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Die 5. Staffel „12 Leben – Verbrechen an Frauen“ gibt es schon in der Podimo-App. Um jetzt mehr Folgen hören zu können, kannst du Podimo einfach 30 Tage kostenlos testen, mit dem Link go.podimo.com/leben.
Bern, der 31. Juli 2002, es ist ein lauer Sommerabend: Iris sitzt im Nachtbus nach Bern-Bümpliz. Endlich nach Hause. Nach und nach lässt der Bus die altstädtische Idylle hinter sich und fährt gen Westen. Es ist noch angenehm warm als Iris in Bümpliz an der Bushaltestelle aussteigt und sich dazu entscheidet, den Rest des Heimwegs zu Fuß zurückzulegen. Kurz nachdem sie aus dem Bus aussteigt, fällt Iris ein Radfahrer auf. Scheinbar hat er den gleichen Nachhauseweg wie sie, denn jedes Mal, wenn sie in eine neue Straße einbiegt, tut er es ihr nach. Anfangs denkt sie sich nicht allzu viel dabei, aber jedes Mal, wenn sie ihn nach der nächsten Abbiegung direkt hinter sich hört, schlägt ihr Herz schneller. Es ist dunkel und die Straßen sind leer bis auf die Person, die hinter ihr ist und scheinbar immer näher kommt. Endlich sieht sie ihre Haustür. Ihre Schritte werden noch schneller. Gleich ist sie Zuhause, in ihren vier Wänden. Abschließen, durchatmen, warten, dass sich ihr Herzschlag beruhigt. Aber dazu kommt es nicht. Nur wenige Meter von ihrer Haustür entfernt, attackiert sie der Mann, verletzt sie. Erst weiß sie nicht, was genau passiert, dann sieht sie das Messer. Der Mann sticht immer wieder auf sie ein. Nach dem siebten Messerstich lässt der Mann endlich von ihr ab. Er nimmt sein Rad und lässt Iris auf dem Boden vor ihrer Haustür zurück, gelähmt, schutzlos, blutend. Iris schließt ihre Augen.
Am nächsten Morgen liest man in der Presse von zwei Verbrechen, die in der vorherigen Nacht begangen worden sind. Eins in der Stadt und eines auf Kantonsgebiet, also eher ländlich gelegen. Iris war nicht das einzige Opfer des Täters in dieser Nacht.
Triggerwarnung
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” : 08000 116 016 (rund um die Uhr)
Mehr Infos bekommt ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org
Credits:
Unsere E-Mail-Adresse hat sich geändert:
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Bern, der 31. Juli 2002, es ist ein lauer Sommerabend: Iris sitzt im Nachtbus nach Bern-Bümpliz. Endlich nach Hause. Nach und nach lässt der Bus die altstädtische Idylle hinter sich und fährt gen Westen. Es ist noch angenehm warm als Iris in Bümpliz an der Bushaltestelle aussteigt und sich dazu entscheidet, den Rest des Heimwegs zu Fuß zurückzulegen. Kurz nachdem sie aus dem Bus aussteigt, fällt Iris ein Radfahrer auf. Scheinbar hat er den gleichen Nachhauseweg wie sie, denn jedes Mal, wenn sie in eine neue Straße einbiegt, tut er es ihr nach. Anfangs denkt sie sich nicht allzu viel dabei, aber jedes Mal, wenn sie ihn nach der nächsten Abbiegung direkt hinter sich hört, schlägt ihr Herz schneller. Es ist dunkel und die Straßen sind leer bis auf die Person, die hinter ihr ist und scheinbar immer näher kommt. Endlich sieht sie ihre Haustür. Ihre Schritte werden noch schneller. Gleich ist sie Zuhause, in ihren vier Wänden. Abschließen, durchatmen, warten, dass sich ihr Herzschlag beruhigt. Aber dazu kommt es nicht. Nur wenige Meter von ihrer Haustür entfernt, attackiert sie der Mann, verletzt sie. Erst weiß sie nicht, was genau passiert, dann sieht sie das Messer. Der Mann sticht immer wieder auf sie ein. Nach dem siebten Messerstich lässt der Mann endlich von ihr ab. Er nimmt sein Rad und lässt Iris auf dem Boden vor ihrer Haustür zurück, gelähmt, schutzlos, blutend. Iris schließt ihre Augen.
Am nächsten Morgen liest man in der Presse von zwei Verbrechen, die in der vorherigen Nacht begangen worden sind. Eins in der Stadt und eines auf Kantonsgebiet, also eher ländlich gelegen. Iris war nicht das einzige Opfer des Täters in dieser Nacht.
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