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Ich bin Designer*in, ich mach’ was mit Farben und die Dinge bunt. Ein Missverständnis und No-Go, mit dem gleich am Anfang aufgeräumt wird. Aber gleichzeitig sind Designerinnen und Designer natürlich Expert*innen für Farbigkeit bzw. den Umgang mit Farbe. Der richtige und gezielte Einsatz von Farben und Akzentfarben sind ein wichtiger Bestandteil im Werkzeugkoffer des Designs - zum Beispiel bei der Erstellung von Websites und im Branding.
Die Diskussion um die Farbe bringt gleichzeitig viele philosophische Aspekte mit sich und Simon und Sophia wieder zu einem Anfangsthema dieses Podcasts: macht die Abwesenheit oder die Anwesenheit von Farbe die Farbe aus? Und wie entsteht eigentlich Farbe?
Am Ende geht es um die Unergründlichkeit von Rottönen, unterschiedliche Farbcodes, die Varianz in der Darstellung von Farben und wilde Spekulationen.
Natürlich kann Sophia im Gegensatz zu Simon an dieser Stelle nur mit Grundschulwissen zu Farben auftrumpfen, aber dafür ist Simon an der ein oder anderen Stelle doch ein kleiner Farb-Nerd.
Viel Spaß!
Welche Rolle spielt Design im Zusammenhang mit Technologien? Bedingt der Inhalt die Form oder die Form den Inhalt? Interface Design ist doch eigentlich erst durch neue technologische Möglichkeiten entstanden. Gleichzeitig ist zum Beispiel das Smartphone erst durch die convenience in der Bedienung der Oberfläche und Apps durch ein gutes Interface Design richtig und leicht nutzbar. Aber was bedingt was? Und wie kann Design und auch der Bereich des Speculative Designs dafür genutzt werden, um neue und zukünftige (technologische) Realitäten zu denken und zu entwerfen?
Technologie ist ein Thema für welches Simon und Sophia beide brennen - obwohl es da auch Unterschiede bzgl. der Technologie-Lieben gibt. Sophia ist Team VR und AR, Simon eher nicht so. Zum Ende der Folge wird es nochmal wild: Stichwort Reisende-Einzelbox und Luftzirkulation.
Viel Spaß!
In Folge 20 geht es um Haltung und Werte und die Frage, ob man für jeden Arbeitgeber arbeiten würde und sollte. Als selbständiger Designer oder selbstständige Designerin ist man in der Annahme von Aufträgen zunächst frei und doch stehen sich hier Moral und Wirtschaftlichkeit manchmal gegenüber. Gleichzeitig ist die Frage, ob man es sich nicht zu leicht macht, wenn man in solchen Momenten einfach einen Auftrag ablehnt. Eine anderer Herangehensweise wäre es den Auftrag anzunehmen und zu probieren positive Impulse aus einer internen Position zu setzten. Was die richtige Entscheidung ist, ist an dieser Stelle subjektiv. Klar ist, dass das Thema viel Platz für unterschiedliche Meinungen und Perspektiven bietet.
Als Designer*in “muss” man jeden Tag das machen, was man gerne macht. Aber auch außerhalb der Design Disziplin ist Arbeit immer mehr zu etwas geworden, was nicht nur dem Gelderwerb dient, sondern auch vermehrt mit Identität, Identifikation und natürlich auch Sinnhaftigkeit zu tun hat. Wie kann man da noch eine genaue Linie zwischen Arbeit und Freizeit zeichnen? Und geht es wirklich noch um eine Work-Life-Balance? Oder um ein gesundes Verhältnis zu Druck, zum Selbst, zur Arbeit und einer konstanten Neuverhandlung der Beziehungen zwischen den Lebensbereichen?
In Folge 19 sprechen Simon und Sophia über das bekannte Thema vom Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Work-Life-Balance. Es geht um die Frage der Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, um Pausen, um übertriebene Hypes und den Unterschied zwischen Selbstständigen und Angestellten in diesem Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Ein Unterschied, der sich in den letzten Jahren verändert hat. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie und die neu gewonnene Autonomie des Home- bzw. Remote-Office. Und dann geht es natürlich auch noch um Dinosaurier.
Viel Spaß.
Zum Weiterhören: Folge #13: GfK
Wie passen Design und Beratung zusammen? Sind Designer*innen nicht die, die Layouts machen und Logos bauen? Weit gefehlt! Was viele nicht sehen, ist die beratende Leistung, die Designer*innen bei fast jedem Projekt/Auftrag verrichten. Denn der Weg hin zum Logo oder zum Layout ist natürlich ein langer und einer, bei dem fachkundige Beratung der Designer*innen erst ein gutes Endergebnis ausmachen. Obwohl diese beratende Tätigkeit häufig nicht gesehen wird, ist sie doch ein essentieller Part des Berufes der Designer*in. Diese Rolle ist einerseits eine sehr wichtige - gerade durch die externe Sicht auf ein Unternehmen oder ein Projekt. Andererseits ist diese Rolle für Designer*innen auch nicht immer einfach.
Simon und Sophia unterhalten sich in dieser Folge über die Rolle der Designer*innen als Berater*innen.
Design Thinking ist in aller Munde und schon fast zu naheliegend um es in einem Podcast zu besprechen, bei dem es um Design und Gesellschaft geht. Simon mag Design Thinking als Designer auch nicht besonders gerne, was irgendwie auch naheliegend ist. Seine Gründe dafür erklärt er in dieser Folge. Die Folge geht außerdem auf die Grundprinzipien des Design Thinkings ein, auf Iterationen, Empirie und die Rolle von Interdisziplinarität im Prozess. Es geht um die Frage, in welchen Situationen Design Thinking eingesetzt werden kann und ob es sich eventuell besser zur Optimierung und weniger zur Disruption eignet. Viel Spaß beim hören!
In Folge 16 geht es um Verpackungen, Materialien, Kreisläufe, um die Freude des "Auspackens" und Gerüche. Um die Verpackung als erste Kommunikation-Instanz zwischen dem Produkt bzw. dem Hersteller und dem Kunden. Es geht um die Rolle von Materialien und die Frage von Natur als Inspirationsquelle, aber auch um die Frage, ob Tetra Paks jetzt eigentlich gut oder schlecht sind. Am Ende bekommt das Thema Geruch und die Wirkung von Gerüchen als Katapult in die Gefühlswelten Aufwind und mündet schließlich .... in Schuhkartons. Viel Spaß!
Wer und was darf sich eigentlich Design und/oder Designer*in nennen? Und ab wann? Das Wort Design erfährt häufig eine inflationäre Nutzung - auch im Beauty Bereich. Aber Nägel können auch wirklich kunstvoll sein. Aber ist das Design? Simon und Sophia unterhalten sich über den inflationären Design Begriff und in dem Zusammenhang eben auch über Naildesign.
Ist Design eine Wissenschaft und wie wissenschaftlich ist Design? Das sind die Frage der Folge 14! Zunächst geht es um die Frage, was eigentlich Wissenschaft ist und welche Elemente aus der Designdisziplin Schnittstellen mit wissenschaftlichem Vorgehen haben - Simon und Sophia zufolge . Kurzzeitig probiert Sophia das Design aufgrund von Erkenntnisgewinn zur Wissenschaft zu machen, rückt dann aber doch von ihrer Hypothese ab und nimmt Vorlieb mit Forschung und Empirie. Simon hingegen bringt am Ende nochmal BinnenVersalien auf die Agenda und lässt schön den Nerd raushängen. Viel Spaß.
GfK steht in diesem Fall für "Gewaltfreie Kommunikation" und ist das Fokus-Thema der Folge 13.
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