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Medizinprodukte sind im therapeutischen Alltag überall präsent, seien es Tapes oder Wärmelampen, die Behandlungsliege oder das Trainingsgerät. Diese Medizinprodukte müssen wegen ihrer Zweckbestimmung etlichen Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Sicherheit gerecht werden. Geregelt ist all das in der „EU-Verordnung über Medizinprodukte“, die seit Mai 2017 in Kraft ist. Für vorher zugelassene Geräte galt eine Übergangsfrist, die jetzt im Mai abgelaufen ist. Was das für Dich und Deine Praxis bedeutet, erzählt Michael Faßbender von der Physiomed Elektromedizin AG in unserer neuen up-podcast-Folge.
https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/_FAQ/DMIDS/Import/faq-liste.html
Als Praxisinhaberin oder -inhaber kennst Du die Sorge, eines Tages in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann. Jetzt haben wir überall steigende Kosten und Löhne. Und es ist eine echte Herausforderung, die Wirtschaftlichkeit im Blick zu behalten, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Wenn Deine Praxis aber so stark unter Druck steht, dass Gehälter gefährdet sind, solltest Du ganz schnell aktiv werden: Ein Insolvenzverfahren kann die Lösung sein, Dich innerhalb weniger Jahre aus der Schuldenkrise zu holen. Logisch, das wünscht sich niemand, aber es ist nicht das Ende Deines Lebenswerks. Unsere Justiziarin Laura Albrecht erklärt im up-podcast-Gespräch mit Referent Björn Schwarz, was eine Insolvenz eigentlich ist, wie sie abläuft und wo Du vorher Hilfe bekommen kannst.
Die Heilmittelberufe haben zahlreiche Baustellen, darin ist sich die Branche einig. Seit Jahren warten Heilmittelerbringer auf dringend notwendige Reformen ihrer Berufsfelder. Dazu gehören neue Leistungsbeschreibungen, Entscheidungen bezüglich der Ausbildung und der Direktzugang zu Patienten. Parallel stellen sich drängende Fragen zur Digitalisierung, zum Fachkräftemangel und zum demografischen Wandel.
Wie können sich die Heilmittelberufe in Deutschland gut für die Zukunft aufstellen? Wie können sie mehr Einfluss auf die Gestaltung und Qualität der Therapie bekommen? Diese Fragen sind angesichts der aktuellen Situation im Gesundheitswesen aktueller denn je. Außerdem: Andere Branchen gehen bereits voran. Die Hebammen sind inzwischen voll akademisiert, die Pflege hat eine generalistische Grundausbildung und dank des Deutschen Pflegerats auch zunehmend die Möglichkeit, politisch mitzugestalten. Wie erreicht man das? In der aktuellen up-podcast-Folge fragt Ralf die Präsidentin des Deutschen Pflegerats Christine Vogler, was Heilmittelerbringer von der Pflege lernen können. Ihre Antworten und Einblicke erfährst Du, wenn Du einschaltest.
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Ein Klassiker: Der Arzt stellt eine Verordnung aus, die Therapie beginnt aber nicht innerhalb der 28-Tage-Frist nach Ausstellungsdatum. Das Ausstellungsdatum wird vor Behandlungsbeginn nicht korrekt geändert, die komplette Verordnung wird durchbehandelt und am Ende wegen Ungültigkeit abgesetzt. Viel Arbeit umsonst, Geld futsch.
Übrigens: Wenn Du tiefer ins Thema einsteigen möchtest, haben wir für Dich genau dazu einen Videokurs zum Download. Außerdem gibt Lisa regelmäßig Seminare, sieh Dich einfach mal in unserer buchner.academy um.
Vielleicht hast Du Dich schon mal mit dem Thema „künstliche Intelligenz“ beschäftigt: Computerprogramme, die nach Vorgabe eigenständig denken und lernen und so wiederum den menschlichen Arbeitsalltag erleichtern sollen. In den Therapieberufen scheint es vielleicht erst einmal weit weg, dass KI hier nützlich sein könnte. Doch weit gefehlt! Denn gerade bei Verwaltungsfragen – aber auch zur Unterstützung von Therapieabläufen – kann KI in der Therapiepraxis sehr nützlich sein. Der Physiopraxisinhaber Patric Neunemann und sein Mitarbeiter Kevin Gensch binden KI an allen möglichen Stellen ein, zum Beispiel beim Personalmanagement, im Fortbildungsbereich oder auf der Homepage bei der Kundenbetreuung. „Es hilft uns extrem, problemlösungsorientierter zu arbeiten und Zeiten zu sparen für Dinge, für die wir sonst viel Zeit brauchen“, betont Patric im Gespräch mit up-Herausgeber Ralf Buchner.
Von Sylt nach Hanau: Die Physiotherapeutin Carolin Humboldt hat einen beeindruckenden Wandel vollzogen. Von der kleinen Privatpraxis zur 300 m² großen Kassenpraxis. Im Frühjahr eröffnete sie auf einem ehemaligen Armeegelände die Physiotherapiepraxis „Swalk“ mit sechs Behandlungsräumen und einer großzügigen Trainingsfläche. Zuvor war sie als mobile Therapeutin unterwegs und versorgte zum Beispiel Kite-Surfer auf Sylt. Selbständig sein wollte Carolin immer, aber dieses Ausmaß hatte sie nicht vorhergesehen. „Hier könnten locker bis zu zehn Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten“, sagt sie. Ihr Ziel: Ein Gesamtkonzept, bei dem die Patientinnen und Patienten ihre Therapie in der Praxis starten und dort auch danach etwas für ihre Gesundheit tun können. Mitarbeitende sollen hier einen „sicheren, schönen Arbeitsplatz“ haben, an dem sie gerne arbeiten. Evidenzbasiert, das ist Carolin wichtig. Denn, so sagt sie: „Ich möchte auch nicht von einem Arzt operiert werden, der sagt, ich mache das schon 50 Jahre so und meine Erfahrung ist super!“ Ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region? Beckenbodentraining für Männer und Frauen. Wir haben mit Carolin über ihre neue Rolle gesprochen.
Carolin im Netz:
Standards als Erfolgsrezept: Stefan Österreicher ist davon überzeugt, dass jede Praxis wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Der Betriebswirt ist Geschäftsführer und Mitinhaber von drei Therapiepraxen und berät Physiotherapeut:innen, die sich selbständig machen oder ihr Unternehmen erweitern wollen. Vor allem diejenigen, die darüber nachdenken, eine zweite Praxis aufzumachen, sollten nach Stefans Meinung prüfen, wo sich Verwaltungs- und Therapieabläufe standardisieren lassen. Vielleicht hast Du auch schon mal mit dem Gedanken einer Praxisgründung oder Praxiserweiterung geliebäugelt? Dann ist diese up-podcast-Folge genau richtig für Dich!
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner mit dem Praxisinhaber und Berater Stefan Österreicher
Infos zu Stefan Österreicher:
Die junge Praxisinhaber-Generation hat ihre eigene Homepage oftmals schon fertig, noch bevor die Kassenzulassung da ist. Im Internet präsent zu sein, ist für sie einfach selbstverständlich. Aber viele der schon länger existierenden Therapiepraxen existieren in der digitalen Welt nicht. Obwohl es heutzutage ganz normal ist, erstmal online nachzuschauen, wo die nächste Praxis ist, welches Behandlungsspektrum sie anbietet oder wie groß sie ist. Unser Praxisberater Oliver Braasch hört bei Besuchen von Kundinnen und Kunden oft „zu aufwendig“, „nicht nötig“ oder „bestimmt zu teuer“, wenn die Sprache auf eine eigene Homepage kommt. Anlass genug, um mal im Podcast drüber zu sprechen. buchner Software-Produktmanager Matthias Schramm hat mit Oliver darüber gesprochen.
**Infos zum Thema: **
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Daniel Schmidt leidet mit seiner Physiotherapiepraxis nicht an Therapeutenmangel. Im Gegenteil – er hat mehr Interessent:innen als Stellen zur Verfügung. Und das ist angesichts des allgegenwärtigen Fachkräftemangels wirklich bemerkenswert. Wenn man ihn fragt: „Was tust Du dafür, dass das so ist?“, überlegt er ein Weilchen, zieht die Luft ein, hält inne, atmet wieder aus und sagt dann, dass das gar nicht so viel sei. Stimmt aber nicht. Daniel macht ganz viel. Er sucht seine Teamkolleginnen und -kollegen aus wie andere die richtige Briefmarke für das Sammelalbum. Für ihn muss es passen. Und dafür gibt er sehr viel von sich preis. In der aktuellen up-podcast-Folge berichtet er davon.
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