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Am Montag rückt Apples KI-Offensive in den Fokus. Im Gespräch steht vor allem ein deutlich aufgewertetes Siri – mit tiefer Systemintegration und eher wenig neuer Hardware.
– Aktuell können die systemweiten Schreibwerkzeuge Texte umformulieren, aber nicht eigenständig generieren. Das klappt nur mit eingebundenem ChatGPT.
– Für das nächste iOS zeichnet sich eher ein Stabilitäts-Release ab. Genannt wurden eine vereinfachte Fotos‑App und feinere Stellschrauben für das Design „Liquid Glass“.
– Vision OS wird weiterentwickelt. Berichte deuten an, dass die Hardware Apple Vision Pro pausieren könnte, mit mehr Fokus auf smarte Brillen. Inhalte für die Brille erscheinen bislang nur in großen Abständen.
Verfügbarkeit: Entwickler:innen können die Betas voraussichtlich am Montagabend laden. Empfohlen wird, keine Betas auf Produktivgeräten zu installieren. Ein Entwicklerkonto ist kostenlos anlegbar; Gebühren fallen erst bei Veröffentlichungen an.
Apple stellt die Weichen für den Herbst: Tim Cook übergibt den CEO-Posten am 1. September an John Ternus und bleibt im Unternehmen. Zugleich meldete Apple starke Quartalszahlen.
In der Sendung wurde der Stabwechsel bestätigt: Cook ist seit 28 Jahren bei Apple, davon 15 Jahre als CEO, und absolvierte 89 Telefonkonferenzen zu den Quartalszahlen. Er wechselt in eine nicht‑operative Rolle mit Verwaltungs- und Aufsichtsfunktionen. John Ternus, bislang Senior Vice President für Hardware-Entwicklung und seit 25 Jahren im Unternehmen, übernimmt.
Die vorgelegten Zahlen: 111 Milliarden Dollar Umsatz im Quartal, davon 57 Milliarden Dollar mit dem iPhone. Gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen der Gesamtumsatz um 17 Prozent und der iPhone-Umsatz um 22 Prozent. Die Dienste erreichten ein Allzeithoch. Die Quartalsdividende kletterte auf 2,01 Dollar (1,87 Euro), plus 22 Prozent im Jahresvergleich. In der Runde kam zudem zur Sprache, dass höhere Hardwarepreise infolge der Chip- und RAM-Knappheit Thema im Unternehmen sind.
Ohne Gast, aber mit viel Stoff: Die Redaktion inszenierte eine fiktive „KI‑Note“, um mögliche Entwicklungen zu bündeln. Für iOS 27 im Herbst, mit Beta ab Juni zur Entwicklerkonferenz WWDC, stand Apple Intelligence im Fokus. Erwartet werden Verbesserungen bei Siri, darunter besseres Sprachverständnis und Bildschirmkontext. Wahrscheinlicher erster Schritt ist laut Gespräch ein Chatbot‑Einstieg, bevor die umfassendere Siri‑Neufassung folgt. Als technischer Unterbau wurde in der Diskussion Googles Gemini genannt.
Zum Stand der Entwicklerwerkzeuge hieß es, Xcode biete bereits KI‑Unterstützung für Code mit natürlicher Sprache. In der Runde wurde berichtet, dass sich damit funktionsfähige Apps erzeugen lassen und externe Modelle eingebunden werden können. Im Alltag spiele Siri für viele Nutzer:innen derzeit kaum noch eine Rolle, da generative KI‑Dienste parallel genutzt werden.
Auch Gaming auf dem Mac war Thema. Apple verweist regelmäßig auf das Game‑Porting‑Kit, doch der Mac bleibt für viele von euch Zweitplattform. Positiv: Age of Empires II: Definitive Edition (Ultimate Edition) erscheint im Mai im Mac App Store.
Die KI‑Note sammelte zudem Hardwaregerüchte. Diskutiert wurden:
Alle genannten Produkte aus der KI‑Note sind ausdrücklich spekulativ. Abschließend stand die Frage im Raum, ob John Ternus schon die September‑Präsentation moderieren wird.
Apple wird 50 – Zeit für eine nüchterne Rückschau. Wir nehmen Euch mit durch persönliche Momente, prägende Produkte und seltene Einblicke hinter die Kulissen.
– Der erste Macintosh prägte viele von Euch: Maus, Doppelklick, Malprogramm – ein neues Bediengefühl. Manche Geräte laufen bis heute. In Schulen stand damals der Apple IIe mit Pascal.
– 2007 wurde das iPhone zunächst unterschätzt und danach schnell geliebt. Die Bedienung veränderte den Alltag – „Doppelklick“ wurde zur Kulturtechnik.
– 2014 stellte Apple die erste Apple Watch vor, darunter die goldene Edition. Ein Jahr später folgte eine Keramik-Edition. Kurz zuvor lud Apple erstmals breit Influencer:innen ein – ein Bruch mit der früheren Linie.
Danke an unseren Gast Richard Gutjahr.
Selten hat Apple so viele Neuheiten in drei Tagen veröffentlicht. Statt Keynote gab es Pressemitteilungen und Hands-ons in New York, London und Shanghai. Auslieferungen starten kommende Woche. Wir sprechen darüber mit Halyna und Peter von Mac Welt.
– Apple führt beim iPhone 17e MagSafe ein. Das fehlte beim 16e und war für viele von Euch ein Ärgernis.
– Apple bringt zwei neue Monitore: Studio Display und Studio Display XDR. Optisch bleiben beide beim bekannten Gehäuse des Studio Display.
– Das MacBook Air wechselt auf den M5. Der Basisspeicher verdoppelt sich, der Listenpreis steigt moderat. KI‑Aufgaben profitieren deutlich vom neuen Chip.
Danke an Halyna Kubiv und Peter Müller von Mac Welt für die kompetenten Einschätzungen.
In Apfeltalk live haben wir mit Caspar von Allwörden über Apples KI-Fahrplan gesprochen. Thema: der zähe Siri-Status, Googles Gemini – und ein kurioses Store-Fundstück.
Zum Einstieg ging es um einen Onlineshop, der Apple-Store-Objekte verkauft. Gekauft wurde ein AirPods-Pro-Demo-Set aus Glas mit ersten AirPods und AirPods Pro – ein Ausstellungsstück, kein reguläres Produkt. Preis: 150 Dollar (rund 140 Euro) plus 13 Euro Zoll. Das Paket kam aus Australien. Zusätzlich lagen „Today at Apple“-Pins bei (Auge, Mund, Hashtag). Der Shop nennt keine Herkunft der Ware, daher Vorsicht. Teile sollen später in einer Charity-Auktion zugunsten Trauerland landen; heute bleiben sie noch in der Redaktion.
Rückblick: Apple versprach zur Entwicklerkonferenz WWDC eine deutlich kompetentere Siri, zeigte sogar einen Werbespot mit Bella Ramsey – und zog ihn wieder zurück. Bislang kam wenig beim Publikum an. Parallel kursierten Gerüchte, Apple setze für Chatfunktionen auf Googles Gemini. Kasper zeigte sich überrascht über Google als Partner, sieht darin aber keinen zwingend falschen Schritt.
Wesentliche Fragen bleiben offen: Arbeitet Siri künftig lokal oder in der Cloud? Wenn Cloud, dann wo genau und unter welchem Schutz? Apple betont „local first“ und verweist auf „Private Cloud Compute“ für sensible KI-Verarbeitung. Außerdem könnt ihr einstellen, ob Anfragen an externe Dienste wie OpenAI überhaupt gesendet werden. Frühere Skandalisierung („alle Daten gehen zu Google“) war überzogen, dennoch braucht es klare technische Zusagen.
Als Negativbeispiel wurde ein experimenteller Bot („Open Claw“) genannt: eine Ein-Mann-Entwicklung mit Vollzugriff auf Dateien und Programme – leistungsfähig, aber ein Sicherheitsrisiko. Genau solche unkontrollierten Fähigkeiten wird Apple nicht zulassen.
Der Status quo bleibt ernüchternd: Siri versteht oft schlecht, besonders bei gemischter Sprache. Nützlich ist sie im Auto via CarPlay zum Starten von Anrufen, iMessage-Diktaten oder App-Öffnen. Erinnerungen oder Musiksuchen scheitern jedoch regelmäßig an der Spracherkennung.
Spannend wird, wie tief Siri künftig in Apps arbeiten darf. Über App-Intents könnten Entwickler:innen gezielt Funktionen freigeben, etwa: „Poste das letzte Foto mit dieser Bildunterschrift auf Instagram.“ Dafür müssen Apps Schnittstellen bereitstellen. Apples Bildgenerator „Image Playground“ läuft lokal, Textfunktionen nutzen die Private Cloud Compute – das zeigte ein kurzer Flugmodus-Test.
Ein vollwertiger Chatbot direkt auf dem iPhone ist kurzfristig unwahrscheinlich. Große Sprachmodelle brauchen Speicher und Leistung, die Smartphones nicht bieten. Apple sollte außerdem nicht nur die neuesten Geräte unterstützen. Erwartbar ist eher eine schrittweise Einführung: erste, klar begrenzte Funktionen und lokale Indizes über Nacht, damit Siri schneller auf Mails, Nachrichten und Fotos zugreifen kann. Die Dimension ist erheblich: iMessage-Datenbanken erreichen zweistellige Gigabyte-Größen mit Millionen Nachrichten.
Fazit aus der Runde: Haltet die Erwartungen an kurzfristige Updates niedrig. Die WWDC dürfte aber besonders spannend werden. Apple muss liefern – mit spürbar besserem Verstehen und ersten praxistauglichen Assistentenfunktionen, die eure Daten zugleich wirksam schützen.
Ein 3D-gedrucktes Modell eines faltbaren iPhones sorgt für Gesprächsstoff. In einer Runde mit Android-Erfahrung aus erster Hand ging es um Ergonomie, Display-Knick, Software, Robustheit und mögliche Preise.
Auslöser war ein in einer Bar gefundenes Klapphandy, das sich als Galaxy Z Flip der ersten Generation entpuppte. (Das war natürlich nur ein Spaß von Joey) Dazu kam ein 3D-gedrucktes Modell eines „iPhone zum Falten“, hochgeladen auf Maker World. Das Modell fasst gängige Gerüchte zusammen, ist aber keine offizielle Designstudie. Es zeigt eine glatte Front, zwei Kameras auf der Rückseite und ein innen durchgehendes Display. Die Tastenlage wirkte im Hands-on ungewohnt, etwa beim Fotografieren im Querformat. Der sichtbare „Scharnier-Balken“ ist dem 3D-Druck geschuldet; ein echtes Gerät hätte ein durchgehendes, biegsames Panel. Im direkten Vergleich erinnerte der Formfaktor zugeklappt an ein kompaktes iPhone; aufgeklappt deutete sich mehr Bildschirmfläche zum Tippen an.
Kerstin als unsere Expertin mit mehreren Faltphones, darunter ein aktuelles Flip der fünften Generation, schilderte ihre Praxis. Die Knickstelle ist im Streulicht sichtbar und beim Darüberstreichen fühlbar, stört im Alltag aber nicht. Neuere Geräte klappen plan zu; frühe Folds ließen einen spürbaren Spalt. Klapphandys bringen ergonomische Vorteile: Sie passen geschlossen unauffällig in die Hosentasche, können halb aufgeklappt als Ständer dienen und erlauben bei Kamera-Apps eine Teilung in Sucher und Bedienelemente. Geschlossen ist das Display geschützt; Anrufe lassen sich auf Wunsch per Zuklappen beenden. Zur Haltbarkeit: Strand und Werkstattstaub sind heikel, Wasserschutz bleibt eingeschränkt. Auf dem Innendisplay liegt werkseitig eine Schutzfolie. Sie hielt teils mehrere Jahre, ließ sich bei Bedarf für einen kleinen Betrag ersetzen. Hüllen existieren als zweiteilige Schalen, die im geschlossenen Zustand ringsum schützen.
Spannend wurde die Software-Frage. Reicht iOS mit Anpassungen für größere und geteilte Flächen, oder braucht es iPadOS-Funktionen wie erweiterte Multitasking-Layouts? In der Runde hieß es, Apple müsse den Use-Case gleich mitliefern: etwa ein „Laptop-Modus“ mit Tastatur unten und Inhalt oben oder clevere App-Layouts beim Aufstellen im Winkel. Apples Standard-APIs erleichtern skalierbare Oberflächen, dennoch wären App-Anpassungen nötig. Zur Hardware gab es offene Punkte. Diskutiert wurden ein mögliches Design ohne physische Anschlüsse mit induktivem Laden sowie Materialfragen; Konkretes ist nicht bekannt. Beim Zeitpunkt gehen Gerüchte auseinander: von frühestens Ende 2026 bis „vorerst gar nicht“. Beim Preis kursieren 2.000 bis 2.500 US-Dollar (rund 1.820 bis 2.280 Euro). Zum Vergleich: Samsungs großes Fold startete zuletzt bei rund 2.099 Euro. Klar ist nur: Unterhalb der 2.000er-Marke wird es schwer. Viele von euch würden dann abwägen, ob ein faltbares iPhone iPhone und iPad mini zugleich ersetzen kann.
In unserer aktuellen Weihnachtssendung werfen wir einen Blick auf ein Jahr voller Apple-Neuheiten – und die Frage, wie viel davon für euch sinnvoll ist. Neben persönlichen Kaufgeschichten diskutieren wir über Designtrends, neue Chips und Zukunftsprognosen.
In ihrem Jahresrückblick unter dem Motto „Liquid Christmas“ sprechen die Apfeltalk-Moderator:innen über persönliche Apple-Highlights. Viele haben 2025 nur wenig oder gar keine Neuanschaffungen gemacht. Joey etwa kaufte lediglich eine gebrauchte Apple Watch Ultra 2, andere blieben bei älteren Apple-Geräten, weil es aus ihrer Sicht keine signifikanten Neuerungen gab. AirPods Pro 3 waren für einige wegen neuer Funktionen wie Live-Übersetzung der einzige sinnvolle Kauf – teils auch als Ersatz für defekte Vorgängermodelle.
Die Diskussionsrunde kommt bald auf das neue Design-Element „Liquid Glass“. Dieses sorgte mit halbtransparenten Fenstern für geteilte Meinungen. Einige fanden es visuell spannend, andere kritisierten den zusätzlichen Ressourcenbedarf. Vor allem bei älteren Geräten kann die auffällige Grafikgestaltung die Performance negativ beeinflussen.
Auch Mark Gurmans Prognosen sind Thema: Für Frühjahr 2026 erwartet man neue MacBooks Air und Mac Minis mit dem M5-Chip. Im Sommer könnten MacBook Pros mit M5 Pro und Max folgen. Im Herbst sollen laut Gurman dann MacBook Pros mit OLED-Display und M6 erscheinen. Jedoch diskutieren die Teilnehmer:innen, ob sich ein regelmäßiges Upgrade für Privatanwendende überhaupt lohnt. Viele empfinden bereits ihren M1-Mac als schnell genug.
Ein weiteres Thema ist der Trend zur lokal betriebenen KI. Manche Anwendende experimentieren bereits mit mehreren Macs im Verbund, um große Sprachmodelle lokal zu betreiben. Dafür sind allerdings hohe Investitionen nötig. Die Mehrheit aber stellt sich die Frage: Reicht der eigene Mac noch oder wird ein Wechsel nötig?
Einigkeit herrscht bei der Beobachtung, dass Software zunehmend weniger optimiert wirkt – was durch leistungsfähigere Hardware, aber auch durch Designspielereien wie „Liquid Glass“ ermöglicht wird. Die Runde wünscht sich daher mehr Effizienz statt reiner Optik.
Zum Abschluss geht es um das Apple Studio Display. In die Jahre gekommen, mit 60 Hz und A13-CPU läuft es zwar noch, aber Updates bleiben inzwischen aus. Die Bildqualität ist weiterhin in Ordnung, aber Features wie Kamera oder Lautsprecher gelten als veraltet. Besonders für User:innen, die auf Gaming oder moderne Konnektivität setzen, könnte 2026 ein Update sinnvoll sein. Eine neue Version mit höherer Bildwiederholrate wird zumindest erwartet.
Eure Meinung ist gefragt: Welche Geräte habt ihr 2025 gekauft und warum – oder eben nicht? Und was erwartet ihr euch von 2026?
Und dann nochmal herzlichen Dank für die Spende von 444 Euro an Trauerland. Das „Hello“ Schild wechselt den Besitzer.
Seit der Einführung des M1 im Jahr 2020 hat Apple mit seiner eigenen Chip-Architektur für Aufsehen gesorgt. Fünf Jahre später ist der M5 da – verbaut aktuell zum Beispiel im neuen iPad Pro – und wirft die Frage auf: Wie viel Innovation steckt eigentlich im Upgrade vom M4 auf den M5?
Der Apple M5 basiert auf TSMCs N3P-Prozess – einer optimierten Version des 3nm-Verfahrens. Der Zugewinn: Mehr Transistoren, leicht gesteigerte Taktfrequenzen und neue Low-Level-Beschleuniger für Grafik und KI. Besonders interessant: Die Neural Engine und GPU-Leistung nehmen deutlich zu, was speziell für Aufgaben im Bereich generativer KI, Videobearbeitung oder Gaming relevant sein kann. Trotzdem bleibt der Stromverbrauch vergleichsweise niedrig – ein zentraler Vorteil der Apple-Chips.
Für alle, die aktuell mit einem M1, M2 oder M4 arbeiten, gilt: Ein Umstieg auf M5 ist meist nur bei konkretem Bedarf sinnvoll. Wer also keine datenintensive Videoproduktion betreibt oder KI-Modelle lokal ausführen will, wird den Leistungsschub im Alltag kaum spüren. In Benchmarks zeigt sich oft: Der M1 Ultra etwa ist dem M5 Pro noch überlegen – zumindest, was reine Performance betrifft.
Ein Aspekt zieht sich durch alle Generationen: die Effizienz. Apple bleibt seiner Philosophie treu, Leistung und Verbrauch in einem für mobile Geräte idealen Verhältnis zu halten. Das macht sich vor allem bei Lüfterlosigkeit, Akkulaufzeiten und Geräuschkulisse bemerkbar.
Apple öffnet sich dem Gaming-Markt – AAA-Titel wie Assassin’s Creed schaffen den Sprung auf Apple Silicon. Ob der M5 hier ein echter Gamechanger ist? Noch unklar. Doch die wachsende Hardware-Power und vereinfachte Portierung könnten den Mac perspektivisch für mehr Spieleentwickler attraktiv machen.
Der M5 ist ein sinnvolles Update – für Power-User und Early Adopter. Für alle anderen: Apple Silicon ist immer noch schnell genug. Wer ein MacBook mit M1 oder M2 besitzt, kann entspannt abwarten. Die Ära Apple Silicon hat gerade erst Fahrt aufgenommen – und der M6 steht schon in den Startlöchern.
Die neuen iPhones unterstützen Wi-Fi 7 – doch was bringt das im Alltag wirklich? Wir haben uns das Thema angesehen und klären, wie ihr auch zu Hause davon profitieren könnt.
Apple spendiert seinen neuen iPhones Wi-Fi 7, kommuniziert das Feature aber kaum in den eigenen Ankündigungen. Spürbare Vorteile gibt es dennoch. Der neue Standard erlaubt höhere Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen – besonders dann, wenn viele Geräte gleichzeitig im Netzwerk aktiv sind. Statt den Fokus auf Höchstgeschwindigkeit zu legen, liegt der Nutzen im Alltag vor allem in der besseren Effizienz bei paralleler Nutzung mehrerer Geräte.
Wi-Fi 7 nutzt das neue 6-GHz-Frequenzband, was für deutlich mehr Bandbreite sorgt. Im Idealfall profitieren Nutzer:innen von schnellen Verbindungen selbst bei hoher Auslastung. Allerdings: Die Reichweite des 6-GHz-Bands ist kleiner als bei bisherigen Frequenzen. Moderne Geräte wechseln daher automatisch zurück auf 5 oder 2,4 GHz, sobald das Signal zu schwach wird.
Um Wi-Fi 7 wirklich nutzen zu können, genügt es nicht, nur ein passendes iPhone zu besitzen. Ihr benötigt auch einen kompatiblen Router – zum Beispiel die FRITZ!Box 5690 Pro, die DSL- und Glasfaseranschlüsse in einem Gerät vereint. Die aktuelle Box von Fritz unterstützt Wi-Fi 7, ist allerdings noch relativ teuer. Eine günstigere Alternative ist die Kombination aus einer alten FRITZ!Box mit einem neuen Wi-Fi-7-Repeater wie dem FRITZ!Repeater 3000 AX oder dem neuen 2700er-Modell.
Den besten Nutzen habt ihr, wenn der Repeater per LAN-Kabel mit dem Router verbunden wird. So kann das WLAN-Signal in hoher Qualität weitergeleitet werden. Diese Lösung eignet sich besonders für Nutzer:innen, die ihre bisherige Hardware nicht komplett austauschen wollen, aber dennoch von neuen WLAN-Standards profitieren möchten.
Ein kompletter Wechsel des Routers ist nur dann nötig, wenn viele moderne Geräte im Einsatz sind und die bestehende Abdeckung oder Stabilität nicht ausreicht. Wichtig: Die Software muss WPA3-Verschlüsselung unterstützen, da Wi-Fi 7 diesen Standard voraussetzt. Falls ältere Geräte keine Verbindung mehr bekommen, kann in den Router-Einstellungen ein Kompatibilitätsmodus aktiviert werden.
Ein häufiger Engpass bei Heimnetzwerken sind veraltete oder zu viele Geräte. Die FRITZ!Box vergibt standardmäßig nur bis zu 254 IP-Adressen im DHCP-Bereich. Damit lassen sich im Heimnetz genauso viele Geräte gleichzeitig betreiben. Wer regelmäßig Verbindungsprobleme bemerkt, sollte in der Mesh-Übersicht der FRITZ!Box nachsehen, welche Geräte mit welcher Geschwindigkeit und über welche Strecke verbunden sind.
Generell gilt: Wenn das eigene Netzwerk stabil läuft und keine Engpässe bestehen, ist ein Upgrade nicht zwingend erforderlich. Wer über eine neue Fritzbox oder einen Repeater nachdenkt, sollte aber auf Wi-Fi 7 setzen – um vorbereitet zu sein, sobald mehr Geräte und Dienste den Standard umfassend nutzen.
Der Nachfolger Wi-Fi 8 ist bereits in Arbeit, wird aber noch Jahre auf sich warten lassen. Bis dahin bietet Wi-Fi 7 eine solide Zukunftssicherheit – insbesondere mit der Option, nachträglich Repeater ins vorhandene Netzwerk zu integrieren.
Apple hat die neue iPhone-Generation vorgestellt – darunter ein besonders spannendes Modell: das iPhone 17 Air. In der aktuellen Ausgabe von Apfeltalk Live gab es nicht nur Pizza und Popcorn, sondern auch exklusive Eindrücke aus Cupertino direkt vom Event – mit Gast Christian Just von der Computer Bild.
Im Mittelpunkt stand diesmal nicht nur das klassische Pro-Lineup, sondern vor allem das neue iPhone 17 Air. Es überzeugt durch ein extra dünnes, federleichtes Design und ein stilvolles, abgerundetes Gehäuse – ein regelrechter Eyecatcher. Laut Christian Just ist es das dünnste iPhone, das Apple je gefertigt hat – und das fühlt man auch.
Trotz seiner Kompaktheit bringt das iPhone 17 Air Premium-Features wie ein 120-Hz-Promotion-Display und eine innovative Frontkamera mit: Ein neuer, quadratischer Sensor passt sich automatisch dem Bildformat an. Selfies in Quer- oder Hochformat – die Kamera übernimmt das für dich.
Doch Design hat seinen Preis: Die Akkulaufzeit sorgt für Diskussionen. Apple verspricht „All-Day-Battery“, verweist aber schon zur Keynote prominent auf ein neues MagSafe Battery Pack – exklusiv für das Air. Ein möglicher Hinweis, dass Power-User auf zusätzliche Energie angewiesen sind?
Während das iPhone 17 Air im Mittelpunkt stand, hat Apple dem Pro-Max-Modell das neue 8-fach-Zoom spendiert – basierend auf der bewährten Periskop-Technologie. Dank „Vapor Chamber“-Kühlung sollen heiße Chips künftig effizienter arbeiten.
Das iPhone 17 kommt außerdem mit frischem Farbschema – darunter besonders das auffällige „Orange“. Für alle, die nach hochwertigem Zubehör suchen: Handgefertigte Echtleder-Cases von Pack & Smooch aus Hamburg wurden in der Sendung vorgestellt – ein echter Tipp für stilbewusste Apple-Fans.
Apple bleibt evolutiv statt revolutionär. Neue Designsprache, smartere Software-Details und solide Hardware machen das iPhone 17 Air zu einem der spannendsten iPhones seit Jahren – besonders für alle, die es leicht und stylish mögen.
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