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In der zehnten Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ werfen wir einen Blick auf eine der erfolgreichsten Werkstätten des Bauhauses: die Weberei, auch Textilwerkstatt oder auch „Frauenabteilung“ genannt, da hier vor allem Frauen ausgebildet wurden. Als im Jahr 1928 Hannes Meyer als neuer Direktor ans Bauhaus kam, hatte die Weberei schon einiges an Veränderungen hinter sich: Der Fokus hatte sich vom Handwerk zur industriellen Produktion und vom künstlerischen Einzelstück zu seriell gefertigten Gebrauchsstoffen verlagert. Mit der Berliner Modedesignerin Esther Perbandt gehen wir im historischen Schulgebäude in Dessau spazieren und sprechen über die Weberinnen und ihre Arbeit. Wie entwickelten sich die Stoffe? Welche Rolle spielte Hannes Meyer dabei? Warum gab es trotz aller Modernität dennoch Sexismus am Bauhaus und weshalb kam es nie zu einer eigenen Modeabteilung an der Schule?
Die neunte Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ ist ganz der Musik und dem musikalischen Leben am Bauhaus gewidmet – und das war sehr vielfältig! Zahlreiche Komponistinnen und Musikerinnen besuchten das Bauhaus, hielten Vorträge und gaben Konzerte – wie zum Beispiel der berühmte Belá Bartók im Jahr 1927 am Bauhaus Dessau. Sie begeisterten damit die Bauhäusler*innen – und wurden selbst von der Schule inspiriert. Auch die Studierenden selbst musizierten und komponierten. Musik war sogar Teil des Lehrplans und bei den Festen der Schule spielte die legendäre Bauhaus-Kapelle zum Tanz auf. Über die Rolle der Musik sprechen wir dieses Mal mit dem Musikwissenschaftler Kai Hinrich Müller, der schon seit einigen Jahren zum musikalischen Leben am Bauhaus forscht und die Musik von damals heute wieder zum Klingen bringt.
In der achten Folge unserer zweiten Staffel von "About Bauhaus" reisen wir nach Dessau, ins Jahr 1926. Nach dem Wegzug aus Weimar wird die Schule dort als „Staatliches Bauhaus Dessau“ wiedereröffnet. Endlich kann das Bauhaus mit eigener Architektur glänzen: Das Schulgebäude wurde eigens von Walter Gropius entworfen und von den Werkstätten ausgestattet. Zusammen mit den Wohnhäusern für die Familien der Lehrenden – den sogenannten Meisterhäusern – wird diese neue Bauhaus-Welt nun der Öffentlichkeit vorgestellt! Doch wohnten wirklich alle Bauhäusler*innen ganz à la Bauhaus?
In der siebten Folge von about bauhaus befassen wir uns mit der Reihe der Bauhausbücher, die ab 1925 erschienen. In diesem Jahr zog das Bauhaus von Weimar nach Dessau.
Die sechste Folge unseres Podcasts ist ganz dem Bauhaus-Design gewidmet. 1924 entstanden zwei besonders berühmte Entwürfe: die sogenannte „Bauhaus-Leuchte“ von Wilhelm Wagenfeld, die heute noch im Handel erhältlich ist, und das „Teeextraktkännchen“ von Marianne Brandt, von dem heute nur noch eine Handvoll Exemplare erhalten sind.
In der fünften Folge von about bauhaus begeben wir uns auf die Spuren der ersten großen Bauhaus-Ausstellung von 1923. In einer Art Leistungsschau musste die Schule nun nicht nur gegenüber der thüringischen Regierung Rechenschaft ablegen, die sie finanzierte. Sie stellte sich auch einem breiten Publikum vor: Was hatte das Bauhaus vier Jahre nach seiner Gründung zu bieten?
Mit der vierten Folge unserer zweiten Staffel sind wir im Jahr 1922 angekommen. Wir sprechen darüber, wie esoterische Praktiken Einzug ins Bauhaus hielten. Der Kult der Mazdaznan-Lehre nahm vor allem durch den Meister und Leiter des Vorkurses Johannes Itten eine bedeutende Rolle am Bauhaus ein. Als lebensreformerische Praxis wurde die Mischform aus Atemübungen, Vegetarismus, Orientalismus und Spiritualität Teil des Alltags am Bauhaus – und damit auch ihre Schattenseiten.
Die dritte Folge der aktuellen Staffel beschäftigt sich mit dem Jahr 1921 und widmet sich ganz den Malern am frühen Bauhaus. Zu Beginn der Schule waren fast alle lehrenden Formmeister Maler: Johannes Itten, Lyonel Feininger und Georg Muche. 1921 kamen Paul Klee, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer dazu. Ein Großteil der Künstler malte expressionistisch: ein ausdrucksstarker Stil, der den Zeitgeist besonders gut widerzuspiegeln schien.
In der zweiten Folge zum Jahr 1920 widmen wir uns dem Handwerk. Obwohl wir beim Bauhaus so oft an Industrie und Stahl denken, spielte kurz nach der Gründung der Schule das Handwerk eine viel größere Rolle – vor allem der Werkstoff Holz! Schon im Gründungsmanifest hatte Walter Gropius proklamiert, dass der Künstler „nur eine Steigerung des Handwerkers“ sei. Werkstattarbeit und Handwerksideal waren also wesentlicher Teil des Programms und sollten mit der künstlerischen Arbeit verbunden werden. 1920 wird dementsprechend das erste Haus in Zusammenarbeit mit einigen Bauhaus-Werkstätten gebaut, ganz aus Holz.
In der ersten Folge der zweiten Staffel reisen wir zurück ins Jahr 1919, auf den Spuren der Bauhaus-Gründung. Im April 1919 öffnete die Schule in Weimar ihre Türen und wagte sich an das große Experiment einer Verbindung von Kunst, Architektur und Handwerk. Das Ende des Ersten Weltkrieges lag noch nicht lange zurück und der Geist der Novemberrevolution war deutlich spürbar – der Beginn einer legendären Geschichte über eine kleine, aber besonders progressive Schule, die man heute auf der ganzen Welt kennt. Doch wie revolutionär war das Bauhaus zum Zeitpunkt seiner Gründung, ganz am Anfang in Weimar?
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