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Beim Therapiegipfel im November hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Vollakademisierung für die Logopädie angekündigt. „Allerhöchste Zeit“, meint Petra Krätsch-Sievert, die Europazuständige von LOGO Deutschland. Denn in allen anderen europäischen Ländern sei ein berufsqualifizierender akademischer Abschluss Voraussetzung für die logopädische Berufsausübung. Ein neues Berufsgesetz mit einer darin verankerten hochschulischen Ausbildung könnte demnach helfen, den hiesigen Arbeitsmarkt auch international interessant zu machen. up-Herausgeber Ralf Buchner geht gedanklich noch weiter: Würden Logopädinnen und Logopäden akademisiert und gäbe es bei ihnen zum Beispiel den Direktzugang, könnten sie sogar den (Fach-)Ärztemangel zum Teil kompensieren. Derzeit aber sind noch viele Fragen offen. Unter anderem die, ob die Debatte zur Ausbildungsreform vielleicht auch seit Jahren wegen möglicherweise anfallenden Kosten geführt wird? Im Podcast blicken Petra und Ralf genau hin – mal kritisch, mal kühn.
Wenn die Rechnung gestellt ist, das Geld aber nicht kommt: Für Therapiepraxen sind Absetzungen ein ernstes Thema. Besonders, wenn der Grund dafür nicht ersichtlich ist und das Abrechnungszentrum auf Nachfragen nicht reagiert. Der Praxisinhaberin Kerstin Klink fehlten irgendwann mehrere tausend Euro. Sie beschloss, nicht mehr länger in der Warteposition zu verharren, sondern sich Gehör zu verschaffen. Und dann ging alles auf einmal ganz schön schnell. Wie Kerstin sich erfolgreich gewehrt hat und was sie anderen Betroffenen rät, erfährst Du in unserer neuen Podcastfolge.
Der beste Therapeut zu werden, der man sein kann. Das klingt super, oder? Dafür benötigt es nach Meinung von Andreas Heck und Kai Sigel neben der alltäglichen praktischen Arbeit auch wissenschaftliche Unterfütterung. Die beiden studierten Physiotherapeuten haben in den Niederlanden „Physiotutors“ gegründet – eine Online-Plattform, die aktuelle Forschungsergebnisse in Fortbildungsangebote umwandelt und „allen Physiotherapeutinnen und -therapeuten“ etwas anbieten will. Unabhängig von Alter und Erfahrungsstand, in diversen Sprachen, mal theoretischer, mal spielerischer aufbereitet. Wie sie vom Youtube-Channel zum Unternehmen wurden, wie die Digitalisierung ihrer Meinung nach Einfluss auf unser Lernverhalten hat und wie sie an die Dinge herangehen, erzählen Kai und Andreas bei uns im Podcast.
https://www.youtube.com/channel/UC_VQDInMfY5HoPn8w9OmuFw
Alle freuen sich auf die Blankoverordnung in der Ergotherapie! Wirklich alle? Was ist mit denen, die Veränderungen eher skeptisch gegenüberstehen, die sich zwar auch über die neuen Gestaltungsmöglichkeiten freuen, aber unsicher bei der Umsetzung sind? Was ist, wenn Du genau solche Menschen in Deinem Team hast? Wie kannst Du als Praxisleitung die Blankoverordnung am besten in der Praxis einführen und Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen? In dieser Folge von up-podcast blicken wir auf weiche Faktoren, die viel bewirken: Im Gespräch zwischen der Kommunikationstrainerin Brigitte Harste und dem buchner Referenten Björn Schwarz geht es um das richtige Mindset.
Kleiner Tipp: Im Online-Seminar Blankoverordnungen in der Ergotherapiepraxis umsetzen am 29.04.2024 erfährst Du alles, was Du wissen musst, um sicher mit der Blanko-VO umzugehen und sie clever einzusetzen. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist!
Wenn Stella Höfer aus dem Fenster ihrer Logopädie-Praxis schaut, erblickt sie das Treiben im Fischereihafen Travemünde. Öffnet sie das Fester, steigt dazu noch der Geruch des Räucherns in die Nase. Kein Wunder, dass das Maritime bei Stella allgegenwärtig ist: Ihre Praxis heißt „Sprachboot“, Patientinnen und Patienten werden von der „Crew“ mit auf einen „Törn“ genommen und während der Therapie fließt immer wieder das mit ein, was die Leute von draußen sehen, wahrnehmen oder erinnern. Stella ist Kapitänin, aber bei Fragen der besten Patientenversorgung entscheidet die Crew gemeinsam. Carola und Olav haben beim Sprachboot geankert und mit Stella über Hausbesuche per Bootstour, das An-Land-Holen von Fachkräften und Ziele am fernen Horizont gesprochen.
https://www.sprachboot-praxis.de/
In den Praxen von Gesa Meyer-Brüna haben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes Haare gelassen: Sie nehmen an einer bundesweiten Pilotstudie teil. Dafür werden zu Beginn und Abschluss der Projektphase Haarproben entnommen, um den Stresslevel nachzuweisen. Außerdem wird die Fitness getrackt. Die Frage, um die es geht: Welche Auswirkungen hat es, wenn bei gleicher Bezahlung die gleiche Leistung in weniger Arbeitszeit erbracht wird? Großbritannien hat die Studie zur 4-Tage-Woche bereits erfolgreich durchgeführt. Als auch hierzulande Testunternehmen gesucht wurden, sprang bei der Ergotherapeutin und Praxisinhaberin Gesa Meyer-Brüna gleich ein Funke über. Für sie ergab sich die unglaubliche Chance, gleich mehrere Dinge zu vereinen: dem Fachkräftemangel zu begegnen, neue Therapietechniken einzuführen und als moderne Arbeitgeberin wahrgenommen zu werden. Im Podcast erzählt sie, wie die Studie begleitet wird, welche Resonanz das Projekt in der Mitarbeiterschaft bekommt und warum sie absoluter Fan davon ist.
www.heilberufe.net
Die Blankoverordnung für die Ergotherapie bedeutet den Beginn einer neuen Therapie-Ära: Endlich können Therapeutinnen und Therapeuten Verantwortung dafür übernehmen, welches Heilmittel in welcher Häufigkeit und Menge für die Behandlung bestimmter Diagnosegruppen das Richtige ist. Doch Achtung! Mit der größeren Verantwortung geht auch die Verantwortung über die Wirtschaftlichkeit einher. Was bedeutet das genau – und ist nun zu befürchten, dass Ärztinnen und Ärzte bei Budgetproblemen einfach alles an die Ergos abschieben? Diese Frage stellt up-Herausgeber Ralf Buchner dem Zuständigen für ärztlich verordnete Heilmittelversorgung bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Sebastian Prechel-Radon. Seine Antwort dazu hörst Du in der aktuellen up-podcast-Folge. Viel Spaß!
Gute Therapie ist Geld wert. Und kostet mehr als den GKV-Preis. Deshalb sind für Heilmittelpraxen die Privatpreise die relevanten Preise: Sie spiegeln, wieviel Therapie wert ist. Sie sind der Hebel, um angemessene Gehälter bezahlen und als Praxis wachsen zu können. Deshalb ist es so wichtig, diese Preise immer wieder zu überprüfen und geschickt nach außen zu kommunizieren. Auch gegenüber denjenigen, die mit der Info ihrer Krankenversicherung kommen, dass die Privatpreise zu hoch seien. Aber wie? Darüber unterhalten sich in der aktuellen Podcast-Folge unsere buchner Referenten Lisa und Björn.
Früher war der Gedanke, an Füßen zu arbeiten, für Frederic Schulmeister nicht naheliegend. „Füße sind ja erstmal nicht unbedingt was Schönes“, erzählt er im up-podcast. Dabei sind er und sein Bruder in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem die Mutter eine Praxis für Podologie führte und der Vater eine für Physiotherapie und Podologie. Und irgendwie hat es die beiden dann doch erwischt. Denn selbständig sein wollten sie schon immer. Und im Bereich Podologie konnten sie von klein auf beobachten, mit welchen Herausforderungen Praxen zu tun haben. „Wir haben uns gefragt, wie man etwas aufbauen kann, das nicht diese Probleme hat. Wo man Gehälter zahlen kann, die die Arbeit widerspiegeln, wo man sich austauschen und neue Wege finden kann, um Patientinnen und Patienten etwas Gutes zu tun.“ Inzwischen sind die Brüder Inhaber von 13 Praxen mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Wir wollen etwas für die Branche bewirken, dass man sich nachhaltig an uns erinnern kann“, sagt Frederic. Wie das funktionieren soll, erläutert er im Podcast-Gespräch mit Carola und Olav.
Bis wissenschaftliche Erkenntnisse in der Versorgungspraxis ankommen, dauert es mitunter lange. Zu lange, fand der Physiotherapeut Nils Reiter, der in der Schmerztherapie arbeitete und als wissenschaftlicher Angestellter der Alice-Salomon-Hochschule Zugang zu aktuellen Studienerkenntnissen hatte. Gemeinsam mit dem Osteopathen Noak Liem gründete er „PhysioBib“. Die Online-Plattform möchte es Therapiepraxen erleichtern, neue wissenschaftliche Erkenntnisse ohne großen Zeitaufwand in den Therapiealltag zu integrieren. Dafür stellen Nils und Noak Studienergebnisse parat, sprechen in ihrem Podcast mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, besuchen Kongresse und produzieren darüber Videos für ihren YouTube-Kanal. „Wir wollen Brücken bauen zwischen Physiotherapie-Wissenschaften, den Bezugswissenschaften der Physiotherapie und der physiotherapeutischen Praxis“, sagt Nils. up-Herausgeber Ralf Buchner hat mit den beiden gesprochen.
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