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Wer wir sind – Folge mit Alexander: Von Kindheitsträumen zu archäologischen Entdeckungen
Eine Kindheit voller Neugier, die ersten Besuche im Museum, die Faszination für König Arthur – für Alexander waren Geschichten immer mehr als nur Erzählungen. Sie formten seine Sicht auf die Welt, prägten seinen Weg zur Archäologie und führten ihn schließlich in den Nahen Osten. Dort begegnete er den Spuren alter Kulturen ebenso wie den Menschen, die diese Geschichte bis heute tragen.
Wir sprechen über Identität und Selbstzweifel, über die Suche nach einem Platz in der Welt und über die Rolle, die Mythen und Vergangenheit dabei spielen. Über Reisen, die nicht nur geografisch, sondern auch persönlich prägend sind – von der Begegnung mit den Jesiden und Assyrern bis zur Rückkehr nach zehn Jahren.
Zwischen skurrilen Erlebnissen und archäologischen Entdeckungen geht es auch um kulturelle Verbindungen, um extreme Erfahrungen und um die Art, wie Erinnerungen uns formen. Eine Folge über Kindheitsträume, unerwartete Wege und die Spuren, die wir hinterlassen.
Ich möchte mich von tiefsten Herzen noch einmal bei Alexander für die Einblicke in sein Leben und das Teilen seiner Lebensgeschichte bedanken. Es war mir eine große Freude!
Zwischen Überfluss und Mangel – Ein Gespräch über Genuss, Anpassung und die Kraft der Zuversicht
Wir leben in einer Welt des Überflusses, in der es jederzeit alles gibt – Himbeeren im Winter, Antworten auf Knopfdruck, neue Möglichkeiten im Sekundentakt. Doch was macht das mit unserem Blick auf Mangel, auf Dankbarkeit, auf die Frage, was eigentlich „besser“ ist?
In dieser Folge spreche ich mit Katrin – einer Frau, die das Leben liebt, aber es nicht einfach konsumiert. Sie genießt mit Bewusstsein, denkt über die Schubladen nach, in die wir Menschen und Entscheidungen so gerne stecken, und hinterfragt, was wir eigentlich als „richtig“ und „falsch“ gelernt haben. Ihre Gedanken sind voller Widersprüche – und genau das macht sie so spannend. Sie spricht über ihre Herkunft, über die Erwartungen, die an sie gestellt wurden, und darüber, wie sie gelernt hat, sich zwischen Anpassung und Eigenständigkeit zu bewegen.
Gemeinsam tauchen wir in große gesellschaftliche Themen ein: Frauenbilder und Privilegien, die Rolle der Eltern in der Selbstfindung, Bildung und die Frage, wie sehr Herkunft die eigenen Möglichkeiten bestimmt. Und wir sprechen über das Leben selbst – über Verlässlichkeit, Entwicklung und die Art, mit persönlichen Erfahrungen umzugehen.
Wo liegt das Richtige im Falschen? Wie viel Anpassung ist notwendig, wie viel Selbstbestimmung möglich? Und warum hilft es manchmal, die Zuversicht einfach morgens mit auf die Zahnbürste zu nehmen?
Eine Folge über Genuss und Reflexion, über die Spannung zwischen Überfluss und Mangel – und darüber, was uns wirklich trägt.
Ich möchte mich noch einmal für dieses wundervolle Gespräch, bei dem wir viele Türen geöffnet haben und uns so vielen Themen des Lebens zugewandt haben, von Herzen bedanken.
Simone erzählt von einer Kindheit zwischen Wildheit und Anpassung, vom Wunsch nach Freiheit und dem Drang, sich zu beweisen. Ein Studium im Ausland, ein Leben auf der Überholspur, der ständige Anspruch, noch besser, noch schneller, noch erfolgreicher zu sein – bis der Körper nicht mehr mitmacht. Ein Zusammenbruch, die Suche nach einer Diagnose, das Rennen von Arzt zu Arzt – und schließlich die Erkenntnis, dass nicht der Körper, sondern die Psyche nach Hilfe ruft.
Doch damit war ihr Weg nicht zu Ende. Eine medizinische Diagnose stellte ihre Zukunft infrage, insbesondere ihren Kinderwunsch. Sie entschied sich bewusst für das Risiko – und musste sich erneut mit Unsicherheit, Angst und gesellschaftlichen Erwartungen auseinandersetzen.
In dieser Folge sprechen wir über Identität und Glaubenssätze, über das Bild der „starken Frau“, über Selbstbestimmung, aber auch über Zusammenhalt und darüber, wie neue Perspektiven entstehen, wenn wir aufhören, allein durch Leistung unseren Wert zu definieren.
Eine Folge über das Aufbrechen alter Muster, über den Mut zur Veränderung und darüber, wie Verbundenheit, Vertrauen und echte Menschlichkeit wachsen können.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal von Herzen bei Simone bedanken - für ein Gespräch voller Offenheit, Wahrhaftigkeit und Vertrauen.
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir detailliert über Fehlgeburten, Totgeburten und den Umgang mit verstorbenen Kindern.
Rund jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal eine Fehlgeburt, und dennoch bleibt das Thema weitgehend tabuisiert – besonders die Perspektive der Männer kommt selten zur Sprache.
In dieser Folge von “Wer wir sind” ist Lukas mein Gast. Mit berührender Offenheit teilt er seine Erfahrungen: zwei Verluste, die seine Frau und er erlitten haben, und der Weg, wie sie als Familie – gemeinsam mit ihren beiden lebenden Kindern – damit umgegangen sind. Lukas erzählt von der Gestaltung der Abschiede, dem Schmerz des zweiten Verlusts und den Herausforderungen der Trauerbewältigung.
Besonders eindrücklich beschreibt er die Entscheidung, eines ihrer verstorbenen Kinder für den Abschied mit nach Hause zu nehmen. Er spricht über die Präsenz der verstorbenen Kinder in ihrem Alltag, die Magie von Räumen, die sie erschaffen haben, und über Momente, die trotz allem Trost und Begegnung ermöglichten.
Diese Folge ist ein Einblick in männliche Verletzlichkeit, Verantwortung und Erschöpfung in Zeiten des Verlusts – und eine Ermutigung, über den Tod und das Leben zu sprechen.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen für dieses sehr berührende, emotionale und offene Gespräch bedanken!
Wenn du selbst betroffen bist oder Unterstützung suchst, können die folgenden Organisationen helfen:
Du bist nicht allein. Es gibt Menschen und Netzwerke, die dich in dieser schwierigen Zeit begleiten können.
In der neuesten Folge von „Wer wir sind“ spreche ich mit Petra über die großen und kleinen Herausforderungen des Lebens – und die Kraft, die in uns allen steckt, ihnen zu begegnen. Petra teilt ihre persönlichen Erfahrungen über die prägende Rolle ihrer Mutter, den Umgang mit Verlusten und Trauer sowie die Suche nach innerem Frieden und Selbstfindung. Wir sprechen über Mut – Mut zu Veränderungen, zu neuen Wegen und zur Konfrontation mit der eigenen Verzweiflung.
Besonders ist Petras Perspektive auf Mutterschaft: Wie sehr sie den eigenen Selbstwert herausfordern kann und welche Rollen wir im Leben einnehmen – oft unbewusst, manchmal freiwillig, aber immer mit Auswirkungen auf unsere Identität. Doch trotz der Tiefen gibt es auch Momente der Leichtigkeit und des Flows, die uns zeigen, wie wichtig emotionale Unterstützung ist, um wieder aufzutanken.
Es ist ein Gespräch über Verlust und Hoffnung, über Wandel und inneren Frieden – und darüber, wie wir mit all dem unseren Weg finden können. Lass dich von Petras Offenheit und Stärke inspirieren.
Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei Petra für ihre Offenheit, ihr Vertrauen und ihren Einblick in ihr Leben bedanken!
In der neuen Folge von »Wer wir sind« begrüße ich Hendrik und wir tauchen in ein sanftes, tiefgründiges Gespräch über ein Thema, das wir oft scheuen: Trauer. Doch statt schwere Schatten zu werfen, erforschen wir, wie Trauer nicht nur mit Verlust, sondern mit einem universellen Teil unseres Lebens verbunden ist. Es ist ein Gespräch über die Kraft, die in Schmerz und Veränderung liegen kann, über die Stille, die Raum für Wachstum schafft, und über die Suche nach Orientierung, wenn man das Gefühl hat, den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Wir sprechen darüber, wie die Erwartungen und Konditionierungen unserer Gesellschaft uns oft davon abhalten, wirklich über Trauer zu reden – und was es bedeuten könnte, das Bauchgefühl über den Verstand zu stellen, gerade wenn wir den inneren Kompass verlieren. Trauer ist mehr als nur der Abschied von geliebten Menschen; es ist ein Prozess, der in vielen Facetten des Lebens vorkommt und uns dazu zwingt, innezuhalten, neu zu beginnen und uns selbst und anderen mehr Verständnis entgegenzubringen.
Lass dich auf ein Gespräch ein, das den Blick auf Trauer öffnet – nicht als Ausnahmezustand, sondern als sanften, manchmal unbequemen Lehrer, der uns daran erinnert, dass das Finden im Verlorensein beginnt.
Ich möchte auf diesem Weg noch einmal von Herzen bei Hendrik für die Einblicke in sein Leben und seine Herzensthemen bedanken.
In dieser Folge von "Wer wir sind" erzählt Ferdinand von seiner intensiven Auseinandersetzung mit den Prägungen seiner Kindheit und den Folgen, die sie auf sein Leben und seine Beziehungen hatten. Er beschreibt, wie die emotionale Abwesenheit seiner Eltern ihm früh das Gefühl vermittelte, falsch zu sein – ein Kind, das nicht genügt. Diese tief verankerte Überzeugung begleitete ihn bis ins Erwachsenenalter, ohne dass ihm die Tragweite bewusst war.
Erst durch jahrelange therapeutische Arbeit öffnete sich für Ferdinand der Blick auf seine Vergangenheit: Das, was er lange als „normal“ erlebte, war tatsächlich von Missbrauch und Vernachlässigung geprägt. Besonders schmerzhaft war die Erkenntnis, dass der Missbrauch von seiner Mutter ausging – eine Konfrontation, die sein Selbstbild und seine Erinnerungen nachhaltig veränderte.
In der Therapie lernte Ferdinand nicht nur, seine Traumata zu benennen, sondern auch die Bedeutung von Diagnosen zu verstehen. Jede neue Diagnose brachte nicht nur Klarheit, sondern auch das schmerzhafte Bewusstsein, wie gravierend die Erlebnisse seiner Kindheit wirklich waren. Doch genau diese Klarheit ermöglichte ihm, gezielt an seiner Heilung zu arbeiten.
Wir sprechen darüber, wie schwierig es war, sich den zerstörerischen Dynamiken seiner Familie zu stellen – insbesondere der Beziehung zu seinen Eltern und Geschwistern. Während die Scheidung seiner Eltern in einem erbitterten Rosenkrieg mündete, zog sich sein Vater emotional komplett zurück, was für Ferdinand das Gefühl der Verlassenheit weiter verstärkte. Auch zu seinen Geschwistern, zu denen er einst enge Bindungen hatte, entwickelten sich Spannungen und Abbrüche, die bis heute nachwirken.
Ferdinand teilt, welche Schritte für ihn notwendig waren, um Hilfe zu suchen – von der ersten Therapiesitzung bis hin zu klinischen Aufenthalten, die ihm halfen, tiefer in seine psychische Gesundheit einzutauchen. Es war ein Weg, der ihn zwang, sich nicht nur mit der Wut und Trauer auseinanderzusetzen, sondern auch ein neues Leben nach der Therapie aufzubauen. Der Abschied von der Therapie war dabei nicht das Ende, sondern der Beginn eines Prozesses, in dem es darum ging, die Vergangenheit zu akzeptieren, ohne von ihr definiert zu werden.
Diese Episode bietet tiefe Einblicke in den Umgang mit Traumata, den Wert therapeutischer Begleitung und die Herausforderung, sich von familiären Mustern zu lösen, die über Generationen hinweg bestehen. Ein bewegendes Gespräch über die Kraft, trotz schmerzhafter Erfahrungen einen neuen Weg einzuschlagen, wofür ich mich bei Ferdinand noch einmal aus tiefsten Herzen bedanken möchte.
In der Jubiläumsfolge von Wer wir sind feiere ich 3 Jahre voller Begegnungen und Gespräche – und dafür habe ich die Journalistin Claudia Minner eingeladen. Gemeinsam hinterfragen wir, warum uns die Geschichten anderer Menschen so sehr bewegen und was uns antreibt, ihnen eine Stimme zu geben. Wir sprechen über die Kunst des Zuhörens, die Kraft von Vertrauen und wie das Teilen der eigenen Geschichte heilsam wirken kann. Dabei geht es auch um die Herausforderung, wirklich zuzuhören – besonders in einer Zeit, in der Social Media unseren Blick auf Geschichten verändert. Claudia teilt zudem, wie sie als Journalistin die richtige Geschichte auswählt und was das für sie bedeutet.
Eine Folge über das Erzählen, das Zuhören und die Verbindung, die entsteht, wenn wir wirklich hinhören.
Ich danke von Herzen Claudia für dieses wundervolle Gespräch und auf diesem Weg noch einmal allen Menschen, die bisher im Podcast zu Gast waren!
In dieser Podcastfolge tauchen Sabina und ich tief in das Thema Diskriminierung ein – ein Problem, das viele täglich erfahren, aber oft im Hintergrund bleibt. Wir sprechen darüber, wie Ausgrenzung in subtilen und offenen Formen unser Leben durchzieht und was es bedeutet, ständig gegen unsichtbare Hürden anzukämpfen. Dabei steht die Frage im Raum: Wie können wir als Gesellschaft Respekt und Gleichbehandlung wirklich leben?
Sabina teilt ihre persönlichen Erfahrungen und reflektiert, was es heißt, als Frau unter dem Druck zu stehen, sich ständig beweisen zu müssen – leistungsfähiger, stärker, besser. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wie Allyship, also die Unterstützung von Nichtbetroffenen, dazu beitragen kann, Ausgrenzung zu verhindern. Doch das allein reicht nicht: Bildung, Aufklärung und Empathie sind die Schlüssel, um echte Veränderung zu bewirken.
Diese Folge beleuchtet nicht nur die Herausforderungen von Diskriminierung, sondern auch, wie wir alle gemeinsam eine inklusive Gesellschaft gestalten können – eine, die Vielfalt als Stärke begreift und die weibliche Rolle in ihrer vollen Macht anerkennt. Ein Gespräch, das bewegt, aufklärt und inspiriert.
Diese Folge geht unter die Haut und gibt einen unverblümten Blick auf ein Leben, das von Schmerz und Kampf, aber auch von Widerstandskraft und Überlebenswillen geprägt ist.
Auf den ersten Blick ist Alex ein Mensch voller Energie und Präsenz. Doch hinter dieser Fassade steckt eine Geschichte, die alles andere als gewöhnlich ist. Alex erzählt von den dunklen Kapiteln seines Lebens – von Erfahrungen, die von psychischer und physischer Gewalt geprägt sind, von Demütigungen und einem Gefühl der Einsamkeit, das ihn bereits in seiner Kindheit begleitete.
Die Beziehung zu seinem Vater, der Gewalt als Liebe verkaufte, und sein Kampf gegen diese Misshandlungen sind weitere zentrale Punkte seiner Erzählung. Alex reflektiert darüber, wie er sich nie angepasst hat und stets Widerstand leistete.
Alex' Geschichte zeigt die Komplexität und die Herausforderungen, die ihn begleitet haben, und gibt einen tiefen Einblick.
Ich möchte mich aus tiefsten Herzen bei Alex für sein unfassbar großes Vertrauen und seine Offenheit bedanken, denn er hat mit mir das erste Mal so offen über seine Lebensgeschichte gesprochen, was mich sehr bewegt hat.
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