WirtschaftsWoche High Voltage | Der Energie- und Nachhaltigkeitspodcast

WirtschaftsWoche High Voltage | Der Energie- und Nachhaltigkeitspodcast

By Martin Seiwert, Theresa Rauffmann, Florian GüßgenBusinessTechnology
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WirtschaftsWoche High Voltage | Der Energie- und Nachhaltigkeitspodcast episodes

  • Eigene Wasserstoffproduktion: Wie wir mit Abwärme heizen können
    In Esslingen steht ein Klimaquartier, eine kleine Stadt in der Stadt also, in der grüner Wasserstoff erzeugt wird. Das Besondere: Die Abwärme, die bei der Erzeugung des grünen Wasserstoffs per Elektrolyse entsteht, wird zum Heizen und für die Warmwasserversorgung genutzt – und die Effizienz bei der Erzeugung gesteigert.
    In der heutigen High-Voltage-Folge spricht Theresa Rauffmann mit Professor Doktor Norbert Fisch, dem Planer der Quartiers, darüber, wie das eigentlich funktioniert, ob solche Klimaquartiere in ganz Deutschland entstehen könnten – und wie viel Potenzial in der Abwärmenutzung bei der Wasserstofferzeugung steckt.
    Anregungen, Kritik oder Fragen können Sie gern per Mail an [email protected] senden.
    Mitarbeit: Florian Högerle, Anna Hönscheid
    Sounddesign: Christian Heinemann
    Logodesign: Patrick Zeh
    ***
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    21 min
  • Unabhängig von Russland werden: wie unsere Gasspeicher gefüllt werden können
    Sebastian Bleschke ist Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern (Ines), dem Verband der Erdgas- und Wasserstoffspeicherbetreiber in Deutschland. Zu dem Verband gehören etwa Uniper, RWE, die VNG, aber auch die Gazprom-Germania-Tochter Astora, die sich seit Ende März in der Treuhänderschaft der Bundesnetzagentur in Bonn befindet.
    Deutschland verfügt über das größte Speichervolumen für Erdgas in Mittel- und Westeuropa, rund 24 Milliarden Kubikmeter. Allein mit diesem Speichervolumen kann Deutschland zwei bis drei Wintermonate lang mit Gas versorgt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Speicher gefüllt sind.
    Wer sich übrigens aktuell über die Füllstände der Speicher in Deutschland und in anderen europäischen Ländern informieren will, kann das auf dieser Seite hier tun: https://agsi.gie.eu/
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    Mitarbeit: Florian Högerle, Anna Hönscheid
    Sounddesign: Christian Heinemann
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    24 min
  • Hilft Fracking gegen Putin? | Mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann
    Fracking in Deutschland? Das war lange Zeit undenkbar. Doch seit Russland den Krieg in der Ukraine begonnen hat, wird uns unsere Abhängigkeit von russischem Gas immer schmerzhafter vor Augen geführt. Selbst Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte jüngst, deutsches Fracking zumindest zu prüfen. Wirtschaftsminister Robert Habeck ist dagegen. In Niedersachsen soll bald Erdgas vor der Insel Borkum gefördert werden, aber ohne Fracking. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erklärt in einem exklusiven O-Ton, wie groß das Potenzial des Projekts in der Nordsee ist - und warum er die Diskussion über Fracking für verfrüht hält.
    Doch könnte Fracking uns nicht doch gegen Putin helfen? Wie funktioniert die Technologie überhaupt? Wie risikoreich ist sie? Und hat möglicherweise Russland in der Vergangenheit Stimmung gegen Fracking gemacht? Im Gespräch mit ihrem WiWo-Kollegen Thomas Stölzel, der sich ausgiebig mit dem Thema Fracking befasst hat, erörtert Theresa Rauffmann die wichtigsten Fragen.
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    20 min
  • Klappt das E-Auto-Laden mit selbst erzeugtem Solarstrom? | Energie | Strom | Auto
    Jeder vierte Hausbesitzer in Deutschland plant in diesem Jahr die Installation einer Solaranlage. Wegen der hohen Strompreise, des E-Auto-Booms und Russlands Krieg gegen die Ukraine wollen viele Menschen ihre Energie am liebsten selbst produzieren. Gerade auch Autofahrer, die ein Elektroauto haben oder sich eines kaufen wollen, denken jetzt an eine eigene Solaranlage. Aber klappt das Laden mit dem selbst erzeugten Strom überhaupt? Ist es nicht ein großes Problem, dass in der Nacht, wenn Autos an den Strom angeschlossen sind, die Sonne nicht scheint? Wissenschaftler des Instituts für Kartografie und Geoinformation der ETH in Zürich haben das untersucht und sind zu einem spannenden Ergebnis gekommen: Zwischen 56 und 99 Prozent des Strombedarfs eines in der Schweiz genutzten E-Autos kann mit selbst erzeugtem Solarstrom abgedeckt werden. Wie man über 50 Prozent erreicht und was für die 99 Prozent nötig ist, sagt Henry Martin, einer Studien-Autoren, im Gespräch mit Martin Seiwert.
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    23 min
  • „Bei der THG-Quote herrscht gerade Goldgräberstimmung“ | Klima | Sprit | Strom
    Wegen hoher Spritpreise und Subventionen werden Elektroautos für immer mehr Verbraucher attraktiver. Dazu kommt seit diesem Jahr noch die THG-Quote: Damit können Elektroautofahrer noch einmal zwischen 250 und 400 Euro im Jahr verdienen, einfach so. Verkaufen können Verbraucher ihre Quote über Zwischenhändler: Das sind oft Start-ups oder Stromanbieter. Doch was ist die Quote eigentlich genau? Warum gibt es sie? Und wie kommen Elektroautofahrer an ihr Geld? Darüber spricht Theresa Rauffmann in der heutigen High-Voltage-Folge mit Florian Henle, Gründer des Ökostromanbieters Polarstern.
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    18 min
  • Lohnt sich jetzt wegen der Spritpreise ein E-Auto? | Diesel | Benzin | Öl
    Wegen der gestiegenen Benzin- und Dieselpreise interessieren sich immer mehr Menschen für Elektroautos. Das Gebrauchtwagenportal Heycar meldete kürzlich, dass sich die Nachfrage nach E-Autos zwischen Ende Februar und Mitte März versechsfacht habe. Auch in USA hat die Nachfrage nach E-Autos massiv angezogen. Aber ist das E-Auto wirklich die richtige Antwort auf die Spritpreise und eine gute Möglichkeit, keinen russischen Sprit mehr tanken zu müssen? Oder wäre es ein Fehler, allein wegen des Sprits jetzt aufs Elektroauto umzusteigen? Bereut man es dann vielleicht ganz schnell wieder? Darüber spricht High-Voltage-Host Martin Seiwert mit Matthias Vogt, Elektroauto-Experte beim Verkehrsclub ADAC.
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    18 min
  • Neuer Streetscooter-Eigentümer: „Wir produzieren bald auch in den USA“
    Streetscooter wird von Odin Automotive übernommen - diese Nachricht sorgte bei vielen Menschen in der Autobranche für Stirnrunzeln. Streetscooter, die Deutsche-Post-Tochter, die die elektrischen Lieferwagen von DHL herstellt, kennen viele Leute. Aber Odin Automotive? Über die neu gegründete Holding ist nur bekannt, dass sie Gelder einsammelt, um irgendetwas im Automobilsektor zu machen und dass ihr Chef Stefan Krause heißt. Krause ist ein Grenzgänger zwischen der Autowelt und dem Banking: Er war Finanz- und dann Vertriebsvorstand bei BMW, später Finanzvorstand der Deutschen Bank. Dann wagte er etwas ganz Neues, wurde Finanzchef bei dem kalifornischen E-Auto-Start-up Faraday Future und gründete danach zusammen mit anderen Autoexperten das Unternehmen Canoo. Warum er im Herbst Streetscooter kaufte und was Odin Automotive damit und mit anderen Investments plant, verrät er exklusiv in dieser Folge von High Voltage.
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    31 min
  • „Reparaturkosten von Elektroautos sind 40 Prozent höher“
    Die Allianz-Versicherung hat etwas Beunruhigendes herausgefunden: Die Reparaturen von Elektroautos sind derzeit rund 40 Prozent teurer, als die von herkömmlichen Fahrzeugen. Woran das liegt, warum Reparaturen bei teilelektrischen Plug-in-Hybriden besonders ins Geld gehen können und was die Autohersteller tun sollten, um die Kosten künftig wieder zu senken, sagt Allianz-Autoexperte Carsten Reinkemeyer in dieser Folge von High Voltage.
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    20 min
  • „Den Verkehr nur von fossilen Kraftstoffen auf Elektro umzustellen, bringt nichts“
    Wenn immer mehr Elektroautos auf den Straßen Deutschlands fahren sollen, dann wird das auch unsere Städte verändern, die oft noch nicht ganz fürs Elektroauto ausgelegt sind. Dennis Knese hat sich in seiner Doktorarbeit mit der Integration der Elektromobilität in die Stadtplanung und Straßenraumgestaltung auseinandergesetzt und spricht in dieser High-Voltage-Folge mit Theresa Rauffmann darüber, welche Städte schon besonders Elektroauto-freundlich sind, welche Herausforderungen bei der Planung der Ladeinfrastruktur es in Städten gibt und darüber, ob die Stadt der Zukunft vielleicht sogar fast ganz ohne Autos auskommen könnte.
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    22 min
  • „Es fehlen 5 Millionen E-Autos bis 2030“
    Die Ampelkoalition hat sich zum Ziel gesetzt, 2030 mindestens 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen zu haben. So sollen im Verkehrssektor die gesetzlich vorgeschriebenen Klimaziele erreicht werden. Doch eine Studie, die Greenpeace beim Wuppertal Institut in Auftrag gegeben hat, zeigt: Die 15 Millionen Batterieautos reichen wohl gar nicht. Es müssten 20 Millionen sein. Wir könnten also auf eine E-Auto-Lücke von fünf Millionen Autos zusteuern. Diese Zahlen haben in der Politik einige ziemlich nervös gemacht. Nun läuft in Berlin die Debatte, ob und wie man die Lücke schließen kann. Was die E-Auto-Lücke bedeutet und warum es um noch viel mehr geht – um eine komplette Verkehrswende – erklärt Studienautor Thorsten Koska, Co-Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und Verkehrspolitik Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik beim Wuppertal Institut, in dieser Folge von High Voltage.
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    30 min

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Klimaschutz, Krieg und Knappheiten zwingen zu einem radikalen Umbau der Energieversorgung und der Mobilität. Die Folgen spüren Bürger und Wirtschaft jeden Tag. Elektroautos boomen, wöchentlich drängen noch leistungsstärkere Modelle auf den Markt. Aber was wird aus den umweltschädlichen Batterien? Die Erneuerbaren Energien sollen so schnell wie nie zuvor ausgebaut werden, sogar über Atomkraft und Fracking wird diskutiert. Doch kann Deutschland damit unabhängig werden von russischem Gas und deutscher Kohle? Wasserstoff könnte Lastwagen und Industrie klimafreundlich machen. Aber wie teuer wird das? Florian Güßgen, Theresa Rauffmann und Martin Seiwert sprechen im Wechsel mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Sie ordnen ein, haken kritisch nach und suchen nach Lösungen – für jeden Einzelnen und die Gesellschaft.

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