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Es ist wie ein Versprechen, dieser Glaube, mit dem junge Therapeutinnen und Therapeuten in den Beruf starten: dass sie für Menschen da sein wollen, helfen können, wirksam sind. Aber allzu häufig weicht die Begeisterung über einen wichtigen, sinnvollen Job der Ernüchterung, Fließbandarbeit zu leisten. Dann stehen Dinge im Vordergrund wie „zu wenig Verdienst“ oder „Arbeitsüberlastung“. Und das führt nicht selten zur Berufsflucht. Der Logopäde und Inhaber eines interdisziplinären Therapiezentrums in Niedersachsen, Stefan Reck, hat über 500 Physio-, Ergo- und Logopädie-Praxen nach ihrer Fachkräftesituation befragt. up-Herausgeber Ralf Buchner hat mit ihm darüber gesprochen, wie Heilmittelberufe wieder attraktiver werden und was Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber aktiv dazu beitragen können.
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner mit Stefan Reck, Logopäde und Praxisinhaber
Stefan auf instagram: @ste.fanreck
Sie war als Physiotherapeutin der deutschen Delegation bei den Special Olympics World Games 2023 in Berlin dabei: Annika Jasko zehrt, wie sie sagt, noch heute von dem Spirit dieser besonderen Veranstaltung. Und das ist im Gespräch mit ihr deutlich zu spüren. Denn die Physiotherapeutin sprüht nur so vor Energie, Zuversicht, Offenheit und Wärme. Und dieser positiven Art ist es zu verdanken, dass sie sich zugetraut hat, ihre gerade erst vor zwei Wochen eröffnete Praxis für die Special Olympics schon wieder zu verlassen. Aufgefangen hat die Arbeit vor Ort Annikas Geschäftspartnerin und beste Freundin. Noch etwas, für das es Zuversicht braucht: Privates und Berufliches zu teilen. Wie sie an die Dinge herangeht und in welche Richtung sich ihre Physiopraxis entwickeln soll, erzählt Annika uns im Podcast.
Annikas Therapiepraxis im Netz und auf Instagram
Die Fachkräftesituation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist extrem angespannt – erst recht in den Gesundheits- und Therapieberufen. Nun hat die Bundesregierung das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung” beschlossen, mit dem sie dem Fachkräftemangel entgegentreten will. Wie kann das den Therapieberufen helfen? Was müssen Therapiepraxen wissen, wie treten sie mit möglichen Fachkräften im Ausland in Kontakt und wo gibt es Infos? Darüber sprechen dieses Mal bei uns im Podcast up-Herausgeber Ralf Buchner und die buchner Justiziarin Laura Albrecht.
Kontakt zu Laura: [email protected]
weitere Links:
Klein geht anders: Im Praxisverbund von Covelli & Dickerhoff arbeiten über vierzig Logopädinnen und Logopäden an sieben Standorten im Ruhrgebiet. Sie decken eigentlich „alle Orchideen der Logopädie“ ab, erzählt uns Praxisinhaber Walter Dickerhoff im Podcast. Eine Besonderheit ist Therapie in der Muttersprache bei türkischem oder arabischem Hintergrund – sechs türkische Logopädinnen stehen dafür bereit. Wer eine Therapie benötigt, erhält sie innerhalb von zwei Wochen – sogar im Hausbesuch. Dickerhoff ist mit Ärztinnen und Ärzten, anderen Therapieberufen, Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Schulen, Universitäten und Kindergärten gut vernetzt. Und er bezahlt über dem Durchschnitt. Wie das alles funktioniert, erfährst Du bei uns im Podcast!
Walter Dickerhoff im Netz: https://www.logopaedie-in-hamborn.info/
Gruppentherapie bringt für die Praxis und für Patientinnen und Patienten viele Vorteile mit sich: Die Wartezeit auf einen Therapieplatz verkürzt sich, durch die Gruppendynamik verbessert sich die Patientencompliance und es können mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden. In der Logopädiepraxis von Jennifer Haseloff in Herne führt jede Therapeutin und jeder Therapeut pro Tag zwei bis drei Gruppenbehandlungen durch. „Es profitieren alle davon“, sagt Haseloff. „Für uns ist die Gruppentherapie eine Erfrischung.“ Wie die Logopädin die Gruppenbehandlung für sich entdeckt und umgesetzt hat, erzählt sie im Podcast.
Ihre Praxis betritt man nicht durch die Tür. Vielmehr ist sie die Praxis, die zur Tür hereinkommt: Julia Waldecker ist mit Leib und Seele mobile Physiotherapeutin. In Kiel und Umgebung behandelt sie vor allem geriatrische und neurologische Patientinnen und Patienten ausschließlich in deren eigenem Umfeld. Das bedeutet, besonders gut organisiert zu sein, strategisch und wirtschaftlich zu denken und immer flexibel auf die Situation vor Ort reagieren zu müssen . Nicht jedermanns Sache – aber Julia liebt es genau so. Statt Beinpresse und Gehbarren in festen Räumen nutzt sie Luftballons und Boxhandschuhe aus dem Rollkoffer. Wofür, erfährst Du bei uns im Podcast!
Seit August 2022 gilt in Deutschland das neue „Nachweisgesetz“: Es legt fest, dass Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihren Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmern einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Bedingungen im Arbeitsvertrag auszuhändigen. Wer dem nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Das klingt im ersten Moment erschreckend, ist aber gar nicht so wild, meint die buchner Justiziarin Laura Albrecht. Im Podcast-Gespräch mit up-Herausgeber Ralf Buchner erklärt sie, warum transparent gestaltete Arbeitsverträge Sicherheit geben und sogar bei der Mitarbeiterakquise behilflich sein können.
Die Digitalisierung schreitet im Gesundheitssektor nach und nach weiter voran. Die Telematikinfrastruktur kommt – auch für Heilmittelpraxen. Und die können bereits jetzt entspannt loslegen und sich auf den Anschluss vorbereiten. Viele nutzen eine Praxisverwaltungssoftware zur digitalen Terminplanung, zur Kommunikation oder für die Abrechnung. Wie aber sieht es mit digitaler Therapiedokumentation aus? up-Herausgeber Ralf Buchner und buchner Produktmanager Matthias Schramm sind sich sicher: Die Zukunft der Dokumentation ist digital und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten sind enorm. Warum, das besprechen sie bei uns im Podcast.
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner und buchner Produktmanager Matthias Schramm
Durch technische und digitale Unterstützung von Therapie eröffnet sich heute ein ganz neues Spektrum, zum Beispiel mit der medizinischen Elektromyostimulation, kurz EMS. Die Patientinnen und Patienten ziehen dabei spezielle Anzüge an, auf denen Elektroden angebracht sind. Während der Behandlung erhalten Muskelgruppen hierüber elektrische Impulse – vornehmlich zur Detonisierung. Studien zeigen, dass diese Methode erfolgreich in der Physiotherapie eingesetzt wird, etwa als Ergänzung zur Krankengymnastik. Warum es sich für Praxisinhaberinnen und -inhaber lohnen könnte, EMS ins Therapieangebot aufzunehmen, was es zu bedenken gibt und warum Therapierende die Technik nicht fürchten müssen – darum geht es dieses Mal bei uns im Podcast!
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner mit dem Leiter von miha bodytec
https://www.miha-bodytec.com/home
Für manch eine Ergotherapie-, Physiotherapie-, Logopädie- oder Podologie-Praxis ist es ein echtes Ärgernis, wenn eine Absetzung ins Haus flattert. Spätestens, wenn es kein Einzelfall ist. Weil einem da richtig Geld durch die Lappen gehen kann, lohnt es sich, genau hinzuschauen, meinen die buchner Experten Laura Wude und Björn Schwarz. Denn oft ist eine Absetzung noch „heilbar“. Wer in der Lage ist, das zu erkennen und zu ändern, wer Widerspruch einlegt und für die eigene Therapiepraxis Wege findet, mögliche Fehlerquellen dauerhaft zu beseitigen – der hat gute Chancen, künftig keinen Ärger mehr damit zu haben. Um diese sportliche Herangehensweise geht es in der aktuellen up-podcast-Folge.
Im Gespräch: buchner Referent Björn Schwarz und up-praxisfragen Redakteurin Laura
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