
Sign up to save your podcasts
Or


Zur Hallstätter Kalvarienberganlage welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, gehören auch vier Kapellen, in denen die ersten vier schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzgebets mit vollplastisch und lebensgroß ausgeführten, polychrom gefassten Holzskulpturen dargestellt sind. Der Kreuzweg beginnt beim Benefizium mit der Ölbergkapelle setzt sich mit der Geißelungsszene und der Dornenkrönung fort und endet in der Kalvarienbergkirche wo das fünfte schmerzhafte Geheimnis, die Kreuzigungsszene, thematisiert ist.
Zur Hallstätter Kalvarienberganlage welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, gehören auch vier Kapellen, in denen die ersten vier schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzgebets mit vollplastisch und lebensgroß ausgeführten, polychrom gefassten Holzskulpturen dargestellt sind. Der Kreuzweg beginnt beim Benefizium mit der Ölbergkapelle setzt sich mit der Geißelungsszene fort und endet in der Kalvarienbergkirche wo das fünfte schmerzhafte Geheimnis, die Kreuzigungsszene, thematisiert ist.
Die dritte Kapelle, in der die Dornenkrönung dargestellt ist besteht wiederum aus einem Baukörper der auf einem achteckigen Grundriss errichtet ist. Die Gliederung der Fassade ist bei näherer Betrachtung wiederum anders als die Fassadengliederung der beiden ersten Kapellen. Laufen bei den ersten beiden Kapellen die Putzlisenen an den Kanten von unten nach oben durch und sind von einer Serliana beziehungsweise einer Arkade oben abgeschlossen, so wird bei der dritten Kapelle die vertikale Gliederung durch ein umlaufendes horizontales Band unterbrochen. Die einfachen Korbbogen-Arkaden sind tiefer angesetzt und über den Arkaden liegen auf jeder Seitenfläche abschließend Füllungen jeder welche seitlich durch hochgestellte Serlianen begrenzt sind. Sowie bei den übrigen Kapellen sind auch hier die Nullebenen in Rieselputz hellrot gefärbt, während die etwas erhabenen Architekturelemente glatt verputzt und weiß gekalkt sind. Der nach Westen weisende Eingang wird von einem Korbbogen abgeschlossen und das Gitter sitzt wieder an der inneren Kante der Leitungsebene.
Zur Hallstätter Kalvarienberganlage welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, gehören auch vier Kapellen, in denen die ersten vier schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzgebets mit vollplastisch und lebensgroß ausgeführten, polychrom gefassten Holzskulpturen dargestellt sind. Der Kreuzweg beginnt beim Benefizium mit der Ölbergkapelle und endet in der Kalvarienbergkirche wo das fünfte schmerzhafte Geheimnis, die Kreuzigungsszene, thematisiert ist. Die zweite Kapelle besteht aus einem zylindrischen Baukörper mit einem schindelgedeckten Zwiebeldach. Im Traufbereich leitet ein ein glatt verputztes Kehlgesimse zur, im Horizontalschnitt achteckigen Dachkonstruktion über. Auch die übrigen Architekturelemente, Pilaster mit einer umlaufenden Rundbogenarkade, sind glatt und weiß gekalkt, während die Nullebenen mit Rieselputz beworfen und rosa gefärbelt sind.
Zur Hallstätter Kalvarienberganlage welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, gehören auch vier Kapellen, in denen die ersten vier schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzgebets mit vollplastisch und lebensgroß ausgeführten, polychrom gefassten Holzskulpturen dargestellt sind. Der Kreuzweg beginnt beim Benefizium und endet in der Kalvarienbergkirche wo das fünfte schmerzhafte Geheimnis, die Kreuzigungsszene, thematisiert ist. Die erste Kapelle besteht aus einem oktogonalen Baukörper mit schindelgedecktem Zwiebeldach. Die Wandfächen ziehen mit leichtem Anlauf nach oben, wo im Traufbereich ein glatt verputztes Kehlgesimse zur Dachkonstruktion überleitet. Auch die übrigen Architekturelemente, Eckpilaster mit Serlianen über den Feldern, sind glatt und weiß gekalkt, während die Nullebenen mit Rieselputz beworfen und rosa gefärbelt sind.
Der Kreuzweg beginnt beim Benefizium und zeigt in der Reihenfolge des Gebets Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat, Jesus, der für uns gegeißelt worden ist, Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist und Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat. In der Kalvarienbergkirche, dem Endpunkt des Kreuzweges, ist das fünfte schmerzhafte Geheimnisse, die Kreuzigungsszene, thematisiert.
Näher Informationen zu Holzschindeln
Erst mit der industriellen Produktion im 19. Jahrhundert stehen normierte, billige Ziegel für einheitliche Wandkonstruktionen zur Verfügung. Davor war es durchaus üblich aus unterschiedlichen, zum Teil auch organischen Materialien, Abbruchmaterial und Bauabfällen Mischmauerwerk herzustellen. Im Welterbegebiet Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut wurden auch die Bruchstücke zylindrischer "Pfannsteher" als Mauerziegelwiederverwendet.
Links zu Episoden über Trockenmauerwerk, Steinebrechen, Wände aus Stein und Schottergewinnung
Im Bereich der Almen des Welterbegebiets Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut finden sich noch Mauern, welche ohne Zuhilfenahme von Mörtel zusammengefügt sind. Dieses Trockenmauerwerk, gilt als die hohe Schule der Maurerkunst und benötigen keine Fundamente, da es in der Lage ist, die Frostbewegungen des Bodens zu übernehmen ohne dabei ihr Gefüge zu verlieren. Für mörtelgebundenes Mauerwerk gibt es in Hallstatt seit der Römerzeit Belege, wobei als Bindemittel in erster Linie Kalk zum Einsatz kam.
Links zu Episoden über Trockenmauerwerk, Steinebrechen, Torfmoos und Schottergewinnung
Der Begriff "Spital" bezeichnete vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert eine Versorgungsanstalt, in der die armen, nicht mehr arbeitsfähigen Berg- und Pfannhausarbeiter sowie deren hilfsbedürftigen Witwen und Waisen untergebracht und versorgt wurden. Das frühneuzeitliche Spitalsgebäude stand an der südlichen Seite des Marktplatzes und fiel Marktbrand von 1750, der in dessen unmittelbarer Nähe ausgebrochen war, vollständig zum Opfer. Beim Wiederaufbau von Hallstatt nach 1750 hatten die unmittelbar für die Salzproduktion erforderlichen Anlagen, die nun im Ortsteil Lahn errichtet wurden, Priorität. Der erst 1770 begonnene und 1772 fertiggestellte eingeschoßige Neubau des Spitals, wurde, so wie auch der gesamte Salzsud- und Verwaltungsbetrieb, im Ortsteil Lahn errichtet. 1774 wurde an die Südfassade als Erweiterung der Spitalskapelle eine Apsis angebaut und auf dem First ein hölzerner Glockenturm aufgesetzt. 1949 wurde das Salinenspital aufgelassen, aufgestockt und zu einem Verwaltungsgebäude umgenutzt.
Link zu einem weiterführenden Text zu ergänzenden Abbildungen
Eine der urtümlichsten Arten der Holzbearbeitung ist das Spalten des Stammes in seiner Längsrichtung. Wie archäologische Funde belegen, wurden in Hallstatt bereits zur Bronzezeit Holzschindeln hergestellt. Wenn ein Dachdeckungsmaterial über einen Zeitraum von mehr als 3000 Jahren nahezu unverändert geblieben ist, muss es eine hohen Optimierungsgrad besitzen. Wegen der hohen Anschaffungskosten und der im Vergleich zu Metalldeckungen geringen Brandbeständigkeit und geringeren Lebensdauer geraten die Holzdeckungen im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut zunehmend außer Gebrauch.
Den Fachartikel zur Problematik hinterlüfteter Holzdächer und weiterführende Informationen finden Sie auf meiner website www.idam.at.
From the publisher's feed