Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Dieser Satz stand in meinem Poesiealbum.
Von Onkel Hans, der bei der Lufthansa als Pilot arbeitete.
Daneben malte er Donald Duck. Donald Trump kannt damals noch niemand. ;)
Und wie oft entmachtet guter, diplomatischer und passender Humor brenzlige Situationen im Geschäftsleben?
Die Betonung liegt hier auf passend.
Ich spreche nicht von Frechheiten.
Ich schildere Dir hier 9 Sätze, die ich nicht hören mag.
Die mir in den Ohren wehtun.
Bei denen ich schon „verdeckt“ Augen verdrehe, wenn die ersten Worte gesagt werden.
Vielleicht geht es Dir ebenso?
Ich zeige 9 Neutralisierer auf, die mir in den geschilderten Situationen geholfen haben.
waren in der jeweiligen Situation passend, entkrampfend und der Schuss
Ironie, der in manchen Aussagen steckte, reichte mir zum Vorteil. Obwohl
ich im übertragenen Sinne „Ohrwascheln“ erwartet hätte - waren die
Reaktionen erstaunlich…erstaunlich gut.
Mein Tipp an Dich: schreibe Dir die 9 Sätze auf, die Du schon nicht mehr hören kannst.
Suche Deine Neutralisierer…und bitte…versuche mal mit Mut und einem innerlichen Augenzwinkern diese auch auszusprechen.
Das haben wir schon immer so gemachtDu
arbeitest im HR. Der Abteilungsleiter beklagt sich heftig über den
Arbeitsmarkt und den schlechten Bewerbungsrücklauf. Und nun schlägst Du
einen völlig neuen Prozessweg vor. Dein Vorschlag wird mit dem Satz:
“Das haben wir immer schon so gemacht, und dabei bleibt’s!“ abgelehnt.
wir das tun, was wir immer schon getan haben, müssen wir uns nicht
wundern, dass wir schon wieder dieselben Ergebnisse erhalten.“
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Wenn ich nichts sage, dann ist schon gutEin Mitarbeiter beklagt sich bei Dir, dass sein Chef ihn nur tadelt…aber nie ein Lob gibt.
hinterfragst den Linienvorgesetzten direkt. Er sagt: „Weisst Du, wenn
ich nichts sage, dann kann man davon ausgehen, dass es für mich gut
Neutralisiere: „Okey – dann gebe
ich Dir ab heute auch nur Feedbacks, wenn etwas nicht gut läuft…denn,
wenn ich nix zu einem Thema sage, dann ist schon gut. „
Ich muss als Chef nicht gemocht werdenDu
hinterfragst einen Linienvorgesetzten, warum er nicht die Nähe zu den
Mitarbeitenden sucht. Du gibst ihm sogar das Feedback, dass die
Mitarbeitenden Angst vor ihm haben.
Er antwortet stolz:“ Ja – Mitarbeiter müssen mich nicht mögen. Ich darf ein A….loch sein.“
Neutralisiere: „Gute Einstellung. Diese Einstellung übernehme ich sofort…aber nur für meine Hauptkunden: die Vorgesetzten.“
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Das versteht der Mitarbeiter sowieso nicht.Der
Geschäftsleitung zeigt die aktuellen, schlechten Zahlen in der
GL-Sitzung. Er bittet die Leiterin Administration diese „handlicher“ und
„nicht so krass“ aufzubereiten. Dies damit er den Mitarbeitenden die
Zahlen präsentieren kann. Auf Deine Rückfrage, ob die Zahlen dann
geschönt werden, antwortet er: „Das verstehen unsere Mitarbeiter sowieso
Neutralisiere: „Da bin ich aber froh, dass ich offensichtlich zum elitären Kaderkreis gehöre und damit über diesen Intellekt verfüge!“