in diesem alternativen Beziehungsmodell, wie reagieren Familie und Freunde darauf und könnte Polyamorie die Lösung für Paar-Probleme sein?


    Dirk und Cathi sprechen mit WZ-Redakteurin Tanja Bamme in der fünften Folge "Unter der Oberfläche" über Herausforderungen und Probleme, mit denen sie konfrontiert wurden, über Nachbarn, die sie aus der Hausgemeinschaft gemobbt haben, über die schwierige Suche nach Gleichgesinnten auf Online-Plattformen und über Vorurteile. Doch vor allem erzählen sie von Liebe, Geborgenheit, purem Glück und von der Kunst, mehrere Personen gleichzeitig zu lieben.


    Bilder der Partner von Cathi

    -> v.l.: Partner 3 von Cathi, Cathi, in der Mitte Cathis Mann, hinten Partner 2 und ganz rechts Cathis Metamour, also Partnerin von Partner 2. 


    Bilder der Partnerin von Dirk

    Dirk und seine Partnerin Ida.


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    Credits

    Produzentinnen/Hosts: Westdeutsche Zeitung/Tanja Bamme

    Redaktion: Tanja Bamme, Maren Boots

    Schnitt: Maren Boots

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    37 min
  • Warum sind Sie stolz darauf, eine Frau zu sein, Beate Knappe?
    "Ich kann nicht verstehen, warum Frauen immer als schwächeres Geschlecht betitelt werden, wo sie es doch sind, die die Welt erschaffen."

    Das hat Beate Knappe in unserem ersten Gespräch gesagt. Sie hat ihr Leben der Fotografie verschrieben. Der Fotografie von Frauen hauptsächlich, denn zu ihnen hat sie einen besonderen Zugang, sagt sie. Frauen in jeglicher Hinsicht: Als göttlich weibliches Erscheinungsbild, Frauen im besten Alter, schwangere und stillende Frauen. Und Frauen nach einer Brustkrebs-Erkrankung - ohne Brüste, mit Glatze.

     

    Die 72-Jährige hat viel erlebt, beruflich wie privat. Sie begleitete Frauen-Demonstrationen in den 80er- und 90er-Jahren, arbeitete zehn Jahre lang in der Staatskanzlei NRW, durfte bekannte Persönlichkeiten ablichten wie Johannes Rau, Jassir Arafat oder Gerhard Schröder - und stellte aus. Beate Knappe hat als alleinerziehende Mutter und mit Legasthenie ihr Studium absolviert, eine schwere Depression durchgemacht und selbst Gebärmutterkrebs überlebt. Ihre Arbeit hat sie oft an ihre emotionalen Grenzen gebracht, ist aber doch für die Menschen vor der Kamera wichtig und bestärkend.

     

    In der vierten Folge von „Unter der Oberfläche“ spricht WZ-Redakteurin Tanja Bamme mit Beate Knappe über ihr Leben und ihre Arbeit, warum alle Welt zunächst dachte, sie sei dumm, weshalb sie sich geweigert hat, Bill Clinton zu fotografieren - und warum sie stolz darauf ist, eine Frau zu sein.


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    https://www.wz.de/digital/podcasts/fotos-zur-podcast-folge-mit-fotografin-beate-knappe_bid-65483605


    Credits

    Produzentinnen/Hosts: Westdeutsche Zeitung/Tanja Bamme

    Redaktion: Tanja Bamme, Maren Boots

    Schnitt: Maren Boots

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    36 min
  • Wie blickt man auf die Welt, wenn man allein im Kloster lebt, Bruder Dirk?

    Im Wuppertaler Ortsteil Beyenburg liegt das Kloster Steinhaus. Es wurde im 13. Jahrhundert von den Kreuzherren errichtet. Heute lebt nur noch ein einziger aus diesem katholischen Orden hier: Bruder Dirk ist der letzte Kreuzherr von Beyenburg. Er wohnt seit einigen Jahren allein in diesem Kloster in einem Ein-Zimmer-Appartement und ist von allem ein bisschen: Seelsorger, Krankenpfleger, guter Geist und Institution. 

    Wie blickt man auf diese Welt, wenn man Zeit und Raum hat, über sie nachzudenken? Wo trennen sich Kirche und Glauben, wenn man Zweifel an der Institution hat? Und wie lebt es sich überhaupt allein in einem Kloster? Wo ist der Nachwuchs?


    In der dritten Folge von „Unter der Oberfläche“ spricht der stellvertretende Chefredakteur der WZ Olaf Kupfer mit Bruder Dirk über sein Leben, den Einfluss von Corona auf die Kirche, das Zölibat und den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. Bruder Dirk erzählt, wie er wohnt, wie er seine Freiheiten genießt – und was eigentlich wirklich der Sinn des Lebens ist. 


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    Credits

    Produzentinnen/Hosts: Westdeutsche Zeitung/Olaf Kupfer

    Redaktion: Olaf Kupfer

    Schnitt: Maren Boots

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    24 min
  • Wie sehr stößt man in der Politik an Grenzen, Thomas Geisel?

    Thomas Geisel ist Ex-Oberbürgermeister von Düsseldorf, er ist Anwalt, Familienvater und Autor. Und er ist ein Grenzgänger. Und zwar ein Grenzgänger zwischen Wirtschaft und Politik. Vom Anwalt zum Oberbürgermeister, vom Juristen zum Manager einer ganzen Stadt.

    Dabei musste er Herausforderungen meistern, Shitstorms abwehren, die Balance zwischen Öffentlichkeit und Familienleben halten und seinen eigenen Ansprüchen, bewegen und verbessern zu wollen, gerecht werden. Wie schafft man das als Quereinsteiger? Muss man sich irgendwann eingestehen, dass man zu viel wollte? Und wie lange dauert es, bis man nach so einer Wahl-Niederlage wieder ruhig schlafen kann?


    In der zweiten Folge von "Unter der Oberfläche" spricht WZ-Chefredakteur Lothar Leuschen mit Thomas Geisel über seine Erfolge, Misserfolge, über Überraschungen und Enttäuschungen. Wir erfahren, warum sein eigenes Buch "Grenzgänger. Sechs Jahre Leben für die Politik" wie eine Therapie für ihn war, wie häufig man in der Politik an Grenzen stößt - und wie nah Frust und Freude beieinander liegen können.


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    Buch von Thomas Geisel

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    Produzent/Hosts: Westdeutsche Zeitung/Lothar Leuschen

    Redaktion: Lothar Leuschen

    Schnitt: Maren Boots

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    42 min
  • Wie konnte es zu dem Missbrauchsfall in Lügde kommen, Marcel Hafke und Andreas Bialas?

    Ein missbrauchtes Kind muss sich acht bis zehn Mal an einen Erwachsenen wenden, bis dieser die Signale verstanden hat. In dieser Zeit hat ein Missbrauchstäter vermutlich freie Bahn - ohne aufzufliegen. Auch die zwei Männer, die im "Fall Lügde" über Jahre hinweg Kinder auf einem Campingplatz sexuell missbraucht und pornografisches Material in geheime Netzwerke verteilt haben, sind lange ohne Strafe davongekommen - weil Behörden blind waren? Weil Jugendämter versagten? Weil es der Gesellschaft grundsätzlich an Sensibilität fehlt, an Rezeptoren für das Erkennen von sexueller Gewalt?


    In der ersten Folge von "Unter der Oberfläche" sprechen wir mit den Wuppertalern Andreas Bialas und Marcel Hafke. Sie sind Mitglieder des Untersuchungsausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag, der sich mit den Ereignissen auf jenem Campingplatz in Lügde beschäftigt, auf dem so viele Kinder missbraucht, misshandelt und für ihr Leben gezeichnet worden sind. Gemeinsam tauchen wir ab in den Abgrund der Gesellschaft - und widmen uns genau den Fragen, die sich viele nach solch schrecklichen Taten stellen.


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    Credits

    Produzent/Hosts: Westdeutsche Zeitung/Lothar Leuschen

    Redaktion: Lothar Leuschen

    Schnitt: Maren Boots

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    36 min

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Dieser Podcast verbindet Themen, die bewegen, mit Menschen, die darüber etwas zu erzählen haben. Wir wollen die Oberfläche verlassen und tiefer eintauchen, wollen Details erfahren, die es oft nicht in die Medien schaffen. Wir wollen persönliche Perspektiven, Meinungen und Erfahrungen der Gesprächspartner an die Oberfläche holen. Wir angeln nach der Wahrheit, die sich oft im Verborgenen versteckt. Tief, spannend und kenntnisreich.