Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

By Mr. Solar PlexusHealth & FitnessMental Health
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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Daniel und die Angst vor dem Preis
    Steigende Benzinpreise lösen bei Daniel finanzielle Sorgen und soziale Bewertungsangst aus. Er lernt, wirtschaftliche Unsicherheit nicht automatisch als persönliche Bedrohung zu erleben.

    Selbsttest – „Geldangst und soziale Bewertung“Bewerte jede Aussage mit 0 = nie · 1 = selten · 2 = manchmal · 3 = häufig · 4 = sehr häufig
    1.  Steigende Preise machen mir schnell Sorgen. 
    2.  Ich denke häufig darüber nach, ob ich mir bestimmte Dinge noch leisten kann. 
    3.  Ich habe Angst vor finanziellen Veränderungen in der Zukunft. 
    4.  Ich fühle mich unter Druck, wenn andere Menschen über Preise diskutieren. 
    5.  Ich befürchte, andere könnten mich für finanzielle Probleme verantwortlich machen. 
    6.  Ich nehme Beschwerden über Preise schnell persönlich. 
    7.  Ich stelle mir häufig vor, was finanziell alles schiefgehen könnte. 
    8.  Finanzielle Unsicherheit verstärkt meine soziale Unsicherheit. 
    Auswertung:
    • 0–8 Punkte: Wenig ausgeprägte Geld- und Bewertungsangst 
    • 9–16 Punkte: Gelegentliche finanzielle Sorgen 
    • 17–24 Punkte: Erhöhte Geld- und soziale Bewertungsangst 
    • 25–32 Punkte: Deutlich ausgeprägte Belastung durch finanzielle und soziale Sorgen 
    Der Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    3 min
  • Daniel und die Angst, einen Fehler zu machen
    Daniel hat Angst, an der Tankstelle einen Fehler zu machen und dadurch etwas zu beschädigen. Die Sorge vor den Konsequenzen verstärkt seine soziale Angst und den Druck, perfekt funktionieren zu müssen.

    Selbsttest – „Angst vor Fehlern und Bewertung“Bewerte jede Aussage mit 0 = nie · 1 = selten · 2 = manchmal · 3 = häufig · 4 = sehr häufig
    1.  Ich habe Angst, bei einer Aufgabe einen Fehler zu machen. 
    2.  Ich befürchte, durch einen Fehler etwas zu beschädigen. 
    3.  Ich kontrolliere meine Handlungen lieber mehrfach. 
    4.  Ich fühle mich schnell überfordert, wenn andere auf mich warten. 
    5.  Ich habe Angst, dass andere meine Unsicherheit bemerken. 
    6.  Ich denke nach Fehlern lange darüber nach. 
    7.  Ich stelle mir häufig vor, was alles schiefgehen könnte. 
    8.  Ich habe das Gefühl, immer besonders vorsichtig sein zu müssen. 
    Auswertung:
    • 0–8 Punkte: Wenig ausgeprägte Fehlerangst 
    • 9–16 Punkte: Gelegentliche Unsicherheit 
    • 17–24 Punkte: Erhöhte Fehler- und Bewertungsangst 
    • 25–32 Punkte: Deutlich ausgeprägte Angst vor Fehlern und Bewertung 
    Der Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    3 min
  • Daniel und die Zapfpistole
    Daniel erlebt an seiner Tankstelle Verschmutzungsangst und soziale Angst. Er lernt, zwischen sinnvoller Hygiene, übermäßiger Angst und der Sorge vor der Bewertung durch andere zu unterscheiden.

    Selbsttest – „Keimangst und soziale Angst“Bewerte jede Aussage mit 0 = nie · 1 = selten · 2 = manchmal · 3 = häufig · 4 = sehr häufig
    1.  Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich eine Zapfpistole anfasse. 
    2.  Ich denke häufig darüber nach, welche Keime sich auf Gegenständen befinden könnten. 
    3.  Ich wasche oder desinfiziere meine Hände häufiger, um mich sicher zu fühlen. 
    4.  Ich vermeide bestimmte Türgriffe, Toiletten oder andere öffentliche Bereiche. 
    5.  Ich frage mich, ob andere mein Verhalten beim Händewaschen beobachten. 
    6.  Ich habe Angst, dass andere mich für übertrieben oder seltsam halten. 
    7.  Nach dem Kontakt mit möglicherweise verschmutzten Gegenständen denke ich noch lange darüber nach. 
    8.  Ich brauche manchmal wiederholtes Waschen oder Kontrollieren, um mich sicher zu fühlen. 
    Auswertung:
    • 0–8 Punkte: Wenig ausgeprägte Sorgen 
    • 9–16 Punkte: Gelegentliche Unsicherheit 
    • 17–24 Punkte: Erhöhte Verschmutzungs- oder Bewertungsangst 
    • 25–32 Punkte: Deutlich ausgeprägte Belastung 
    Der Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    2 min
  • Daniel und die Angst vor dem Diebstahl
    Daniel bemerkt einen verdächtig wirkenden Kunden und gerät zwischen Diebstahlangst und sozialer Angst. Ein Realitätscheck hilft ihm, Beobachtungen von Vermutungen zu unterscheiden.

    Selbsttest – „Angst vor Diebstahl und sozialer Bewertung“Bewerte jede Aussage mit 0 = nie, 1 = selten, 2 = manchmal, 3 = häufig, 4 = sehr häufig:
    1.  Ich habe Angst, dass mir während des Tankens etwas gestohlen wird. 
    2.  Ich beobachte andere Menschen besonders genau, wenn ich mich unsicher fühle. 
    3.  Ich befürchte, andere könnten mich für misstrauisch oder unfreundlich halten. 
    4.  Ich kontrolliere meine Umgebung mehrfach, obwohl nichts Konkretes passiert ist. 
    5.  Ein ungewöhnliches Verhalten anderer lässt mich schnell an Diebstahl denken. 
    6.  Ich habe Angst, jemanden zu Unrecht zu verdächtigen. 
    7.  Ich denke nach einer solchen Situation noch lange darüber nach. 
    8.  Ich fühle mich unwohl, wenn ich andere Menschen auf etwas ansprechen muss. 
    Auswertung:
    • 0–8 Punkte: Wenig ausgeprägte Unsicherheit 
    • 9–16 Punkte: Gelegentliche Sorgen und Anspannung 
    • 17–24 Punkte: Deutlich erhöhte Wachsamkeit oder soziale Unsicherheit 
    • 25–32 Punkte: Starke Belastung durch Sorgen und Bewertungsängste 
    Der Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische Diagnostik.
    2 min
  • Daniel und die Angst vor dem Feuer
    Daniel erlebt an der Tankstelle Feuer- und Explosionsangst. Zwischen realer Vorsicht, sozialer Angst und Katastrophengedanken lernt er, mögliche Gefahren von bloßen Befürchtungen zu unterscheiden.
    2 min
  • Der Preis der Blicke - Wenn der Kunde wütend wird
    Daniel erlebt an der Tankstelle soziale Angst, weil er die Wut eines Kunden persönlich nimmt. Die Folge zeigt, wie negative Bewertungsangst entsteht und warum Konfliktvermeidung die Angst langfristig verstärken kann 
    3 min
  • „Wie soziale Angst im Urlaub dein Erleben formt“- Folge 4 - „Ich bin nichts – Wenn der Blick nach innen kippt“
    🧠 REFLEXIONSFRAGENSelbstwahrnehmung & Selbstfokus
    1.  In welchen Situationen beobachtest du dich selbst besonders stark? 
    2.  Was passiert mit deinem Verhalten, wenn du dich stark selbst beobachtest? 
    3.  Fühlst du dich dann eher verbunden mit dem Moment – oder distanziert? 
    Gedanken & Selbstbild
    1.  Welche typischen Gedanken hast du über dich in sozialen Situationen? 
    2.  Würdest du diese Gedanken auch über andere Menschen denken? 
    3.  Wie realistisch sind deine Selbstbewertungen auf einer Skala von 0–100? 
    Scham & emotionale Tiefe
    1.  Kennst du den Unterschied zwischen „Ich habe etwas falsch gemacht“ und „Ich bin falsch“? 
    2.  Wann hast du zuletzt Scham erlebt – und wie hat sie sich körperlich angefühlt? 
    3.  Welche Strategien nutzt du, um Scham zu vermeiden? 
    Perspektivwechsel
    1.  Was würdest du einem guten Freund sagen, der sich selbst so bewertet wie du? 
    2.  Welche Beweise sprechen gegen dein negatives Selbstbild? 
    3.  Welche kleinen neutralen oder positiven Erfahrungen hast du zuletzt übersehen? 
    ❓ QUIZ1. Was beschreibt den „Selbstfokus“ am besten?A) Konzentration auf andere Menschen
    B) Beobachtung der eigenen Gedanken, Gefühle und des Verhaltens
    C) Vermeidung von sozialen Situationen
    D) Analyse der Umwelt

    2. Welche zentrale Emotion steht häufig hinter Selbstabwertung?A) Freude
    B) Wut
    C) Scham
    D) Überraschung

    3. Was ist ein negatives Selbstschema?A) Eine realistische Selbsteinschätzung
    B) Ein übertrieben positives Selbstbild
    C) Ein verzerrtes, kritisches inneres Bild von sich selbst
    D) Eine kurzfristige Emotion

    4. Was passiert typischerweise bei starkem Selbstfokus?A) Verhalten wird natürlicher
    B) Wahrnehmung wird objektiver
    C) Verhalten wird kontrollierter und unsicherer
    D) Angst verschwindet

    5. Welche Aussage passt zur Scham?A) „Ich habe einen Fehler gemacht.“
    B) „Ich bin nicht gut genug.“
    C) „Das war Pech.“
    D) „Ich probiere es nochmal.“

    6. Was ist ein hilfreicher Gegengedanke?A) „Ich darf keine Fehler machen.“
    B) „Alle achten auf mich.“
    C) „Ich bin unsicher, aber nicht falsch.“
    D) „Ich muss perfekt sein.“

    ✅ LÖSUNGEN
    1.  B 
    2.  C 
    3.  C 
    4.  C 
    5.  B 
    6.  C 
    🧑‍⚕️ HINWEIS ZUR FOLGEDiese Episode beschreibt einen zentralen Mechanismus sozialer Angst, der in der psychologischen Forschung als erhöhter Selbstfokus bekannt ist (Clark & Wells, 1995).Dabei verschiebt sich die Aufmerksamkeit:
    •  weg von der äußeren Realität 
    •  hin zur inneren Selbstbeobachtung 
    Dies führt zu:
    •  verzerrter Selbstwahrnehmung 
    •  erhöhter Unsicherheit 
    •  Verstärkung von Schamgefühlen 
    Besonders relevant ist das Konzept des negativen Selbstschemas:
    Menschen entwickeln stabile, oft unbewusste Überzeugungen über sich selbst (z. B. „Ich bin nicht gut genug“), die ihre Wahrnehmung systematisch verzerren.Therapeutisch wirksam sind u. a.:
    • kognitive Umstrukturierung (Hinterfragen von Gedanken) 
    • Aufmerksamkeitslenkung nach außen
    • Exposition in sozialen Situationen
    • Arbeit mit Scham (z. B. Selbstmitgefühl)
    Wichtig:
     👉 Die beschriebenen Gedanken sind keine „Wahrheiten“, sondern gelernte Interpretationen.
    👉 Veränderung beginnt oft nicht mit großen Durchbrüchen, sondern mit kleinen, neuen Bewertungen – wie Martins Gedanke am Ende der Folge.
    📚 LITERATURGrundlagen soziale Angst & Selbstfokus
    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In: Heimberg et al. (Hrsg.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (S. 69–93). New York: Guilford Press. 
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. 
    Selbstschema & kognitive Verzerrungen
    •  Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. New York: International Universities Press.
      → insbesondere S. 3–35 (Grundlagen kognitiver Schemata) 
    •  Beck, J. S. (2011). Cognitive Behavior Therapy: Basics and Beyond (2nd ed.). New York: Guilford Press.
      → S. 56–78 (automatische Gedanken & kognitive Verzerrungen) 
    Scham & Selbstbewertung
    •  Tangney, J. P., & Dearing, R. L. (2002). Shame and Guilt. New York: Guilford Press.
      → S. 10–45 (Unterschied Scham vs. Schuld) 
    •  Gilbert, P. (2009). The Compassionate Mind. London: Constable.
      → S. 97–130 (Scham und Selbstkritik) 
    Aufmerksamkeit & soziale Angst
    •  Hirsch, C. R., & Clark, D. M. (2004). Information-processing bias in social phobia. Clinical Psychology Review, 24(7), 799–825. 
    Interventionen & Therapie
    •  Hofmann, S. G. (2007). Cognitive factors that maintain social anxiety disorder. Behaviour Research and Therapy, 45(9), 2197–2209. 
    •  Moscovitch, D. A. (2009). What is the core fear in social phobia? Behaviour Research and Therapy, 47(6), 491–495.
    7 min
  • Folge 7: Podcastübung: Der „Mut-Fantasie-Boost“
    Soziale Angst kann mithilfe von Tagträumen praktisch bearbeitet werden. Zunächst soll man ein aktuelles Problem auswählen, mehrere mögliche Umgangsweisen durchspielen und dann das absurdeste Szenario vorstellen. Anschließend sollen daraus die realistisch übertragbaren Lösungen notiert werden.Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von Humor in Tagträumen. Es wird erklärt, dass Lachen Stress reduzieren, die Wahrnehmung von Gefahr abschwächen und die emotionale Belastbarkeit stärken kann. Als Beispiel wird eine peinliche Situation im Büro genannt, die man sich mit einer absurden, komischen Wendung vorstellen soll.Zum Schluss wird eine kurze Übung angeleitet: Man soll für drei bis fünf Minuten die Augen schließen und sich eine kleine Angstsituation für den nächsten Tag vorstellen. Diese soll mit lustigen, absurden Elementen ergänzt und mit einem erfolgreichen Ausgang beendet werden. Dabei soll man sich bewusst machen, dass alles nur imaginär ist, um soziale Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Gelassenheit zu trainieren.
    2 min
  • Folge 5: Warum Tagträume soziale Angst reduzieren können
    In dieser Episode sprechen wir darüber, wie das gedankliche Durchspielen von Ängsten die Selbstwirksamkeit stärken kann. Wer sich eine belastende Situation im Kopf vorstellt, sammelt dabei mentale Erfahrungen und fühlt sich dadurch oft kompetenter.Wir beschreiben dieses Verfahren als eine Art Trockenlauf vor der realen Situation. Durch das innere Üben kann man sich besser auf das vorbereiten, was später tatsächlich passiert.Außerdem thematisieren wir, wie Tagträumen bei der Problemlösung helfen kann. Wenn wir Szenarien gedanklich durchspielen, erkennen wir manchmal Lösungswege, die uns in der konkreten Situation nicht sofort einfallen würden.Als Beispiel nennen wir das Überlegen, wie man jemanden um Hilfe bittet. Dabei kann ein humorvoller Einstieg als Möglichkeit auftauchen, um die Situation entspannter zu gestalten.
    1 min

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Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben.