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Es ist 1992 und der 24-jährige Student Dirk Planert kommt aus einer Vorlesung an der Uni Siegen. An einem Stand werden Unterschriften gegen den Bosnien-Krieg gesammelt. Dirk Planert unterschreibt. Dann folgen 20 Meter, die sein Leben komplett verändern – 15 Tage später, steht er das erste Mal in einer zerbombten Stadt. Während Ihm klar wird, dass die Universität ihn nie wieder sehen wird, beginnt er zu helfen – bis heute – denn Mitleid kann man nach wie vor nicht essen.
Ich habe selten eine so emotionale Recherche und Interview-Vorbereitung erlebt wie für dieses Gespräch – und am Ende habe ich mir wieder dieselbe Frage gestellt: Was habe ich eigentlich mit 24 Jahren gemacht?
Seit dem 15. April moderiere ich unter dem digitalen Dach der Friedrich-Naumann-Stiftung eine Webtalk-Reihe mit dem Namen „Zeitzeugen“. Wenn ihr die Folgen 124 und 125 mit dem jüdischen Hitlerjungen Sally Perel gehört habt, wisst ihr das ja.
Manche Gespräche veröffentliche ich auch hier als Podcast – da die Interviews via Zoom geführt werden und die meisten Gesprächspartner nicht mehr als ein Headset-Mikro haben, ist die Tonqualität leider überschaubar. Aber eins kann ich garantieren: Der Inhalt entschädigt den schlechten Sound.
Und noch eins kann ich euch garantieren: Ich hätte dieses Gespräch stundenlang führen können. Deswegen haben sich Dirk Planert und ich auch schon darauf geeinigt, dass es nicht sein einziger Auftritt im Andersmacher Podcast sein wird.
Und irgendwie ist es sinnbildlich für diese Folge, dass wir über Krieg sprechen, während im Hintergrund spielende Kinder zu hören sind….
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Social Media:
Auf iTunes kannst du meinen Podcast bewerten. Damit hilfst du mir, Andersmachen normal zu machen.
Bis bald und viele Grüße, Aaron
* Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.
Der Beitrag #134: Mitleid kann man nicht essen | Dirk Planert erschien zuerst auf Aaron Brückner.
By Dr. Aaron Brückner3.4
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Es ist 1992 und der 24-jährige Student Dirk Planert kommt aus einer Vorlesung an der Uni Siegen. An einem Stand werden Unterschriften gegen den Bosnien-Krieg gesammelt. Dirk Planert unterschreibt. Dann folgen 20 Meter, die sein Leben komplett verändern – 15 Tage später, steht er das erste Mal in einer zerbombten Stadt. Während Ihm klar wird, dass die Universität ihn nie wieder sehen wird, beginnt er zu helfen – bis heute – denn Mitleid kann man nach wie vor nicht essen.
Ich habe selten eine so emotionale Recherche und Interview-Vorbereitung erlebt wie für dieses Gespräch – und am Ende habe ich mir wieder dieselbe Frage gestellt: Was habe ich eigentlich mit 24 Jahren gemacht?
Seit dem 15. April moderiere ich unter dem digitalen Dach der Friedrich-Naumann-Stiftung eine Webtalk-Reihe mit dem Namen „Zeitzeugen“. Wenn ihr die Folgen 124 und 125 mit dem jüdischen Hitlerjungen Sally Perel gehört habt, wisst ihr das ja.
Manche Gespräche veröffentliche ich auch hier als Podcast – da die Interviews via Zoom geführt werden und die meisten Gesprächspartner nicht mehr als ein Headset-Mikro haben, ist die Tonqualität leider überschaubar. Aber eins kann ich garantieren: Der Inhalt entschädigt den schlechten Sound.
Und noch eins kann ich euch garantieren: Ich hätte dieses Gespräch stundenlang führen können. Deswegen haben sich Dirk Planert und ich auch schon darauf geeinigt, dass es nicht sein einziger Auftritt im Andersmacher Podcast sein wird.
Und irgendwie ist es sinnbildlich für diese Folge, dass wir über Krieg sprechen, während im Hintergrund spielende Kinder zu hören sind….
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Bis bald und viele Grüße, Aaron
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