Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast episodes

  • Autofreie Altstadt das ganze Jahr statt Sommerregelung

    Wenn die Sommerregelung hat etwas Entscheidendes eindrücklich gezeigt: Es geht. Zwei Monate lang wurde der Autoverkehr rund um die Altstadt eingeschränkt. Dass sich die Autofahrerparteien ÖVP und FPÖ über die Regelung laut echauffierten ist freilich wenig verwunderlich.

    Doch das Fahrverbot in der Salzburger Innenstadt für zwei Monate im Sommer greift zu kurz. Eine autofreie Altstadt ist an der Salzach längst überfällig. Die Stadtregierung ist immer noch zu zurückhaltend bei der Verkehrsberuhigung. Aus dem Versuch sollte endlich eine Entscheidung werden.

    Stefanie Ruep spricht in dieser Werkspost mit den Mobilitätsplanerinnen Lina Mosshammer und Ursula Witzmann-Müller

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Autofreie Altstadt das ganze Jahr statt Sommerregelung“ von Stefanie Ruep lesen.

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    Redaktion: Stefanie Ruep

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    27 min
  • Feministische Stadtplanung

    Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus.

    Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.

    Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen.

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    Redaktion: Katja Ilnizki

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    25 min
  • Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter

    Mit dem geplanten „Gastarbeiter“-Denkmal erhält Salzburg erstmals eine öffentliche Würdigung jener Menschen, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau Österreichs beigetragen haben. Gleichzeitig setzt das Denkmal ein seltenes Zeichen für die Anerkennung der Leistung arbeitender Menschen. Dass ÖVP und FPÖ das Projekt im Gemeinderat ablehnten, stößt auf Kritik – insbesondere die Haltung der ÖVP wirkt angesichts ihrer eigenen politischen Geschichte widersprüchlich.

    Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter“ von Thomas Neuhold lesen.

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    Redaktion: Thomas Neuhold

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min
  • Das Ende des ewigen Winters – Salzburgs Gletscher sterben

    Der rasante Gletscherschwund – etwa an der Pasterze und am Kitzsteinhorn – zeigt die Folgen der Klimakrise deutlich. Während Salzburgs Identität eng mit Schnee und Wintersport verbunden ist, führen steigende Temperaturen bereits zu späteren Saisonstarts. Gleichzeitig steht die Landesregierung wegen ihrer Klimapolitik in der Kritik: Neben ökologischen Folgen drohen bei Nichteinhaltung der Klimaziele auch finanzielle Konsequenzen durch mögliche Strafzahlungen der EU.

    Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Martina Berthold von den Grünen und Bernhard Salcher von der Universität Salzburg darüber, warum das Gletscherschmelzen symptomatisch für die Klimakrise ist und was die auswirkungen auf die Gesellschaft sind.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das Ende des ewigen Winters – Salzburgs Gletscher sterben“ von Lukas Oberauerlesen.

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    Redaktion: Lukas Oberauer

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    30 min
  • Jedes Dorf braucht einen Regenbogen

    Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können.  Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.

    Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.

    Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen.

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    Redaktion: Stefanie Ruep

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min
  • Die Nische stärken

    Wenn Universitäten sparen müssen, geraten oft kleine und spezialisierte Studienrichtungen ins Visier. Warum Einrichtungen wie das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte in Salzburg dennoch unverzichtbar sind und weit mehr leisten als wirtschaftlich verwertbares Wissen zu produzieren, zeigt ein Blick auf ihre gesellschaftliche Bedeutung.

    David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Susanne Plietzsch, Professorin für jüdische Kulturgeschichte darüber, warum sogenannte Orchideenfächer wichtig für die Gesellschaft sind.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Die Nische stärken“ von David Mehlhart lesen.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    23 min
  • Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen

    Boomer und Zoomer sind zwei Generationen, aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten. Die Wertvorstellungen lagen selten weiter auseinander. Die Baby-Boomer dominieren noch die Politik. Als bevölkerungsstärkste Generation bestimmen sie die Wahlurnen. Was beiderseits fehlt, sind Verständnis und Verständigung. Dafür braucht es verlässliche Daten, Sachargumente und eine Portion Kompromissbereitschaft.

    Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto.

    Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Boomern und Zoomern:

    Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen.

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    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    25 min
  • United by music – oder die altbekannte Spaltung

    Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen.

    Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber.

    Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte.

    Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt.

    Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen.

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    Redaktion: Lukas Oberauer

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    30 min
  • Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen

    Mit den beiden präventiven Abschüssen von Wölfen inszeniert sich Jagd- und Naturschutzlandesrätin Marlene Svazek (FPÖ) als Kämpferin für die Anliegen der Almbauern. Doch mit der neuen Wolfsverordnung macht die FPÖ-Chefin den Landwirten nur falsche Hoffnungen. Denn zwei Wölfe im Innergebirg abzuschießen, wird nicht zu weniger Rissen von Ziegen und Schafen führen. Die präsentierte Verschärfung ist nichts als populistische Symbolpolitik, um den Betroffenen zu vermitteln, dass irgendetwas getan wird.

    Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere, sollte er geschossen werden.

    Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land Salzburg.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen“ von Stefanie Ruep lesen.

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    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    26 min
  • Billige Polit-Punkte auf Gleis 5

    Seit Anfang April ist der Salzburger Hauptbahnhof in den Medien dauerpräsent. Über Drogenhandel, Gewalt, verwahrlosten Zustände bis hin zu sexueller Gewalt prägen wurde berichtet. Während nachhaltig Lösungen viel Zeit und Geld erfordern, wittern einige Politiker die Chance, sich als Hardliner in Szene zu setzen.

    Das Sicherheitsempfinden der Anwohner*innen schwindet. Die Spitze des Eisbergs: Die Salzburger Nachrichten recherchierten den fassungslosmachenden Fall eines 14-jährigen Mädchens, das mit dem Versprechen nach Drogen in Wohnungen gelockt worden sei und dort massiven sexuellen Missbrauch erfahren habe.

    Nicht ganz zu Unrecht hat sich deswegen in den Medien und der öffentliche Debatte der Begriff “Brennpunkt” etabliert. Auch wenn etwa der Landespolizeidirektor Bernhard Rausch gegenüber dem ORF angibt, dass es in jüngster Zeit keine “Häufungspunkte” gab. Dass das Thema Bahnhof aber nun wieder heiß diskutiert wird, sollte als Chance begriffen werden. Nur: Eine wirkliche Verbesserung der Situation am Bahnhof und zwar für alle Beteiligten: Anwohner*innen, Reisende und all jene Menschen, auf die man gern abfällig schielt, ist ein politischer Kraftakt.

    David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Sozialgeograf und Armutsforscher Andreas Koch von der Uni-Salzburg, über den Bahnhof und öffentliche Räume in Salzburg.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Billige Polit-Punkte auf Gleis 5“ von David Mehlhart lesen.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min

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