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2025 verleiht der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits zum 10. Mal den Silvio Meier Preis.
Über den Hintergrund des Preises und wer sich bewerben oder Vorschläge unterbreiten kann, darüber spreche ich mit Dirk Moldt. Es gibt auch bereits einen kurzen Blick auf die diesjährige Preisverleihung.
Einsendeschluss für die Einreichung von Vorschlägen ist der 18.05.2025.
Hier findet Ihr die Auslobung.
https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1536771.php
Die Preisverleihung findet am 04.07.25 um 18 Uhr im Jugend[widerstands]museum / Galiläakirche in der Rigaer Str. 9, 10247 Berlin statt.
Mit Herz und Spachtel gegen den Hass – Engagiert gegen Rassismus im Kiez
Im Rahmen der diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ haben die Bezirksbibliotheken Friedrichshain-Keuzberg Gigi vom Register Friedrichshain-Kreuzberg und die Aktivistin Irmela Mensah-Schramm in die Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda eingeladen. Die beiden berichteten anhand von Zahlen und Bildern, wie und wo rassistische und andere diskriminierende Vorfälle im Bezirk bzw. in Berlin stattfinden und zeigt Wege auf, wie wir in unserem Bezirk Haltung zeigen können.
Irmela Mensah-Schramm entfernt seit 1986 bundesweit Hassbotschaften im öffentlichen Raum. Über Präsentationen, Ausstellungen und Workshops möchte sie andere Menschen für rassistische und menschenverachtende Diskurse im öffentlichen Raum sensibilisieren und dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden und sich gegen Hass und Menschenfeindlichkeit zu engagieren.
Das Register Friedrichshain-Kreuzberg erfasst seit 2009 Vorfälle mit rassistischen, extrem rechten, antisemitischen, LBGTIQ*-feindlichen oder ähnlich diskriminierenden Motiven im Bezirk.
Veranstaltung vom 28. März 2025 in der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda (Info)
Die Veranstaltung wird als Sondersendung im Freien Radio Berlin-Brandenburg am 16.04.25 um 13 Uhr auf UKW 88,4 und über Livestream ausgestrahlt.
Berlin verzeichnet einen Höchststand an extrem rechten, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Vorfällen. Im Jahr 2024 dokumentierten die Berliner Register 7.720 Fälle – so viele wie nie zuvor.
Am 3. April 2024 stellten die Berliner Registerstellen die Auswertung 2024 für Berlin in einer Pressekonfernz vor. Zu Gast waren wir im Kiezraum auf dem Dragonerarel.
Link zur Pressemappe und den Bezirksauswertungen
Pressespiegel
Auswertung Friedrichshain-Kreuzberg 2024
Online-Info-Veranstaltung: Die Ergebnisse der Berliner Register für das Jahr 2024
Am 10.04.2025 um 17.00 Uhr stellen wir, die Berliner Register, unsere Ergebnisse für das Jahr 2024 vor. Wir laden alle Anlaufstellen, Kooperationspartner*innen und Interessierten zu unserer Online-Infoveranstaltung ein.
Link zur Infoveranstaltung und Anmeldung
Unter diesem Titel fand am 25. Februar 2025 eine Veranstaltung in der Berliner Landeszentrale statt, auf die wir Euch heute mitnehmen.
Moderiert von Anna Spangenberg diskutierten mit dem zahlreich erschienenen Publikum:
- Ario Mirzaie, MdA, Bündnis 90 / Grüne
- Matti Weyland, BA Friedrichshain-Kreuzberg)
- Gigi Weingarten, Registerstelle Friedrichshain-Kreuzberg
- Stephan Kuhlmann, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
Am 6. Juli 2024 wurden Teilnehmende der Demonstration Nach den Rechten schauen am Sammelpunkt am Ostkreuz Ziel eines brutalen Neonazi–Angriffs. Eine Gruppe von 20 Vermummten und Bewaffneten attackierte die Demonstrant*innen, es gab Schwerverletzte. Kurz darauf durchsuchte die Polizei Wohnungen von Aktiven der Nationalrevolutionären Jugend (NRJ), da sie in deren Umfeld die Angreifenden vermutet. Die NRJ ist die Jugendorganisation des Dritten Weges, einer seit 2013 bestehenden rechtsextremen Kleinstpartei. Die NRJ war in Berlin insbesondere in Marzahn–Hellersdorf und Pankow aufgefallen, wo ihr gewaltsame Angriffe auf junge Menschen und Jugendzentren zugeschrieben werden.
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und das RuDi Nachbarschaftshaus gaben Nachbar*innen und Engagierten mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit, sich über den Stand organisierter rechtsextremer Bewegungen in Friedrichshain und in Berlin insgesamt zu informieren und auszutauschen.
Folgende Fragen waren Inhalt der Diskussion:
Welche rechtsextremen Strukturen bestehen in Friedrichshain?
Wie können diese zurückgedrängt werden und welche Erfahrungen bestehen damit aus der Vergangenheit?
Welchen Beitrag kann Politik leisten? Was können wir tun, um Betroffenen von rechter Gewalt beizustehen?
Was können wir persönlich tun und wie können wir uns und andere schützen?
Und was hat das stärker werdende rechte Denken in vielen Köpfen mit dem Angriff am Ostkreuz zu tun?
Nehmen wir das auch im Alltag wahr und was können wir dagegen tun?
aktuelle Veranstaltungen in der Landeszentrale für politische Bildung:
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/
Die Gruppe Eva Mamlok hat sich auf den Weg gemacht, um das Leben einer mutigen Frau und ihrer Begleiterinnen aus der Vergessenheit zu holen. In diesem Fall war es ein junges kreuzberger Mädchen, 14 Jahre alt, Jüdin, das sich dem Hitlerregime 1933 entgegen stellte und dafür mit dem Leben bezahlte. Aus den Recherchen entstand eine interaktive Ausstellung, die im Friedrichshain Kreuzberg Museum zu sehen war. Andere Menschen waren wiederum vom Besuch der Ausstellung so beeindruckt, das sie das Thema aufgriffen. So fügte sich ein Stein zum anderen. Und schließlich wurden dann auf der Veranstaltung, die mit dem Ziel startete, einen Gedenkort für Eva Mamlok zu schaffen, Nägel mit Köpfen gemacht. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen und ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Die Veranstaltung vom 23. Januar in der ZLB trug den Titel Wird aus dem Blücherplatz der Eva–Mamlok–Platz?. Eingeladen hatte der Freundeskreis der Zentralen Landesbibliothek. Alexandra Weltz–Rombach, die Kuratorin der Ausstellung Gruppe Eva Mamlok, zeichnete das Bild der Eva Mamlok nach und Bertram Dudschus, Vorstand des Vereins UpStadt e.V. informiert auch aus historischer Sicht seit dem 18. Jahrhundert, warum der Vorschlag, den Blücherplatz in Eva–Mamlok–Platz umzubenennen, der richtige ist. Auf der Veranstaltung sollte für die Idee der Umbenennung bei Anwohner*innen, Gewerbetreibenden und weiteren Interessierten geworben werden.
Andere waren da schon einen Schritt weiter. Im Publikum waren Vertreter*innen der BVV, die berichteten, dass es im Februar einen gemeinsamen Antrag von Linke, Gründe und SPD zur Umbenennung geben wird. Auch die Gedenktafelkommission hat das Thema auf Ihrer Tagesordnung, zur Errichtung einer Gedenkstele, wie ein Mitarbeiter berichtete.
Das Register lässt Euch ungekürzt an der Veranstaltung teilhaben, die ein wunderbares Beispiel dafür ist, was alles gemeinsam erreicht werden kann. Gerade in den heutigen Zeiten ist es so wichtig, die Geschichte nicht zu vergessen und aus ihr zu lernen.
Infolinks:
Veranstaltung in der ZLB
Lesung des Briefes von Eva Mamlok (Berlin) an Pieter Siemsen (Argentinien), 13. Dezember 1937
Eva Mamlok / Wikipedia (Seite wird von der Gruppe Eva Mamlok ständig erweitert)
FHXB Museum / Gruppe Eva Mamlok
FHXB Museum / Ausstellungsankündigung
Bericht im ND
Bericht im Tagesspiegel
Bericht in der taz
Aktivist*innen luden zusammen mit dem Register Friedrichshain–Kreuzberg zu einer Infoverstanstaltung über die exrem rechte Kleinstpartei Der III. Weg und informierten über die Partei, ihre Jugendorganisation, Verbindungen zu anderen rechten jugendlichen Schlägergruppen oder die Nähe zum Fußball.
Wir lassen Euch am Vortrag und der anschließenden Diskussion teilhaben. Es wurden auch Schutzmaßnahmen und Gegenstrategien besprochen. Diese werden jedoch, aus gutem Grund, nicht veröffentlicht.
Hier noch eine kleine Auswahl zahlreich vorhandener Infolinks:
Angriff am Ostkreuz
Handreichung der MBR Berlin
Belltower News
Monitoring NRJ Berlin
ZDF – Razzia beim III. Weg und NRJ
t–online Rechtsextreme Partei wirbt Jugendliche vor Schulen an
Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kräfte bündeln, um dem Hass Solidarität entgegen zu setzen.
Wir nehmen Euch mit auf den Fachtag der Berliner Registerstellen vom 11. September 2024 in Kreuzberg.
Ihr hört die Begrüßung von Annika Eckel, den thematischen Einstieg von Kati Becker und wir begleiten den 3. Workshop „Die offene Gesellschaft verteidigen – Spaltung und Destabilsierung kontern“ mit Impulsen vom apabiz, dem Bundesverband Trans* und BENN Blumberger Damm.
Brigitte und Allan stellen Euch das Kiezbündnis am Kreuzberg vor und berichten ausführlich über die vom 06.-14.09.24 bereits zum 23. Mal stattfindende Kiezwoche. Es geht um ein solidarisches Miteinander in Zeiten, in denen Vereinzelung und Diskriminierungen, die Angst um den Verlust der Wohnung, des Jobs und viele andere Dinge unser Leben bestimmen. Es geht darum nicht aufzugeben und das mit Freude.
https://www.kiez-am-kreuzberg.de/kiezwoche-2024/
Heute stellen wir Euch Queering Radio, ein Jugendbildungsprojekt für Jungendliche und junge Erwachsee vor, mit dem es bereits seit einiger Zeit ein lose Zusammenarbeit zwischen Studio Ansage (Freies Radio Berlin-Brandenburg) und dem Register Friedrichshain-Kreuzberg gibt.
Unter dem Titel Fat Liberation! werden in Gesprächen zu den Themen Fett–Aktivismus und Gewichtsdiskriminierung ausführlich Arten und Weisen von Gewichtsdiskriminierung besprochen. Auch Anti–Schwarzer–Rassismus und koloniale Gewalt werden thematisiert.
Ich spreche mit Soi über Queering Radio und zu hören sind Ausschnitte aus dem aktuellen Feature.
Spuren queerer Transgeschichten
Queering Radio Soundcloud
Sondersendung im Freien Radio Berlin-Brandenburg
Erstmals zählten die Berliner Register über 5000 extrem rechte und diskriminierende Vorfälle.
Die Menge und die Qualtität von Angriffen auf die Berliner Register und auf Betroffenengruppen, mit denen wir zusammen arbeiten, ist 2023 stark gewachsen.
Hass im Netz führt zu Hass auf der Straße.
Onlinekampagnen gegen queeres Leben und höhere Präsenz von Betroffenen im Alltag erhöhen die Zahl LGBTIQ*-feindlicher Vorfälle. Dazu ein Gastbeitrag von Anne, Projektleiterin der Beratungsstelle L-Support.
Antisemitismus als Welterklärungsmodell entfaltet erneut seine Kraft mit dem Angriff der Hamas auf Israel. Dazu ein Gastbeitrag von Ruth, Projektreferentin von RIAS Berlin.
Durch die Pressekonferenz führt Lea. Die Ergebnisse der Berliner Registerstellen für das Jahr 2023 stellt Kati vor.
Auswertung Berlin:
https://www.berliner-register.de/publikationen/2023-pressekonferenz-11-april-2024-553/
Auswertung Friedrichshain-Kreuzberg:
https://register-friedrichshain.de/wp-content/uploads/2024/04/Broschuere-2023_WEB.pdf
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