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Kinder in der Therapie laufen zuzahlungsfrei, so viel ist klar. Wie aber läuft es ab, wenn ein Jugendlicher oder eine Jugendliche während des Therapiezeitraums volljährig und somit zuzahlungspflichtig wird? Ab welchem Alter darf ein Kind Behandlungen quittieren? Und wie gehen Praxen rechtssicher mit einer Anfrage nach Therapie in einer Fördereinrichtung um? Um diese Fragen geht es in unserer aktuellen Podcast-Folge, dieses Mal mit den beiden buchner Referenten Lisa Magel und Björn Schwarz.
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nennt sie liebevoll ihre „Arbeitsfamilie“. In ihrem Praxisgarten hängen viele Vogelhäuser, es gibt den Praxishund Snörre und oft Teambesprechungen mit leckerem Essen. Die Diplom-Ergotherapeutin und Praxisinhaberin Sabine Stehl mag es „hyggelig“. Wer nun glaubt, hier sei alles „Bullerbü“, der täuscht. Stehl hatte im Studium auch BWL und VWL. Sie weiß genau, wie wirtschaftliches Arbeiten funktioniert. Und auch sie hat in ihrer Praxis mit dem therapeutischen Fachkräftemangel zu kämpfen. Aber sie denkt kreativ und positiv. Wenn Du nun gerne wissen möchtest, was ihre Praxis ausmacht, dann schalte in unseren aktuellen Podcast mit Sabine, Carola und Olav. Viel Spaß!
Kontakt zu Sabine:
Als erster der Heilmittelberufe soll die Logopädie vollakademisiert werden. So hat es Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im November beim Therapiegipfel angekündigt. Für die Physiotherapie, die Ergotherapie und die Podologie hingegen ist noch nicht entschieden, wie die Reform der Berufe aussehen soll. Was auch noch nicht klar ist: Wenn Logopädinnen und Logopäden künftig akademisiert sind – was bedeutet das für die Berufsentwicklung insgesamt? Wie und wo wird zum Beispiel künftig darüber entschieden, wer eine Zulassung erhält? Was ist mit dem Direktzugang? Bedeutet Akademisierung nicht automatisch auch Selbstverwaltung? up-Herausgeber Ralf Buchner meint: ja. Im Gespräch mit der Logopädin und Zuständigen für Europa-Angelegenheiten bei LOGO Deutschland, Petra Krätsch-Sievert, erklärt er weshalb.
Wer nach einer Krankheit zurück ins Team kommt, sollte sich wohlfühlen und wieder gerne arbeiten. Deswegen macht es für Dich als Praxisinhaberin oder -inhaber durchaus Sinn, ein Krankenrückkehrgespräch zu führen. So kannst Du zeigen, dass Du Dich über die Rückkehr freust und zugleich auf Ursachenforschung gehen. Wohlgemerkt ist das Krankenrückkehrgespräch ein freiwilliges Angebot und nicht mit dem BEM-Gespräch zur betrieblichen Wiedereingliederung zu verwechseln. Aber auch hierfür gelten klare Regeln, erklären Kommunikationscoach Brigitte Harste und die buchner Justiziarin Laura Albrecht in unserer aktuellen up-podcast-Folge.
Ein neues Jahr hat begonnen und erinnert uns an die bereits so lange dauernde Diskussion über die Ausbildungsreform bei den Therapieberufen. Mangelt es vielleicht an konkreter Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen könnte? Wo steht zum Beispiel die Physiotherapie in zehn Jahren? Welchen Einfluss haben der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die Digitalisierung auf die therapeutische Praxis? Welche Kompetenzen werden stärker benötigt werden, wo gibt es vielleicht Entlastung – und wie kann eine veränderte Ausbildung dabei unterstützen? up-Herausgeber Ralf Buchner spricht darüber in unserer aktuellen Podcast-Folge mit Matthias Schulze. Er ist Physiotherapeut, hat nach seiner Ausbildung noch Therapiewissenschaften studiert, ist sektoraler Heilpraktiker und Dozent für Physiotherapie an der Ludwig Fresenius Schule in Leipzig. Mit anderen Worten: Er kennt viele Perspektiven. Was wünscht er sich für den Beruf?
Vor fünf Jahren hat für Patric Neunemann bei der Suche nach Fachkräften der „Blick über den Tellerrand“ begonnen. Patric ist Geschäftsführer von activano, einer Gruppe interdisziplinärer Therapiepraxen in Wuppertal, Hanau und Westerngrund, und der Professional Transfer Germany ptg, die sich auf die Beschäftigung ausländischer Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Deutschland spezialisiert hat. Er weiß genau, wo die Herausforderungen beim Onboarding-Prozess liegen. „Natürlich ist das ein Invest“, sagt er bei uns im Podcast. So viel sei zu beachten: gegenseitige Erwartungen, sprachliche Hürden, fachliche Anerkennungen, verschiedene Therapieansätze. Aber es lohne sich, unbedingt. Inzwischen hat Patric Therapierende aus Albanien, Serbien, der Türkei und Tunesien hierhergeholt.
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner mit Jan Patric Neunemann, Geschäftsführer von activano und von Professional Transfer Germany UG
Übrigens: Patric kannst Du auch persönlich treffen! Er kommt als Referent zu unserem up-netzwerktreffen am 20.01.24 in Berlin!
Weitere Infos zu Patric und zum Thema:
Praxen haben immer wieder mit bürokratischen Vorgängen zu tun. Sie nerven, kosten Zeit, müssen aber erledigt werden. Schiebst Du sowas möglichst lange vor Dir her? Dann könnte es sein, dass Du auch das Thema „Gefährdungsbeurteilung“ weit von Dir schieben möchtest. Aber: Praxisinhaberinnen und -inhaber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Sie bietet Rechtssicherheit im Schadensfall. Sonst kann es passieren, dass Du privat haften musst, wenn ein Schaden eintritt oder sich womöglich jemand aus Deinem Team verletzt. Wie also gehst Du am besten an die Sache heran, worauf musst Du achten und wo gibt’s im Zweifel Unterstützung? Bei der Umsetzung zeigt sich in der Regel, dass das Ganze gar nicht so schwierig ist. Darüber reden in dieser Podcastfolge up-Herausgeber Ralf Buchner und die buchner Justiziarin Laura Albrecht.
Hilfe im Netz:
Ihren YouTube-Kanal „Podologie und mehr“ hat Andrea Königsberger ursprünglich ins Leben gerufen, um Laien über verschiedene Fußkrankheiten und deren Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Inzwischen ist daraus eine in der Branche anerkannte Plattform mit 21.000 Followern geworden und Andrea als „Podologin Andrea“ bekannt. Längst geht es nicht mehr nur um Laien, die mit Infos versorgt werden. Andrea informiert über Fachthemen, berufspolitische Veranstaltungen, hinterlegt auf ihrem Blog Verträge zum Download, gibt Fortbildungen und hat mit TikTok nun schon die nächste Plattform entdeckt, die sie erobern möchte. Wir haben Andrea mit up_podcast besucht und mit ihr über ihr Engagement und ihr Herz für die Welt der Füße gesprochen.
Im Gespräch: up-podcast-Redakteure Carola Weyers und Olav Gerlach mit der Podologin und Praxisinhaberin Andrea Königsberger
Andrea im Netz:
„Es geht um unsere Rahmenbedingungen und um die Patientenversorgung“, sagt Manuela Pintarelli-Rauschenbach. Im Sommer wurde sie zur Bundesvorsitzenden des Verbandes für Physiotherapie (VPT) gewählt. Ihr Ziel ist es, die Branche so attraktiv für junge Menschen zu machen, dass die „wunderbaren Berufe der Physiotherapie“ nicht aussterben. Aber wie soll das funktionieren? Welche Rolle spielt die Digitalisierung und wie möchte der Verband die Reform der Berufsausbildung mitgestalten? Diese und weitere Fragen hat up-Herausgeber Ralf Buchner Manuela im Podcast gestellt.
Manuela Pintarelli-Rauschenbach im Netz:
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