Wenn der Körper spricht.

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Wenn der Körper spricht. episodes

  • „Ich habe versucht, der bessere Mann zu sein” | Ein Gespräch mit Regina Volz

    Als einzige Frau unter 30 Männern in der Führung eines Konzerns hat Regina Volz zuerst versucht, der bessere Mann zu sein. Sie war, wie sie heute sagt, wahnsinnig dominant, und es hat nicht funktioniert. Erst als sie verstanden hat, dass sie ihre eigenen Qualitäten als Frau einbringen darf, hat Führung für sie funktioniert.

    Regina ist Headhunterin und Leadership-Expertin. Seit 2011 besetzt sie mit ihrer Volz Personalberatung Führungs- und Schlüsselpositionen im Mittelstand, und sie bringt über 20 Jahre Erfahrung als HR-Führungskraft mit. Außerdem ist sie Business Coach und zertifizierte Mediatorin.

    Ihre erste Führungsrolle hatte sie mit Ende 20, und ihr Satz zu Führung ist klar: In dem Moment, in dem Führung Energie kostet, läuft etwas schief.

    Darüber sprechen wir:

    • Warum für Regina Persönlichkeit alles ist und eine Führungskraft vor allem Lust auf Menschen braucht
    • Was du tun kannst, wenn du morgens Streit hattest und trotzdem vor dein Team treten musst
    • Warum Regina nach einem Konflikt erst einmal zehn Minuten rausgeht, und was der Blick in den Spiegel damit zu tun hat
    • Wie Körperhaltung deine Stimmung beeinflusst, Arme hoch und Blick in den Himmel
    • Warum etwas, das dich triggert, meistens mehr mit dir zu tun hat als mit dem anderen
    • Die Frage, die ihr bei einer großen Lebensentscheidung geholfen hat: Was möchtest du deinem Kind vorleben?
    • Warum Frauen ihre Fähigkeiten so oft unterschätzen, beim Englisch genauso wie beim Gehalt

    Mehr über Regina

    Website: https://www.volz-personalberatung.de/
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/regina-volz-recruiting-headhunting-recruiting-leadership-f%C3%BChrung-coaching-karriere-professional/
    Ihr Podcast: Leadership is a Lifestyle

    Für dich

    Wenn du ausprobieren möchtest, wie dein eigenes System nach einem schwierigen Moment wieder zu sich findet: Meine drei Neuro-Tools dauern keine fünf Minuten. www.kerstin-struebing.de

    Und wenn du genauer hinschauen möchtest: In der Souveränitäts-Analyse schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag. Buch dir hier deinen Termin: https://tidycal.com/1xgnv5p

    54 min
  • Jeder weiß, was gesund wäre. Und nach zehn Stunden Verantwortung greifst du doch zur Chipstüte

    Es ist kurz nach neun, der Tag war lang, und du stehst vor dem offenen Kühlschrank, obwohl du dir heute Morgen fest vorgenommen hattest, es diesmal anders zu machen. Und noch bevor du die Tür wieder zumachst, ist er da, dieser Satz: Warum kriegst du das nicht hin?

    Vielleicht wiegt dieser Satz schwerer als alles, was im Kühlschrank liegt.

    Diese Woche habe ich für einen großen Konzern einen Vortrag zum Thema Gewohnheiten gehalten, und dabei ist mir noch einmal bewusst geworden, was wirklich passiert. Die alte Gewohnheit selbst finde ich gar nicht so problematisch. Was ich beobachte, ist das, was wir darüberlegen: Verurteilung und Scham, und das Gefühl, dass nur die Vorstellung davon, wie wir sein wollen, da sein darf.

    In dieser Folge erfährst du:

    • Warum es so schwer ist, eine neue Routine aufzubauen, wenn an jeder Ecke jemand mit einem Lolli steht, und was ein Monteur mit einer Wasserflasche damit zu tun hat
    • Wie eine Gewohnheit entsteht und warum dein Gehirn sie als lohnenswert abspeichert
    • Warum die Chipstüte vor Netflix der bestmögliche Versuch deines Systems ist, den Pegel in deinem Eimer zu senken
    • Warum Scham den Eimer wieder füllt, den die alte Gewohnheit gerade geleert hat
    • Was passiert, wenn du deine eigene Realität verneinst, und warum dein Gehirn dabei Beweise sammelt
    • Was ich gestern in einer brenzligen Situation über das Wort “to witness” gelernt habe, die Realität eines Menschen anzuerkennen, ohne sie gutfinden zu müssen

    Deine Einladung für diese Woche: Wenn du das nächste Mal zur alten Gewohnheit greifst, sag dir innerlich nur: Aha, okay, so ist es gerade. Und frag dich mit etwas Neugier, was daran gerade so lohnenswert ist. Ohne Korrektur und ohne Urteil.

    Hier https://kerstin-struebing.de findest du drei Neuro-Tools, die keine fünf Minuten dauern und deinem Nervensystem Informationen geben, die es als sicher einordnen kann.

    Und wenn du genauer hinschauen möchtest, was hinter deinen Gewohnheiten steckt: In der Souveränitäts-Analyse schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag.

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    22 min
  • Diesmal brauche ich deine Hilfe: Eine Landkarte für Frauen, die führen

    Du arbeitest an deiner Stimme bei der einen Expertin und an deinen Finanzen bei der nächsten. Jedes Thema hat seine eigene Schublade, und Führung fühlt sich an wie ein Puzzle, dessen Teile nicht ganz zusammenpassen. Und jetzt stell dir vor, du stehst morgen um neun im Meeting, die Bluse sitzt, dein Atem ist ruhig, und das, was du sagen willst, kommt genau so an, wie du es meinst.

    Diese Folge ist anders als die anderen. Heute möchte ich etwas gemeinsam mit dir erstellen, und dafür brauche ich deine Hilfe.

    Meine Mentorin hat mir eine ungewöhnliche Aufgabe gegeben: hundert mögliche Gäste für diesen Podcast sammeln, auch außerhalb meines eigenen Fachgebiets. Das war für mich eine echte Herausforderung, weil ich dafür aus meiner Gesundheitsbubble rausmusste. Ihr Satz dazu: Denk größer. Und als ich das getan habe, wurde aus einer Liste mit hundert Namen die Idee einer Landkarte. Denn ob Stimme, Kommunikation, Stil oder Finanzen, in jedem dieser Bereiche sitzt dasselbe System mit am Tisch: unser Gehirn.

    In dieser Folge erfährst du:

    • Was ein zwickender Anzug auf der Bühne mit deinem Nervensystem zu tun hat, am Beispiel eines Beitrags der Speakerin Barbara Bosch
    • Warum ein Kommunikationstraining im entscheidenden Moment manchmal nicht ankommt, und was der Stein im Schuh mit deinem Eimer zu tun hat
    • Warum Kommunikation für mich der rote Faden ist, der alles verbindet, und warum es im Alltag so wenig Raum gibt, sie zu üben
    • Warum hinter jedem Gespräch und jeder Entscheidung ein ganzer Mensch steht und nicht nur eine Strategie

    Meine Bitte an dich

    Hier findest du das Dokument mit den ersten Bereichen der Landkarte: [Link zum Dokument]

    Lies dir die Liste durch. Und wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, oder wenn du selbst so arbeitest, melde dich gern bei mir. Ich suche Menschen, denen du vertraust und die in ihrem Bereich den ganzen Menschen sehen.

    Per Mail: [email protected]
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    Oder schreib mir einfach einen Kommentar unter den Beitrag zur Folge.

    Ich freue mich über jede Empfehlung. Lass uns diese Landkarte gemeinsam erkunden.

    14 min
  • Zu empfindlich? Warum derselbe Einwand dich dienstags kaltlässt und donnerstags umwirft

    Dienstag, Jour fixe: Ein Kollege stellt deine Priorisierung infrage, und du parierst souverän. Donnerstag, derselbe Kollege, derselbe Einwand, und danach stehst du auf der Toilette und kämpfst mit den Tränen. Und fragst dich, was mit dir los ist.

    In dieser Folge löse ich ein, was ich beim letzten Mal angekündigt habe: das Bild, mit dem ich in meinen Workshops am meisten arbeite, und auch mit mir selbst. Den Eimer.

    Du erfährst:

    • Warum eine Reaktion immer Auslöser plus Füllstand ist und weshalb die Frage "Was ist mit mir los?" in eine Sackgasse führt
    • Was deinen Pegel steigen lässt und was ihn sinken lässt, vom Streit beim Frühstück bis zu Menschen, die dich wertschätzen
    • Eine kleine Übung zum Mitmachen, die zeigt, wie viel Energie dein System im Hintergrund aufbringt, wenn Informationen aus deinen Sinnen nicht zuverlässig ankommen
    • Warum deine Schutzreaktion anspringt, bevor du merkst, dass es zu viel ist, und warum das für ein Gehirn, das dich schützen will, genau richtig getimt ist
    • Was ein Geschäftsführer mit dem Satz "Jeder Tag ist ein neuer Tag" zu tun hat und warum das für viele noch nicht erlebbar ist
    • Die drei Fragen, mit denen dein Gehirn Sicherheit einordnet, und warum dein Wissen in vollen Momenten so schwer erreichbar ist
    • Die zwei Ziele: den Pegel im Alltag senken und die Kapazität deines Eimers mit der Zeit erweitern

    Deine Einladung für diese Woche: Wenn dich etwas mehr umwirft, als du erwartet hättest, schau 48 Stunden zurück. Was war alles in deinem Eimer? Nur sammeln, nichts bewerten.

    Hier https://kerstin-struebing.de findest du drei Neuro-Tools, die deinem Gehirn über deine Sinne klare Informationen geben. Es dauert keine fünf Minuten.

    Und wenn du deinen Eimer langfristig erweitern willst: Im Souveränitäts-Check schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag

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    34 min
  • Was wäre, wenn dir gar keine Lösung fehlt? Über Freiheit, die im Körper beginnt

    Es ist Montag, kurz nach acht, und in deinem Postfach liegt ein Problem, das nicht besonders groß ist. Du hast schon ganz andere gelöst. Und trotzdem siehst du genau einen Weg, den, der dich schon beim letzten Mal nicht ans Ziel gebracht hat. Also redest du auf dich ein: Konzentrier dich, finde die Lösung. Und je mehr du das tust, desto enger wird es.

    In der letzten Folge hat Nina Zolezzi einen Satz gesagt, der mich seitdem begleitet: Einige der freiesten Menschen, die sie kennengelernt hat, sitzen hinter Gittern. Weil Freiheit mit den äußeren Umständen nichts zu tun hat. In dieser Folge gehe ich der Frage nach, woran sie dann hängt.

    Ich erzähle dir von den letzten Wochen, in denen bei mir alles dicht war. Viele Termine, viel zu tun, und plötzlich fand ich den Zugang nicht mehr zu dem Teil in mir, der hier sonst ganz selbstverständlich losredet. Die Routine lief weiter, zack, zack, zack. Für alles, was Verbindung und Reinspüren braucht, war keine Kapazität mehr übrig.

    Aufgenommen habe ich diese Folge auf Föhr, zwischen zwei Workshoptagen zum Thema Resilienz. Und genau dort ist mir wieder aufgefallen, was mich an lösungsorientiertem Denken so irritiert.

    Du erfährst:

    • Warum Lösungen sehen kein Willensakt ist und was dein System braucht, damit die Scheuklappen von allein fallen
    • Was der Säbelzahntiger mit deinem Tunnelblick im Meeting zu tun hat
    • Warum du in die Weite rufen kannst, so viel du willst, wenn der Teil, den du erreichen willst, gerade nicht versorgt wird
    • Wie Nina heute mit dem Impuls umgeht, eine Situation zu kontrollieren
    • Warum Commitment ohne Flexibilität zu Rigidität wird, und wie mich ein Satz meiner besten Freundin daran erinnert hat, dass meine innere Lokomotive wieder unterwegs war
    • Warum Anpassungsfähigkeit die zentrale Fähigkeit ist, die wir als Menschen haben

    Und ein kleiner Ausblick: In der nächsten Folge geht es um den Stress-Eimer, das Bild, das erklärt, warum dir an manchen Tagen Energie für neue Wege fehlt.

    Deine Einladung für diese Woche: Beobachte, wann der Satz "So muss es sein" auftaucht oder wann dir der Zugang zu deiner Kreativität fehlt. Und schau, wie sich das in deinem Körper zeigt. Nichts verändern, nur neugierig sein.

    Hier findest du den Link zu den drei Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und geben deinem Nervensystem Informationen, mit denen es sich sicherer fühlen kann. https://kerstin-struebing.de

    Und wenn du merkst, dass du das nicht allein sortieren willst: Im Souveränitäts-Check schauen wir gemeinsam auf eine konkrete Situation aus deinem Alltag, in der es für dich eng wird.

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    25 min
  • "Warum ich Führung in Gefängnissen besser verstanden habe" | Ein Gespräch mit Nina Zolezzi

    Nina stand vor hundert Mitarbeitenden und hielt eine Rede. Die Rede kam an. Was sie selbst nicht bemerkt hat: Ihr liefen dabei Tränen übers Gesicht, weil sie solche Schmerzen hatte. Erst durch eine Kollegin wurde ihr das bewusst.

    Nina Zolezzi ist in Mosambik geboren. Als Fünfjährige floh die Familie nach Südafrika, von dort ging es später mit dem Schiff nach Deutschland. Sie studierte Psychologie und wurde Therapeutin mit Schwerpunkt Kindheitstrauma. Diesen Beruf hat sie früh wieder verlassen und stattdessen 25 Jahre lang eine Beratung für interkulturelle Kommunikation geführt – mit 120 festen und rund 100 freien Mitarbeitenden.

    Parallel dazu begann sie, in einem Gefängnisprojekt mitzuarbeiten. Tagsüber Geschäftsführerin, abends bei Menschen hinter Gittern.

    Aus dieser Doppelperspektive entstand eine Beobachtung, die ihr Verständnis von Führung verändert hat: Die am stärksten traumatisierten Menschen trifft sie entweder im Gefängnis oder im Vorstandszimmer. Die Sprache ändert sich, die Anzüge ändern sich, der Mechanismus bleibt.

    Was sie in Gefängnissen über Führung gelernt hat, ist deshalb keine Randnotiz. Es ist der Kern dieses Gesprächs.

    Wir sprechen darüber:

    • Warum Yoga in vielen Gefängnissen angeboten wird und niemand hingeht – und was passiert, wenn die Männer verstehen, dass sie damit ein Werkzeug in der Hand haben, sich selbst zu regulieren.

    • Was Nina in norwegischen Gefängnissen erlebt hat, wo Menschen bei ihrer Ankunft begrüßt werden – und welche Haltung ihr in unserem Umgang mit Gefangenen fehlt.

    • Warum einige der freiesten Menschen, die sie kennengelernt hat, hinter Gittern sitzen.

    • Was Amygdala-Hijacking im Meeting bedeutet: Entweder du bist schnell und stark – oder klug, empathisch und lösungsorientiert. Nicht beides gleichzeitig.

    • Warum Führung für Nina keine Entscheidungsaufgabe mehr ist, sondern eine Regulationsaufgabe. Und warum dein Nervensystem als Führungskraft lauter sendet als das deines Teams.

    • Warum sie heute stoppt und in den Körper geht, bevor sie beginnt, eine Situation zu kontrollieren – und was Kontrolle früher für sie bedeutet hat.

    • Warum Üben nichts mit Perfektion zu tun hat: nicht besser werden, sondern einen Weg selbstverständlich machen.

    • Und ein Satz über psychologische Sicherheit, der für mich viele Modelle auf einen Punkt bringt: „Wenn ich Angst habe, bin ich nicht schlau.“ Und Menschen werden dafür bezahlt, schlau zu sein.

    Am Ende landen wir bei einem Bild, das mich nicht loslässt: Ein Gefangener und ein Mitarbeiter sitzen einander gegenüber und spielen Karten.

    Nicht als Methode.
    Als gemeinsamer Raum, in dem beide sich wieder als Menschen erleben.

    Hier findest du alle Informationen zu Nina und ihrer Arbeit:
    https://nina-zolezzi.com
    https://www.linkedin.com/in/ninazolezzi/?locale=de
    https://compassionprisonproject.org/

    Und wenn du mit deinem eigenen System in Kontakt kommen willst, findest du hier drei Neuro-Tools, die keine fünf Minuten dauern:
    Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls:
    https://kerstin-struebing.de

    LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/

    1 hr 1 min
  • Was in den zwei Sekunden passiert, bevor du im Meeting doch nichts sagst

    Deine beste Freundin sagt dir seit Jahren, wie gut du bist. Deine Zahlen sagen es auch. Und du glaubst beiden ungefähr so viel wie einem Werbeplakat.

    Mein Imposter sitzt auf meiner rechten Schulter. Kurzer Weg zum Ohr, hohe Geschwindigkeit. Nein, Kerstin. Nochmal. Das würde ich überdenken.

    Und irgendwann ist mir aufgefallen: Diese Stimme meldet sich nie, wenn ich abarbeite, was ich seit Jahren kann. Sie wird lauter, wenn ich etwas veröffentliche. Wenn ich in einen Raum gehe, in dem ich noch nie war. Also genau dann, wenn ich einen Schritt nach vorn mache.

    In dieser Folge nehme ich den Faden aus dem Gespräch mit Isabelle Ilori-King auf und schaue mir an, was da eigentlich passiert.

    Du erfährst:

    • Warum diese Stimme nicht deine Kompetenz prüft, sondern deine Zugehörigkeit, und warum das im 21. Jahrhundert immer noch relevant ist
    • Warum das weibliche Nervensystem unter Druck zuerst Richtung Verbindung geht und wann dein feines Gespür für den Raum gegen dich arbeitet
    • Was eine Studie mit 750 Frauen kurz vor der Geschäftsführung zeigt und was der Satz "Ich hatte nie damit gerechnet, hier zu landen" mit fehlender Erfahrung zu tun hat
    • Woran du im Körper merkst, dass du mittendrin steckst: der Blick nach unten, der enge Hals, der flache Atem, und warum die Haltung nicht nur Ausdruck ist, sondern Auslöser
    • Warum positives Denken und gut gemeinter Zuspruch an dieser Stelle abprallen
    • Ein Moment aus einer Coaching-Session, in der Reden keinen Sinn ergab, und was nach 50 Minuten Arbeit mit dem visuellen System möglich wurde
    • Der eine Satz, der dir zuverlässig verrät, dass gerade das Muster spricht und nicht du

    Deine Einladung für diese Woche: Nichts verändern. Nur neugierig werden, wo du dein eigenes Zeichen zuerst bemerkst.

    In den Shownotes findest du drei Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und sind für genau die Momente gebaut, in denen es eng wird.

    Und wenn du das Thema nicht allein sortieren willst: Ich arbeite mit einzelnen Frauen im Dreimonatsprogramm.

    Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls:
    https://kerstin-struebing.de

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    21 min
  • Die Welt geht nicht unter, wenn du kürzer trittst. Du musst es nur erleben-ein Gespräch mit Isabelle

    Dein Körper ist kein Arbeitsmittel. Auch wenn du ihn seit Jahren so behandelst.

    Isabelle ist mit 21 beim Notar gesessen, mitten im Studium, und wurde Gesellschafterin im Familienunternehmen. Zehn Jahre später erzählt sie in dieser Folge, was in dieser Zeit nach außen aussah wie souveräne Führung und was innen tatsächlich los war: 6 Uhr aufstehen, Gym, arbeiten bis 18 Uhr, bloß nicht krank werden. Der Sport war lange der einzige Ort, an dem sie sich überhaupt gespürt hat.

    Wir sprechen darüber, was passiert, wenn eine Rolle einem 20 Jahre voraus ist. Über den wackeligen Boden am Anfang, über die Fassade, die man dann trägt, und darüber, warum ihr eine klare Struktur damals mehr geholfen hätte als jede gut gemeinte Offenheit.

    Und wir sprechen über den Moment, in dem sich alles gedreht hat. Isabelle nennt das Muttersein ihren Gamechanger. Ihr Rahmen wurde von außen enger gemacht, und genau dadurch hat sie eine Erfahrung gemacht, die sie sich vorher nicht vorstellen konnte: Die Welt geht nicht unter, wenn du kürzer trittst.

    Außerdem im Gespräch:

    • Warum dein Imposter kein Feind ist, sondern eine alte Landkarte, die dich zuverlässig auf die schnellste Autobahn schickt
    • Was der Vagusnerv damit zu tun hat, dass du dein Bauchgefühl irgendwann nicht mehr hörst, und warum das eine Schutzmaßnahme ist
    • Wie 400 Frauen in einem Raum in Frankfurt gezeigt haben, was dein Nervensystem für Regulation braucht
    • Warum Isabelle heute nach ihrer Intuition entscheidet und was sich dadurch in ihrer Führung verändert hat

    Isabelles Botschaft am Ende geht an alle Frauen, die vor einer großen Verantwortung stehen und denken, das ist zu viel für mich.

    Hier findest du drei schnelle Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und geben dir einen ersten Zugang dazu, dich selbst wieder zu spüren, bevor du entscheidest.

    Und wenn du merkst, dass du diesen Weg nicht allein gehen willst: Ich arbeite mit einzelnen Frauen im Dreimonatsprogramm. Melde dich gerne bei mir!
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    Alle Informationen zu Isabelle https://www.linkedin.com/in/isabelle-ilori-king/

    1 hr
  • Dein Team fragt ständig nach, statt zu entscheiden. Der Grund bist du, aber anders als du denkst.

    22:15 Uhr, du sitzt noch am Laptop, drei Chats offen. Acht Stunden gearbeitet und keine Minute an dem, was du dir morgens vorgenommen hast. Du hältst deine offene Tür für Großzügigkeit. Aber eine Tür ohne Rahmen ist kein Willkommen, sie ist ein Loch in der Wand. Und dein Team spürt das: Es fragt ständig nach, statt zu entscheiden.

    In dieser Folge nehme ich einen Satz aus dem Gespräch mit Kathrin (Folge 11) mit: Struktur in der Tiefe, Tiefe in der Struktur. Und ich zeige dir, warum Struktur und Freiheit keine Gegner sind.

    Du erfährst:

    • Warum ein Tag ohne eigenen Rahmen trotzdem eine Struktur hat, nur keine, die du gebaut hast, und was das mit deinem Nervensystem macht
    • Warum deine Mitarbeiterin, die zum dritten Mal nachfragt, keinen Freiraum sucht, sondern eine Linie: Deine Grenze ist ihr Halt
    • Warum ein guter Rahmen keine Mauer ist, sondern ein Ufer, das mitwandert, mal enger, mal weiter
    • Wie ich gerade selbst mit meiner Morgenroutine experimentiere und warum ein engerer Morgen mir einen weiteren Tag geschenkt hat

    Deine Einladung für diese Woche: Experimentiere mit Enge und Weite. Fang nicht beim Mount Everest an, kauf erst die Schuhe.

    In den Shownotes findest du drei schnelle, wirkungsvolle Neuro-Tools. Sie dauern keine fünf Minuten und bauen die Kapazität auf, mit der Flexibilität überhaupt erst entsteht:
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    Mehr zu mir und meiner Arbeit:

    LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/
    Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/

    20 min
  • Mehr Orientierung statt noch mehr Leistung - ein Gespräch mit Kathrin Hirsekorn

    Kathrin Hirsekorn kennt die Welt des Investmentbankings von innen: Zahlen, Klarheit, Verantwortung. Heute arbeitet sie als psychologische Astrologin, Coachin und Mentorin mit Menschen, die viel Verantwortung tragen.

    Und was sie immer wieder hört, ist ein Satz, den wahrscheinlich viele leistungsstarke Menschen kennen:

    „Ich bin nur noch am Funktionieren.“

    In diesem Gespräch schauen wir genauer hin:

    Struktur, die Halt gibt statt einzuengen.
    Kathrins Satz „Struktur in der Tiefe, Tiefe in der Struktur“ zieht sich durch ihre Arbeit. Wir sprechen darüber, was Struktur mit Freiheit zu tun hat – und warum gute Führung beides braucht.

    Fehlerkultur, die wirklich funktioniert.
    Denn „Du darfst Fehler machen“ reicht nicht. Es braucht Klarheit darüber, wo die Linien liegen, und einen Umgang mit Fehlern, der Menschen nicht beschämt.

    Eine Beförderung, die abgelehnt wird.
    Wir sprechen über den Moment, in dem jemand eine nächste Karrierestufe nicht annimmt, weil er zum ersten Mal ehrlich hinschaut: Passt das, was ich hier leisten soll, überhaupt zu mir?

    Und über die Teile von uns, die im Alltag verschwinden.
    Nicht unbedingt, weil wir im falschen Job sind. Sondern weil irgendwann nur noch das Raum bekommt, wofür wir funktionieren und bezahlt werden. Kreativität. Neugier. Rückzug. Freude. Andere Seiten unserer Persönlichkeit.

    Ein Gespräch über Führung, Selbstführung, Verantwortung und die Frage, was passiert, wenn wir aufhören, uns nur über das zu definieren, was wir leisten.

    Und über einen Gedanken, der mich aus diesem Gespräch begleitet:

    Was sagt uns unser Körper die ganze Zeit – und haben wir gelernt, zuzuhören?

    Alle Informationen zu Kathrin und ihrer Arbeit:

    https://aditisoul.de

    https://www.instagram.com/kathrin.aditisoul/

    Wenn du tiefer in meine Arbeitsweise eintauchen möchtest , findest du hier meinen kostenlosen Neuro-Impuls:
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    1 hr 13 min

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Du funktionierst. Du trägst Verantwortung. Du hältst zusammen, entscheidest, reagierst schnell und bist für andere da.

Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du merkst, dass da drinnen…