Drei Jahre dauerte der Spanische Bürgerkrieg, in dem die Kirche gemeinsam mit der faschistischen Partei Falange gegen die demokratisch gewählte Regierung kämpfte. Danach war die Kirche am Ziel ihrer Träume: Sie hatte die totale Macht über die Leben der Menschen in Spanien.
Erst jetzt, über 50 Jahre nach dem Tod des Faschistenführers Franco wird das Ausmaß der durch die Kirche begangenen Grausamkeiten bekannt: Eine Parlamentskommission findet heraus, dass die katholischen Kirche in Spanien mindestens 236.000 Kinder und Minderjährige sexuell missbraucht hat. Dazu kommen zehntausende Frauen, die in kirchlichen “Fürsorge-Heimen” zum Teil jahrelang misshandelt und gefoltert werden, und in denen tausende Kinder ihren Müttern mit der lapidaren Begründung „Tja, ist leider nachts gestorben“ weggenommen und an regimefreundliche Familien gegeben werden. Diese Heime schließen erst im Jahr 1985.
Oliver führt uns durch das Grauen der katholischen Herrschaft. Immer wieder bleibt ihm die Sprache weg. Am Ende stellen wir uns gemeinsam die Frage: Wie kann es sein, dass immer noch Menschen Mitglied in dieser Organisation sind?
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