Mein heutiger Gast ist Verena Platte aus Freiburg.
Sie ist Trainerin für Somatic Movement und S-O-S-Trainerin nach Kati Bohnet.
Verena erzählt auf eindrucksvolle und berührende Weise, was für eine Wende ihr Leben nahm, als sie an Long Covid erkrankte. Sie berichtet über die ersten Auswirkungen auf ihr Befinden nach den Covid-Impfungen, bis hin zur Erkrankung mit Corona. Die Hochs und Tiefs und wie sie ihren Weg findet, um mit Long Covid und ihrem Leben in Balance zu kommen. Insbesondere, was ihr hilft, wieder gesund zu werden.
Verena möchte all ihre Erfahrungen und Wissen auch anderen zur Verfügung stellen und spricht deswegen ganz offen über ihr Leben mit Long Covid.
Wir gehen in den Austausch über Belastungsintoleranz, Nervensystem Wissen und das Wissen über Selbstregulationstechniken für das Nervensystem.
Nervensystemregulation als wichtiger Baustein, um sich und auch seinen Körper immer wieder spüren zu können, mit sich in Verbindung zu kommen. Denn die Dissoziation aus dem schmerzenden Körper ist eine Schutzreaktion. Sich mit sich selbst, über Somatic Movement oder den S-O-S-Übungen nach Kati Bohnet, immer wieder auch zu verbinden, ist eine Notwendigkeit, um sich nicht gänzlich zu verlieren. Es ist Traumaprävention.
Traumaprävention ist auch das Gupta Programm, welches sie praktiziert und das bewusste Entscheiden, sich mit positiven Gedankenmustern zu beschäftigen. Auch Leichtigkeit in Begegnungen mit anderen zu bringen, ist elementar, um aus den kreisenden Gedanken um die Krankheit, herauszufinden.
Co-Regulation durch andere Menschen oder auch durch ihr Haustier sind wertvolle Pfeiler im Leben von Verena. Manche Menschen, so sagt sie, sind auch nicht mehr in ihrem Leben, aber dafür Menschen, die Verständnis aufbringen können. Ein Netzwerk mit Heilungspotenzial.
Verena Platte auf Instagram:
https://www.instagram.com/verena_platte
https://linktr.ee/verenaplatte
https://www.guptaprogram.com/de
Kati Bohnet – Helpers Circle und S-O-S-Training
Tanja Mayer – S-O-S-Übungen, Ki-Übungen und Meditation
https://www.sostrainer.com
„Mein Arzt sagte mir, dass ich nie wieder gehen könne.
Meine Mutter sagte, ich werde es wieder können.
Ich glaubte meiner Mutter.“ - Wilma Rudolph
Mit vier Jahren hatte Wilma Rudolph eine doppelte Lungenentzündung und Scharlach, worauf ihr linkes Bein gelähmt blieb. 1960 war sie die erste Frau überhaupt, die bei den Olympischen Spielen drei Goldmedaillen (Leichtathletik, Laufen) gewann.