Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

By Mr. Solar PlexusHealth & FitnessMental Health
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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Podcastübung: Wenn der Tag im Meer versinkt
    Was wäre, wenn du deine Sorgen heute einfach am Strand zurücklässt? Eine Abendmeditation zwischen Sonnenuntergang und Meeresrauschen – für einen Kopf, der endlich Feierabend machen darf.

    Hinweis:Diese Meditation kann helfen, Grübeln, Selbstbeobachtung und innere Anspannung am Abend bewusst zu unterbrechen und den Übergang in die Ruhe zu unterstützen. Sie ersetzt keine psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei anhaltenden Ängsten, starken Schlafproblemen oder deutlichen Einschränkungen im Alltag ist professionelle Unterstützung empfehlenswert. Das Ziel ist nicht, Gedanken mit Gewalt auszuschalten, sondern sie wahrzunehmen, ohne ihnen immer weiter folgen zu müssen.
    11 min
  • Die typische Grübelschleife im Kopf
    Wenn aus einem kleinen „Haha“ ein Gedankenkarussell wird: Diese Folge zeigt, warum Menschen mit sozialer Angst soziale Situationen häufig nachträglich analysieren, wie Grübeln Angst und körperliche Anspannung verstärken kann und wie man mit Achtsamkeit, Perspektivwechsel und Selbstmitgefühl aus der Grübelschleife aussteigen kann.

    Dieser kurze Selbsttest ist keine Diagnose. Er kann dir helfen, dein eigenes Grübelverhalten nach sozialen Situationen besser wahrzunehmen.Beantworte jede Aussage mit:0 = nie
    1 = selten
    2 = manchmal
    3 = häufig
    4 = fast immer
    1. Nach einem Gespräch denke ich später noch lange darüber nach, was ich gesagt habe.
    2. Ich frage mich häufig, wie andere mein Verhalten bewertet haben.
    3. Ich analysiere Gesichtsausdrücke, Blicke oder Reaktionen anderer Menschen.
    4. Ich spiele soziale Situationen gedanklich wieder und wieder durch.
    5. Ich suche nach Anzeichen dafür, dass ich mich peinlich oder unangenehm verhalten habe.
    6. Neutrale Reaktionen anderer interpretiere ich manchmal als negative Bewertung.
    7. Ich erinnere mich nach sozialen Situationen eher an meine vermeintlichen Fehler als an das, was gut gelaufen ist.
    8. Mein Körper wird angespannt, wenn ich über vergangene soziale Situationen nachdenke.
    9. Ich versuche durch Nachdenken herauszufinden, was andere Menschen wirklich über mich gedacht haben.
    10. Obwohl ich lange darüber nachdenke, fühle ich mich anschließend häufig nicht sicherer, sondern noch unsicherer.
    Auswertung0–10 Punkte:
    Du scheinst derzeit eher wenig zu sozialem Grübeln zu neigen. Einzelne Gedanken nach sozialen Situationen sind natürlich und völlig normal.11–20 Punkte:
    Du kennst vermutlich bereits einige Formen des sozialen Grübelns. Es könnte hilfreich sein, früher zu erkennen, wann Nachdenken in eine Gedankenschleife übergeht.21–30 Punkte:
    Grübeln scheint bei dir eine größere Rolle zu spielen. Besonders hilfreich können Strategien wie Gedankenbeobachtung, Aufmerksamkeitslenkung und Selbstmitgefühl sein.31–40 Punkte:
    Du berichtest von einem ausgeprägten Grübelmuster. Wenn dich diese Gedanken stark belasten oder deinen Alltag und deine sozialen Kontakte einschränken, kann professionelle psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.
    Eine wichtige Zusatzfrage:„Hat mir dieses Nachdenken tatsächlich geholfen – oder hat es meine Unsicherheit nur verlängert?“Manchmal ist genau diese Frage der erste Schritt aus dem Gedankenkarussell.

    Therapeutischer HinweisGrübeln ist nicht grundsätzlich problematisch. Nachdenken kann helfen, Erfahrungen zu reflektieren und aus ihnen zu lernen. Bei sozialer Angst kann sich Nachdenken jedoch zu einer wiederkehrenden, selbstfokussierten Gedankenschleife entwickeln, in der vergangene Situationen immer wieder analysiert und mögliche negative Bewertungen gesucht werden.Wichtig ist daher nicht, jeden negativen Gedanken „wegzubekommen“. Hilfreicher kann es sein, den Prozess frühzeitig zu erkennen:„Ich denke gerade nicht über eine Lösung nach – ich versuche gerade, Sicherheit über etwas zu bekommen, das ich nicht vollständig kontrollieren kann.“Anschließend können Aufmerksamkeitslenkung, Achtsamkeit, Verhaltensexperimente und ein freundlicherer Umgang mit sich selbst hilfreich sein.Wenn soziale Angst, Grübeln oder Vermeidungsverhalten deutliches Leiden verursachen oder soziale, berufliche oder alltägliche Aktivitäten einschränken, ist eine professionelle Abklärung empfehlenswert. Insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze verfügen über eine gute wissenschaftliche Grundlage für die Behandlung sozialer Angst.Der Podcast ersetzt keine individuelle psychologische oder psychotherapeutische Behandlung.

    LiteraturClark, D. M., & Wells, A. (1995).
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    A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. https://doi.org/10.1016/S0005-7967(97)00022-3Heimberg, R. G., Brozovich, F. A., & Rapee, R. M. (2010).
    A cognitive-behavioral model of social anxiety disorder: Update and extension. In S. G. Hofmann & P. M. DiBartolo (Eds.), Social Anxiety: Clinical, Developmental, and Social Perspectives (2nd ed., pp. 395–422). Academic Press.Mellings, T. M. B., & Alden, L. E. (2000).
    Cognitive processes in social phobia: The effects of self-focus, rumination, and anticipatory processing. Behaviour Research and Therapy, 38(3), 243–257. https://doi.org/10.1016/S0005-7967(99)00040-6Watkins, E. R. (2008).
    Constructive and unconstructive repetitive thought. Psychological Bulletin, 134(2), 163–206. https://doi.org/10.1037/0033-2909.134.2.163Watkins, E. R. (2016).
    Rumination-Focused Cognitive-Behavioral Therapy for Depression. Guilford Press.Hofmann, S. G. (2007).
    Cognitive factors that maintain social anxiety disorder: A comprehensive model and its treatment implications. Cognitive Behaviour Therapy, 36(4), 193–209. https://doi.org/10.1080/16506070701421313Morrison, A. S., & Heimberg, R. G. (2013).
    Social anxiety and social anxiety disorder. Annual Review of Clinical Psychology, 9, 249–274. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-050212-185631Kabat-Zinn, J. (1990).
    Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness. Delacorte.Neff, K. D. (2003).
    Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101. https://doi.org/10.1080/15298860309032Neff, K. D., & Germer, C. K. (2013).
    A pilot study and randomized controlled trial of the mindful self-compassion program. Journal of Clinical Psychology, 69(1), 28–44. https://doi.org/10.1002/jclp.21923
    16 min
  • Podcastmeditation: Guten Morgen, Mittelmeer.
    Noch bevor der Urlaubstag laut wird, gehört das Meer dir. Eine Morgenmeditation zum Loslassen, Ankommen und Genießen – ohne den Druck, jeden Moment perfekt machen zu müssen.

    Hinweis:Diese Meditation kann dabei unterstützen, Anspannung zu reduzieren, den Blick auf den gegenwärtigen Moment zu richten und inneren Leistungs- oder Perfektionsdruck im Urlaub bewusster wahrzunehmen. Sie ersetzt keine psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn Ängste, Grübeln oder starke innere Unruhe länger anhalten und den Alltag oder Urlaub deutlich beeinträchtigen, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.
    10 min
  • Podcastmeditation: Wo die Angst mit den Wellen geht.
    Das Meer rauscht, der Kopf wird leiser: Lass Bewertungen ziehen und finde zwischen Wellen, Sand und Horizont zurück zu dir. 

    Hinweis:Diese Meditation kann dich dabei unterstützen, Selbstbeobachtung, Bewertungsängste und innere Anspannung bewusst wahrzunehmen und deine Aufmerksamkeit wieder stärker auf den gegenwärtigen Moment zu richten. Sie ersetzt jedoch keine psychologische oder psychotherapeutische Behandlung.Wenn soziale Angst deinen Alltag deutlich einschränkt, zu starkem Vermeidungsverhalten führt oder über längere Zeit belastet, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Besonders wirksam sind psychotherapeutische Ansätze, bei denen soziale Situationen schrittweise und begleitet wieder aufgesucht und belastende Gedanken überprüft werden.Wichtig: Das Ziel ist nicht, Angst vollständig wegzumeditieren – sondern zu lernen, ihr weniger Macht über dein Handeln zu geben
    15 min

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