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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Bundeskabinett beschließt Zweites Betriebsrentenstärkungsgesetz
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetzes beschlossen. Damit soll die betriebliche Altersversorgung weiter ausgebaut und für mehr Beschäftigte zugänglich gemacht werden – insbesondere für Geringverdiener und Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Unternehmen. So sollen Unternehmen künftig leichter bei bereits bestehenden Sozialpartnermodellen mitmachen können. Zudem solle die Einkommensgrenze für den Förderbetrag auf monatlich 2.718 Euro angehoben und dynamisiert werden. Überdies solle es Erleichterungen für Rentner, die im Ruhestand weiterarbeiten, geben.
PKV-Verband sieht Wettbewerbsverzerrung in der Krankenversicherung
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze soll auf 73.800 Euro steigen. Diese massive Erhöhung greift in die Wahlfreiheit von Millionen Angestellten ein und verzerrt den gut funktionierenden Wettbewerb zwischen GKV und PKV noch stärker als bisher. Wird dieser Entwicklung nicht entgegengewirkt, entsteht schleichend eine „Arbeitnehmer-Bürgerversicherung“, warnt der PKV-Verband. Die Politik sollte endlich zum Normalzustand zurückkehren und die Versicherungspflichtgrenze auf das Niveau der Beitragsbemessungsgrenze senken. Immerhin war bis Ende 2002 die Jahresarbeitsentgeltgrenze identisch mit der Beitragsbemessungsgrenze.
DFV zieht sich von Börse zurück
Die DFV Deutsche Familienversicherung AG hat beschlossen, den Widerruf der Zulassung ihrer Aktien zum Handel im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zu beantragen und in diesem Zusammenhang eine Delisting-Vereinbarung mit der Haron Holding aus Luxemburg abzuschließen. Im Rahmen dessen sollen Aktionäre ein Kaufangebot von 6,60 Euro pro Aktie erhalten. Der Preis könnte auch höher ausfallen, wenn die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht einen höheren Mindestpreis ermittelt.
Hannoversche gibt BU-Versicherung ein Update
Die Hannoversche Lebensversicherung verpasst ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung ein Update. So wurde unter anderem im Tarif Premium-Exklusiv ein sogenannter Krisen-Airbag verbaut. Bis zu 2.000 Euro sollen die Versicherten im Fall eines Todes im nahen Umfeld erhalten können. Zudem wurde die Dynamik-Option angepasst. Auch die Obergrenze für Erhöhungen während der Vertragslaufzeit deutlich erhöht. Überdies wurden sogenannte „gebrochene Versicherungsjahre“ eingeführt, um eine passgenaue Absicherung zu ermöglichen.
Stuttgarter goes digitale Rentenübersicht
Die Stuttgarter Lebensversicherung ist ab sofort an die Digitale Rentenübersicht der Deutschen Rentenversicherung angeschlossen. Dadurch sind nun auch Altersvorsorgeansprüche aus betrieblicher und privater Alterssicherung über die Stuttgarter auf dem Portal sichtbar. Dargestellt werden alle persönlichen Anwartschaften auf Renten oder Einmalzahlungen mit Auszahlung ab dem 60. Lebensjahr.
Axa beteiligt sich an Wachstumsinitiative der Bundesregierung
Axa Deutschland beteiligt sich als Teil eines breiten Bündnisses aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und KfW an der Initiative „Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland“ (WIN). Der Versicherer plant, im Rahmen der WIN-Initiative gezielt in Venture-Capital-Fonds zu investieren, die schwerpunktmäßig innovative und junge Unternehmen unterstützen. Bis 2030 sollen insgesamt rund 12 Milliarden Euro in das deutsche Venture-Capital-Ökosystem fließen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz startet Plattform für On-Demand-Services
Stoïk zieht es nach Österreich
Tilgungssatz mit leichtem Plus
Atradius will bei ESG-Berichtspflichten helfen
die Bayerische unterstützt Eishockey-Frauenmannschaft
Kompass Group kauft ein
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Axa mit neuen Krankenhauszusatzversicherungen
Die Axa hat drei neue Krankenhauszusatzversicherungen auf den Markt gebracht. Mit Krankenhaus easy sollen Versicherte ohne Gesundheitsprüfung eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer erhalten. Bei Premium kommt die privatärztliche Behandlung durch Chefärzte und Spezialisten dazu. Mit Krankenhaus Premium Plus wird ein Tarif mit identischen Leistungen und zusätzlich inkludierten Altersrückstellungen angeboten.
Ergo startet neue betriebliche Altersversorgung
Die Ergo will mit dem Produkt Betriebs-Rente Dynamik die betriebliche Altersversorgung einfacher gestalten. Dazu habe der Versicherer einen modularen Baukasten entwickelt. Zu den Gestaltungsmöglichkeiten gehören unter anderem flexible Garantieniveaus zwischen 60 und 100 Prozent. Beim Sicherungsvermögen werde ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeitsaspekte gelegt. Dieses so mit 75 Prozent die höchste SFDR-Quote aller Versicherer in Deutschland aufweisen. Die Quote gibt an, inwieweit die Investitionen des Produkts Aspekte in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung berücksichtigen.
Allianz-Industrieversicherer stellt neuen CEO vor
Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) hat einen neuen starken Mann gefunden. Thomas Lillelund soll Anfang 2025 die Rolle als CEO von AGCS übernehmen. Aktuell ist der Däne als CEO von AIG Europa, dem Mittleren Osten und Afrika tätig. Sobald seine bestehenden Verpflichtungen beendet sind und vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, wird er zudem die Leitung von Allianz Commercial übernehmen.
Dela verkürzt Wartezeit
Die Dela Lebensversicherungen startet eine Wartezeitaktion. Bei Kunden, die vom 16. September bis zum 30. November 2024 eine Sterbegeldversicherung sorgenfrei Leben mit Wartezeit-Tarif abschließen, verkürzt sich die Wartezeit von 24 auf nur 15 Monate. Bei allen Anträgen, die im Aktionszeitraum eintreffen und die keine Nachbearbeitung benötigen, findet die Policierung zum gewünschten Versicherungsbeginn noch in diesem Jahr statt.
Versicherer fordern besseren Brandschutz auf Schiffen
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich für einen besseren Brandschutz auf Schiffen ausgesprochen. „Die Feuerlöschsysteme haben mit der Größenentwicklung der Schiffe in den vergangenen Jahrzehnten nicht Schritt gehalten. Die Besatzungen arbeiten teilweise noch mit Technik aus den 1950er-Jahren“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Angesichts eines Gesamtwertes von bis zu einer Milliarde Euro müssen Schiff und Ladung besser geschützt werden, so Asmussen weiter.
Plansecur erstmals mit über 1,5 Milliarden Euro Depotvolumen
Die Finanzberatungsgruppe Plansecur hat beim betreuten Depotvolumen erstmals die Marke von 1,5 Milliarden Euro überschritten. „Das ist ein Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, freut sich Geschäftsführer Heiko Hauser. Erst im Jahr 2020 war die Milliardenschwelle erreicht worden. Gegenüber 2017 entspricht dies einer Verdoppelung des Volumens an betreuten Kundengeldern in Investmentfonds von damals 750 Millionen Euro.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Private Altersvorsorge: Wie Christian Lindner die Förderung plant
Geht es nach Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wird die Förderung der privaten Altersvorsorge so gestaltet: auf jeden selbst eingezahlten Euro legt der Staat 20 Cent drauf, bis zu einem maximalen Eigenbetrag von 3.000 Euro pro Jahr. Für Menschen mit Kindern wird es neben der Grundzulage weiterhin eine Kinderzulage geben. Das Finanzministerium schlägt 25 Cent pro selbst eingezahltem Euro vor, wobei der maximale Eigenbetrag hier 1.200 Euro beträgt und die Zulage pro Kind auf 300 Euro anwächst. Für Menschen mit einem Einkommen bis zu 26.250 Euro soll es zudem 175 Euro Bonus geben, Berufseinsteiger unter 25 Jahren können bis zu drei Jahre von einem 200-Euro-Bonus profitieren.
Beitragsbemessungsgrenzen sollen stark steigen
Der Entwurf für die Sozialversicherungsgrenzwerte für 2025 liegt vor. Demnach steigen die Beitragsbemessungsgrenzen in der allgemeinen Rentenversicherung auf erstmals bundeseinheitlich jährlich 96.600 Euro. Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt dann eine Grenze von 66.150 Euro im Jahr, die Versicherungspflichtgrenze wächst auf 73.800 Euro. Das berichtet das VersicherungsJournal unter Berufung auf einen Entwurf aus dem Bundesarbeitsministerium.
Jeder dritte Autofahrer senkt Kilometerzahl
Mehr als jeder dritte Autofahrer findet den Vertrag seiner Kfz-Police als finanzielle Belastung. Das geht aus einer Umfrage von Finanztip hervor. Eine Möglichkeit die Beitragslast zu senken, ist die Kilometerzahl zu senken. Innerhalb der letzten fünf Jahre haben nur 39 Prozent der Autofahrer diese Möglichkeit genutzt und die Fahrleistung ihrer Kfz-Versicherung verringert. Fast die Hälfte hat dieses Tarifmerkmal noch nie optimiert.
PKV stärkt Arztpraxen im ländlichen Raum
Arztpraxen in Sachsen und insbesondere in den ländlichen Gebieten können ihren Betrieb überproportional stark mit Einnahmen aus der Behandlung Privatversicherter sichern. So erziele zum Beispiel eine Arztpraxis im Großraum Leipzig mit Privatversicherten einen realen Mehrumsatz von durchschnittlich 28.411 Euro im Jahr, im Großraum Dresden sind es 29.630 Euro. In ländlichen Gebieten wie etwa im Landkreis Vogtland sind es 49.464 Euro. Das zeigen neue Daten aus dem PKV-Regionalatlas Sachsen zur medizinischen Versorgung in den Regionen. In Summe betrage der PKV-Mehrumsatz 314,6 Millionen Euro jährlich.
GDV sieht Inflation noch nicht 'besiegt'
Die Entscheidung der Europäische Zentralbank (EZB), den Leitzins um 25 Basispunkte zu senken, begrüßte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Dennoch seien weiterhin hohe Teuerungsraten im Dienstleistungssektor zu beobachten. Die Inflationsrate könnte sich als hartnäckig erweisen, so die Befürchtung.
Beihilfeberechtigte: Auf diese Anbieter setzen VEMA-Partner
In ihrer jüngsten Qualitätsumfrage befragte VEMA ihre Partner und Genossen nach deren favorisierten Anbietern im Bereich der Privaten Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte. Mit 27,84 % der Nennungen setzte sich Axa/DBV in diesem Bereich durch. Vor Barmenia mit 15,72 % und Signal Iduna mit 9,73 %.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Alte Leipziger: BU-Schutz auch bei psychischen Vorerkrankungen
Seit Anfang September können auch Kunden mit psychischen Vorerkrankungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Alte Leipziger Lebensversicherung abschließen, ohne dass der Vertragsabschluss wie bisher zeitlich zurückgestellt werden muss. Das funktioniert mit Hilfe einer Ausschlussklausel für psychische Vorerkrankungen, wobei der BU-Schutz für alle anderen vertraglichen Leistungsauslöser, wie bspw. Krebs- oder Gelenkerkrankungen unberührt bleibt.
blau direkt startet neue Softwarelösung
Der Maklerpool blau direkt launcht Qonekto, die neue Softwarelösung für Datenkonnektivität zwischen dem Maklerverwaltungsprogramm Ameise und externen Produktivitäts- und Automatisierung-Tools. Bisher konnten externe Anwendungen über technische Schnittstellen verbunden werden. Diesen Ansatz nutzen in der Praxis jedoch eher größere Partner wie etwa Vertriebe und Pools. Hier setzt die Konnektivitäts-Software Qonekto an.
DFV mit höheren Abschlusskosten
Die DFV Deutsche Familienversicherung AG beendet das erste Halbjahr 2024 mit einem Wachstum des Versicherungsumsatzes von acht Prozent. Als Resultat planmäßig erhöhter Abschlusskosten durch TV-Werbekampagnen verringerte sich das operative Ergebnis nach IFRS 17 von 5,0 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro. Die Combined Ratio erhöhte sich im ersten Halbjahr 2024 von 92,0 Prozent auf 96,5 Prozent. Beim Konzernergebnis vor Steuern konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um etwa 100.000 Euro auf 4,1 Millionen Euro erhöht werden.
HanseMerkur unterstützt Sepsis-Diagnostik
Die HanseMerkur geht eine strategische Partnerschaft mit der Noscendo GmbH ein. Das Unternehmen aus Duisburg hat eine Technologie zur Sepsis-Diagnostik entwickelt. Vereinfacht erklärt, sollen Algorithmen Infektionserreger im Blut identifizieren und so bei der Erkennung und Behandlung von Sepsis helfen. Sepsis wird oft auch als Blutvergiftung bezeichnet und gehört weltweit zu den häufigsten Todesursachen. In Deutschland ist sie die dritthäufigste Todesursache.
Hans John erweitert Deckungskonzepte
Die Hans John Versicherungsmakler GmbH hat in enger Zusammenarbeit mit der Ergo Erweiterungen in den Deckungskonzepten zur Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung umgesetzt, nachdem zuletzt bereits das Konzept mit der Allianz erheblich erweitert wurde. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört eine Klausel, die den Vermittlern eine vorläufige Abwehrkostenerstattung gewährt, wenn strittig ist, ob eine ausgeübte Tätigkeit unter das versicherte Berufsbild fällt. Darüber hinaus wurden neue Bereiche in den Versicherungsschutz aufgenommen, wie z.B. der Einsatz von künstlicher Intelligenz und die Tätigkeit als Blogger/Influencer.
DIPAY und AVxpert starten Kooperation
AVxpert und DIPAY haben ein gemeinsames Leistungspaket entwickelt. Damit sollen Vermittlern die Beratung zur Altersvorsorge sowie die Abwicklung neuer Vergütungsmodelle vereinfacht werden.
Wie findet ihr eure Kunden online und offline? Welche Freiheiten habt ihr durch das digitale Arbeiten? Wie hebt ihr euch von Mitbewerbern ab und warum bestehen für Frauen derzeit besonders gute Berufschancen in der Finanzbranche? Darüber und über Tools die ihnen den Arbeitsalltag erleichtern sprechen Doreen Gossert, Cornelia Frankenberg, Katharina Karageorgos und Petra Dils.
Zum Schluss fragte Doreen Gossert ihre drei Gesprächspartnerinnen nach digitalen Tools, die ihnen am meisten helfen und die sie empfehlen würden. Diese nannten die folgenden
Kleo
Later
Monday
Mr. Money
Nextcloud
Notion
Softfair
Warum sie diese empfehlen, erzählten erzählen Sie am besten selbst
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Diebe stehlen Autos im Wert von 310 Millionen Euro
Die Zahl der Autodiebstähle ist im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Wie aus dem Kfz-Diebstahlreport des GDV hervorgeht, haben Autodiebe 2023 unter anderem 14.585 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Das ist ein Plus von fast 20 Prozent. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl fast 21.400 Euro und damit rund sechs Prozent mehr als im Jahr 2022. „Der wirtschaftliche Gesamtschaden durch die Autodiebe wuchs auf mehr als 310 Millionen Euro.”, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Gothaer schützt Jagdhunde
Die Gothaer hat ihre Bewegungsjagdversicherung aktualisiert. Im Rahmen dessen wurde der Versicherungsumfang speziell auf die Bedürfnisse von Jagdhunden und ihren Haltern zugeschnitten. Der Deckungsumfang der Versicherung ist in zwei Varianten erhältlich und ermöglicht es alle eingesetzten Jagdhunde zu versichern. „Durch die jüngste Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sind die Kosten für tierärztliche Behandlungen deutlich gestiegen. Dies stellt insbesondere für Jägerinnen und Jäger und ihre Jagdhunde eine zunehmende Herausforderung dar“, sagt Dirk van der Sant, Line of Business Manager Jagd bei der Gothaer.
Allianz-Vertrieb verstärkt Vorstand
Der Aufsichtsrat der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG hat Hanno Wienhausen mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 in den Vorstand berufen. Er war zuletzt bei der Allianz Suisse als Chief Underwriting Officer und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Wienhausen begann seine Karriere bei der Allianz 2014 als Assistent des Vorstandsvorsitzenden der ABV.
HDI setzt auf generative KI
Der Industrieversicherer HDI Global nutzt zukünftig generative künstliche Intelligenz, um die Leistungen für Kunden im Segment Internationale Programme weiter zu verbessern. Eine eigens entwickelte KI-Lösung greift dabei auf die firmeninternen und kontinuierlich durch Experten gepflegten Datenbanken mit Länderinformationen und Versicherungsbestimmungen aus tausenden lokalen Policen-Einträgen zu. Im laufenden Betrieb unterstützt die KI dann die HDI-Experten durch automatisierte Reaktionsvorschläge auf konkrete Kundenanfragen – diese Vorschläge umfassen länderspezifische Compliance-Vorgaben, benötigte Dokumente und empfohlene Prozessabläufe.
MRH Trowe übernimmt Reise-Spezialisten
MRH Trowe erwirbt 100 Prozent der Anteile an der TAS Touristik Assekuranz-Service GmbH von der Ergo Reiseversicherung AG. Die langjährige Kooperation der TAS mit Ergo wird auch zukünftig weitergeführt. Die Geschäftsführer Andreas Zollner und Tim Vittinghoff bleiben an Bord. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TAS Touristik Assekuranz-Service GmbH sind keine Änderungen zu erwarten. Mit der Übernahme werde das Kompetenzfeld als Assekuradeur in der Reisebranche weiter ausgebaut. Mit der mdt travel underwriting GmbH verfügt MRH Trowe bereits über Expertise in der Touristikbranche.
WIFO vertärkt Geschäftsleitung
Der Maklerpool WIFO hat Martin Krausz Gesamtprokura verliehen. Der Ressortleiter für die Abteilungen Underwriting Leben, Underwriting Sach-Gewerbe, Antragsmanagement, Vertriebsinnendienst und Vertriebsaußendienst ist damit bereits mit Wirkung zum 1. August 2024 in die Geschäftsleitung aufgestiegen. Krausz ist seit über 17 Jahren im Unternehmen und verantwortet seit 2013 mehrere Bereiche als Ressortleiter.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Huk24 bekommt neuen Vertriebsvorstand
Mit Wirkung zum 15. September 2024 hat der Aufsichtsrat Christoph Samwer zum Vorstand der Huk24 AG bestellt. Der 40-Jährige übernimmt das Ressort Marketing und Vertrieb. Von 2017 bis 2024 war er Mitgründer und CEO des Digitalversicherers Friday. Stefan Gronbach, der interimsweise das Ressort führt, wird bis Ende des Jahres im Vorstand bleiben und sich danach wieder voll auf sein Vorstandsmandat der Huk-Coburg Versicherungsgruppe konzentrieren.
Warum sich Deutsche nicht der Vorsorge beschäftigen
41 Prozent der Bundesbürger denken, dass ihre persönliche finanzielle Vorsorge zu kurz kommt. Sie haben das Gefühl, dass sie sich auf jeden Fall oder eher mehr mit dem Thema beschäftigen sollten. 29 Prozent der Befragten verneinten die Frage, ob sie sich mehr mit Vorsorgethemen beschäftigen sollten. 23 Prozent der Bevölkerung sind hier unentschieden. Schuld an der vertagten Vorsorge sei mit 36 Prozent der Zeitmangel durch zu viele Alltagsaufgaben. 31 Prozent antworteten, zu wenig von dem Thema zu verstehen. Ebenso viele gaben an, sich nur ungern damit zu beschäftigen. Mangelndes Interesse nannten 20 Prozent als Grund. Das zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Canada Life.
Durchschnittliche Schäden durch Großinsolvenzen nahezu verdoppelt
Im ersten Halbjahr 2024 gab es bereits 40 große Insolvenzen. Das ist nicht nur der höchste Wert zum Halbjahr seit 2015, sondern auch über ein Drittel (+37 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Der kumulierte Umsatz der großen Pleiten belief sich in den ersten sechs Monaten 2024 auf 11,6 Milliarden Euro und lag damit bereits zum Halbjahr über dem Gesamtschaden für das Jahr 2023. Der durchschnittliche Umsatz der insolventen Großunternehmen – und damit auch die Schäden für die betroffenen Lieferanten – lag bei 290 Millionen Euro, das ist ein Plus von 85 Prozent. Das geht aus einer Analyse des Kreditversicherers Allianz Trade hervor.
ALH-Gruppe steigert Einstellungszahlen bei Nachwuchstalenten
An ihren Standorten in Oberursel, Stuttgart und Mannheim begrüßt die ALH-Gruppe dieses Jahr insgesamt 50 Auszubildende und duale Studenten. Damit haben sich die Einstellungszahlen gegenüber 2022 verdoppelt. Im vergangenen Jahr hatte die Erstausbildung mit 42 Startern eine Steigerung um 70 Prozent geschafft und damit eine echte Kehrtwende. Insgesamt bildet die ALH-Gruppe aktuell 120 Nachwuchskräfte aus.
Führungskräfte und der Blick auf die Cyber-Bedrohungslandschaft
Lediglich 28 Prozent der Führungskräfte in Deutschland stufen Cyber als ihr größtes Risiko ein. Überdies glauben 72 Prozent der befragten Führungskräfte, dass ihre bestehenden Cyber-Schutzmaßnahmen derzeit ausreichen, um einen potenziellen Cyber-Angriff zu bewältigen. Das geht aus einer Beazley Studie hervor.
Continentale startet Rendite-Vergleich
Die Continentale Versicherung hat mit dem Fondsanlagen-Optimierer ein weiteres Hilfsmittel für Vermittler geschaffen. Das digitale Tool soll individuell für jeden Kunden vergleichen, ob die Fondspolice oder die Direktanlage das bessere Investment ist. Entwickelt wurde das Tool mit dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Als Grundlagen für die Berechnung dienen die Fondsrenten Continentale EasyRente Invest und Continentale Rente Invest der 3. Schicht.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Krankenkassen machten im ersten Halbjahr 2,2 Milliarden Euro Miese
Die gesetzlichen Krankenversicherer haben im ersten Halbjahr 2024 deutlich mehr ausgegeben als eingenommen. Den Einnahmen in Höhe von 159,1 Milliarden Euro standen Ausgaben von 161,3 Milliarden Euro gegenüber, wodurch ein Fehlbetrag von 2,2 Milliarden Euro entstand. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit.
Verbesserte Stimmung in der Versicherungswirtschaft
Während die Beurteilung der Geschäftslage zum Vorquartal fast unverändert geblieben ist, stiegen die Erwartungen im Bereich Lebensversicherung und Schaden- und Unfallversicherung erneut an, wie aus dem aktuellen Ifo-Konjunkturtest Versicherungswirtschaft hervorgeht. In der Lebensversicherung sorgten von April bis Juni Lohnsteigerungen und Zinssenkungen für Rückenwind. In der Schaden- und Unfallversicherung sorgen inflationsbedingte Nachholeffekte zwar für steigende Beitragseinnahmen. Gleichzeitig sind aber auch deutlich höhere Ausgaben für Schäden zu erwarten.
Münchener Verein mit neuer Fachbereichsleiterin Personal und Partner
Zum 16. September 2024 übernimmt Andrea Achhammer die Fachbereichsleitung Personal und Partner beim Münchener Verein. Sie folgt auf René Neumann, der zum 1. Juli 2024 die Leitung des neu gegründeten Fachbereichs Immobilienmanagement übernommen hat. Die 43-jährige kommt von der Allianz Suisse und war dort zuletzt als Head of HR tätig.
Huk-Coburg gibt sich neues Corporate Design
Die Huk-Coburg erscheint in neuem Corporate Design. Damit trägt die Versicherungsgruppe mit Sitz in Coburg der zunehmenden Digitalisierung Rechnung. Durch den bewussten Einsatz minimalistischer Elemente, vereinfachter Illustrationen, einer klaren Farbpalette sowie einer eigenen Schrift ist der Versicherer mit dem neuen Design über alle Medien erkennbar.
Swiss Re sieht steigende Nachfrage nach Rückversicherung
Höhere Immobilienwerte, Urbanisierung und inflationsbedingt steigende Reparaturkosten dürften die Nachfrage nach Sach-Rück-/Versicherungen ankurbeln, insbesondere in Gebieten mit zunehmenden Naturkatastrophenrisiken. Laut Swiss Re Institute war 2023 das vierte Jahr in Folge, in dem die weltweiten versicherten Schäden aus Naturkatastrophen über der Marke von 100 Mrd Dolllar lagen. Auch 2024 geht mit versicherten Schäden von 60 Mrd Dollar im ersten Halbjahr – 62% über dem Zehnjahresdurchschnitt – in diese Richtung.
Munich Re: Schadeninflation im Fokus
Vor dem Branchentreffen der Rückversicherer in Monte Carlo betont Munich Re, dass die Schadeninflation ist in vielen Rückversicherungssegmenten deutlich höher. Getrieben wird sie von Faktoren unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Beispiele sind steigende Schadenersatz-Urteile insbesondere in den USA („Social Inflation“), kostentreibende medizinische Fortschritte, steigende Pflegekosten oder die Knappheit von Baumaterial und Fachkräften, wodurch die Schadenkosten signifikant steigen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Beste Maklerbetreuung: Alte Leipziger/Hallesche triumphiert erneut
Der Alte Leipziger/Hallesche Konzern holt sich nach 2022 erneut den ersten Platz in der Gunst der Makler mit 17,3 % der Stimmen. Auf Platz zwei landet die VHV mit 15,3 %, während die Allianz mit 12,7 % das Spitzentrio komplettiert. Die Allianz konnte sich im Vergleich zum Vorjahr weiter steigern und gewinnt zunehmend an Maklergunst. Zu diesen Ergebnissen kommt die Alsterspree-Umfrage 'MaklersLiebling' im Bereich Maklerbetreuung.
BCA: Zwei ELTIFs für Vertrieb freigegeben
Der Maklerpool BCA hat die ersten European Long Term Investment Funds (ELTIFs) der neuesten Generation für den Vertrieb freigegeben. Das berichtet das Portal Cash.online. Demnach handelt sich um je einen Fonds der Investment Manager Schroders und Neuberger Bermann. Sechs weitere ELTIFs befinden sich derzeit noch in der Prüfung, so BCA.
Ein Viertel der Erwerbstätigen leistet häufig körperlich schwere Arbeit
Schwere körperliche Arbeit gehört für viele Erwerbstätige zum Arbeitsalltag – und zwar bis ins höhere Alter. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Zusatzerhebung der EU-Arbeitskräfteerhebung 2022 mitteilt, verrichtete ein Viertel (25 %) der rund 42,3 Millionen Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit anstrengende körperliche Arbeit. Dazu zählen unter anderem das Heben schwerer Gegenstände sowie Arbeiten in schmerzhaften oder ermüdenden Positionen, aber auch das Anheben von Personen, etwa in der Pflege. Der Anteil war bei Männern (28 %) höher als bei Frauen (21 %).
BVK nimmt weitere Makler auf
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute gab die Aufnahme weiterer Maklerbetriebe der renommierten Helmsauer Gruppe aus Nürnberg zum 1. September bekannt. Die Maklergruppe hatte in den letzten Jahren 23 Maklerfirmen erworben. Vier bis sechs Zukäufe sollen noch in diesem Jahr hinzukommen.
Persönliche Beratung bei Aktien weiterhin favorisiert
Trotz aller Angebote im Internet erachtet eine große Mehrheit der Deutschen bei Aktienanlagen persönliche Beratung für notwendig. 76,2 Prozent stimmen dem zu, und rund die Hälfte davon sieht das zumindest bei anspruchsvollen und langfristigen Anlagen so. Das geht aus dem Deutschen Geldanlageindex DIVAX-GA hervor.
VHV setzt bei Photovoltaikversicherung auf Schnelligkeit
Die VHV Allgemeine bietet eine Photovoltaikversicherung an, die in nur drei Minuten online abgeschlossen werden kann. Das Produkt hat eine Allgefahrendeckung. Zudem sind Solarstromspeicher mit bis zu 20 kWh Kapazität und Ladestationen für E-Fahrzeuge ohne Aufpreis mitversichert. Der Schutz soll bereits am Tag nach Abschluss der Versicherung greifen.
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