Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. episodes

  • Folge 17: Wenn das Licht ausgeht
    Britta fürchtet die Dunkelheit – und gleichzeitig, dafür bewertet zu werden. In kleinen Schritten lernt sie: Angst darf da sein, ohne dass sie automatisch Gefahr bedeutet. 
    2 min
  • Folge 15: Wach – aber wie eingefroren
    Britta erlebt eine Schlafparalyse und fürchtet danach ihr erneutes Auftreten. Wissen, Akzeptanz und eine kleine Übung helfen ihr, Kontrollverlust und soziale Bewertungsangst anders einzuordnen. 
    3 min
  • Folge 14: Das Bett ist keine Bühne
    Britta versucht, Schlaf und ihr Auftreten perfekt zu kontrollieren. Sie entdeckt: Weniger Druck und mehr Akzeptanz können helfen, sowohl nachts als auch in sozialen Situationen loszulassen. 
    2 min
  • Folge 13: Angst vor der nächsten Nacht
    Britta fürchtet bereits am Abend die nächste schlechte Nacht. Schlafangst, Kontrollversuche und soziale Bewertungsangst verstärken den Druck – bis sie lernt, Schlaf weniger erzwingen zu wollen 
    2 min
  • „Etwas stimmt nicht – Wenn Angst zu Verfolgung wird“ (Folge 3)
    ReflexionsfragenWahrnehmung & Unsicherheit
    •  Wann habe ich schon ein diffuses Gefühl erlebt, dass „etwas nicht stimmt“, ohne klaren Grund? 
    •  Wie reagiere ich auf Unsicherheit – halte ich sie aus oder suche ich sofort nach Erklärungen? 
    •  Welche körperlichen Signale zeigen mir, dass ich innerlich angespannt bin? 
    Muster & Bedeutungsgebung
    •  Habe ich schon einmal Zusammenhänge gesehen, die sich später als Zufall herausgestellt haben? 
    •  Wie schnell verbinde ich einzelne Ereignisse zu einer „Geschichte“? 
    •  Wann fühlt sich ein Gedanke für mich „wahr“ an – auch ohne Beweise? 
    Gedanken & Realität
    •  Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation? 
    •  Wie stark vertraue ich meinem ersten Eindruck? 
    •  Habe ich einen „inneren Zweifel“, der mich manchmal korrigiert? 
    Perspektivwechsel
    •  Wie würde eine neutrale Person meine Situation beschreiben? 
    •  Welche Informationen fehlen mir möglicherweise? 
    •  Was passiert, wenn ich Unsicherheit nicht sofort auflöse? 
    Quiz – Wenn das Gehirn Muster erzeugt❓1. Was ist Apophänie?A) Das Vermeiden von sozialen Situationen
    B) Das Erkennen von Mustern in zufälligen Ereignissen
    C) Das Vergessen von Informationen
    D) Eine Form von Gedächtnisstörung
    ❓2. Was ist der erste Schritt in Richtung Bedrohungsgefühl?A) Klare Beweise
    B) Objektive Analyse
    C) Diffuses Unbehagen
    D) Aktive Konfrontation
    ❓3. Warum sucht das Gehirn nach Mustern?A) Um Langeweile zu vermeiden
    B) Um Kontrolle und Orientierung zu schaffen
    C) Um kreativ zu sein
    D) Um Energie zu sparen
    ❓4. Was ist ein wichtiger Unterschied zwischen sozialer Angst und Wahn?A) Es gibt keinen Unterschied
    B) Soziale Angst ist immer stärker
    C) Bei sozialer Angst bleibt oft ein Zweifel bestehen
    D) Wahn ist weniger intensiv
    ❓5. Welche Frage hilft, Gedanken zu überprüfen?A) „Warum passiert mir das?“
    B) „Was denken andere?“
    C) „Welche Beweise habe ich wirklich?“
    D) „Wie fühle ich mich?“
    ✅ Lösungen
    1. B
    2. C
    3. B
    4. C
    5. C
    🛠️ Übung: „Muster unterbrechen – Realität erden“👉 Wenn du merkst: „Das hängt alles zusammen“Schritt 1 – Beobachtung sammeln
    •  Schreibe 3 konkrete Dinge auf, die tatsächlich passiert sind (ohne Interpretation) 
    Schritt 2 – Verknüpfung prüfen
    •  Frage dich:
       👉 Gibt es einen objektiven Zusammenhang – oder nur eine Vermutung?
    Schritt 3 – Perspektive wechseln
    •  Stelle dir vor:
       👉 Wie würde ein außenstehender Mensch diese Situation beschreiben?
    Schritt 4 – Unsicherheit zulassen
    •  Erlaube dir bewusst den Satz:
       👉 „Ich weiß es gerade nicht – und das ist okay.“ 
    🎯 Ziel:
     Nicht absolute Sicherheit herstellen –
     sondern mit Unsicherheit leben lernen
    Hinweis zur FolgeDie in dieser Episode beschriebenen Prozesse spiegeln zentrale Mechanismen der kognitiven Informationsverarbeitung bei Angststörungen wider, insbesondere:
    • Mustererkennung (pattern detection) unter Unsicherheit
    • Apophänie (Fehlattribution von Zusammenhängen) 
    • Bedrohungsbias (threat bias) 
    Die Verbindung zur klinischen Beschreibung des Verfolgungswahns dient der Veranschaulichung einer möglichen Extremform dieser Prozesse.
    Dabei ist entscheidend:👉 Bei sozialer Angst bleibt in der Regel eine kritische Distanz (Reality Testing) erhalten.
    👉 Gedanken werden als möglich, aber nicht als absolute Realität erlebt.Eine zunehmende Verfestigung von Überzeugungen ohne Zweifel, begleitet von starkem Misstrauen oder Rückzug, sollte fachlich abgeklärt werden.
    LiteraturKognitive Modelle & soziale Angst
    •  Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia.
    •  Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia.
    Kognitive Verzerrungen & Mustererkennung
    •  Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders.
    •  Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow.
    Apophänie & Wahnbildung
    •  Conrad, K. (1958). Die beginnende Schizophrenie.
    •  Freeman, D. (2007). Suspicious minds: The psychology of persecutory delusions. Clinical Psychology Review. 
    Bedrohungsverarbeitung & Angst
    •  Mathews, A., & MacLeod, C. (2005). Cognitive vulnerability to emotional disorders.
    •  Bar-Haim, Y. et al. (2007). Threat-related attentional bias.
    Diagnostische Grundlagen
    •  American Psychiatric Association (2022). DSM-5-TR.
    •  ICD-11 (WHO, 2019)
    25 min
  • Folge 11: Wenn jemand fehlt, wird die Nacht laut
    Britta sorgt sich nachts um einen geliebten Menschen und fürchtet gleichzeitig, mit ihrer Angst klammernd zu wirken. Sie lernt, zwischen Sorge, Befürchtung und tatsächlichen Fakten zu unterscheiden.

    Mini-Selbsttest: Verlustangst in der NachtBeantworte spontan mit Ja oder Nein:
    1.  Mache ich mir nachts schnell Sorgen um nahestehende Menschen? 
    2.  Denke ich bei fehlenden Nachrichten rasch an etwas Schlimmes? 
    3.  Kontrolliere ich häufig mein Handy? 
    4.  Fällt es mir schwer, Ungewissheit auszuhalten? 
    5.  Befürchte ich, durch Nachfragen klammernd zu wirken? 
    6.  Verberge ich meine Sorgen aus Angst vor negativer Bewertung? 
    Mehrere Ja-Antworten können darauf hinweisen, dass Verlustangst, Unsicherheit und soziale Bewertungsangst zusammenspielen. Der Test dient der Selbstreflexion und ist kein diagnostisches Instrument.
    3 min
  • Folge 10: Scrollen statt schlafen
    Britta scrollt sich durch scheinbar perfekte Leben und beginnt zu vergleichen. Sie entdeckt, wie Social Media soziale Angst und nächtliche Unruhe verstärken kann – und warum digitale Ruhe beim Abschalten hilft. 
    2 min
  • Folge 6: Brittas nächtliche Grübelschleife
    Britta liegt wach und analysiert ein vergangenes Gespräch. Sie lernt, nächtliche Grübelschleifen zu erkennen, die innere Fehlersuche zu stoppen und offene Fragen bis morgen warten zu lassen. 
    2 min

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