Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Pausen sind erlaubt !
    Bei sozialer Angst können Gesprächspausen wie ein sozialer Notfall wirken. Die Übung hilft, kurze Pausen, Unsicherheit und kleine Versprecher zuzulassen und dadurch zu erfahren: Ich muss nicht perfekt kommunizieren, um mit anderen verbunden zu sein.

    Selbsttest: Wie sehr machen dir Gesprächspausen Angst?Bewerte jede Aussage:0 = nie
    1 = selten
    2 = manchmal
    3 = häufig
    4 = fast immer
    1.  Ich fühle mich unwohl, wenn in einem Gespräch kurz niemand etwas sagt. 
    2.  Ich habe Angst, dass andere eine Gesprächspause negativ bewerten. 
    3.  Ich versuche, Pausen möglichst schnell mit Worten zu füllen. 
    4.  Wenn mir spontan nichts einfällt, werde ich innerlich nervös. 
    5.  Ich überlege während eines Gesprächs häufig, was ich als Nächstes sagen könnte. 
    6.  Ich habe Angst, langweilig oder uninteressant zu wirken. 
    7.  Ich antworte manchmal schnell, obwohl ich eigentlich noch nachdenken möchte. 
    8.  Ein Versprecher oder eine ungeschickte Formulierung beschäftigt mich länger. 
    9.  Ich entschuldige mich häufig dafür, wenn ich etwas nicht weiß oder mich versprochen habe. 
    10.  Ich habe das Gefühl, in Gesprächen jederzeit souverän und schlagfertig sein zu müssen. 
    Auswertung0–10 Punkte – Pausen sind vermutlich kein großes Thema
    Du kannst Gesprächspausen und kleine Unsicherheiten wahrscheinlich relativ gelassen akzeptieren.11–20 Punkte – gelegentliche Anspannung
    Manche Gesprächssituationen können bei dir Druck erzeugen. Die bewusste Erlaubnis einer kleinen Pause könnte hilfreich sein.21–30 Punkte – deutlicher Gesprächsdruck
    Du scheinst dich in Gesprächen relativ stark zu beobachten und zu kontrollieren. Ein schrittweises Zulassen von Pausen könnte helfen, mehr Spontaneität zu entwickeln.31–40 Punkte – starke Selbstkontrolle
    Gesprächspausen, Unsicherheit und die Angst vor Fehlern scheinen dich deutlich zu beschäftigen. Wenn dies zu Vermeidung oder erheblichem Leidensdruck führt, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.Wichtig: Dieser Selbsttest ist kein diagnostisches Verfahren und ersetzt keine professionelle psychologische oder psychotherapeutische Diagnostik.Therapeutischer HinweisBei sozialer Angst können Gesprächspausen, Versprecher oder verzögerte Antworten als soziale Bedrohung interpretiert werden. Häufig entsteht daraus ein Sicherheitsverhalten: Man spricht möglichst schnell weiter, bereitet Antworten innerlich vor oder kontrolliert permanent die eigene Wirkung.Diese Strategien können kurzfristig Sicherheit geben, verhindern aber möglicherweise korrigierende Erfahrungen.Die Übung „Pausen sind erlaubt“ kann deshalb als kleines Verhaltensexperiment oder als Bestandteil einer Expositionsübung eingesetzt werden:„Was befürchte ich, wenn ich zwei oder drei Sekunden schweige?“Anschließend wird die Pause bewusst zugelassen und danach ausgewertet:„Was habe ich befürchtet – und was ist tatsächlich passiert?“Dabei sollte nicht das Ziel sein, die Pause völlig angenehm zu finden. Entscheidend ist die Lernerfahrung:„Ich kann eine kurze soziale Unsicherheit aushalten, ohne sie sofort korrigieren zu müssen.“Besonders hilfreich ist es, zunächst mit kleinen, überschaubaren Situationen zu beginnen. Die Übung sollte nicht als neuer Perfektionsanspruch („Jetzt muss ich unbedingt Pausen machen!“) verstanden werden.Akademische Literaturliste
    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope, & F. Scheier (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93). Guilford Press. 
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. https://doi.org/10.1016/S0005-7967(97)00022-3
    •  Hofmann, S. G. (2007). Cognitive factors that maintain social anxiety disorder: A comprehensive model and its treatment implications. Cognitive Behaviour Therapy, 36(4), 193–209. https://doi.org/10.1080/16506070701421313
    •  Hirsch, C. R., & Clark, D. M. (2004). Information-processing bias in social phobia. Clinical Psychology Review, 24(7), 799–825. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2004.07.005
    •  Wells, A., & Papageorgiou, C. (1998). Social phobia: Effects of external attention on anxiety, negative beliefs, and perspective taking. Behavior Therapy, 29(3), 357–370. 
    •  Bögels, S. M., & Mansell, W. (2004). Attention processes in the maintenance and treatment of social phobia: Hypervigilance, avoidance and self-focused attention. Clinical Psychology Review, 24(7), 827–856. 
    •  Heimberg, R. G., & Becker, R. E. (2002). Cognitive-Behavioral Group Therapy for Social Phobia: Basic Mechanisms and Clinical Strategies. Guilford Press. 
    •  Bennett-Levy, J., Butler, G., Fennell, M., Hackmann, A., Mueller, M., & Westbrook, D. (2004). Oxford Guide to Behavioural Experiments in Cognitive Therapy. Oxford University Press. 
    •  Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23. https://doi.org/10.1016/j.brat.2014.04.006
    •  Alden, L. E., & Taylor, C. T. (2011). Relational processes in social anxiety disorder. Behaviour Research and Therapy, 49(11), 766–781.
    10 min
  • Das soziale Experiment
    Soziale Angst sagt uns häufig voraus, was andere über uns denken werden. Das soziale Experiment hilft, solche Befürchtungen nicht nur gedanklich zu hinterfragen, sondern durch kleine Erfahrungen in der Realität zu überprüfen.

    Selbsttest: Wie stark glaubst du deinen Angstprognosen?

    Bewerte jede Aussage:

    0 = nie
    1 = selten
    2 = manchmal
    3 = häufig
    4 = fast immer

    1.  Ich stelle mir vor sozialen Situationen häufig vor, was schiefgehen könnte. 
    2.  Ich glaube schnell, dass andere Menschen mich negativ beurteilen werden. 
    3.  Ich behandle meine Befürchtungen manchmal so, als wären sie bereits Tatsachen. 
    4.  Ich vermeide Situationen, weil ich negative Reaktionen anderer erwarte. 
    5.  Ich beobachte während sozialer Situationen ständig die Reaktionen anderer. 
    6.  Ein kurzer Blick oder eine neutrale Reaktion kann bei mir starke Sorgen auslösen. 
    7.  Ich überlege nach einer sozialen Situation, ob andere mich möglicherweise komisch fanden. 
    8.  Ich habe Schwierigkeiten damit, nicht zu wissen, was andere über mich denken. 
    9.  Ich brauche häufig eine gewisse Sicherheit, bevor ich mich auf eine soziale Situation einlasse. 
    10.  Ich habe schon erlebt, dass meine Befürchtungen deutlich schlimmer waren als das, was tatsächlich passiert ist. 

    Auswertung

    0–10 Punkte – eher geringe Angstprognosen
    Du scheinst deinen Befürchtungen relativ häufig mit einer realistischen Perspektive begegnen zu können.


    11–20 Punkte – gelegentliche Angstprognosen

    Du kennst vermutlich Situationen, in denen deine Gedanken schneller zu negativen Vorhersagen tendieren. Kleine Verhaltensexperimente können helfen, diese Vorhersagen zu überprüfen.


    21–30 Punkte – deutliche Angstprognosen

    Befürchtungen über die Reaktionen anderer scheinen dich häufiger zu beeinflussen. Es kann hilfreich sein, systematisch zwischen Vorhersage und tatsächlicher Erfahrung zu unterscheiden.


    31–40 Punkte – starke Angstprognosen

    Negative Erwartungen und Unsicherheit scheinen einen großen Einfluss zu haben. Wenn dadurch dein Alltag, deine Beziehungen oder deine Lebensqualität eingeschränkt werden, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.


    Wichtig:
    Dieser Selbsttest ist kein diagnostisches Instrument und ersetzt keine psychologische oder psychotherapeutische Diagnostik.

    Therapeutischer Hinweis

    Das soziale Experiment lässt sich besonders gut als Verhaltensexperiment im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie einsetzen.


    Dabei wird zunächst eine konkrete Befürchtung formuliert:


    „Wenn ich alleine im Café sitze, werden mich die anderen negativ beurteilen.“


    Anschließend wird eine überprüfbare Vorhersage getroffen, beispielsweise:


    „Ich erwarte mit 80 % Wahrscheinlichkeit eine negative Reaktion.“


    Nach der Situation wird die tatsächliche Erfahrung ausgewertet:


    „Was habe ich vorhergesagt – und was habe ich tatsächlich beobachtet?“


    Dabei sollte zwischen beobachtbaren Fakten und Interpretationen unterschieden werden. „Eine Person hat mich kurz angesehen“ ist eine Beobachtung. „Die Person fand mich komisch“ ist dagegen eine Interpretation.


    Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die schrittweise Reduktion von Sicherheitsverhalten. Wer beispielsweise ständig das Handy benutzt, Blickkontakt vermeidet oder Gespräche innerlich vorbereitet, erhält möglicherweise weniger Gelegenheit, neue Erfahrungen zu machen.


    Das Ziel der Übung ist nicht, dass Angst während des Experiments sofort verschwindet. Entscheidend ist vielmehr, dass die Person neue Lernerfahrungen macht:


    „Meine Befürchtung ist nicht automatisch eine Tatsache.“


    und:


    „Ich kann Unsicherheit und Angst aushalten und trotzdem handeln.“


    Bei stärker ausgeprägter sozialer Angst sollten Verhaltensexperimente individuell angepasst und gegebenenfalls therapeutisch begleitet werden.

    Literatur

    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope, & F. Scheier (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93). Guilford Press. 
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. https://doi.org/10.1016/S0005-7967(97)00022-3
    •  Hofmann, S. G. (2007). Cognitive factors that maintain social anxiety disorder: A comprehensive model and its treatment implications. Cognitive Behaviour Therapy, 36(4), 193–209. https://doi.org/10.1080/16506070701421313
    •  Wells, A. (1997). Cognitive Therapy of Anxiety Disorders: A Practice Manual and Conceptual Guide. Wiley. 
    •  Bennett-Levy, J., Butler, G., Fennell, M., Hackmann, A., Mueller, M., & Westbrook, D. (2004). Oxford Guide to Behavioural Experiments in Cognitive Therapy. Oxford University Press. 
    •  Morrison, A. S., & Heimberg, R. G. (2013). Social anxiety and social anxiety disorder. Annual Review of Clinical Psychology, 9, 249–274. 
    •  Hofmann, S. G., & Smits, J. A. J. (2008). Cognitive-behavioral therapy for adult anxiety disorders: A meta-analysis of randomized placebo-controlled trials. The Journal of Clinical Psychiatry, 69(4), 621–632. 
    •  Heimberg, R. G., & Becker, R. E. (2002). Cognitive-Behavioral Group Therapy for Social Phobia: Basic Mechanisms and Clinical Strategies. Guilford Press. 
    •  Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23. https://doi.org/10.1016/j.brat.2014.04.006
    •  Asnaani, A., Rinck, M., Becker, E., & Hofmann, S. G. (2014). The influence of age on the effect of social anxiety on the interpretation of ambiguous social situations. Cognitive Therapy and Research, 38, 206–214. 
    9 min
  • "Die 70-Prozent-Regel . Du musst nicht perfekt sein, um dazuzugehören"
    Soziale Angst und Perfektionismus können dazu führen, dass wir uns ständig kontrollieren. Die 70-Prozent-Regel lädt dazu ein, weniger zu überprüfen, kleine Fehler zuzulassen und zu erleben: Ich darf unperfekt sein und trotzdem dazugehören.

    Selbsttest: Wie stark kontrollierst du dich in sozialen Situationen?

    Bewerte jede Aussage:

    0 = nie
     1 = selten
     2 = manchmal
     3 = häufig
     4 = fast immer
    1.  Ich überlege meine Antworten, bevor ich sie ausspreche. 
    2.  Ich kontrolliere während eines Gesprächs, wie ich auf andere wirke. 
    3.  Ich mache mir Sorgen, etwas Falsches oder Peinliches zu sagen. 
    4.  Ich versuche, Gesprächspausen möglichst schnell zu vermeiden. 
    5.  Nach einem Gespräch analysiere ich, ob ich mich „richtig“ verhalten habe. 
    6.  Kleine Versprecher oder Fehler beschäftigen mich länger. 
    7.  Ich beobachte meine Stimme, meinen Gesichtsausdruck oder meine Körpersprache. 
    8.  Ich habe das Gefühl, in sozialen Situationen besonders souverän wirken zu müssen. 
    9.  Ich vergleiche mein Verhalten häufig mit dem anderer Menschen. 
    10.  Ich vermeide Situationen, in denen ich mich möglicherweise blamieren könnte. 

    Auswertung

    0–10 Punkte – relativ entspannt:
    Du scheinst dich in sozialen Situationen vergleichsweise wenig zu kontrollieren. Kleine Fehler oder Unsicherheiten können vermutlich ihren Platz haben.


    11–20 Punkte – gelegentliche Überkontrolle:

    Du kennst wahrscheinlich Situationen, in denen du dich stärker beobachtest oder auf deine Wirkung achtest. Die 70-Prozent-Übung kann helfen, mehr Spontaneität zu entwickeln.


    21–30 Punkte – deutliche Selbstkontrolle:

    Die Sorge, wie du auf andere wirkst, scheint einen größeren Raum einzunehmen. Es kann hilfreich sein, bewusst kleine Situationen zu wählen, in denen du weniger kontrollierst.


    31–40 Punkte – starke Überkontrolle:

    Selbstbeobachtung, Perfektionismus oder Angst vor negativer Bewertung könnten dich deutlich belasten. Eine professionelle psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung kann sinnvoll sein.


    Wichtig:
    Dieser Selbsttest ist kein diagnostisches Instrument und ersetzt keine professionelle Diagnostik.

    Therapeutischer Hinweis

    Bei sozialer Angst kann der Versuch, perfekt zu wirken und jede Unsicherheit zu vermeiden, die Angst langfristig aufrechterhalten. Typische Sicherheitsstrategien sind beispielsweise das vorherige Einüben von Sätzen, das Vermeiden von Blickkontakt, das Kontrollieren der eigenen Stimme oder das gedankliche Überprüfen eines Gesprächs.


    Die 70-Prozent-Übung kann als kleines Verhaltensexperiment eingesetzt werden: In einer überschaubaren sozialen Situation wird bewusst auf einen Teil der übermäßigen Kontrolle verzichtet. Anschließend wird überprüft:


    „Was habe ich befürchtet – und was ist tatsächlich passiert?“


    Wichtig ist dabei eine schrittweise Vorgehensweise. Es geht nicht darum, sich zu überfordern oder absichtlich unangemessen zu verhalten. Ziel ist vielmehr die Erfahrung:


    „Ich muss nicht perfekt sein, um eine soziale Situation bewältigen zu können.“


    Besonders sinnvoll kann die Übung mit kognitiver Verhaltenstherapie und Expositionsübungen verbunden werden.

    Literatur

    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope, & F. Scheier (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93). Guilford Press. 
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. https://doi.org/10.1016/S0005-7967(97)00022-3
    •  Hofmann, S. G. (2007). Cognitive factors that maintain social anxiety disorder: A comprehensive model and its treatment implications. Cognitive Behaviour Therapy, 36(4), 193–209. https://doi.org/10.1080/16506070701421313
    •  Heimberg, R. G., & Becker, R. E. (2002). Cognitive-Behavioral Group Therapy for Social Phobia: Basic Mechanisms and Clinical Strategies. Guilford Press. 
    •  Alden, L. E., & Taylor, C. T. (2011). Relational processes in social anxiety disorder. Behaviour Research and Therapy, 49(11), 766–781. 
    •  Egan, S. J., Wade, T. D., & Shafran, R. (2011). Perfectionism as a transdiagnostic process: A clinical review. Clinical Psychology Review, 31(2), 203–212. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2010.04.009
    •  Shafran, R., Egan, S. J., & Wade, T. D. (2010). Overcoming Perfectionism: A Self-Help Guide Using Cognitive Behavioral Techniques. Robinson. 
    •  Frost, R. O., Marten, P., Lahart, C., & Rosenblate, R. (1990). The dimensions of perfectionism. Cognitive Therapy and Research, 14, 449–468. 
    •  Neff, K. D. (2003). Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101. https://doi.org/10.1080/15298860309032
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