Alles, was Wissen schafft

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By Landesvertretung Schleswig-Holstein, Heike MußSociety & CultureScienceEducation
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Alles, was Wissen schafft episodes

  • #18 Friedrich Dalsheim - Pionier des ethnographischen Films // mit Louise von Plessen
    40 Minuten ethnographische Filmgeschichte

    Ein Zufallsfund im Nachlass ihres Urgroßonkels Victor Baron von Plessen brachte Louise von Plessen auf die Spur des jüdischen Filmemachers und Ethnologen Friedrich Dalsheim. Über seine bedeutenden ethnographischen Filme, die ihn in den späten 20er bis Mitte der 30er Jahre nach Togo, Bali, Grönland und Borneo führten und über sein Leben, dem er im Schweizer Exil infolge von Ausgrenzung und Berufsverbot durch das NS-Regime 1936 ein Ende setzte, hat Louise von Plessen nun ein umfangreiches Buch veröffentlicht.

    Über Dalsheims Leben und seine Idee einer "ethnographischen Wahrheit" spricht Heike Muß mit der Autorin im Podcast.

    Louise von Plessen (1992* in Kiel) ist freie Kuratorin und Autorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Berlin und arbeitet kuratorisch, organisatorisch und redaktionell für Ausstellungen und Publikationen, unter anderem zur Geschichte der documenta und des Neuen Deutschen Films. Sie lebt in Berlin und Schleswig-Holstein.

    Friedrich Dalsheim: Ethonographie - Film - Emigration

    Das von Louise von Plessen herausgegebene Buch ist im Hentrich & Hentrich-Verlag erschienen und enthält Beiträge von Rainer Rother (Künstlerischer Direktor Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin) | Ulrike Ottinger (Filmemacherin) | Michaela Appel (Kuratorin Museum Fünf Kontinente, München) | Sophie von Plessen (Historikerin) | Louise von Plessen (Autorin und Kuratorin).
    [https://www.hentrichhentrich.de/buch-friedrich-dalsheim.html]

    38 min
  • #17 Pop, Skandal und Emotionen // mit Bodo Mrozek
    70 min

    Mitte der 50er Jahre versetzt der Rock `N Roll die Jugend in Ekstase und alle anderen in Schreck und Schock. Infernalisch, apokalyptisch, obszön, wettern die Tugendwächter. Von Chicago bis Tokio, von Oslo bis nach Geesthacht fragen sich die Empörten, was mit dieser halbstarken tanzverrückten Jugend los ist und bangen um die zivilisierte Welt. Mit dem Historiker Bodo Mrozek spricht Heike Muß über ein aufregendes Jahrzehnt (1956 bis 1966), in dem Jugendkultur und Pop unsere Gesellschaft veränderten.

    Über [Bodo Mrozek]

    Über [Jugend Pop Kultur. Eine transnationale Geschichte]

    Über Popgeschichte

    Zum 30. Mauerfall-Jubiläum am 9. November 2019 sprach Bodo Mrozek im Logbuch Suhrkamp mit Ilko-Sascha Kowalczuk über den »Sound der Wende« hier

    Im SWR2 hat sich Bodo Mrozek Gedanken zum Sound der Pandemie gemacht:

    1 hr 10 min
  • # 16 Die Nordkirche und ihr Umgang mit der NS-Vergangenheit // mit Stephan Linck
    Vom späten Anerkennen von Schuld und Verantwortung im Nationalsozialismus

    Wie die nordelbischen Landeskirchen zu engagierten Kollaborateuren eines Staatsantisemitismus wurden und teils noch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs antisemitisches und nationalprotestantisches Gedankengut pflegten, hat unser Gast, der Historiker Stephan Linck, über 20 Jahre lang erforscht.

    Erst Ende der 90er Jahre begann die evangelische Kirche im Norden, sich mit ihrer Schuld und Verantwortung in der NS-Zeit auseinanderzusetzen.

    Mit Heike Muß spricht Stephan Linck über Kirche im Nationalsozialismus, über die Rolle der Kirchenämter und Ahnenforschung für die Judenverfolgung, über Re- statt Ent-nazifizierung in der evangelischen Kirche, über biographische Kontinuitäten nach `45 und das enge Verhältnis von Kirche und Landespolitik.

    Stephan Linck studierte Geschichte, Politik, Literatur und Archivwissenschaft in Kiel und Potsdam. Seine Dissertation "Der Ordnung verpflichtet" intersucht die Rolle der deutschen Polizei von Weimar bis zur Bundesrepublik am Beispiel Flensburgs. Linck konzipierte die 2001 eröffnete Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945", die eine intensive Diskussion über kirchlichen Antisemitismus auslöste. 2013 erschien von ihm unter dem Titel "Neue Anfänge?" der erste Teil seiner Untersuchung über den Umgang der Kirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit, der die Zeit bis 1965 bearbeitet. 2016 erschien der zweite Teil, der die Zeit von 1965 bis 1985 zum Inhalt hat.

    Hintergrundwissen: Wer die Ausstellung nicht besuchen kann, findet auf der sehr empfehlenswerten Website der Ausstellung "Neue Anfänge nach 45?" zahlreiche vertiefende Texte und Materialien.

    48 min
  • #15 Discovering Dreesen: Fotograf, Globetrotter, Influencer // mit Michael Fuhr
    Von den Anfängen der Fotografie und des globalen Tourismusdie

    Wir begeben uns auf Spurensuche des Flensburger Fotografen Wilhelm Dreesen (1840-1926) und blicken zurück auf die Anfänge der Fotografie und des globalen Tourismus.

    Museumsdirektor Michael Fuhr - zu Gast bei Heike Muß - entführt uns auf Luxusdampfer der Belle Époque und in die staubigen Magazine des Museumsberg Flensburg.

    Interessante Links: Hier geht's zur Website des Museumsberg Flensburg.

    Weitere Einzelheiten über Dreesen und seine Bilder finden Sie auf der Webseite: Discovering Dreesen.

    Und einen Beitrag des NDR zur Ausstellung sehen Sie in der Rubrik "Zeitreise" des Schleswig-Holstein Magazins.

    47 min
  • #14 Wie uns Maß und Mitte abhandengekommen sind // mit dem Philosophen Ralf Konersmann
    ... und warum wir stattdessen heute alles vermessen

    Die Extreme interessieren uns heute offenbar mehr als Maß und Mitte. Wir vertrauen eher dem Zählen und Vermessen als dem Maß der Dinge. Dabei gelingt der Versuch, das Leben mit Hilfe der Zahlen berechenbarer zu machen, nur bedingt, meint der Philosoph Ralf Konersmann.

    Wie das Maß seine Tugend und Balance verlor und warum die Philosophie eine (notwendige) Zumutung ist, darüber spricht Ralf Konersmann mit Heike Muß in unserem Podcast.

    Viel Spaß beim Hören

    wünscht die Landesvertretung Schleswig-Holstein!

    www.ralfkonersmann.de

    https://www.schleswig-holstein.de/landesvertretung

    50 min
  • #13 In Amt und Würden: NS-Eliten nach 1945 in Schleswig-Holstein // mit Uwe Danker
    Geteilte Verstrickung: NS-Kontinuitäten nach 1945 in Schleswig-Holsteins Politik, Justiz und Verwaltung

    Uwe Danker ist Professor für Geschichte und ihre Didaktik am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg sowie Direktor der Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History (frzph) der Europa-Universität Flensburg.

    Der Landtag Schleswig-Holstein war Auftraggeber der Studie.

    Erschienen ist die Studie im Husum Verlag.

    51 min
  • #12 Richards Soul // mit Richard Wester
    Leben in Musik: aus der West-Berliner Frontstadt nach Schleswig-Holstein

    Playlist

    1) „Richards Soul“, vom Album „Heimat“
    2) Udo Lindenberg liest das Manifest zu „Nackt im Wind“
    3) Ausschnitt aus „Nackt im Wind“, Band for Africa, live vor dem Kölner Dom, 1985
    4) Firma 33 "Berlin", mit Matthias Hanselmann, Axel Kottmann, George Kranz, Marianne Langfeld, Richard Wester, Matthias Wittig
    5) „Dixie-Flyer“, Konzertaufnahme Randy Newman Projekt 2.0 mit Richard Wester, George Nussbauer, Manfred Maurenbrecher, live in der historischen Hofersäge in Appelzell, 2011
    6) „Heimat“ mit Katharina Thalbach, von der gleichnamigen CD, 1988
    7) „Hey Du – Nö“ aus dem Tourneeprogramm von Manfred Maurenbrecher und Richard Wester.
    8) „Downtown Quern“ aus dem Album „dedicated love-songs“, 2009
    9) „Ma’Umba“, Titelsong der gleichnamigen CD,2011
    10) „Autumn Heart“ vom Album „Saxophonic“, 2013
    11) „Weils dr guat got“, vom Album „Something special“ mit George Nussbaumer, feat. Peter Pichl, 2016
    12) „Es ist sein süßer roter Fahrradhelm“ mit Andrea Sawatzki, Auftragskomposition der Dt. Verkehrswacht, 2013
    13) „Richards Soul“, vom Album „Heimat“
    14) „Steinbergholz“, nicht in der vielleicht bekannteren Version von Ulla Meineckes Album „Wenn schon nicht für immer dann wenigstens für ewig“, sondern in der etwas längeren – und noch schöneren Version von Richard Westers Album „Heimat“

    1 hr 20 min
  • #11 Fußballheimat Schleswig-Holstein // mit Alexander Schäfer
    Ein Podcast nicht nur für Fußball-Fans

    Verblüffende, vergessene, denkwürdige, lustige und tragische Ereignisse hat Alexander Schäfer an genau 100 Orten für sein Buch "Fußballheimat Schleswig-Holstein" gesammelt und aufgeschrieben.

    Im Podcast gibt der Autor des einzigen und ultimativen Nachschlagewerks schleswig-holsteinischer Fußballplätze einen rasanten Einblick in die Welt des Sports.

    Ein Podcast - nicht nur - für Fußball-Fans!

    Fußballheimat Schleswig-Holstein. 100 Orte der Erinnerung von Alexander Schäfer

    Auch ohne einen Bundesligisten hat Schleswig-Holstein als „Fußballheimat“ mehr zu bieten als nur den sagenumwobenen „Geist von Malente“.

    Wer weiß schon, dass die DDR-Nationalmannschaft 1974 in Quickborn residierte und Jürgen Sparwasser dabei Richtung Reeperbahn ausbüxte? Dass Bundesligamarkierungen fast immer aus dem Norden stammen und Uli Stein in Pinneberg nur Ersatzkeeper war?
    Diese und viele weitere Geschichten hat Alexander Schäfer für 100 Orte zwischen Flensburg und Wedel zusammengetragen und mit wunderbaren Fotos illustriert.

    Alexander Schäfer ist 1977 geboren und arbeitet als Gymnasiallehrer und Referendarausbilder in Schleswig-Holstein. Der ausgebildete Redakteur nahm 2019 mit seiner Schule erfolgreich an der Lehrer-Fußball-Landesmeisterschaft teil und belegte den 12. Platz - von zwölf Mannschaften.

    Arete Verlag Hildesheim

    Die Toten Hosen spielen Fußball auf Helgoland

    Weil das Konzert der Fun-Punker in der Helgoländer Nordseehalle 1986 kurzfristig abgesagt wurde, kaperten die Toten Hosen eine Barkasse und spielten mit Fans auf Helgoland ein Fußballturnir. (Foto: Stefan Pfeifer) Festgehalten wurde dieses Sportereignis in einem kurzen Video:

    Video: Die Toten Hosen auf Helgoland

    35 min
  • #10 Einsiedler oder Alchimist? Der Maler Albert Aereboe // mit Anette Hüsch
    Eine kunsthistorische Entdeckungsreise mit Anette Hüsch

    Der Einsiedler

    Das rätselhafte Bild, das mehrmals seinen Namen wechselte, steht im Zentrum unseres Podcasts. Es erzählt uns scheinbar eine Geschichte, und je länger wir es betrachten, desto seltsamer wirkt es. Das 1,70 m große Tondo von 1927 aus der Sammlung der Kunsthalle zu Kiel steht auch im Mittelpunkt der aktuellen Einzelaustellung "Zauber der Wirklichkeit" des Malers Albert Aereboe. Was es darauf zu entdecken gibt, erzählt uns Anette Hüsch im Podcast.

    Anette Hüsch

    Anette Hüsch (*1972) ist seit November 2010 Direktorin der Kunsthalle zu Kiel und Geschäftsführende Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins. Sie ist derzeit Mitglied des Kuratoriums der Kulturstiftung der Länder und der Jurys für die Villa Aurora und für die Villa Massimo. Sie hat den Vorsitz des Sachverständigenausschusses Kulturgut des Landes Schleswig-Holstein inne sowie einen Sitz im Kunstbeirates des Landes Schleswig-Holstein. Sie ist Mitglied des Kultur- und Wissenschaftssenats der Stadt Kiel. Von 2011 bis 2016 gehörte Anette Hüsch unter anderem der Ankaufskommission der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, von 2008-2011 war sie Mitglied der Jury des Hauptstadt­kulturfonds.

    Ausstellung "Zauber der Wirklichkeit. Der Maler Albert Aereboe"

    Die Kunsthalle zu Kiel zeigt eine monografische Ausstellung zum Werk des Malers Albert Aereboe (Lübeck, 1889–1970). Aereboe ist im Kunst- und Ausstellungsgeschehen weitgehend unbekannt geblieben. Erstmals seit fast 40 Jahren präsentiert "Zauber der Wirklichkeit. Der Maler Albert Aereboe" umfänglich seine künstlerisch fruchtbarste Phase von 1914 bis 1930, in der neben eindringlichen Porträts und raffiniert arrangierten Stillleben magisch anmutende Szenerien entstehen. [https://www.kunsthalle-kiel.de/de/ausstellungen/Aereboe.html]

    38 min
  • #9 Raritäten der Klaviermusik // mit Peter Froundjian
    mit Peter Froundjian

    Unsere Playlist

    • Jean Sibelius: Impromptu op., 5, No. 5, Håvard Gimse
    • Cécile Chaminade: „Les Sylvains“, op. 60, Johann Blanchard
    • Artur Honegger: Souvenir de Chopin, Peter Froundjian
    • Leopold Godowsky (1870-1938): Studien über die Etüden von Chopin Nos. 7-9: 2nd Version – Study on the White Keys, Marc-André Hamelin
    • Florent Schmitt 1870-1958: Ombres, op. 64, Nr. 1, Cécile Licad
    • Cyrill Scott: Lotus Land, op. 47, No. 1, Donna Amato
    • Walter Jurmann (1903-1971): Adieu, Alex Hassan
    • Erwin Schulhoff (1894-1942): 5 Etudes de Jazz: No. 4, Tango, Rainer M. Klaas
    • Libertango, Antonio Pompa-Baldi
    • Harold Arlen: „Over the Rainbow“, Frédéric Meinders
    • Nino Rota: Improvisations On Themes from „Amarcord“, Roland Pöntinen
    • Mehr hören:

      https://piano-festival-husum.com/
      http://faszination-klavierwelten.de/

      59 min

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    Ein Podcast für alle, die Lust haben, mit unseren klugen Gästen (noch) schlauer zu werden.

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