Unter freiem Himmel: Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen (RefLab)

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Unter freiem Himmel: Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen (RefLab) episodes

  • «Christentum light» (Jesus-Serie, Teil 3)
    Wäre ein Christentum ohne Jesus möglich?

    Jesus macht das Christentum irgendwie kompliziert. Die ganze Geschichte mit Kreuz und Auferstehung… Wäre es möglich, einfach diejenigen Aspekte des Christentums zu behalten, die Mainstream-tauglich sind, etwa Nächstenliebe oder den liebenden Gott? «Christentum light», sozusagen?

    Wie siehst du das? Schreib mir gerne einen Kommentar oder antworte, falls du diese Folge auf Spotify hörst, gleich hier in der Umfrage.

    Das (kürzere) Video zu dieser Folge findest du hier.

    11 min
  • Ist Jesus wirklich auferstanden? (Jesus-Serie, Teil 2)
    Ob der tote Körper von Jesus verschwunden ist – oder ob er tatsächlich wieder lebendig wurde.

    Im ersten Teil der Serie ging's darum, ob Jesus tatsächlich existiert hat vor 2000 Jahren. Jetzt geht's ans Eingemachte: Ist Jesus von den Toten auferstanden?

    Zu dieser Frage gibt es drei mögliche Antworten:

    1. Jesus ist nicht auferstanden; sein toter Körper verweste wie bei jedem anderen Menschen auch. Die Auferstehung ist nur ein Sinnbild.
    2. Es gab ein biologisches Wunder und Jesus wurde körperlich wieder lebendig.
    3. Jesus ist auferstanden – aber auf eine andere Art und Weise.
    4. In dieser Podcastfolge mache ich eine Auslegeordnung der Argumente in dieser Frage. Danach erzähle ich, wie sich Theolog:innen die Auferstehung von Jesus erklären. Spoiler: Sie sind sich nicht einig. Was ich selber glaube, verrate ich hier natürlich auch. Dazu gibt es ein Fenster in die feministisch-theologische Interpretation der Auferstehung.

      Die Kurzversion dieser Folge als Video findest du hier auf YouTube.

      Zum Thema Auferstehung haben Manuel Schmid und Stephan Jütte auch mal in einer Folge des Podcasts «Ausgeglaubt» diskutiert: «Ich glaube nicht, dass das Grab von Jesus leer war».

      Artikel von Doris Strahm: «Manchmal stehen wir auf, stehen wir zur Auferstehung auf …» - Gedanken zur Auferstehung aus feministisch-theologischer Sicht

      Schreib mir einen Kommentar auf reflab.ch, eine E-Mail an [email protected] oder eine DM auf Instagram.

      15 min
    5. Hat Jesus wirklich gelebt? (Jesus-Serie, Teil 1)
      Was die historischen Quellen zu dieser Frage sagen.

      Gibt es Beweise dafür, dass es vor 2000 Jahren tatsächlich einen «Jesus von Nazareth» gab? Hat Jesus wirklich gelebt, oder ist das gar nicht mal so sicher?

      In dieser Folge nehme ich verschiedene Quellen unter die Lupe:

      • Reliquien wie Grabtücher, Reliquien, Splitter des Kreuzes etc.
      • christliche Texte (v. a. die vier Evangelien und die Paulusbriefe)
      • andere historische Texte aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
      • Und ich erzähle (ca. ab Minute 10) seit wann die Frage, ob Jesus existiert hat, überhaupt in der Wissenschaft gestellt wird und welche Bedeutung sie in der heutigen Theologie hat.

        Diese Folge gibts – etwas kürzer – auch als Video auf YouTube. Das nächste Thema wird sein: «Ist Jesus wirklich auferstanden?», und auch dazu habe ich schon mal ein Video veröffentlicht.

        14 min
      • Gott in der Natur begegnen?
        Nur eine Ausrede für Menschen, die keine Lust auf Kirchen haben?

        In meinem Video/Podcast «Welcher spirituelle Typ bist du?» habe ich erwähnt, dass sich manche Menschen Gott in der Natur nahe fühlen und Gott dort erleben. Darauf, wie ich mir das vorstelle und selber erlebe, gehe ich in dieser Folge nochmals näher ein.

        Spannend: Das hebräische Wort «Midbar» für «Wildnis» (häufig auch übersetzt mit «Wüste») ist auch die Bezeichnung für «Mund», beides ist abgeleitet vom Verb für «sprechen».

        Ich spreche von «Natur» hier übrigens sehr pauschal. Die Trennung Mensch/Natur ist eine total künstliche – wir Menschen gehören zur Schöpfung, sind biologische Wesen, die sterben und vergehen, und die zutiefst verbunden sind mit anderen Lebenwesen. (In der sehr empfehlenswerten Ausstellung «Natur und wir» im Stapferhaus Lenzburg lernte ich kürzlich, dass rund 2 kg meines Körpers aus Mikroben bestehen, etwa im Darm und auf der Haut.)

        Empfehlenswert ist auch das Buch «Church of the Wild» von Victoria Loorz. (Im Podcast sage ich den Titel leider falsch.)

        An der Schnittstelle zwischen Natur und Spiritualität bewegt sich häufig der RefLab-Podcast «Holy Embodied» – hör auch dort gerne mal rein.

        Hast du Gott schon mal in der Natur erlebt? Schreib gerne einen Kommentar auf reflab.ch oder direkt auf Instagram.

        17 min
      • Über Menschen und Pilze (mit Bonus)
        Wie alle mit allem verbunden sind.

        Wenn wir im Wald einen Pilz sehen, ist das nur die «Spitze des Eisbergs»: Der grösste Teil befindet sich unter der Erde. Kilometerlange Fäden, ein Kommunikations- und Nährstoffnetz des Waldes, das alles verbindet. Wir Menschen funktionieren auch so: Zwar treten wir als Einzelpersonen auf, aber eigentlich sind wir auf vielfältige Weise miteinander verbunden und vernetzt.

        Ein tolles Beispiel dafür: Als ich vor mehr als einem Jahr ein Video zu diesem Thema veröffentlicht habe, hat es eine Pfarrerin zu einer Predigt inspiriert. Diese hat sie mir dann als Tonaufnahme geschickt und ich habe mich total darüber gefreut, wie sie – Pfarrerin Kathrin Brodbeck von der reformierten Kirche Moosseedorf – meine Gedanken weiterdenkt. Kathrin hat mir nun die Erlaubnis gegeben, ihre Predigt «Über Menschen, Brot und Pilze» im Podcast zu teilen. Nach dem Outro (ca. ab Minute 7:30) also die Predigt.

        Ich freue mich über eure Gedanken an [email protected] oder direkt auf Instagram.

        RefLab-Blogpost «Mein Wort des Jahres: Schopftintling»

        Holy Embodied-Folge «Das Reich der Pilze: Alleinheit zum Anfassen» mit Pilzexpertin Susanne Hofmann

        TED-Talk von A. J. Jacobs: «My journey to thank all the people responsible for my morning coffee»

        18 min
      • Ist Gott eine Person?
        Oder eher eine diffuse Energie?

        (Wie) kann man sich Gott vorstellen – als Person, mit der man sprechen kann wie mit einem anderen Menschen, oder eher als Kraft, die alles durchdringt?

        Die Frage kam u. a. als Sprachmemo von Jason Liesendahl, das ich am Anfang der Folge einspiele. Jason könnt ihr hier auf Instagram folgen, und seinen Podcast «Schöner glauben» findet ihr auf den gängigen Plattformen.

        Das Video zu dieser Folge gibt's hier.

        Hast du andere theologische Fragen, zu denen ich mal ein Video oder eine Podcastfolge machen soll? Dann schick mir gerne eine Sprachmemo oder eine E-Mail an [email protected].

        8 min
      • Wurzeln und Äste: Nomadenchrist:innen zwischen Tradition und Veränderung

        Einige von uns sind als Nomadenchrist:innen unterwegs. Manche haben schlechte Erfahrungen mit Kirche gemacht, andere strecken sich zu anderen Traditionen und Arten von Spiritualität aus.

        Ich stelle es mir vor wie einen Baum: Ein Baum wechselt seine Blätter und seine Farben je nach Jahreszeit. Doch die Wurzeln bleiben gleich. Wenn Gott der Boden, die Erde ist, dann sind die Wurzeln, die sich in diesen Boden graben, die christliche Tradition. Und es tut gut, hin und wieder in diese Wurzeln hineinzuspüren. Es gibt andere Traditionen, andere Wurzeln, andere Bäume, mit denen wir zusammenleben und kommunizieren.

        Bei meinem Plädoyer für ein Nachspüren zu den Wurzeln geht es nämlich nicht um die Abgrenzung gegenüber anderen Religionen und neuen Ritualen. Diese können inspirierend und hilfreich sein. Gleichzeitig liegt eine grosse Kraft in den christlichen Traditionen – und darin, dass in unserem Kulturkreis viele Menschen diese gemeinsam bewahren und feiern. Gemeinsam das Vater Unser sprechen. Das Abendmahl einnehmen. An Ostern Auferstehung und Neuanfänge feiern.

        Wenn wir selber die Bibel nicht kennen, wie sollen wir merken, wenn andere Bibelverse aus dem Kontext reissen, um politische oder ethische Aussagen zu untermauern? Wenn uns das traditionelle Kirchenjahr fremd ist, wissen wir auch nicht, dass es im Christentum starke Rituale für Abschied und Trauer gibt. Gebete, Segenssprüche, eine erprobte Sprache für urmenschliche Erfahrungen.

        Es gibt negative Kirchenerfahrungen und vieles, was in der Kirche verknorkst und falsch läuft – so gibt es auch Wurzeln, die absterben. Doch in vielem liegt auch ein grosser Reichtum und Wert. Diesen Wurzeln, die Energie geben können, immer mal wieder nachzuspüren, kann auch Halt geben.

        Was denkst du darüber? Welche christlichen Traditionen sind dir wichtig? Schreib gerne an [email protected] oder direkt auf Instagram.

        RefLab-Artikel: «Indie-Christen»: Nomad:innen zwischen Lagerfeuern

        10 min
      • Das sind keine richtigen Christ:innen
        Über den «rechten Glauben» und «falsche Lehren».

        Christinnen, die politisch rechts wählen? Menschen, die einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen haben? Queere Christ:innen? Christen, die die Bibel wortwörtlich nehmen? – Bei all diesen Identitäten und Haltungen gibt es bestimmt Menschen, die sie mit dem Glauben an Gott als unvereinbar empfinden würden.

        Hin und wieder wird mir oder Menschen, die in bestimmten Fragen gleich denken wie ich, der Glaube abgesprochen. Das ist nichts neues: Schon in den ersten Jahrhunderten nach Christus gab es Konzilien, wo über den «rechten Glauben» und «falsche Lehren» debattiert und entschieden wurde. Manchmal mit Argumenten, manchmal unter anderen beeinflussenden Faktoren.

        Einander gegenseitig den Glauben abzusprechen, damit ist nichts gewonnen. Doch was ist besser? Darum geht es in dieser Podcastfolge.

        Dazu passt übrigens auch dieses Video bzw. dieser Artikel: «Spirituelles Hochstapler-Syndrom».

        Ich freue mich, wenn du die Folge teilst und mir auf Spotify oder Apple Podcasts eine gute Bewertung abgibst! Wenn dir der Podcast nicht gefällt, schreib mir doch, warum. Entweder per Mail an [email protected] oder direkt auf Instagram.

        12 min
      • Welcher spirituelle Typ bist du?
        Es gibt unterschiedliche Zugänge zu Gott.

        Vielleicht kennst du die «5 Sprachen der Liebe»: Nicht alle Menschen funktionieren in Beziehungen gleich, teilen ihre Zuneigung gleich mit oder merken über die gleichen Dinge, dass sie geliebt werden.

        Im Glauben, in der Spiritualität, ist das auch so: Es gibt unterschiedliche Zugänge, wie man Gott begegnen kann. Vielleicht ist das für dich absolut klar, aber ich glaube, es lohnt sich, das zwischendurch wieder bewusst zu werden. Einerseits, um sich selber nicht zu vergleichen und abzuwerten, andererseits, um toleranter gegenüber anderen Stilen der Glaubenspraxis zu sein.

        Wo fühlst du dich am meisten verbunden, im spirituellen Flow? In der Natur oder bei Kunst, Kreativität? Verbindung mit anderen Menschen, in gemeinsamen Mahlzeiten? Indem du dich um andere kümmerst oder dich aktivistisch einsetzt? Wo hast du das Gefühl, Gott nahe zu sein, vielleicht sogar Gottes reden wahrzunehmen?

        Schreib gerne einen Kommentar an [email protected] oder direkt auf Instagram!

        Hinweis: Das Transkript zu dieser Podcastfolge entspricht der Videofassung, die kürzer ist als die Podcastversion.

        12 min
      • Was «ewiges Leben» wirklich bedeutet
        Qualität statt Quantität

        «Ewiges Leben», ist das nicht langweilig? Wenn es bedeutet, im Himmel zu sein und unendlich viele Stunden, Tage und Jahre mit Gesang im himmlischen Chor zu verbringen, ja. Aber steht ja schliesslich in der Bibel, dass die Menschen, die an Gott glauben, ewig leben werden… Daran gibt's also nichts zu rütteln, oder?

        Könnte es sein, dass «ewiges Leben» was ganz anderes heisst? Im Podcast erkläre ich, was die mit «Ewigkeit» übersetzten Begriffe in der Bibel heissen. Und warum das nicht nur was mit dem Leben nach dem Tod zu tun hat, sondern mit einer Qualität von Leben, die man schon im Diesseits zumindest ansatzweise finden kann. Ein Leben ohne Angst, in Freiheit, mit Beziehungen, die geprägt sind von Wohlwollen, Empathie und Liebe – das «Leben in Fülle». Denn «ewig» ist kein Zeitwort, keine Quantität, sondern eine Qualität.

        Wie verstehst du «ewiges Leben»? Schreib gerne einen Kommentar an [email protected] oder direkt eine Nachricht auf Instagram.

        Blog-Serie von kernbeisser.ch zu «Zeit und Ewigkeit»

        Ewigkeit (AT) im wissenschaftlichen Bibellexikon

        13 min

      About Unter freiem Himmel: Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen (RefLab)

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      Wie kann Glaube an Gott im 21. Jahrhundert aussehen? Was aus der christlichen Tradition übernehmen wir, was ist nicht mehr zielführend? Zwischen diesen Themen hat auch Aktualität Platz. Glaube mit Herz, Kopf – und manchmal auch Zweifeln: Zwischen Theologiestudium und Hiking Church, zwischen reformierter Tradition und digitaler Kirche.