
Sign up to save your podcasts
Or


Im Mittelpunkt der letzten Folge dieser Staffel „About Bauhaus“ steht „Freiheit“ – ein Thema, das am Bauhaus existenziell wurde, als viele Bauhäuslerinnen nach der Schließung der Schule 1933 gezwungen wurden, ins Exil zu gehen. Was bedeute Exil damals für die Bauhäuslerinnen – und was bedeutet es heute?
Wir haben diese Folge im Sommer 2025 aufgenommen – und hätten wohl nicht gedacht, wie aktuell dieser Kampf jetzt, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Januar 2026, wieder werden würde.
Nach dem Blick in die Zukunft schlägt die fünfte Folge von „About Bauhaus“ den Bogen zurück: Es geht um „Geschichte“, um das Verhältnis zur Vergangenheit am Bauhaus.
Die vierte Folge von „About Bauhaus“ rückt das Thema „Zukunft“ in den Fokus. Am Bauhaus gab es eine große Faszination für alles Neue, für technologische Innovationen ebenso wie für die künstlerische Avantgarde. Zukunftsvisionen über ein anderes, „modernes“ Leben standen für die Bauhäusler*innen im Zentrum ihres Wirkens, schließlich sah sich die Schule selbst als „Labor der Moderne“. Doch wie genau stellte sich das Bauhaus die Zukunft vor? Und welche dieser Zukunftsutopien wurden Wirklichkeit, welche blieben gedankliche Experimente?
In der dritten Folge von „About Bauhaus“ steht die „Gesellschaft“ im Zentrum – und die Frage, wie Architektur gesellschaftliche Ideale widerspiegelt. Am Bauhaus war Bauen nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck einer sozialen Haltung: bezahlbarer Wohnraum, funktionale Gestaltung und gemeinschaftliches Leben standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Überlegungen. Doch wie genau wurde der gesellschaftliche Auftrag der Architektur verstanden und wie wurde er umgesetzt?
Die zweite Folge der dritten Staffel von „About Bauhaus“ widmet sich einem Begriff, der eng mit dem Bauhaus verbunden ist: Technik! Oder wie Walter Gropius 1923 proklamierte: „Kunst und Technik – eine neue Einheit“. Doch wie sieht dieses Verhältnis heute aus, vor allem im Hinblick auf neue Technologien wie künstliche Intelligenz?
In der vierzehnten und letzten Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ werfen wir einen Blick auf das letzte Jahr des Bauhauses in Berlin. Nach der Schließung der Schule in Dessau auf Initiative der NSDAP beschloss der Direktor Ludwig Mies van der Rohe, die Schule ab Oktober 1932 als Privatakademie in Berlin fortzuführen. Doch zu einem richtigen Lehrbetrieb kam es nicht mehr: Schon wenige Monate später, nach der Machtergreifung der NSDAP, fand eine große Hausdurchsuchung in den Räumen des Berliner Bauhauses statt und die Schule wurde daraufhin versiegelt. Nach zähen Verhandlungen entschied sich Mies van der Rohe zur endgültigen Schließung.
In der dreizehnten Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ geht es noch einmal um Architektur. Unter dem Direktorat von Ludwig Mies van der Rohe fokussierte sich das Bauhaus zunehmend auf die Baukunst. Im „Seminar für Wohnungsbau und Städtebau“ bei Ludwig Hilberseimer wurden neue, große Wohnsiedlungen entworfen, die mit der traditionellen Vorstellung der Stadt radikal brachen. Was damals als utopisches Neues Wohnen verstanden wurde, erinnert uns heute oft an dystopische monotone Plattenbausiedlungen. Doch wie lebt es sich tatsächlich in einer modernen Großsiedlung? Und welche Auswirkungen haben die Wohnvorstellungen der Moderne auf die Psyche die Bewohner*innen?
In der zwölften Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ wenden wir uns der Politik zu. Im Jahr 1930 wurde der zweite Bauhaus-Direktor Hannes Meyer mit der Begründung entlassen, seine kommunistischen Ansichten bedrohten die Schule. Sein Nachfolger Ludwig Mies van der Rohe wurde eingesetzt, weil er als unpolitisch galt, doch die Studierenden kritisierten einige seiner Entscheidungen als nicht demokratisch. In der gesamten Republik wurden die politischen Auseinandersetzungen heftiger: Die NationalsozialistInnen konnten 1930 ihren ersten nationalen Durchbruch verzeichnen und auch am Bauhaus gab es antisemitische Vorfälle.
Die elfte Folge der zweiten Staffel von „About Bauhaus“ beschäftigt sich mit dem ersten Diplom des Bauhauses, das im Jahr 1929 dem türkischen Architektur-Studenten Seifi Naki Halil Bey verliehen wurde. 1926 nahm er sein Studium am Bauhaus auf und trat 1927 in die neu gegründete Bauabteilung ein. Ein türkischer Bauhäusler – war das ein Einzelfall oder gab es am Bauhaus tatsächlich eine internationale Studierendenschaft? Was wurde später aus dem in Deutschland kaum bekannten Seifi Naki Halil Bey? Und warum wurde das erste Diplom am Bauhaus erst 1929 verliehen?
From the publisher's feed