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Wow Sessions episodes

  • #09 D-Days for Detox | Warum Digital Detox bei den Eltern beginnt
    Weniger Handy, mehr echtes Leben. Wie Verantwortung zum sanften Schlüssel wird.

    „Mama, hörst du mir überhaupt zu?“ Diesen Satz kennen viele Eltern. In dieser Folge schauen wir gemeinsam hin, warum digitaler Detox nicht bei den Kindern beginnt, sondern bei uns.

    Du erfährst, was hinter dem Begriff Technoference **steckt, warum das Handy zum **digitalen Schnuller wird und wie die Aufmerksamkeitsökonomie **ganz gezielt deine menschlichen Reflexe ausnutzt. Vor allem aber geht es um ein Wort, das oft zunächst Respekt einflößt, und in Wahrheit der sanfteste Schlüssel zur Veränderung ist: **Verantwortung.

    Wir klären den feinen Unterschied zwischen **Selbstverurteilung **und **Selbstverantwortung, **du bekommst zwei einfache Fragen für den Moment, in dem dein innerer Kritiker laut wird, und am Ende ein kleines Take-away für die Woche, das dich nichts kostet außer einem ehrlichen Hinschauen.

    WICHTIG: Diese Folge ist kein Schuldspruch, sondern eine Einladung. Setz dir zuerst deine eigene Sauerstoffmaske auf, denn dein Kind lernt davon das Wertvollste, was es lernen kann. Wie ein Mensch ist, der präsent ist.

    Tag eins meines 7 Tage Social Media Detox bekommst du kostenlos zum Download.

    Impulse und Quellen dieser Folge:

    Marita Wittner, zum Unterschied zwischen Selbstverantwortung und Selbstverurteilung.

    Gottfried Sumsers Hauptseite mit allen Tageslektionen: „Nichts kann rückgängig gemacht werden, wofür wir keine Verantwortung übernehmen.“

    Aza Raskin, Mitentwickler des endlosen Scrollens und heute Stimme für humane Technologie: „Social media apps are 'deliberately' addictive to users“

    JAMA Pediatrics Meta-Analyse 2025 (die zentrale Arbeit).

    Diesen Beitrag als Blog lesen und tiefer einsteigen: https://wowsessions.de/podcast/digital-detox-bei-eltern/

    34 min
  • #08 D-Days for Detox | Silent Walk: Innere Unruhe: warum dein Geist so selten stillhält
    Erkenne, wie deine innere Unruhe dich aus dem Hier und Jetzt herauszieht

    Bestimmt kennst du die innere Unruhe, die dich immer schon einen Schritt weiter in die Zukunft zieht und davon wegbringt, wo du gerade bist. Genau dieses Getriebensein ist oft der leise Motor hinter dem Griff zum Handy. In dieser Silent-Walk-Folge nehmen wir die Unruhe einmal bewusst wahr und schauen, wohin sie uns eigentlich zieht. Fast immer nach vorn ins Morgen oder zurück ins Gestern, selten ins Hier und Jetzt.

    Eine Harvard-Studie deutet darauf hin, dass unser Geist rund 47 Prozent der wachen Zeit abschweift, und dass uns das eher unglücklich macht als zufrieden.

    Deine Frage für diesen Walk lautet: Was findest du, wenn du ganz im Hier und Jetzt bist? Leg das Handy weg, geh 20 bis 30 Minuten in Stille und finde es heraus.

    Zum Blogartikel.

    Kostenlose Workbook-Übung.

    11 min
  • #07 D-Days for Detox | Warum du dich nach dem Scrollen oft schlechter fühlst als vorher
    Vergleich, Verlustangst, Zugehörigkeit. Diese Folge zeigt dir, woran du das schale Gefühl nach dem Scrollen erkennst und wie du es auflöst

    Achtung, Spoiler-Alert!

    Du legst das Handy weg und fühlst dich schlechter als vorher. Eigentlich ist nichts passiert, du hast nur in Social Media gescrollt. Und trotzdem bleibt dieses schale Gefühl, als würde etwas fehlen. Du weißt nur nicht, was.
    Ich verrate bewusst nicht, worum es in dieser Folge geht, damit du selbst erkennen kannst, ob das Thema auf dich zutrifft. So viel kann ich aber vorab sagen: Es geht darum, warum wir uns nach dem Scrollen oft schlechter fühlen als vorher. Wenn du das Thema dieser Folge also wirklich noch nicht wissen willst, lies die Folgenbeschreibung lieber nicht. ;) Denn weiter unten steht es geschrieben – um natürlich auch die Menschen zu erreichen, die gezielt nach Informationen dazu suchen.

    In dieser Folge gehen wir diesem Gefühl gemeinsam auf den Grund. Du erfährst, warum Social Media dich oft unzufriedener zurücklässt als zuvor, woran du das ganz konkret erkennst, nämlich an deinen Emotionen und Gedanken, und warum dieses Gefühl absolut menschlich ist.

    Erst am Ende lüfte ich das Geheimnis und verrate dir, wie dieses Gefühl heißt.

    Es ist FOMO, die Angst, etwas zu verpassen. Ich zeige dir auch die befreiende Wende dahinter: von FOMO zu JOMO, der Freude am bewussten Präsent sein, wie ich es nenne.

    Du erhältst zwei Handreichungen, eine für jemanden, den du kennst, und eine für dich selbst, sowie einen Impuls, der dich durch deinen Alltag begleiten kann.
    Denn es geht nicht um weniger Handy, sondern um mehr echtes Leben.
    Mehr zum Thema findest du im Blog auf wowsessions.de. Das Workbook „Bewusst Offline!” und den Waverider-Newsletter findest du ebenfalls dort.
    Zum Blogartikel.
    Zur kostenlosen Workbook-Übung.

    46 min
  • #06 D-Days for Detox | Silent Walk: Was suchst du wirklich, wenn du zum Handy greifst?

    Heute ist Donnerstag, Zeit für deinen Silent Walk. Diese Folge nimmst du mit nach draußen: ohne Musik, ohne Podcast im Ohr, ohne kurzen Blick auf Nachrichten.

    In Folge 5 hast du verstanden, warum du deine eigene Handynutzung kaum ehrlich einschätzen kannst. Heute machst du daraus eine Erfahrung. Du musst nichts leisten, du übst nur eines: den kleinen Impuls zu bemerken, bevor du zum Handy greifst. Diese winzige Pause zwischen Reiz und Reaktion ist der Anfang von echter Wahl.
    Und darunter wartet die eigentliche Frage dieser Folge: Was suchst du wirklich, wenn du zum Handy greifst? Vielleicht Sicherheit, vielleicht Nähe, vielleicht Ablenkung oder einfach eine kleine Pause. Der Griff zum Handy ist selten das Thema, er ist eher der Bote.

    Im Blogbeitrag zur Episode erfährst du, was in der Stille mit deinem Nervensystem passiert. Forschung dazu deutet darauf hin, dass schon kurze, achtsame Zeit in der Natur den Ruhe-Anteil deines Nervensystems aktivieren kann. Nach der Folge findest du im Blog fünf Journal-Fragen, mit denen du das Erlebte vertiefen kannst.

    Für heute reicht aber vollkommen, dass du losgehst.

    Tag 1 des Workbooks „Bewusst Offline!“ kannst du kostenlos auf wowsessions.de testen.

    6 min
  • #05 D-Days for Detox | Bin ich handysüchtig?
    Warum du es selbst so schwer erkennst

    Schätze einmal kurz: Wie viele Stunden hattest du dein Handy gestern in der Hand? Überprüfe anschließend deine Bildschirmzeit. Die meisten von uns liegen daneben, in die eine oder andere Richtung.

    In dieser Folge erfährst du, warum das so ist und dass die Richtung des Irrtums gar nicht entscheidend ist.

    Wir schauen uns deinen blinden Fleck an. Den Punkt, an dem der Griff zum Handy auf Autopilot läuft und du es nicht mehr bewusst mitbekommst. Ich nenne diesen Zustand die „digitale Narkose”.

    Du erfährst, wann die Nutzung wirklich problematisch wird und warum sich ausgerechnet das Verhalten, das uns am wenigsten Freiheit lässt, am freiesten anfühlt.

    Mit dabei ist ein kleiner Selbsttest aus fünf Alltagsmomenten sowie der erste konkrete Schritt zurück zur bewussten Wahl.

    Das nimmst du mit:

    • Warum dein Gehirn seine eigene Handynutzung nicht zuverlässig einschätzen kann
    • Was der blinde Fleck im einzelnen Griff bedeutet
    • Die eine Frage, die wirklich zählt: Kannst du aufhören, wenn du willst?
    • Warum Wahrnehmung der erste Schritt ist, und nicht Verzicht
    Workbook: Tag 1 von Bewusst Offline gibt es kostenlos auf wowsessions.de. Dort machst du deinen Autopiloten sichtbar.

    Am Donnerstag: Silent Walk. Deine Neukalibrierung, ohne Handy, ohne Podcast, ohne Musik.

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    Dienstags lösen wir, was uns digital festhält. Donnerstags kommen wir zurück ins echte Leben.

    21 min
  • #04 D-Days for Detox | Silent Walk: Geh einen unbekannten Weg, entdecke dein Belohnungssystem in der Natur
    „Das war gut. Mehr davon!"

    Heute gehen wir gemeinsam raus. Auf einem Weg, den du noch nie gegangen bist.

    Das ist kein gewöhnlicher Spaziergang, sondern ein Experiment. Denn dasselbe System, das dich im Feed hält, weil du nie weißt, was als nächstes kommt, erlebst du auch in der Natur, denn es steckt ja in dir. Es ist uralt, biologisch und gehört dir. Heute beobachten wir es in der Natur, statt im Scrollen.

    Schnapp dir die Schuhe, leg das Handy in die Tasche und komm mit. 20 Minuten reichen, damit dein Nervensystem aufhört, im Alarmzustand zu sein.

    Eine Frage begleitet dich auf dem Weg: „Wie fühlt sich Belohnung an, wenn sie nicht aus dem Handy kommt?“

    Neu dabei? Kein Problem, der Einstieg ist jederzeit möglich.

    Erfahre im Blogartikel zu dieser Folge mehr über die Biologie deines Dopamin-Kreislaufs, denn die Natur liefert ebenso variable Belohnungen wie der Feed.

    Warum ein Spaziergang in der Natur und nicht in der Stadt? Das erklärt der Blogartikel von Folge 2 der D-Days:
    Kostenlose Workbook-Übung - Tag 1 vom 7 Tage Social Media Detox.

    6 min
  • #03 D-Days for Detox | Warum wir ständig aufs Handy schauen, obwohl wir es gar nicht wollen
    Variable Belohnung, Dopamin und Design-Tricks · Verstehe die echten Gründe hinter dem ständigen Griff zum Handy

    Dein Gehirn macht seinen Job, so wie es soll, allerdings wurde es gehackt.

    In dieser Folge schauen wir gemeinsam hin, was wirklich hinter dem Impuls steckt, ständig zum Handy zu greifen, auch wenn es keinen Grund gibt, auch wenn Feierabend ist, auch wenn du eigentlich längst schlafen wolltest.

    Der amerikanische Psychologe B. F. Skinner hat in den 1950er Jahren mit einem simplen Rattenexperiment gezeigt, warum unvorhersehbare Belohnungen uns weit stärker fesseln als zuverlässige. Dieses Prinzip steckt heute in jedem Feed, jeder App, jedem Postfach.

    Du erfährst, was variable Belohnung mit deinem Dopaminsystem macht, warum „nur kurz schauen“ neurologisch gar nicht funktionieren kann, und was das alles mit echter Entscheidungsfreiheit zu tun hat.

    Nicht Verbote, Regeln oder Willenskraft brauchst du, sondern das Verstehen. Das ist der erste Schritt zurück zu deiner Autonomie in Sachen Handy-Einfluss.

    Zur kostenlosen Workbook-Übung

    Zum Blogartikel

    21 min
  • #02 D-Days for Detox | Mach mit: Silent Walk, 20 Minuten ohne Handy, die dein Nervensystem beruhigen können
    Und ein Reflexionsimpuls auf deinem Weg

    Dein Nervensystem ist im Dauerstress. Du kommst schlecht zur Ruhe, greifst automatisch zum Handy, wenn es still wird, und die Schultern sitzen irgendwo in Höhe der Ohren?

    Das ist keine neue Modeerscheinung, sondern ein Nervensystem, das verlernt hat, wie man Pausen macht.

    In dieser Folge gehen wir gemeinsam raus. Für 20 Minuten. Ohne Musik, ohne Podcast, ohne Feed. Nur du, deine Schritte und ein Reflexionsimpuls, der dich durch deinen Silent Walk begleitet.

    Du erfährst, was in deinem Gehirn passiert, wenn du draußen gehst, warum die ersten Minuten des Silent Walks unangenehm sind und was das über deinen Stresszustand verrät, und wie die 3-2-1-Methode dir hilft, wenn der Drang zum Handy zu stark wird.

    Wissenschaftliche Grundlage: Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung konnten zeigen, dass bereits ein Spaziergang in der Natur die Stressaktivität im Gehirn messbar senkt.

    Lass uns losgehen!

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    Dienstags lösen wir, was uns digital festhält. Donnerstags kommen wir zurück ins echte Leben.

    11 min
  • #01 D-Days for Detox | Warum ein Handyverbot nicht trägt
    Verbote, Bildschirmzeit, Elternfreigabe · Was wir bei äußeren Regeln für den Medienkonsum immer wieder übersehen

    Australien hat Social Media für unter 16-Jährige verboten, Singapur hat die Handy-Regeln an Schulen verschärft. Deutsche Schulen ziehen mit Handyverboten nach.

    Und trotzdem greift das Kind mit Verlassen des Schulgebäudes sofort wieder zum Handy.

    Warum? Weil eine Lösung, die dir jemand aufzwingt, keine ist, die du wirklich trägst.

    In dieser Folge spreche ich über den Unterschied zwischen äußerer Kontrolle und innerer Entscheidung, und warum genau dieser Unterschied darüber entscheidet, ob sich bei dir wirklich etwas verändert oder nicht.

    Du erfährst:

    – warum Handyverbote zwar wichtig, aber nicht ausreichend sind
    – was hinter dem Wort „Sucht“ steckt und warum sich das kaum jemand eingestehen will
    – und wie sich echter Wandel anfühlt, wenn er aus dir herauskommt

    Das Ziel ist nicht einfach weniger Handy. Das Ziel ist mehr Leben.

    Wenn du bereit bist, ehrlich hinzuschauen, dann ist diese Folge dein Einstieg.

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    26 min
  • O-8 \ Die Vater-Tochter-Beziehung \ Über Vater-Wunden, Selbstwert und einen Prozess, den du live miterlebst
    Ein Gespräch, das ich nicht kommen sah

    Michela hatte meine Sprachnachricht gehört – und dann geschrieben: „Wir müssen dringend darüber reden.“

    Ich dachte: Okay. Kein Problem. Doch ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete.

    Was dann passierte, war kein Gespräch über Coaching. Es war plötzlich ein Coaching. Live. Ungefiltert. Mitten im Podcast. Und mitten in einem Thema, das ich für längst abgeschlossen gehalten hatte.

    Die Vater-Tochter-Beziehung.

    Sigrid Steinbrecher schreibt in Die Vaterfalle: „Selbstwert (…) ist kein Geschenk des Mannes an seine Frau. Man muss ihn sich unerlaubt nehmen, und zwar vom Vater und ihn dann verteidigen gegen jedermann.“

    Ich habe diesen Satz seit Juli 2019 mit mir getragen. Immer wieder tauchte er in Gedanken auf.

    „Selbstwert unerlaubt nehmen, als wäre es ein Akt der stillen Rebellion. Als würde man nachts etwas mitnehmen, das einem eigentlich immer schon gehört hat.“ Ich verstand nicht, was damit gemeint war.
    Immer wieder nicht. Nicht wirklich.

    Bis zu dieser Folge.

    Was Michela in diesem Gespräch mit mir gemacht hat, lässt sich nicht zusammenfassen. Es lässt sich nur hören. Denn es ist ein riesiger Unterschied, ob man nur weiß, dass eine Wunde da ist, oder ob man sie tatsächlich schließt.

    Doch wer glaubt, dass das schon alles ist – hat den Anfang und das Ende dieses Tages noch nicht miteinander verknüpft. Denn darin verbirgt sich etwas, das sich in aller Öffentlichkeit versteckt.

    Was es ist, werde ich dir nicht verraten, außer so viel: Alle, die MANIFEST Flug MA-828 kennen, können sich jetzt von Flug MA-282 so richtig überraschen lassen. Ja, so etwas gibt es wirklich.

    Hör rein – und du wirst verstehen, warum genau diese beiden Momente alles zusammenfassen, was in dieser Folge passiert ist.

    Für alle, die tiefer gehen wollen, lest den Blogbeitrag zu dieser Folge.

    Väter öffnen die Welt. Sie werfen ihre Kinder höher in die Luft als Mütter. Sie regen Neugier an, geben Impulse, machen Mut. Und was passiert, wenn genau das fehlt – oder in einer Form kommt, die das Kind nicht tragen kann? Das erfährst du im Blogbeitrag.

    1 hr 7 min

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Was, wenn hinter deinem Stress, der Unruhe, der Zerstreutheit und diesem leisen Gefühl, am eigenen Leben vorbeizuleben, öfter dein Handy steckt, als du denkst? Nicht als einzige Ursache, aber als ein Hebel, den du selbst in der Hand hast.