Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

By Mr. Solar PlexusHealth & FitnessMental Health
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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Darf ich so überhaupt hier sein?
    Auf dem Weg vom Strand zum Eissalon gerät Martin ins Kopfkino: Bin ich richtig angezogen? Verstoße ich gegen eine Regel? Die Folge zeigt, wie soziale Angst und Fehlerangst selbst entspannte Urlaubsmomente zur Prüfung machen können 
    2 min
  • „Was schwimmt da unter mir?“
    Eine Berührung im Meer – und Martins Kopf macht daraus einen Hai. Die Folge zeigt, wie Angst aus Unsicherheit Bedrohung entstehen lässt und warum die Sorge vor den Blicken anderer den inneren Alarm zusätzlich verstärken kann.

    Hinweis:
    Die Angst vor Meerestieren kann eine normale Schutzreaktion sein. Wird sie jedoch unverhältnismäßig stark und führt zu deutlicher Vermeidung, kann professionelle psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein. Im Meer gilt immer: Lokale Warnhinweise, Badeverbote und Sicherheitsempfehlungen haben Vorrang vor Angstübungen. 
    4 min
  • Podcastübung: „Der innere Anker – Vertrauen statt Angst“
    Urlaub soll Nähe, Freude und Leichtigkeit bringen – doch soziale Angst und Eifersucht können schöne Momente belasten. Diese Folge zeigt, wie du innere Sicherheit entwickelst, Gedanken überprüfst und wieder mehr Vertrauen in dich und deine Beziehung findest.

    Selbsttest„Genießt du deinen Urlaub – oder kontrolliert deine Angst?“Beantworte jede Frage mit:0 = Nie
    1 = Selten
    2 = Manchmal
    3 = Häufig
    4 = Sehr häufig1. Ich vergleiche mich im Urlaub mit anderen Menschen und fühle mich schnell minderwertig.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 42. Ich beobachte genau, wie mein Partner/meine Partnerin auf andere Menschen reagiert.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 43. Kleine Situationen (z. B. ein Blick oder ein Gespräch) lösen bei mir starke Unsicherheit aus.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 44. Ich habe Angst, nicht attraktiv, interessant oder gut genug zu sein.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 45. Ich kann im Urlaub schwer abschalten, weil mein Kopf ständig analysiert.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 46. Ich suche häufig nach Bestätigung, dass meine Beziehung sicher ist.⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4Auswertung0–6 Punkte:
    Du kannst vermutlich gut zwischen Gedanken und Realität unterscheiden und Urlaubsmomente genießen.7–14 Punkte:
    Gelegentliche Unsicherheiten begleiten dich. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl können helfen.15–24 Punkte:
    Ängste und Kontrollgedanken beeinflussen möglicherweise deine Beziehung oder deine Lebensfreude. Eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gedankenmustern kann hilfreich sein.Hinweis: Dieser Selbsttest ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    Psychologischer HinweisEifersucht entsteht häufig nicht durch die tatsächliche Gefahr eines Verlustes, sondern durch innere Unsicherheit, frühere Erfahrungen oder die Angst, nicht ausreichend wertvoll zu sein.Hilfreich ist die Frage:„Reagiere ich gerade auf die Realität – oder auf meine Angst vor der Realität?“Wenn Eifersucht, Kontrollverhalten oder soziale Angst dauerhaft Beziehungen belasten, kann professionelle psychologische Unterstützung helfen, neue Strategien für Vertrauen und Selbstsicherheit zu entwickeln.
    LiteraturBeck, A. T. (1976).
    Cognitive Therapy and the Emotional Disorders.
    New York: International Universities Press.
    (S. 235–250: Automatische Gedanken, kognitive Verzerrungen und emotionale Reaktionen)Beck, A. T., Emery, G., & Greenberg, R. L. (1985).
    Anxiety Disorders and Phobias: A Cognitive Perspective.
    New York: Basic Books.
    (S. 141–170: Angstkreisläufe und Sicherheitsverhalten)Bowlby, J. (1988).
    A Secure Base: Parent-Child Attachment and Healthy Human Development.
    London: Routledge.
    (S. 120–145: Bindung, Sicherheit und Verlustangst)Clark, D. M., & Wells, A. (1995).
    A Cognitive Model of Social Phobia.
    In: Heimberg, R. G. et al. (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment.
    New York: Guilford Press.
    (S. 69–93: Selbstaufmerksamkeit, Bewertung durch andere und soziale Angst)Kabat-Zinn, J. (1990).
    Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness.
    New York: Delacorte.
    (S. 33–45: Achtsamkeit und Umgang mit belastenden Gedanken)Neff, K. D. (2011).
    Self-Compassion: Stop Beating Yourself Up and Leave Insecurity Behind.
    New York: William Morrow.
    (S. 25–55: Selbstmitgefühl, Selbstwert und emotionale Stabilität)Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2016).
    Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change.
    New York: Guilford Press.
    (S. 175–220: Bindungsangst, Eifersucht und Partnerschaftsdynamiken)Wells, A. (1997).
    Cognitive Therapy of Anxiety Disorders: A Practice Manual and Conceptual Guide.
    Chichester: Wiley.
    (S. 95–125: Grübeln, Sorgen und metakognitive Therapieansätze)
    7 min
  • „Wie soziale Angst im Urlaub dein Erleben formt“- Folge 9 - „Ich bin nichts – Wenn der Blick nach innen kippt“ (PREMIUM VERSION)
    REFLEXIONSFRAGENSelbstwahrnehmung & Selbstfokus
    1.  In welchen Situationen im Urlaub beobachtest du dich selbst besonders stark? 
    2.  Was passiert mit deinem Verhalten, wenn du dich stark selbst beobachtest? 
    3.  Fühlst du dich dann eher verbunden mit dem Moment – oder distanziert? 
    Gedanken & Selbstbild
    1.  Welche typischen Gedanken hast du über dich im Urlaub in sozialen Situationen? 
    2.  Würdest du diese Gedanken auch über andere Menschen denken? 
    3.  Wie realistisch sind deine Selbstbewertungen auf einer Skala von 0–100? 
    Scham & emotionale Tiefe
    1.  Kennst du den Unterschied zwischen „Ich habe etwas falsch gemacht“ und „Ich bin falsch“? 
    2.  Wann hast du zuletzt Scham erlebt – und wie hat sie sich körperlich angefühlt? 
    3.  Welche Strategien nutzt du, um Scham zu vermeiden? 
    Perspektivwechsel
    1.  Was würdest du einem guten Freund sagen, der sich selbst so bewertet wie du? 
    2.  Welche Beweise sprechen gegen dein negatives Selbstbild? 
    3.  Welche kleinen neutralen oder positiven Erfahrungen hast du zuletzt übersehen? 
    QUIZ1. Was beschreibt den „Selbstfokus“ am besten?A) Konzentration auf andere Menschen
    B) Beobachtung der eigenen Gedanken, Gefühle und des Verhaltens
    C) Vermeidung von sozialen Situationen
    D) Analyse der Umwelt

    2. Welche zentrale Emotion steht häufig hinter Selbstabwertung?A) Freude
    B) Wut
    C) Scham
    D) Überraschung

    3. Was ist ein negatives Selbstschema?A) Eine realistische Selbsteinschätzung
    B) Ein übertrieben positives Selbstbild
    C) Ein verzerrtes, kritisches inneres Bild von sich selbst
    D) Eine kurzfristige Emotion

    4. Was passiert typischerweise bei starkem Selbstfokus?A) Verhalten wird natürlicher
    B) Wahrnehmung wird objektiver
    C) Verhalten wird kontrollierter und unsicherer
    D) Angst verschwindet

    5. Welche Aussage passt zur Scham?A) „Ich habe einen Fehler gemacht.“
    B) „Ich bin nicht gut genug.“
    C) „Das war Pech.“
    D) „Ich probiere es nochmal.“

    6. Was ist ein hilfreicher Gegengedanke?A) „Ich darf keine Fehler machen.“
    B) „Alle achten auf mich.“
    C) „Ich bin unsicher, aber nicht falsch.“
    D) „Ich muss perfekt sein.“

    ✅ LÖSUNGEN
    1.  B 
    2.  C 
    3.  C 
    4.  C 
    5.  B 
    6.  C 
    HINWEIS ZUR FOLGEDiese Episode beschreibt einen zentralen Mechanismus sozialer Angst, der in der psychologischen Forschung als erhöhter Selbstfokus bekannt ist (Clark & Wells, 1995).Dabei verschiebt sich die Aufmerksamkeit:
    •  weg von der äußeren Realität 
    •  hin zur inneren Selbstbeobachtung 
    Dies führt zu:
    •  verzerrter Selbstwahrnehmung 
    •  erhöhter Unsicherheit 
    •  Verstärkung von Schamgefühlen 
    Besonders relevant ist das Konzept des negativen Selbstschemas:
    Menschen entwickeln stabile, oft unbewusste Überzeugungen über sich selbst (z. B. „Ich bin nicht gut genug“), die ihre Wahrnehmung systematisch verzerren.Therapeutisch wirksam sind u. a.:
    • kognitive Umstrukturierung (Hinterfragen von Gedanken) 
    • Aufmerksamkeitslenkung nach außen
    • Exposition in sozialen Situationen
    • Arbeit mit Scham (z. B. Selbstmitgefühl)
    Wichtig:
     👉 Die beschriebenen Gedanken sind keine „Wahrheiten“, sondern gelernte Interpretationen.
    👉 Veränderung beginnt oft nicht mit großen Durchbrüchen, sondern mit kleinen, neuen Bewertungen. 

    Dieser Podcast soll dir Impulse geben, soziale Angst besser zu verstehen und neue Perspektiven im Umgang mit ihr zu entdecken. Er ersetzt jedoch keine psychologische oder psychotherapeutische Behandlung.Wenn du merkst, dass deine soziale Angst dein Leben stark einschränkt, du Situationen zunehmend vermeidest oder dein Leidensdruck sehr hoch ist, scheue dich bitte nicht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Klinische Psychologen, Psychotherapeuten oder Fachärzte für Psychiatrie können gemeinsam mit dir wirksame Wege finden, deine soziale Angst nachhaltig zu bewältigen.Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Hilfe in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität und innerer Freiheit.
    LITERATURGrundlagen soziale Angst & Selbstfokus
    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In: Heimberg et al. (Hrsg.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (S. 69–93). New York: Guilford Press. 
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. 
    Selbstschema & kognitive Verzerrungen
    •  Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. New York: International Universities Press.
      → insbesondere S. 3–35 (Grundlagen kognitiver Schemata) 
    •  Beck, J. S. (2011). Cognitive Behavior Therapy: Basics and Beyond (2nd ed.). New York: Guilford Press.
      → S. 56–78 (automatische Gedanken & kognitive Verzerrungen) 
    Scham & Selbstbewertung
    •  Tangney, J. P., & Dearing, R. L. (2002). Shame and Guilt. New York: Guilford Press.
      → S. 10–45 (Unterschied Scham vs. Schuld) 
    •  Gilbert, P. (2009). The Compassionate Mind. London: Constable.
      → S. 97–130 (Scham und Selbstkritik) 
    Aufmerksamkeit & soziale Angst
    •  Hirsch, C. R., & Clark, D. M. (2004). Information-processing bias in social phobia. Clinical Psychology Review, 24(7), 799–825. 
    Interventionen & Therapie
    •  Hofmann, S. G. (2007). Cognitive factors that maintain social anxiety disorder. Behaviour Research and Therapy, 45(9), 2197–2209. 
    •  Moscovitch, D. A. (2009). What is the core fear in social phobia? Behaviour Research and Therapy, 47(6), 491–495.

    1 hr 3 min
  • „Mein Panino, die Möwe und die Panik"
    Eine Möwe. Ein Panino. Eigentlich kein großes Problem.Doch dann kommt sie näher – und Martin merkt: Seine größte Angst sitzt vielleicht gar nicht vor ihm.Was passiert, wenn du nicht nur Angst hast, sondern auch Angst davor, dass andere deine Angst sehen?

    Hinweis:
    Vogelangst und soziale Angst können sich gegenseitig verstärken – besonders wenn die Sorge entsteht, andere könnten die eigene Angst bemerken oder bewerten. Bei starkem Leidensdruck oder Vermeidung kann professionelle psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.
    2 min
  • Meer im Blick – Wenn die Angst mit in den Urlaub fährt.
    Martin reist nach Lignano und erlebt, dass soziale Angst auch an den schönsten Orten mitreisen kann. Die Folge zeigt, warum unser Gehirn soziale Situationen als Bedrohung bewertet und wie kleine Schritte, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl helfen können, wieder mehr Freiheit und Lebensfreude zu gewinnen. 
    Selbsttest
    „Reist soziale Angst mit dir in den Urlaub?“Ein kurzer SelbstcheckBeantworte jede Aussage mit:0 = Nie
    1 = Selten
    2 = Manchmal
    3 = Häufig
    4 = Fast immer1. Ich freue mich auf einen Urlaub, mache mir aber gleichzeitig Sorgen über soziale Situationen.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 42. Ich habe Angst, dass andere Menschen mich beobachten oder negativ bewerten.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 43. Im Restaurant oder Café überlege ich lange, was ich sagen oder bestellen soll.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 44. Ich vermeide Aktivitäten im Urlaub, weil ich mich dabei unwohl fühlen könnte.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 45. Am Strand oder Pool fühle ich mich manchmal beobachtet oder bewertet.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 46. Ich konzentriere mich stark darauf, wie ich wirke, anstatt den Moment zu genießen.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 47. Nach Begegnungen denke ich lange darüber nach, ob ich etwas Falsches gesagt habe.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 48. Ich vergleiche mich im Urlaub häufig mit anderen Menschen.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 49. Ich wünsche mir mehr Kontakte, ziehe mich aber aus Angst zurück.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 410. Ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Angst mir schöne Erfahrungen nimmt.☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4Auswertung0–10 Punkte:

    🌊 Du kannst soziale Situationen im Urlaub wahrscheinlich gut bewältigen.
    Einzelne Unsicherheiten sind völlig normal und gehören zum Menschsein dazu.11–25 Punkte:🌤️ Du kennst wahrscheinlich Momente sozialer Unsicherheit.
    Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und kleine mutige Schritte können helfen, mehr Freiheit zu gewinnen.26–40 Punkte:🌱 Soziale Angst könnte deinen Urlaub und Alltag deutlich beeinflussen.
    Es kann hilfreich sein, gezielt Strategien zur Angstbewältigung zu lernen oder professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.Wichtig: Dieser Test ersetzt keine psychologische Diagnostik. Er dient ausschließlich der Selbstreflexion.
    Therapeutischer HinweisSoziale Angst ist eine der häufigsten psychischen Belastungen und kann Menschen in vielen Lebensbereichen einschränken – auch in Situationen, die eigentlich mit Freude und Erholung verbunden sind.Urlaub kann soziale Ängste verstärken, weil viele gewohnte Strukturen wegfallen: neue Orte, unbekannte Menschen, fremde Sprachen und ungewohnte Situationen erhöhen die Selbstaufmerksamkeit.Die gute Nachricht:Soziale Angst ist veränderbar.Wir wissen aus der psychologischen Forschung, dass besonders folgende Ansätze wirksam sind:
    • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT):
      Hilft dabei, belastende Gedanken wie „Alle beurteilen mich“ zu überprüfen und realistischere Bewertungen zu entwickeln. 
    • Graduierte Exposition:
      Durch schrittweise Annäherung an angstauslösende Situationen lernt das Gehirn, dass diese Situationen bewältigbar sind. 
    • Achtsamkeit und Selbstmitgefühl:
      Unterstützen dabei, weniger gegen unangenehme Gefühle zu kämpfen und freundlicher mit sich selbst umzugehen. 
    Wenn soziale Angst regelmäßig zu starkem Leiden führt, wichtige Lebensbereiche einschränkt oder zu ausgeprägter Vermeidung führt, kann professionelle psychologische Unterstützung sinnvoll sein.
    LiteraturGrundlagen soziale Angst und soziale PhobieAmerican Psychiatric Association (2022).
    Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR).
    Washington, DC: American Psychiatric Association.
    → Kapitel: Social Anxiety Disorder (Social Phobia)Heimberg, R. G., Stein, M. B., Hiripi, E., & Kessler, R. C. (2000).
    Trends in the prevalence of social phobia in the United States: A synthetic cohort analysis of changes over four decades.
    European Psychiatry, 15(1), 29–37.Hofmann, S. G., & Otto, M. W. (2008).
    Cognitive Behavioral Therapy for Social Anxiety Disorder: Evidence-Based and Disorder-Specific Treatment Techniques.
    New York: Routledge.Psychologische Modelle der sozialen AngstClark, D. M., & Wells, A. (1995).
    A cognitive model of social phobia.
    In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope & F. Schneier (Eds.),
    Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93).
    New York: Guilford Press.→ Zentrales Modell: Selbstaufmerksamkeit, negative Bewertung und Sicherheitsverhalten.Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997).
    A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia.
    Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756.Exposition und Veränderung von AngstFoa, E. B., & Kozak, M. J. (1986).
    Emotional processing of fear: Exposure to corrective information.
    Psychological Bulletin, 99(1), 20–35.Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014).
    Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach.
    Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23.Achtsamkeit und SelbstmitgefühlKabat-Zinn, J. (1990).
    Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness.
    New York: Delta.Neff, K. D. (2011).
    Self-Compassion: Stop Beating Yourself Up and Leave Insecurity Behind.
    New York: William Morrow.Germer, C. K., & Neff, K. D. (2013).
    Self-compassion in clinical practice.
    Journal of Clinical Psychology, 69(8), 856–867.Soziale Bewertung und SelbstwahrnehmungGilovich, T., Medvec, V. H., & Savitsky, K. (2000).
    The spotlight effect in social judgment: An egocentric bias in estimates of the salience of one's own actions and appearance.
    Journal of Personality and Social Psychology, 78(2), 211–222.→ Grundlage für das Phänomen „Alle schauen mich an“.
    5 min
  • Daniel und das „Was, wenn?“
    Ein Geräusch an der Tankstelle – und Daniels Kopf erwartet sofort das Schlimmste. Die Folge zeigt, wie Katastrophenangst und soziale Angst sich gegenseitig verstärken und wie ein Realitätscheck helfen kann.

    Selbsttest – „Wie schnell springt dein Kopf auf Katastrophe?“Bewerte mit 0 = nie · 1 = selten · 2 = manchmal · 3 = häufig · 4 = sehr häufig
    1.  Bei ungewöhnlichen Geräuschen denke ich schnell, dass etwas Schlimmes passieren könnte. 
    2.  Kleine Auffälligkeiten lösen bei mir sofort „Was, wenn …?“-Gedanken aus. 
    3.  Ich stelle mir häufig den schlimmstmöglichen Ausgang einer Situation vor. 
    4.  Körperliche Anspannung verstärkt meine Befürchtung, dass etwas nicht stimmt. 
    5.  Ich habe Angst, in einer schwierigen Situation falsch zu reagieren. 
    6.  Ich mache mir Gedanken darüber, was andere von meiner Reaktion halten könnten. 
    7.  Es fällt mir schwer, eine mögliche Gefahr von einer wahrscheinlichen Gefahr zu unterscheiden. 
    8.  Ich kontrolliere Situationen häufiger, um mich wieder sicher zu fühlen. 
    Auswertung:
    0–8: geringe Tendenz zum Katastrophisieren
    9–16: gelegentliche „Was, wenn?“-Gedanken
    17–24: deutlich erhöhte Katastrophen- und Bewertungsängste
    25–32: starke Belastung durch Katastrophengedanken und soziale UnsicherheitDer Test dient der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    3 min

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Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben.