You Ask We Explain

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By Doreen Pretze, Stephan WiegandSociety & CultureScience
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You Ask We Explain episodes

  • Gemeinsam sind wir unerträglich Teil 4

    Die Städtischen Bibliotheken Dresden und die Technische Universität Dresden (TUD) präsentieren eine außergewöhnliche Ausstellung, die ein oft übersehenes, aber umso bedeutenderes Kapitel der DDR-Geschichte ins Rampenlicht rückt: die unabhängige Frauenbewegung der späten DDR.

    Diese Frauen waren mehr als nur Akteurinnen – sie waren Wegbereiterinnen, deren unerschrockener Widerstand gegen ein repressives System nicht nur die Friedliche Revolution maßgeblich mitprägte, sondern bis heute gesellschaftliche Debatten über Gleichberechtigung, Freiheit und Zivilcourage inspiriert. Noch heute sind die Spuren dieser Bewegung sichtbar: Wenn es darum geht, Wege zu ebnen, Menschen zu beraten, zu unterstützen und in gesellschaftlichen Diskussionen argumentativ für Gleichstellung und Gerechtigkeit einzutreten, wirken ihr Ideen fort.

    In einer Zeit, in der abweichende Meinungen gefährlich waren, gründeten sie unabhängige Netzwerke, verfassten kritische Flugblätter und organisierten mutige Demonstrationen. Unter ständiger Beobachtung der Stasi riskierten sie ihre Freiheit und Sicherheit – und bewirkten doch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauenrechten und politischem Engagement.

    „Die mutigen Akteurinnen der unabhängigen Frauenbewegung in der DDR gilt es in unserer Gegenwart zu würdigen als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte zu Demokratie, Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit“, betont Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Wissenschaft.

    „Bibliotheken sind mehr als Aufbewahrungsorte von Informationen, denn sie halten Wissen und Erinnerungen durch Diskurs lebendig. Diese Ausstellung bietet viele Gesprächsanlässe und setzt ein starkes Zeichen dafür, Geschichte, die droht, in Vergessenheit zu geraten, neu sichtbar zu machen und in den Kontext zu unserer Gegenwart zu setzen", sagt Lena Leubner, Leiterin der Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden.

    Die Eröffnung am 24. Juli um 18 Uhr im Kulturpalast wurde durch einen Eröffnungspodcast im Rahmen der TUD Lectures Plus und You Ask We Explain begleitet, den Lisa-Marie Eberharter moderierte.

    „Die Erinnerungsarbeit an die unabhängige Frauenbewegung in der DDR ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine dringende Aufgabe – sie verbindet politische Geschichte mit aktuellen Debatten um Gleichstellung, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel“, so Prof.in Roswitha Böhm, Prorektorin Universitätskultur der TUD.

    Mehr Informationen zu Prof.in Roswitha Böhm

     

    Referentinnen und Teilnehmerinnen am Podcast sind:

    Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden

    Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus

    Mehr zu Annekatrin Klepsch

    Judith Geffert, Autorin und Co-Kuratorin der Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“

    Mehr zu Judith Geffert

    Anne-Katrin Olbrich, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin, Ehe-, Familien- und Lebensberatung

    Grit Lemke, Autorin, Filmschaffende und Schriftstellerin,

    Mehr zu Grit Lemke

    Friederike Berger, Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin im Frauenstadtarchiv Dresden

     

    Die Ausstellung des Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e. V. ist als bundesweite Wanderausstellung unterwegs und ein Beitrag zu 35 Jahren Deutscher Einheit – diesmal mit dem unverzichtbaren Fokus auf eine Perspektive, die bis heute nachwirkt.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kulturpalast Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    22 min
  • Gemeinsam sind wir unerträglich Teil 3 (Lesung Grit Lemke)

    Die Städtischen Bibliotheken Dresden und die Technische Universität Dresden (TUD) präsentieren eine außergewöhnliche Ausstellung, die ein oft übersehenes, aber umso bedeutenderes Kapitel der DDR-Geschichte ins Rampenlicht rückt: die unabhängige Frauenbewegung der späten DDR.

    Diese Frauen waren mehr als nur Akteurinnen – sie waren Wegbereiterinnen, deren unerschrockener Widerstand gegen ein repressives System nicht nur die Friedliche Revolution maßgeblich mitprägte, sondern bis heute gesellschaftliche Debatten über Gleichberechtigung, Freiheit und Zivilcourage inspiriert. Noch heute sind die Spuren dieser Bewegung sichtbar: Wenn es darum geht, Wege zu ebnen, Menschen zu beraten, zu unterstützen und in gesellschaftlichen Diskussionen argumentativ für Gleichstellung und Gerechtigkeit einzutreten, wirken ihr Ideen fort.

    In einer Zeit, in der abweichende Meinungen gefährlich waren, gründeten sie unabhängige Netzwerke, verfassten kritische Flugblätter und organisierten mutige Demonstrationen. Unter ständiger Beobachtung der Stasi riskierten sie ihre Freiheit und Sicherheit – und bewirkten doch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauenrechten und politischem Engagement.

    „Die mutigen Akteurinnen der unabhängigen Frauenbewegung in der DDR gilt es in unserer Gegenwart zu würdigen als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte zu Demokratie, Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit“, betont Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Wissenschaft.

    „Bibliotheken sind mehr als Aufbewahrungsorte von Informationen, denn sie halten Wissen und Erinnerungen durch Diskurs lebendig. Diese Ausstellung bietet viele Gesprächsanlässe und setzt ein starkes Zeichen dafür, Geschichte, die droht, in Vergessenheit zu geraten, neu sichtbar zu machen und in den Kontext zu unserer Gegenwart zu setzen", sagt Lena Leubner, Leiterin der Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden.

    Die Eröffnung am 24. Juli um 18 Uhr im Kulturpalast wurde durch einen Eröffnungspodcast im Rahmen der TUD Lectures Plus und You Ask We Explain begleitet, den Lisa-Marie Eberharter moderierte.

    „Die Erinnerungsarbeit an die unabhängige Frauenbewegung in der DDR ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine dringende Aufgabe – sie verbindet politische Geschichte mit aktuellen Debatten um Gleichstellung, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel“, so Prof.in Roswitha Böhm, Prorektorin Universitätskultur der TUD.

    Mehr Informationen zu Prof.in Roswitha Böhm

     

    Referentinnen und Teilnehmerinnen am Podcast sind:

    Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden

    Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus

    Mehr zu Annekatrin Klepsch

    Judith Geffert, Autorin und Co-Kuratorin der Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“

    Mehr zu Judith Geffert

    Anne-Katrin Olbrich, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin, Ehe-, Familien- und Lebensberatung

    Grit Lemke, Autorin, Filmschaffende und Schriftstellerin,

    Mehr zu Grit Lemke

    Friederike Berger, Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin im Frauenstadtarchiv Dresden

     

    Die Ausstellung des Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e. V. ist als bundesweite Wanderausstellung unterwegs und ein Beitrag zu 35 Jahren Deutscher Einheit – diesmal mit dem unverzichtbaren Fokus auf eine Perspektive, die bis heute nachwirkt.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kulturpalast Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    16 min
  • Gemeinsam sind wir unerträglich Teil 2

    Die Städtischen Bibliotheken Dresden und die Technische Universität Dresden (TUD) präsentieren eine außergewöhnliche Ausstellung, die ein oft übersehenes, aber umso bedeutenderes Kapitel der DDR-Geschichte ins Rampenlicht rückt: die unabhängige Frauenbewegung der späten DDR.

    Diese Frauen waren mehr als nur Akteurinnen – sie waren Wegbereiterinnen, deren unerschrockener Widerstand gegen ein repressives System nicht nur die Friedliche Revolution maßgeblich mitprägte, sondern bis heute gesellschaftliche Debatten über Gleichberechtigung, Freiheit und Zivilcourage inspiriert. Noch heute sind die Spuren dieser Bewegung sichtbar: Wenn es darum geht, Wege zu ebnen, Menschen zu beraten, zu unterstützen und in gesellschaftlichen Diskussionen argumentativ für Gleichstellung und Gerechtigkeit einzutreten, wirken ihr Ideen fort.

    In einer Zeit, in der abweichende Meinungen gefährlich waren, gründeten sie unabhängige Netzwerke, verfassten kritische Flugblätter und organisierten mutige Demonstrationen. Unter ständiger Beobachtung der Stasi riskierten sie ihre Freiheit und Sicherheit – und bewirkten doch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauenrechten und politischem Engagement.

    „Die mutigen Akteurinnen der unabhängigen Frauenbewegung in der DDR gilt es in unserer Gegenwart zu würdigen als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte zu Demokratie, Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit“, betont Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Wissenschaft.

    „Bibliotheken sind mehr als Aufbewahrungsorte von Informationen, denn sie halten Wissen und Erinnerungen durch Diskurs lebendig. Diese Ausstellung bietet viele Gesprächsanlässe und setzt ein starkes Zeichen dafür, Geschichte, die droht, in Vergessenheit zu geraten, neu sichtbar zu machen und in den Kontext zu unserer Gegenwart zu setzen", sagt Lena Leubner, Leiterin der Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden.

    Die Eröffnung am 24. Juli um 18 Uhr im Kulturpalast wurde durch einen Eröffnungspodcast im Rahmen der TUD Lectures Plus und You Ask We Explain begleitet, den Lisa-Marie Eberharter moderierte.

    „Die Erinnerungsarbeit an die unabhängige Frauenbewegung in der DDR ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine dringende Aufgabe – sie verbindet politische Geschichte mit aktuellen Debatten um Gleichstellung, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel“, so Prof.in Roswitha Böhm, Prorektorin Universitätskultur der TUD.

    Mehr Informationen zu Prof.in Roswitha Böhm

     

    Referentinnen und Teilnehmerinnen am Podcast sind:

    Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden

    Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus

    Mehr zu Annekatrin Klepsch

    Judith Geffert, Autorin und Co-Kuratorin der Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“

    Mehr zu Judith Geffert

    Anne-Katrin Olbrich, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin, Ehe-, Familien- und Lebensberatung

    Grit Lemke, Autorin, Filmschaffende und Schriftstellerin,

    Mehr zu Grit Lemke

    Friederike Berger, Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin im Frauenstadtarchiv Dresden

     

    Die Ausstellung des Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e. V. ist als bundesweite Wanderausstellung unterwegs und ein Beitrag zu 35 Jahren Deutscher Einheit – diesmal mit dem unverzichtbaren Fokus auf eine Perspektive, die bis heute nachwirkt.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kulturpalast Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    17 min
  • Gemeinsam sind wir unerträglich Teil 1

    Die Städtischen Bibliotheken Dresden und die Technische Universität Dresden (TUD) präsentieren eine außergewöhnliche Ausstellung, die ein oft übersehenes, aber umso bedeutenderes Kapitel der DDR-Geschichte ins Rampenlicht rückt: die unabhängige Frauenbewegung der späten DDR.

    Diese Frauen waren mehr als nur Akteurinnen – sie waren Wegbereiterinnen, deren unerschrockener Widerstand gegen ein repressives System nicht nur die Friedliche Revolution maßgeblich mitprägte, sondern bis heute gesellschaftliche Debatten über Gleichberechtigung, Freiheit und Zivilcourage inspiriert. Noch heute sind die Spuren dieser Bewegung sichtbar: Wenn es darum geht, Wege zu ebnen, Menschen zu beraten, zu unterstützen und in gesellschaftlichen Diskussionen argumentativ für Gleichstellung und Gerechtigkeit einzutreten, wirken ihr Ideen fort.

    In einer Zeit, in der abweichende Meinungen gefährlich waren, gründeten sie unabhängige Netzwerke, verfassten kritische Flugblätter und organisierten mutige Demonstrationen. Unter ständiger Beobachtung der Stasi riskierten sie ihre Freiheit und Sicherheit – und bewirkten doch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauenrechten und politischem Engagement.

    „Die mutigen Akteurinnen der unabhängigen Frauenbewegung in der DDR gilt es in unserer Gegenwart zu würdigen als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte zu Demokratie, Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit“, betont Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Wissenschaft.

    „Bibliotheken sind mehr als Aufbewahrungsorte von Informationen, denn sie halten Wissen und Erinnerungen durch Diskurs lebendig. Diese Ausstellung bietet viele Gesprächsanlässe und setzt ein starkes Zeichen dafür, Geschichte, die droht, in Vergessenheit zu geraten, neu sichtbar zu machen und in den Kontext zu unserer Gegenwart zu setzen", sagt Lena Leubner, Leiterin der Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden.

    Die Eröffnung am 24. Juli um 18 Uhr im Kulturpalast wurde durch einen Eröffnungspodcast im Rahmen der TUD Lectures Plus und You Ask We Explain begleitet, den Lisa-Marie Eberharter moderierte.

    „Die Erinnerungsarbeit an die unabhängige Frauenbewegung in der DDR ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine dringende Aufgabe – sie verbindet politische Geschichte mit aktuellen Debatten um Gleichstellung, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel“, so Prof.in Roswitha Böhm, Prorektorin Universitätskultur der TUD.

    Mehr Informationen zu Prof.in Roswitha Böhm

     

    Referentinnen und Teilnehmerinnen am Podcast sind:

    Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden

    Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus

    Mehr zu Annekatrin Klepsch

    Judith Geffert, Autorin und Co-Kuratorin der Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“

    Mehr zu Judith Geffert

    Anne-Katrin Olbrich, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin, Ehe-, Familien- und Lebensberatung

    Grit Lemke, Autorin, Filmschaffende und Schriftstellerin,

    Mehr zu Grit Lemke

    Friederike Berger, Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin im Frauenstadtarchiv Dresden

     

    Die Ausstellung des Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e. V. ist als bundesweite Wanderausstellung unterwegs und ein Beitrag zu 35 Jahren Deutscher Einheit – diesmal mit dem unverzichtbaren Fokus auf eine Perspektive, die bis heute nachwirkt.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kulturpalast Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    24 min
  • Sound & Science - Oxytocin Teil 4

    Ist Musik die Nahrung der Liebe? Dieser spannenden, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos »LIEBE« stehenden Frage spürt die aktuelle Ausgabe der Reihe »Sound & Science« im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele nach und begibt sich auf eine interessante wissenschaftlichmusikalische Spurensuche. Dabei steht das sogenannte »Kuschelhormon« Oxytocin, das u. a. durch Umarmungen und Küsse freigesetzt wird, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Dieses ist ein wahrer Alleskönner mit der Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken sowie Stress, Angst und sogar Schmerzen zu reduzieren. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Körper wird Oxytocin bisweilen gar als »Wunderhormon« bezeichnet. Wie und ob der Körper beim gemeinsamen Musizieren und Musikhören nun genau das Liebeshormon ausschüttet, wurde an diesem Abend live erforscht.


    Moderatorin ARI KANEMAKI

    wurde in Tokio geboren. »Ich möchte dort leben, wo Bach gelebt hat! Sonst verstehe ich seine Musik nicht.« Das war die Motivation, die sie mit 17 Jahren nach Deutschland führte. Nach ihrem Violinstudium in Düsseldorf wechselte sie zur Viola; bereits während ihres Studiums spielte sie in den Orchestern der Oper Frankfurt und des Staatstheaters Darmstadt. Sie setzte sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinander und entwickelte eine Leidenschaft für die klangliche Umsetzung konzeptueller Kompositionen. Kanemaki absolvierte ein Masterstudium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie ist u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit mehrerer Kulturveranstalter tätig und promoviert seit 2021 an der TU Berlin über die Kommunikation zwischen Musikschaffenden und Zuhörenden.


    Unsere Gäste:

    CLEMENS KIRSCHBAUM 

    Die Forschungsschwerpunkte des Biopsychologen sind Stress und die Auswirkungen von Stress auf physiologische und psychologische Funktionen des Körpers. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Psychoendokrinologie, Psychoimmunologie und Molekulargenetik, wobei auch der Einfluss von akutem Stress auf kognitive Kontrollprozesse im Fokus steht. Seine akademische Laufbahn begann Prof. Dr. Clemens Kirschbaum 1985 mit einem Diplom in Psychologie an der Universität Münster. 1991 promovierte er an der Universität Trier und arbeitete dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent, bevor er 1992/93 einen Forschungsaufenthalt am Department of Neuroanatomy and Neurobiology der University of Rochester, New York City, absolvierte. 1996 habilitierte er sich in Psychologie an der Universität Trier. Von 1999 bis 2003 war er Professor für Physiologische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor er 2003 den Ruf als Professor für Biopsychologie an die Technische Universität Dresden annahm, wo er bis 2024 tätig war. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »Neal Miller New Investigator Award« (1995) und den «Jungwissenschaftlerpreis« der Universität Trier (1997)


    JÜRGEN HOYER war bis September 2024 Professor für Behaviorale Psychotherapie an der TU Dresden. Nach dem Studium der Psychologie in Göttingen sammelte er mehrere Jahre klinische Erfahrung in der Forensischen Psychiatrie am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Moringen. Er promovierte 1992 und habilitierte sich 1999 an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1999 war er an der TU Dresden tätig (Unterbrechung durch eine Vertretungsprofessur an der Hochschule MagdeburgStendal, 2001/2002). Ab 2002 leitete er die psychotherapeutische Ambulanz der TU Dresden, die seit 2021 als Universitätsambulanz und Forschungszentrum für Psychotherapie (UFP) firmiert. Zwischen 2002 und 2015 hatte er zudem die Leitung eines postgradualen Studiengangs für Psychologische Psychotherapie inne. Prof. Hoyer leitete zahlreiche randomisiert-kontrollierte und naturalistische Studien, insbesondere zu Angststörungen und Depression. Mit über 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt er zu den führenden Experten in diesem Bereich. Er war Mitherausgeber und Herausgeber der »Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie« (2012–2018) sowie der »Zeitschrift für Sexualforschung« (2013–2023). Zudem ist er Advisory Editor von »Psychotherapy Research« und Mitherausgeber des führenden Lehrbuchs für Klinische Psychologie und Psychotherapie.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im CRTD Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    21 min
  • Sound & Science - Oxytocin Teil 3

    Ist Musik die Nahrung der Liebe? Dieser spannenden, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos »LIEBE« stehenden Frage spürt die aktuelle Ausgabe der Reihe »Sound & Science« im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele nach und begibt sich auf eine interessante wissenschaftlichmusikalische Spurensuche. Dabei steht das sogenannte »Kuschelhormon« Oxytocin, das u. a. durch Umarmungen und Küsse freigesetzt wird, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Dieses ist ein wahrer Alleskönner mit der Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken sowie Stress, Angst und sogar Schmerzen zu reduzieren. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Körper wird Oxytocin bisweilen gar als »Wunderhormon« bezeichnet. Wie und ob der Körper beim gemeinsamen Musizieren und Musikhören nun genau das Liebeshormon ausschüttet, wurde an diesem Abend live erforscht.


    Moderatorin ARI KANEMAKI

    wurde in Tokio geboren. »Ich möchte dort leben, wo Bach gelebt hat! Sonst verstehe ich seine Musik nicht.« Das war die Motivation, die sie mit 17 Jahren nach Deutschland führte. Nach ihrem Violinstudium in Düsseldorf wechselte sie zur Viola; bereits während ihres Studiums spielte sie in den Orchestern der Oper Frankfurt und des Staatstheaters Darmstadt. Sie setzte sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinander und entwickelte eine Leidenschaft für die klangliche Umsetzung konzeptueller Kompositionen. Kanemaki absolvierte ein Masterstudium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie ist u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit mehrerer Kulturveranstalter tätig und promoviert seit 2021 an der TU Berlin über die Kommunikation zwischen Musikschaffenden und Zuhörenden.


    Unsere Gäste:

    CLEMENS KIRSCHBAUM 

    Die Forschungsschwerpunkte des Biopsychologen sind Stress und die Auswirkungen von Stress auf physiologische und psychologische Funktionen des Körpers. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Psychoendokrinologie, Psychoimmunologie und Molekulargenetik, wobei auch der Einfluss von akutem Stress auf kognitive Kontrollprozesse im Fokus steht. Seine akademische Laufbahn begann Prof. Dr. Clemens Kirschbaum 1985 mit einem Diplom in Psychologie an der Universität Münster. 1991 promovierte er an der Universität Trier und arbeitete dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent, bevor er 1992/93 einen Forschungsaufenthalt am Department of Neuroanatomy and Neurobiology der University of Rochester, New York City, absolvierte. 1996 habilitierte er sich in Psychologie an der Universität Trier. Von 1999 bis 2003 war er Professor für Physiologische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor er 2003 den Ruf als Professor für Biopsychologie an die Technische Universität Dresden annahm, wo er bis 2024 tätig war. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »Neal Miller New Investigator Award« (1995) und den «Jungwissenschaftlerpreis« der Universität Trier (1997)


    JÜRGEN HOYER war bis September 2024 Professor für Behaviorale Psychotherapie an der TU Dresden. Nach dem Studium der Psychologie in Göttingen sammelte er mehrere Jahre klinische Erfahrung in der Forensischen Psychiatrie am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Moringen. Er promovierte 1992 und habilitierte sich 1999 an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1999 war er an der TU Dresden tätig (Unterbrechung durch eine Vertretungsprofessur an der Hochschule MagdeburgStendal, 2001/2002). Ab 2002 leitete er die psychotherapeutische Ambulanz der TU Dresden, die seit 2021 als Universitätsambulanz und Forschungszentrum für Psychotherapie (UFP) firmiert. Zwischen 2002 und 2015 hatte er zudem die Leitung eines postgradualen Studiengangs für Psychologische Psychotherapie inne. Prof. Hoyer leitete zahlreiche randomisiert-kontrollierte und naturalistische Studien, insbesondere zu Angststörungen und Depression. Mit über 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt er zu den führenden Experten in diesem Bereich. Er war Mitherausgeber und Herausgeber der »Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie« (2012–2018) sowie der »Zeitschrift für Sexualforschung« (2013–2023). Zudem ist er Advisory Editor von »Psychotherapy Research« und Mitherausgeber des führenden Lehrbuchs für Klinische Psychologie und Psychotherapie.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im CRTD Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    19 min
  • Sound & Science - Oxytocin Teil 2

    Ist Musik die Nahrung der Liebe? Dieser spannenden, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos »LIEBE« stehenden Frage spürt die aktuelle Ausgabe der Reihe »Sound & Science« im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele nach und begibt sich auf eine interessante wissenschaftlichmusikalische Spurensuche. Dabei steht das sogenannte »Kuschelhormon« Oxytocin, das u. a. durch Umarmungen und Küsse freigesetzt wird, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Dieses ist ein wahrer Alleskönner mit der Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken sowie Stress, Angst und sogar Schmerzen zu reduzieren. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Körper wird Oxytocin bisweilen gar als »Wunderhormon« bezeichnet. Wie und ob der Körper beim gemeinsamen Musizieren und Musikhören nun genau das Liebeshormon ausschüttet, wurde an diesem Abend live erforscht.


    Moderatorin ARI KANEMAKI

    wurde in Tokio geboren. »Ich möchte dort leben, wo Bach gelebt hat! Sonst verstehe ich seine Musik nicht.« Das war die Motivation, die sie mit 17 Jahren nach Deutschland führte. Nach ihrem Violinstudium in Düsseldorf wechselte sie zur Viola; bereits während ihres Studiums spielte sie in den Orchestern der Oper Frankfurt und des Staatstheaters Darmstadt. Sie setzte sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinander und entwickelte eine Leidenschaft für die klangliche Umsetzung konzeptueller Kompositionen. Kanemaki absolvierte ein Masterstudium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie ist u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit mehrerer Kulturveranstalter tätig und promoviert seit 2021 an der TU Berlin über die Kommunikation zwischen Musikschaffenden und Zuhörenden.


    Unsere Gäste:

    CLEMENS KIRSCHBAUM 

    Die Forschungsschwerpunkte des Biopsychologen sind Stress und die Auswirkungen von Stress auf physiologische und psychologische Funktionen des Körpers. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Psychoendokrinologie, Psychoimmunologie und Molekulargenetik, wobei auch der Einfluss von akutem Stress auf kognitive Kontrollprozesse im Fokus steht. Seine akademische Laufbahn begann Prof. Dr. Clemens Kirschbaum 1985 mit einem Diplom in Psychologie an der Universität Münster. 1991 promovierte er an der Universität Trier und arbeitete dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent, bevor er 1992/93 einen Forschungsaufenthalt am Department of Neuroanatomy and Neurobiology der University of Rochester, New York City, absolvierte. 1996 habilitierte er sich in Psychologie an der Universität Trier. Von 1999 bis 2003 war er Professor für Physiologische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor er 2003 den Ruf als Professor für Biopsychologie an die Technische Universität Dresden annahm, wo er bis 2024 tätig war. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »Neal Miller New Investigator Award« (1995) und den «Jungwissenschaftlerpreis« der Universität Trier (1997)


    JÜRGEN HOYER war bis September 2024 Professor für Behaviorale Psychotherapie an der TU Dresden. Nach dem Studium der Psychologie in Göttingen sammelte er mehrere Jahre klinische Erfahrung in der Forensischen Psychiatrie am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Moringen. Er promovierte 1992 und habilitierte sich 1999 an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1999 war er an der TU Dresden tätig (Unterbrechung durch eine Vertretungsprofessur an der Hochschule MagdeburgStendal, 2001/2002). Ab 2002 leitete er die psychotherapeutische Ambulanz der TU Dresden, die seit 2021 als Universitätsambulanz und Forschungszentrum für Psychotherapie (UFP) firmiert. Zwischen 2002 und 2015 hatte er zudem die Leitung eines postgradualen Studiengangs für Psychologische Psychotherapie inne. Prof. Hoyer leitete zahlreiche randomisiert-kontrollierte und naturalistische Studien, insbesondere zu Angststörungen und Depression. Mit über 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt er zu den führenden Experten in diesem Bereich. Er war Mitherausgeber und Herausgeber der »Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie« (2012–2018) sowie der »Zeitschrift für Sexualforschung« (2013–2023). Zudem ist er Advisory Editor von »Psychotherapy Research« und Mitherausgeber des führenden Lehrbuchs für Klinische Psychologie und Psychotherapie.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im CRTD Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


    Geben Sie uns ihr Feedback- einfach, schnell und anonym.

    20 min
  • Sound & Science - Oxytocin Teil 1

    Ist Musik die Nahrung der Liebe? Dieser spannenden, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos »LIEBE« stehenden Frage spürt die aktuelle Ausgabe der Reihe »Sound & Science« im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele nach und begibt sich auf eine interessante wissenschaftlichmusikalische Spurensuche. Dabei steht das sogenannte »Kuschelhormon« Oxytocin, das u. a. durch Umarmungen und Küsse freigesetzt wird, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Dieses ist ein wahrer Alleskönner mit der Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken sowie Stress, Angst und sogar Schmerzen zu reduzieren. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Körper wird Oxytocin bisweilen gar als »Wunderhormon« bezeichnet. Wie und ob der Körper beim gemeinsamen Musizieren und Musikhören nun genau das Liebeshormon ausschüttet, wurde an diesem Abend live erforscht.


    Moderatorin ARI KANEMAKI

    wurde in Tokio geboren. »Ich möchte dort leben, wo Bach gelebt hat! Sonst verstehe ich seine Musik nicht.« Das war die Motivation, die sie mit 17 Jahren nach Deutschland führte. Nach ihrem Violinstudium in Düsseldorf wechselte sie zur Viola; bereits während ihres Studiums spielte sie in den Orchestern der Oper Frankfurt und des Staatstheaters Darmstadt. Sie setzte sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinander und entwickelte eine Leidenschaft für die klangliche Umsetzung konzeptueller Kompositionen. Kanemaki absolvierte ein Masterstudium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie ist u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit mehrerer Kulturveranstalter tätig und promoviert seit 2021 an der TU Berlin über die Kommunikation zwischen Musikschaffenden und Zuhörenden.


    Unsere Gäste:

    CLEMENS KIRSCHBAUM 

    Die Forschungsschwerpunkte des Biopsychologen sind Stress und die Auswirkungen von Stress auf physiologische und psychologische Funktionen des Körpers. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Psychoendokrinologie, Psychoimmunologie und Molekulargenetik, wobei auch der Einfluss von akutem Stress auf kognitive Kontrollprozesse im Fokus steht. Seine akademische Laufbahn begann Prof. Dr. Clemens Kirschbaum 1985 mit einem Diplom in Psychologie an der Universität Münster. 1991 promovierte er an der Universität Trier und arbeitete dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent, bevor er 1992/93 einen Forschungsaufenthalt am Department of Neuroanatomy and Neurobiology der University of Rochester, New York City, absolvierte. 1996 habilitierte er sich in Psychologie an der Universität Trier. Von 1999 bis 2003 war er Professor für Physiologische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor er 2003 den Ruf als Professor für Biopsychologie an die Technische Universität Dresden annahm, wo er bis 2024 tätig war. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »Neal Miller New Investigator Award« (1995) und den «Jungwissenschaftlerpreis« der Universität Trier (1997)


    JÜRGEN HOYER war bis September 2024 Professor für Behaviorale Psychotherapie an der TU Dresden. Nach dem Studium der Psychologie in Göttingen sammelte er mehrere Jahre klinische Erfahrung in der Forensischen Psychiatrie am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Moringen. Er promovierte 1992 und habilitierte sich 1999 an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1999 war er an der TU Dresden tätig (Unterbrechung durch eine Vertretungsprofessur an der Hochschule MagdeburgStendal, 2001/2002). Ab 2002 leitete er die psychotherapeutische Ambulanz der TU Dresden, die seit 2021 als Universitätsambulanz und Forschungszentrum für Psychotherapie (UFP) firmiert. Zwischen 2002 und 2015 hatte er zudem die Leitung eines postgradualen Studiengangs für Psychologische Psychotherapie inne. Prof. Hoyer leitete zahlreiche randomisiert-kontrollierte und naturalistische Studien, insbesondere zu Angststörungen und Depression. Mit über 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt er zu den führenden Experten in diesem Bereich. Er war Mitherausgeber und Herausgeber der »Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie« (2012–2018) sowie der »Zeitschrift für Sexualforschung« (2013–2023). Zudem ist er Advisory Editor von »Psychotherapy Research« und Mitherausgeber des führenden Lehrbuchs für Klinische Psychologie und Psychotherapie.


    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im CRTD Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


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    21 min
  • Vergangenheit, Verantwortung, Vision - Euthanasie an Kindern im Nazireich Teil 4

    Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder“ (https://www.im-gedenken-der-kinder.de/), die an über 5.000 Kinder erinnert, die in sogenannten „Kinderfachabteilungen“ gequält und ermordet wurden – unter Mitwirkung von Ärzt:innen, Ämtern und wissenschaftlichen Institutionen. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expert:innen schlagen wir eine Brücke zur Gegenwart und fragen auch:

    Welche Verantwortung erwächst aus diesem historischen Wissen?

    Welche Lehren ergeben sich für heutige medizinische und wissenschaftliche Praxis?

    Unsere Gäste:

    • Prof. Dr. Beate Mitzscherlich – Ethik im Gesundheitswesen, Westsächsische Hochschule Zwickau, https://www.fh-zwickau.de/gpw/personen/professorenmitarbeiter/prof-dr-phil-beate-mitzscherlich/
    • Prof. Dr. Florian Bruns – Geschichte der Medizin, TU Dresden & Kurator der Ausstellung, https://fis.tu-dresden.de/portal/de/researchers/florian-bruns(dacce0c9-9bbd-4961-b8ff-b7fe79a101d3).html
    • Dr. Hagen Schönrich – Forschung zur NS-Geschichte der Technischen Hochschule Dresden, https://tu-dresden.de/gsw/phil/ige/forschung/schoenrich

    Moderation:

    • Linda Fleck, Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg „Die Technische Hochschule Dresden im Nationalsozialismus“, https://hait.tu-dresden.de/ext/institut/mitarbeiterprofil-102/

    Musikalische Begleitung

    Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/)

    Patrick Neumann (https://www.patrickneumann.net)

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    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kunstverein Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


    15 min
  • Vergangenheit, Verantwortung, Vision - Euthanasie an Kindern im Nazireich Teil 3

    Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder“ (https://www.im-gedenken-der-kinder.de/), die an über 5.000 Kinder erinnert, die in sogenannten „Kinderfachabteilungen“ gequält und ermordet wurden – unter Mitwirkung von Ärzt:innen, Ämtern und wissenschaftlichen Institutionen. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expert:innen schlagen wir eine Brücke zur Gegenwart und fragen auch:

    Welche Verantwortung erwächst aus diesem historischen Wissen?

    Welche Lehren ergeben sich für heutige medizinische und wissenschaftliche Praxis?

    Unsere Gäste:

    • Prof. Dr. Beate Mitzscherlich – Ethik im Gesundheitswesen, Westsächsische Hochschule Zwickau, https://www.fh-zwickau.de/gpw/personen/professorenmitarbeiter/prof-dr-phil-beate-mitzscherlich/
    • Prof. Dr. Florian Bruns – Geschichte der Medizin, TU Dresden & Kurator der Ausstellung, https://fis.tu-dresden.de/portal/de/researchers/florian-bruns(dacce0c9-9bbd-4961-b8ff-b7fe79a101d3).html
    • Dr. Hagen Schönrich – Forschung zur NS-Geschichte der Technischen Hochschule Dresden, https://tu-dresden.de/gsw/phil/ige/forschung/schoenrich

    Moderation:

    • Linda Fleck, Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg „Die Technische Hochschule Dresden im Nationalsozialismus“, https://hait.tu-dresden.de/ext/institut/mitarbeiterprofil-102/

    Musikalische Begleitung

    Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/)

    Patrick Neumann (https://www.patrickneumann.net)

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    Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Kunstverein Dresden.

    Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.

    Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.


    15 min

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Wissenschaftlich und empathisch, recherchiert und unterhaltsam – das ist unsere Idee, um mit Experten sowie Interessierten über verschiedene Themenbereiche mit Berührungsängsten in der Medizin in Kontakt zu treten. Ein Podcast der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum und den Städtischen Bibliotheken Dresden.