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Willkommen im Jahr 2033! Gegenüber 2023 hat sich einiges verändert: Den Begriff „Telematikinfrastruktur (TI)“ kennt kaum noch jemand – es ist völlig normal geworden, dass alle an einer Therapie beteiligten Praxen digital verbunden sind. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind nicht mehr Koordinationspunkt und Patientinnen und Patienten haben umfassend Einblick in ihre medizinische Versorgung. „Compliance“ ist „Adhärenz“ gewichen. Die Abrechnung nimmt in Heilmittelpraxen kaum noch Zeit in Anspruch. Und weil viele Menschen ihre Gesundheitsdaten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen, haben sich die Evidenzlage und auch die Therapeutengehälter verbessert. Das glaubst Du nicht? Dann hör Dir an, was up-Herausgeber Ralf Buchner und buchner Produktmanager Matthias Schramm dazu sagen.
Das Jahr ist fast vorbei. Welches der Ziele, die Du Dir und Deiner Praxis für dieses Jahr gesetzt hast, konntest Du umsetzen? Fast alle? Dann herzlichen Glückwunsch – offenbar hattest Du eine gute Jahreszielplanung und kannst nun den Plänen für das neue Jahr frohgesinnt entgegensehen. Aber nicht alle können sich beim Thema „Planung“ entspannt zurücklehnen. Viel zu oft, scheint es, ändern sich Rahmenbedingungen oder verhindert der Alltag, die geplanten Ziele im Auge zu behalten. Dabei ist es für Chefinnen, Chefs und das Praxisteam so wichtig, langfristige Ziele zu kennen und darauf hinzuarbeiten, sagen up-Herausgeber Ralf Buchner und buchner Prozess- und Projektmanagerin Angelika Schulz. Warum eine Jahreszielplanung außerdem nötig ist, wie man startet und wer bei Fragen helfen kann, darum geht es dieses Mal im up-podcast.
Links zum Thema OKR:
Persönliche Jahresplanung:
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Eine gute therapeutische Patientenversorgung ist besonders im ländlichen Raum eine Herausforderung. Hier könnte das System der haus- und fachärztlichen Versorgung stark entlastet werden, wenn Physiotherapeutinnen und -therapeuten mehr Kompetenz in der Differenzialdiagnostik zugestanden würde, meint Robert Steinberg. Robert ist Physiotherapeut, Heilpraktiker und Osteopath. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er zwei Praxisstandorte in der Lüneburger Heide. Ihr Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten ein möglichst großes therapeutisches Spektrum aus einer Hand zu bieten. Neben der Einzeltherapie gibt es etliche Kursangebote, darunter auch Präventions- und Reha-Sportkurse. Wenn er sich etwas wünschen dürfte, sagt Robert, dann wäre das eindeutig mehr Zeit am und für den Patienten. Davon profitierten alle: Patientin und Patient, Therapeutin und Therapeut sowie das System. Seine Begründung hörst Du bei uns im Podcast!
Wie begegnen Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber den Herausforderungen der Mitarbeiterakquise am besten? Welche Tipps, Tricks und aktuellen Ansätze gibt es? Jemand, der eine Menge Erfahrung bei dem Thema mitbringt, ist Dennis Günther. Der gelernte Physiotherapeut und studierte BWLer ist Inhaber eines interdisziplinären Gesundheitszentrums und hat eine Beratungsagentur für Heilmittelberufe. Seiner Meinung nach spielt im Recruiting Ehrlichkeit eine große Rolle. Die „Generation Z“ hinterfrage Prozesse und wolle sich nicht mit toxischen Arbeitsplätzen rumärgern, sagt er bei uns im Podcast. Dort verrät er auch, wie er konkret vorgeht.
Im April 2023 sind die neuen Rahmenverträge in Kraft getreten, auf die sich die Physio- und Ergotherapieverbände jeweils mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) geeinigt haben. Zwar können die Durchgangsärztinnen und -ärzte die alten Verordnungsformulare noch bis Ende des Jahres nutzen, aber es lohnt sich, die neuen Vordrucke zu verwenden, meint die buchner Referentin und Podologin Laura Wude. Denn sie enthalten Neuerungen, die lästige Bürokratie abschaffen. Die Neuerungen betreffen beispielsweise den „Behandlungsbeginn“, die „Therapieunterbrechung“ und „Langzeitverordnungen“. Svenja Braasch, buchner Referentin und Physiotherapeutin, hat mit Laura darüber gesprochen, warum die neuen BG-Verordnungsformulare so praktisch sind.
Die Werte einer Therapiepraxis nicht nur kommunizieren, sondern auch leben – das ist der Anspruch, den Sandra Altrogge mit ihrer Ergotherapiepraxis hat. Und bisher klappt die Umsetzung offenbar wunderbar: Seitdem Sandra die Praxis 2020 übernommen hat, hat sie die Zahl der Mitarbeiterinnen verdoppelt. Dabei hat sie nicht eine Stellenanzeige geschaltet. Ihren Ansatz formuliert sie so: „Bei uns gibt keiner sein Leben vor der Praxis ab“. Was sie genau meint und wie ein nicht leistungsorientiertes Entlohnungssystem aussehen kann, darum geht es dieses Mal bei uns im Podcast.
Die Homepage von Sandras Praxis: https://www.ergo-am-schloss.de/
Therapieziele könnten noch besser und schneller erreicht werden, wenn mehr medizinische Hilfsmittel als „Therapie-Booster“ eingesetzt würden, meint Dr. Roy Kühne. Kühne ist Physiotherapeut, saß acht Jahre als Gesundheitspolitiker für die CDU im Bundestag und arbeitet inzwischen beim Hilfsmittelhersteller Bauerfeind AG. Seiner Meinung nach benötigt es dringend mehr Austausch zwischen den an einer Therapie beteiligten Professionen: Ärzten mangele es an einer Ausbildung für Hilfsmittel, Sanitätshäuser wüssten nichts über die Therapie und Therapeutinnen und Therapeuten zu wenig über die Funktionen von Hilfsmitteln. Kann man das besser machen? Und was wäre dafür nötig? Darum geht es dieses Mal bei up-podcast!
Ihre Praxis ist digital gut aufgestellt: In jedem Raum der Logopädie- und Ergotherapiepraxis gibt es einen Computer mit Zugang zum Praxisnetzwerk. So können die Therapeutinnen und Therapeuten flexibel arbeiten, disponieren und dokumentieren. Für Videotherapie nutzt das Team eine Onlinetherapieplattform, Fachkräfte können sich niedrigschwellig online bewerben und einen eigenen Podcast gibt es außerdem. Aktualität spielt auch bei der Therapie eine wichtige Rolle: Praxisinhaberin Sabine Wolff ist es wichtig, dass sich die Teammitglieder stetig fortbilden, um evidenzbasiert zu arbeiten. Aber wenn die Logopädin und studierte Pädagogin über ihren Beruf spricht, sind es nicht Technik und Wissenschaft, die im Kern stehen, sondern die Menschen und ihre Dankbarkeit. Neugierig geworden? Dann höre Dir die neue up-podcast-Folge an!
Die Praxis für Logopädie & Ergotherapie Sabine Wolff
Welche Tücken hat die Selbstständigkeit? Wie positioniert man sich als Therapiepraxis im Markt? Wie geht man mit übergriffigen Patientinnen und Patienten um? Um solche und ähnliche Fragen geht es, wenn sich der Unternehmerinnen-Stammtisch für Gesundheitsberufe trifft. Ins Leben gerufen hat ihn Jette Fischer. Die Physiotherapeutin und Medizinpädagogin ist überzeugt davon, dass eine bessere Vernetzung Frauen in Therapieberufen hilft – und zwar sowohl als psychologische Unterstützung bei Alltagsstress als auch bei wirtschaftlichen Angelegenheiten. Hannah Becker aus der up-Redaktion ist Ergotherapeutin mit Leitungserfahrung. Sie hat mit Jette über den Stammtisch gesprochen.
Rehasport muss ärztlich verordnet werden und ist kein klassisches Heilmittel. Aber auch, wenn es bestimmte Voraussetzungen gibt, die beachtet werden müssen, um Rehasport anzubieten: Es kann für Heilmittelpraxen wirklich spannend sein. Denn Rehasport ist ein Gruppenangebot, über das Patientinnen und Patienten an Praxen gebunden werden oder der Patientenkreis erweitert werden kann. Für angestellte Therapierende ergibt sich unter Umständen ein Nebenverdienst durch Rehasport-Kurse. Was muss beachtet werden, welche Voraussetzungen gibt es – und wann sollten Praxen gar nicht erst darüber nachdenken? Darum geht es dieses Mal beim up_podcast! up-Herausgeber Ralf Buchner hat mit dem Rehasport-Buchautor Winfried Möck gesprochen.
Im Gespräch: up-Herausgeber Ralf Buchner und Winfried Möck, Buchautor
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