Alles, was Wissen schafft

Alles, was Wissen schafft

By Landesvertretung Schleswig-Holstein, Heike MußSociety & CultureScienceEducation
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Alles, was Wissen schafft episodes

  • #28 Finale in Flensburg: Das Ende der NS-Diktatur // mit Gerhard Paul

    Gerhard Paul ist emeritierter Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Flensburg. Er gilt als Begründer und Wegbereiter der „Visual History“ und hat sich im Besonderen mit dem visuellen Erbe der NS-Zeit beschäftigt.

    Mehr Infos zum neuen Buch von Gerhard Paul gibt es hier:

    Mai 1945: Das absurde Ende des »Dritten Reiches«

    Infos zu Gerhard Pauls Arbeiten zur Visual History gibt es hier

    1 hr 14 min
  • #27 Steuern und Gerechtigkeit
    mit Marc Buggeln

    Mit dem Flensburger Historiker Marc Buggeln sprechen wir über die Frage, wie gerecht unser Steuersystem ist oder sein könnte.

    Welche Rolle spielt das Steuersystem für die Demokratie?

    Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland waren die Steuerreformen oft ein Balanceakt zwischen dem Wunsch nach wirtschaftlichem Wachstum, sozialem Ausgleich und der Modernisierung des Staatshaushalts.

    Marc Buggeln, Autor der Studie "Das Versprechen der Gleichheit. Steuern und soziale Ungleichheit in Deutschland von 1871 bis heute" gibt im Podcast „Alles, was Wissenschaft“ in einer knappen Stunde einen historischen Überblick über die wichtigsten Aspekte und erklärt, unter welchen Bedingungen das deutsche Steuersystem das Versprechen der Gleichheit einlösen könnte.

    Viel Spaß beim Hören!

    wünscht die Landesvertretung Schleswig-Holstein

    59 min
  • #26 Bilder machen Geschichte II: ein kritischer Blick auf 75 Jahre Bundesrepublik // mit Gerhard Paul
    Wie Bilder und Symbole wirken

    „Das ist das große Missverständnis des 19. Jahrhunderts, dass Bilder etwas abbilden. Und eventuell sogar exakt abbilden.“ (Gerhard Paul)

    Über Schlüssel-Bilder und -Symbole aus 75 Jahren Bundesrepublik Deutschland spricht der Flensburger Historiker Gerhard Paul im neuen Podcast „Alles, was Wissen schafft“. Anhand ausgewählter Bilder erläutert er, wie sehr sich mit immer neuen Bildmedien nicht nur Politik und Medien sondern auch unsere Demokratie gewandelt haben.

    Gerhard Paul, emeritierter Historiker der Europa-Universität Flensburg, gilt als Begründer der „Visual History“. Seine Publikationen, wie z.B. „Das Jahrhundert der Bilder“, „Das visuelle Zeitalter. Punkt und Pixel“ oder „Bilder des Krieges – Krieg der Bilder“ gelten heute als Standardwerke. Zum 75. Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik ist von ihm der Band „Die Bundesrepublik – Eine visuelle Geschichte“ erschienen, in dem er in über 500 Bildern zeigt, wie sich Politik, Kultur und Gesellschaft im Wandel der Zeit präsentiert haben.

    50 min
  • #25 Im Gleichschritt. Architektur im Nationalsozialismus // mit Hans-Dieter Nägelke
    Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin im Nationalsozialismus

    "Im Gleichschritt“ – so lautet der treffende Titel der aktuellen Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin zur Rolle des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin (AIV) im Nationalsozialismus.

    Die NS-Vergangenheit des Vereins ist geprägt von persönlicher und institutioneller Verstrickung, von Vorteilsnahme und vorauseilendem Gehorsam. Kurz vor seinem 100sten Geburtstag im Jahr 2024 hat der AIV nun gemeinsam mit dem Architekturmuseum dieses wichtige (und überfällige) Ausstellungs- und Dokumentationsprojekt angestoßen, um sich mit seiner lange beschwiegenen Rolle in der NS-Zeit auseinanderzusetzen.

    Im Podcast spricht Heike Muß mit Hans-Dieter Nägelke über Profiteure, Handlanger, Karrieristen, Mitläufer, Hauptakteure und Ideologen der NS-Baupolitik (nicht nur in den Reihen des AIV). Und auch über bauliche und personelle Kontinuitäten, die die NS-Zeit überdauert haben und lange genug einer Aufarbeitung entgegenwirkten.

    Dr. Hans-Dieter Nägelke ist promovierter Kunsthistoriker. 2001 wurde er Gründungsgeschäftsführer des Schinkelzentrums der TU Berlin, seit 2003 ist er Direktor des Architekturmuseums der TU Berlin. In seiner wissenschaftlichen und kuratorischen Tätigkeit arbeitet er vor allem zur deutschen Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Er ist Kuratoriumsmitglied des AIV.

    „Im Gleichschritt. Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin im Nationalsozalismus“ Ausstellung 7.12.2023-22.2.2024

    Auf der Website des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin finden Sie Informationen zur Ausstellung und den Download-Link zur begleitenden Publikation.
    Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin (tu-berlin.de)

    Weitere Links:

    AIV Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin und Brandenburg
    [Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V.]
    Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit

    48 min
  • #24 Fly Me to the Moon // mit Tim Florian Horn
    Über Raumfahrt, Mars und Mond und Planetarien

    Raumfahrt ist Wissenschaft, machtpolitisches Instrument und liebstes Spielzeug der Milliardäre. Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, erzählt im Podcast mit Heike Muß, wie der Flug ins All den Blick auf die Erde verändert, warum Lichtverschmutzung schlecht für die Gesundheit ist und dass die NASA vermutlich ihre neueste Mond-Mission doch nicht nach Raumpatrouille Orion benannt hat. Vor allem aber macht er Lust, mal wieder ins Planetarium zu gehen!

    Das Veranstaltungsprogramm der Stiftung Planetarium findet Ihr unter planetarium.berlin

    Den Weltraum-Podcast Cosmorama mit Tim Florian Horn auf FLuxFM findet Ihr unter

    https://www.fluxfm.de/cosmorama

    Im Archiv von SWR2 ist die gut 8-minütige Live-Reportage von Weltraum-Reporter-Legende Harro Zimmer zum Challenger-Start nachzuhören

    Spoiler-Alarm: Mit "Fly Me to the Moon" in einer Version von Julie London klingt der Podcast aus.

    1 hr
  • #23 Ljudmila Ulitzkaja im Gespräch
    Die russische Autorin spricht über ihr Leben und Werk

    Am 20. Juni 2023 war die russische Autorin Ljudmila Ulitzkaja in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin zu Gast. Das Gespräch mit ihr und ihrer Übersetzerin Ganna-Maria Braungardt über ihr Leben und Werk führte die Radiomoderatorin Gesa Ufer. In leicht gekürzter Fassung veröffentlichen wir nun das deutsch-russische Gespräch in unserer Podcast-Reihe.

    Die erklärte Putin-Gegnerin, die schon lange als heiße Kandidatin für den Literatur-Nobelpreis gehandelt wird, lebt seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Berliner Exil. Dass Ljudmila Ulitzkaja am 16. Juni 2023 der Günter Grass-Preis der Hansestadt Lübeck für ihr Gesamtwerk verliehen wurde, war für uns Anlass und Fest, sie in die Landesvertretung Schleswig-Holstein einzuladen.

    Ulitzkajas Worten über politisches Engagement und den Einfluss oder die Ohnmacht der Kultur in einer Diktatur, über das Erinnern und Vergessen zuzuhören und ihren unvergleichlichen Humor, ihre Wärme und Herzlichkeit kennenzulernen, war für uns ein ganz besonderes Erlebnis.

    1 hr 15 min
  • #22 Künstliche Intelligenz ... ein Hype, gekommen, um zu bleiben // mit Doris Weßels
    Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert

    Mit ChatGPT nutzen bis heute und nicht einmal vier Monate nach Veröffentlichung weltweit mehr als 100 Millionen Menschen den kostenlosen und super simpel zu bedienenden KI-basierten Chatbot. Dieser technologische Quantensprung wirft unendlich viele Fragen auf, über die sich Medien und Politik aktuell gerne mit der Kieler Expertin für KI-Sprachmodelle Doris Weßels austauschen.

    Im Podcast mit Heike Muß spricht Doris Weßels über Szenarien, wie Künstliche Intelligenz in einer nie zuvor gekannten Geschwindigkeit unser Leben verändern wird.

    Doris Weßels ist Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Kiel und Initiatorin und Leiterin der Fachgruppe „KI und Academic Writing“ beim KI ExpertLab Hochschullehre www.ki-schreiben-lehren-lernen.de

    57 min
  • #21 Weltverbesserer? Eine kritische Betrachtung des Aktivismus // mit Knut Cordsen
    Wie viel Aktivismus verträgt unsere Gesellschaft?

    Knut Cordsen erkundet den Aktivismus – vom ersten gesamtdeutschen Aktivistenkongress in Berlin 1919 bis in unsere Gegenwart – und zeigt, warum seine Weggefährten trotz hehrer Ziele so manches Mal in einer Oase (oder Hölle) des Scheiterns gelandet sind.

    Mit Heike Muß spricht Knut Cordsen im Podcast über Aktivismus, Weltverbesserer, Handlungsdruck und Tatendrang, über Verzweiflung, Dogmatismus, über Wirkung und Scheitern von Protesten, über schöpferischen und grimmigen Aktivismus und vor allem über die Protagonisten des Aktivismus und seine Gegner.

    Viel Spaß beim Hören!

    wünscht die Landesvertretung Schleswig-Holstein

    56 min
  • #20 Über Plautdietsch, Mennoniten und Nachtbeeren // mit Elina Penner
    Nachtbeeren sind giftig. Mennoniten essen sie trotzdem

    In ihrem Debütroman "Nachtbeeren" erzählt Elina Penner die Geschichte einer mennonitischen Einwandererfamilie, die Anfang der 90er Jahre aus dem südlichen Ural nach Ostwestfalen kommt und deren Sprache das Plautdietsche ist. Mit Heike Muß spricht die Autorin im Podcast über Herkunft und Zugehörigkeit, über Sprache und Minderheiten, über erfundene Stereotype und wahre Klischees.

    "Nachtbeeren sind giftig. Mennoniten essen sie trotzdem. Man braucht viel Zucker für Nachtbeeren." So beginnt der Debütroman von Elina Penner, der im Frühjahr 2022 im Aufbau-Verlag erschienen ist. Mit trockenem Humor und Sinn für's Abwegige im Alltäglichen erzählt die Autorin vom Leben einer "mitgebrachten Generation", die im Hinblick auf Heimat, Anerkennung und Zugehörigkeit ganz unterschiedliche Bedürfnisse entwickelt.

    Elina Penners Muttersprache ist Plautdietsch. Im Kindergarten in der Sowjetunion hat sie noch Russisch gelernt, bevor sie als Vierjährige mit ihren Eltern und ihrem Bruder 1991 nach Deutschland kam. Nach Stationen in den USA, in Regensburg und Berlin lebt sie heute wieder Ostwestfalen - nicht weit von dem Dorf entfernt, in dem sie aufgewachsen ist.

    Am 9. November 2022 war Elina Penner mit ihrem Debütroman "Nachtbeeren" zu Gast bei "Achtern Horizont - Nieges ut de plattdüütsche Kultur" in der Landesvertretung Schleswig-Holstein. Im Videomitschnitt ist sie erst im Gespräch mit Moderator Jan Graf und dann mit einer Lesung aus ihrem Roman zu sehen.

    1 hr 7 min
  • #19 Provenienz zweifelhaft - Max Liebermann im Visier // mit Ulrike Wolff-Thomsen
    40 Minuten Kunstkriminalistik

    Im Jahr 2017 geriet die Ölstudie Wäschetrocknen - Die Bleiche, die sich als Dauerleihgabe im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr befindet, in den Verdacht, während der NS-Zeit ihrem jüdischen Vorbesitzer unrechtmäßig entzogen worden zu sein.

    Wie die ebenso komplexen wie spannenden Ermittlungen zur Provenienz dieses Bildes nach rund vier Jahren aufgeklärt werden konnten, erzählt die Direktorin des Museums Kunst der Westküste Ulrike Wolff-Thomsen im Gespräch mit Heike Muß.

    In der aktuellen Ausstellung im Museum Kunst der Westküste auf Föhr wird die Provenienzgeschichte des kleinen Liebermann-Ölbildes dokumentiert und das Schicksal seiner einstigen jüdischen Besitzer beleuchtet.

    INTERESSANTE LINKS zur Provenienzforschung in Schleswig-Holstein

    Provenienzforschung in der Kunsthalle zu Kiel

    Provenienzforschung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf

    Provenienzforschung des Museumsberg Flensburg

    Provenienzforschung in der Lübecker Völkerkundesammlung**

    WEITERE LINKS

    Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

    Lost Art-Datenbank

    Das Warenhaus Ury – ein modernes Kaufhaus in Leipzig | Jüdisches Museum Berlin

    42 min

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Ein Podcast für alle, die Lust haben, mit unseren klugen Gästen (noch) schlauer zu werden.

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