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  • Montagsspazieren und lesen | Von Anselm Lenz
    Seit 28. März 2020 geht die Demokratiebewegung spazieren. Jetzt ist der kritische Punkt erreicht, um sich zur Verfassungserneuerung von unten aufzumachen. Ein Marionettenparlament will die Impfpflicht einführen. Eine einzige Zeitung hält von Anfang an dagegen.
    Ein Standpunkt von Anselm Lenz,
    Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.
    Die Corona-Plandemie ist fast von Beginn an als gemachtes Krisen- und Kriegsregime enttarnt. Das BR-Magazin »Querkopf« nannte sogar im Januar 2020 alle jene »Verschwörungstheoretiker«, die Corona eine größere Gefährlichkeit als dem üblichen grippalen Infekt zuschreiben wollten. Wenig später wurde genau diese Lüge, nämlich aus einem grippalen Infekt den Dritten Weltkrieg zu machen, zur Staatsräson erklärt.
    Im BMI-Panikpapier machte sich der Staat daran, allen Menschen, insbesondere Kindern, eine Todesangst einzujagen. Diese totalitäre Staatsdoktrin hält bis heute an. In Ländern wie Polen, auf dem afrikanischen Kontinent, weiten Teilen Asiens oder dem US-Bundesstaat Florida gibt es praktisch kein Corona und auch kein Corona-Regime. Das ganze ist eine Propagandaaktion, eine Kriegführung des Tiefen Staates.
    Aber das Blatt wendet sich. Mit den Montagsspaziergängen setzt sich das Prinzip millionenfach und wachsend durch, mit dem die Demokratiebewegung seit 28. März 2020 operiert. Angesichts der Versuche des Terrorstaates und der dahinterstehenden Konzernoligarchen, jede Demonstration verleumden und angreifen zu lassen, war von Beginn an klar, dass angemeldete Demonstrationen – »einfach mal ein Zeichen setzen« – keine Möglichkeit sein würden. Die politmediale Kaste setzt alles auf eine Karte.
    Am Erscheinungstag dieses Artikels demonstriert die Demokratiebewegung in Berlin rund um den Bundestag, in dem in einer seit bald zwei Jahren marionettenhaft-gespenstischen Atmosphäre sowie seit Neuestem unter Apartheidsbedingungen über einen Impfzwang abgestimmt werden soll. Die mRNA-Stoffe stehen im dringenden Verdacht, auf lange Sicht unfruchtbar zu machen. Als direkte Folge der Impfung sind bereits laut des EU-Amtes EMA über 20.000 Menschen getötet worden. Eine um Vielfache höhere Dunkelziffer wird von der Wissenschaft angenommen.
    Für eine zivilisierte und frühzeitige Aufklärung setzt sich die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW) ein und und trägt zur sachlichen Aufklärung bei. Spontan gegründet von Journalisten, die zuvor für die Tageszeitung taz, die Welt, junge Welt, Magazine und Verlage arbeiteten, mit weiteren Autoren, die für Le Monde, FAZ, NZZ und sogar Apolut und Rubikon schreiben – und mit viel Arbeit und Kompetenz aufgebaut – und dank von Unterstützern und Förderern aus der gesamten Bevölkerung, ohne, dass es einzelne Mäzene gäbe, die bestimmen können. Der DW ist damit die einzige konzern-, regierungs, und staatsunabhängige Printzeitung in deutscher Sprache, im Beginn angeschoben von Arbeitern, Ärzten, Juristen, Universitätsprofessoren und Journalisten.
    Der kommende Spaziergang
    So schreibt mein Kollege Hendrik Sodenkamp in der aktuellen 76. Ausgabe des DW wie folgt.
    »Sie soll um 15.05 Uhr startenund drei Stunden brauchen: Die Debatte zur Impfpflicht im Bundestag. Die Hunderttausenden, die jeden Montag auf die Straße gehen und dann auch noch am Wochenendedemonstrieren, haben Erfolge erzielt.
    Hie- und da wird von der allgemeinen Impfpflicht Abstand genommen. Omikron sei doch relativ harmlos und ein möglicher Ausstieg aus der Pandemie. Hatte Bundeskanzler Scholz noch im November angekündigt, die Impfpflicht bis März einzuführen, ist der mögliche Startpunkt nun in den Juni oder Juli verschoben worden. Christian Drosten äußert sich auffällig zurückhaltend zur Zwangsspritze und auch Tomas Pueyo, der mit seinem »The-Hammer and-the-Dance«-Modell« (dt. Der Hammer und der Tanz), warum auch immer, die westliche Lockdown-Politik entwickelte, fordert nun ein Ende der Maßnahmen.
    War es das?
    9 min
  • Die Rückkehr des Kremlmonsters | Von Mathias Bröckers
    Mit dem Vorwurf, Russland wolle Krieg gegen die Ukraine führen, versucht die Westallianz ihre eigenen Dominanzgelüste zu verschleiern.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Ein Kommentar von Mathias Bröckers.
    Erinnern Sie sich noch an „Russiagate“? Die von allen westlichen Großmedien verbreitete Verschwörungstheorie, wonach Donald Trump mit Hilfe des Kremls ins Weiße Haus gekommen und von Wladimir Putin mit anzüglichen Pipi-Videos erpresst worden sei. Damals hieß es auch, Hillary Clinton habe die Wahl nur verloren, weil „russische Hacker“ ihre E-Mails sowie Dokumente der Partei veröffentlicht hätten, die zeigten, wie sie Bernie Sanders um die Kandidatur betrogen hatte. Diese unsichtbaren „russischen Hacker“ hätten über Twitter und Facebook die Wahlen manipuliert und seien dabei, die Demokratie zu unterwandern. Erinnern Sie sich noch an die großen Enthüllungen des offiziellen „Mueller Reports“ über die „russische Einmischung“, die Tag für Tag in den Nachrichten angekündigt wurden? Falls Sie das vergessen haben, ist es völlig in Ordnung, denn die Enthüllungen kamen nie, da es sich bei diesem ganzen Russiagate-Komplex um hochgradiges Geschwurbel handelte. Der „böse Russe“ — das war eine so plumpe und durchschaubare Propagandakreation, dass man meinen könnte, niemand mehr fiele heute darauf herein. Nun aber zieht die Westallianz diese Niete erneut als vermeintliches weltpolitisches As aus dem Ärmel — mit Folgen, die für uns alle gefährlich werden könnten.
    Nicht vergessen sollten Sie allerdings, dass uns diese Legenden, Mythen und Verschwörungserzählungen seit Sommer 2016 als Fakten und reale Nachrichten aufgetischt wurden. Jetzt aber wandelt sich das Narrativ, wie das Cover des Economist vom 8. Januar 2022 sehr schön zeigt, erschienen vor dem „Nicht-Dialog-Dialog“ zwischen USA und Russland in Genf und Brüssel vergangene Woche.
    Nicht mehr subtil, von unsichtbaren Hackern und Facebookern wird die Demokratie unterwandert, sondern direkt und vom Ultrabösen persönlich mit Knarre bedroht, der es sich tatsächlich herausnimmt, die Truppen in seinem Land aufzustellen, wo er will — zum Beispiel an die Grenze zur Ukraine, an der auch das US-Imperium und die NATO gerne ihre Raketen aufstellen würden. Wogegen die Russen Sicherheitsbedenken vorbringen — verständlicherweise, denn wenn sie im Gegenzug ein paar Hyperschall-Raketen auf Kuba stationieren und Atom-U-Boote in den „freien Meeren“ des Golfs von Mexiko cruisen ließen, wäre das ein direkter Flashback zurück in die Kubakrise …
    „Diese Blechköpfe haben einen großen Vorteil. Wenn wir auf sie hören und tun, was sie wollen, ist hinterher niemand von uns mehr am Leben, um ihnen zu sagen, dass sie falsch lagen“, sagte John F. Kennedy zu seinem Berater O‘Donell, als sie im Oktober 1962 eine Sitzung mit dem Generalstab verließen, in der sich die Militärs und fast alle seiner Kabinettsmitglieder außer John McNamara und Robert Kennedy für einen sofortigen Angriff auf Kuba ausgesprochen hatten.
    Um einen Krieg zu verhindern, sah JFK nur noch die Möglichkeit, eine letzte Option zu nutzen, von der weder die Militärs noch die Geheimdienste und sein Kabinett zu dieser Zeit wussten: seinen geheimen „Back Channel“ mit dem Partei- und Regierungschef auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs, den Kontakt mit Nikita Chruschtschow.
    Dass es einen solchen Kanal heute noch gibt und sich die säbelrasselnden „Blechköpfe“ nicht durchsetzen, kann man nur hoffen. Von US-Seite wird derzeit aber eher weiter an der Eskalationssc...
    12 min
  • Der pompeonische Staat und seine Säulen | Von Bernd Lukoschik
    Lügen, Betrügen, Stehlen
    Ein Standpunkt von Bernd Lukoschik.
    „Wir haben betrogen, wir haben gelogen, wir haben gestohlen“, erklärte damals frisch und fröhlich der US-Außenminister Mike Pompeo vor dem Auditorium einer Universität im US-Bundesstaat Texas, mit zufriedenem Gesicht, unter Beifallsgeklatsche der jungen Studenten (1). Er wollte damit in knackig-klarer Form die Grundzüge der CIA-Politik in Vergangenheit und Gegenwart umreißen.
    Mancher mag nun sagen: Ein Ausrutscher, vor einer jungen Hörerschaft, ein bissel Protzgehabe eines ehemaligen CIA-Haudraufs in schlaksiger US-Manier (...) Was aber die Sache nicht trifft. Ein Blick auf die US-Politik, nicht nur die zu Zeiten einer Außenpolitik unter Pompeo, zeigt: Betrügen, Lügen, Stehlen bilden tatsächlich die Pfeiler US-amerikanischer Politik, nach außen wie nach innen.
    Nun ist die BRD ein Vasall der USA (Zbigniew Brzezinski stellte das einst klar). Was liegt da näher als die Übernahme der Tugenden der erfolgreichen US-Politik in die deutsche Außen- wie Innenpolitik? Also baute auch die deutsche Politik diese drei Pfeiler in ihre politische Architektonik ein.
    Sinnvolle Zweitimpfung: Belügen ...
    Ein mir nahe stehender lieber Mensch wachte eines Morgens auf, schaute ins Internet und stellte fest: Ich bin ja gar nicht mehr vollständig geimpft!
    Was heißt, er gilt plötzlich als ungeimpft.
    Dieser Mensch – ich hätte auch die vielen anderen nennen können – hatte sich darauf verlassen, was ihm seitens der staatlichen Coronapolitik versprochen worden war: Lässt du dich dieses eine Mal mit Johnson&Johnson impfen, hält das vor, und du darfst weiterhin den Dingen nachgehen, die für deine Lebensführung notwendig sind. Dieser Mensch ließ sich also impfen, obwohl er nicht von der Wirksamkeit usw. der Impfstoffe überzeugt war, denn er kannte die Verträge mit Pfizer, die Impfstoffberichte der EMA. Er wusste, das Zeug ist Dreck und ein Toxin, aber ich komme nicht daran vorbei, wenn ich das für mich Lebensnotwendige auch weiter erhalten will. Das Leben lässt sich ohne die notwendigen materiellen und seelischen Voraussetzungen des Lebens eben nicht leben! Es war dem Menschen klar, das ist Erpressung des Bürgers durch den Staat. Aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich erpressen zu lassen.
    Nun wachte er also auf: Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums erklärte, als vollständig geimpft gelte man rückwirkend erst dann, wenn auf die Johnson-&-Johnson-Erstimpfung eine zweite, und zwar mit einem mRNA-Impfstoff, erfolge. Eine Drittimpfung (Booster) sei sinnvoll, ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff.
    „Vollständig geimpft“, „sinnvoll“, „idealerweise“
    Wann ist man vollständig geimpft? Wenn man vollständig geimpft ist, so argumentiert der Sprecher des Ministeriums. Eine bessere Begründung konnte er nicht geben – weil es keine gibt. Doch es gibt eine, halt nur keine medizinische: Vollständig geimpft ist man dann, wenn die vorhandenen Lagerbestände an Impfdosen abgearbeitet sind.
    Wann ist eine Impfung sinnvoll? Wenn sie sinnvoll ist. Die wahre Begründung: wenn die Impfstoffproduktion auf Hochtouren gehalten werden kann und der Absatz garantiert ist.
    Wann ist das Ideal der Verimpfung erreicht? Wenn mRNA-Impfstoff verimpft wird und nicht mehr dieses Zeug aus den USA. Das Dosenideal stammt aus Mainz, aus heimatlichen Gefilden. Und es ist das Ideal eines Impfstoffs, weil dessen garantierte Produktion dem Industriestandort Deutschland nützt!
    Mit den tiefschürfenden Begründungen „vollständig“, „sinnvoll“, „idealerweise“ wurde also die Nachricht garniert und der Bürger abgespeist. Was allen immer schon tief drinnen im Unbewussten klar war, bewahrheitete sich ein weiteres Mal: Nach der Impfung ist vor der Impfung.
    Dem Menschen ist das alles klar. Allen ist das klar. Aber was soll er tun, er muss nun mal leben, um zu leben. Also nahm er die Zwangszweitimpfung auf sich.
    12 min
  • Volle Fahrt voraus! | Von Willy Wimmer
    Ein Kommentar von Willy Wimmer.
    Die deutschen Medien stehen geradezu „Schlange“, wenn es etwas zu verteilen gilt: „Hass und Hetze“ nicht im Netz, sondern gegen Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin. Das offizielle und tatsächliche Berlin geben wieder und wieder vor, gegen Hass und Hetze im Netz vorgehen zu wollen. Tatsache ist, dass nichts unternommen wird, die deutsche Rechtsordnung denen gegenüber durchzusetzen, die die EU-Gegebenheiten nutzen, hier ihre Geschäfte zu machen. Wenn „Berlin“ nur mit gutem Beispiel vorangehen würde, um den Straftätern oder anonymen Kräften im Netz das Handwerk zu legen. Nein, es werden diejenigen hofiert, die es gen Moskau am dollsten treiben. Damit wir so richtig in unser Elend rennen, finden interessierte Nachrichtendienste mit ihren Falschinformationen offene Medien vor. Medien, die nichts aus den Lügen seit dem Krieg gegen Jugoslawien und den anderen Mordzügen gelernt haben. Eine inzwischen ebenso berühmte wie weggeschlossene Sendung des Westdeutschen Rundfunks titelte nach dem Jugoslawien-Krieg: „Es begann mit einer Lüge“. Die Lüge hält an und ist ein Zeichen für das Verhängnis, auf das uns unsere Regierungen zusteuern.
    Ein anderer Vorfall, der an diesem Wochenende Tsunami-Wellen durch die Republik jagte, war der Befehlshaber der Marine, Vizeadmiral Schönbach und seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Es macht einen großen Unterschied, ob eine Regierung notwendige Maßnahmen trifft, um Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen oder wegen einer offensichtlichen Panikattacke in einem unverständlichen Übermaß den öffentlichen Eindruck in Kauf nimmt, untadelige Persönlichkeiten geradezu vom Hof zu jagen. Damit stellt man sicher, daß die Bundeswehr sich duckt und kuscht. Jetzt wird man sich aber mit dem beschäftigen, was der Marine-Inspekteur denn so alles in Neu Delhi gesagt hat und feststellen müssen, daß er das zum Ausdruck gebracht hat, was weite Teile des deutschen Volkes ohnehin denken. Das deutsche Volk wird den Admiral für das halten, was es selbst wegen der Faesers dieser Welt empfindet: die Freiheit des Wortes und der Gedanken gilt nur noch für diejenigen in unserem Land, die den Regierenden entweder in den Kram passen oder ihre temporäre Regierungsfähigkeit sichern. Der Rest des deutschen Volkes ist zunehmend administratives und publizistisches Freiwild. Kein Wunder, dass die Menschen in ihrem Geschichtsunterricht herumkramen, weil sie sich daran erinnern, was in unserem geliebten Deutschland nie mehr geschehen dürfe. Alles das, was man aus Moskau hören kann, deutet auf eines hin: die klaren Aussagen des Admirals werden reichsweit wahrgenommen und ein deutscher Offizier im Admiralsrang wird - in Russland - über Nacht zu einer Persönlichkeit, der man Respekt zollt.
    An Deutschland und das zu denken, was unser Land ausmacht, wird in den kommenden Tagen mit Wucht auf uns alle zukommen.
    Der amerikanische Außenminister, Herr Blinken, hat angekündigt, in wenigen Tagen der russischen Führung die Antwort auf die Sicherheitsanforderungen zukommen zu lassen, die vor wenigen Wochen von Moskau aus an Washington schriftlich gerichtet worden sind. Es ist nicht die Frage danach, warum Washington die Antwort auf Moskauer Forderungen nicht veröffentlicht sehen will, nachdem die russische Seite nichts dagegen hatte, dass die Welt von den russischen Vorschlägen erfuhr. Nach den Mediengesetzmäßigkeiten der heutigen Zeit wird man auf Veröffentlichung setzen können. Dabei ist Washington selbst im Fokus, aber auch Moskau oder die Regierungen im NATO-Bereich. Oder sollte es etwa so sein, dass die amerikanische Antwort auf russische Sicherheitsanforderungen in Europa und darüber hinaus nicht exakt mit zum Beispiel „Berlin“ abgesprochen worden sein sollten? Wir müssen ohnehin höllisch aufpassen. Wenn sich Lawrow und Blinken oder die beiden Präsidenten treffen, wird leicht der öffentliche Eindruck erweckt, dass man schon weiterkommen werde.
    Vor Ort,
    6 min
  • Bewiesen: Corona-Spritzen treiben die Infektionen nach oben | Von Peter Haisenko
    Ein Standpunkt von Peter Haisenko.
    Wer angesichts der Zahlen des RKI und Gesundheitsinstitutionen aus aller Welt die „Impfungen“ immer noch voran treiben will, kann nur noch als Hasardeur und Realitätsverweigerer bezeichnet werden. Nicht nur in Deutschland zeigt die Statistik eindeutig: Höhere Impfquote korreliert mit höheren Inzidenzen.
    Beginnen wir mit den „Inzidenzen“. Mit einem Ausreißer, nämlich Brandenburg, ergibt sich ein eindeutiges Bild. Je höher die Impfquote, desto höher die Inzidenzen. (Brandenburg hat trotz niedriger Impfquote eine Inzidenz von knapp 600.) Ganz markant Bremen mit der höchsten Impfquote und Inzidenz.





    Die Zahlen der deutschen Institute bezüglich „Corona-Toter“ und Hospitalisierungen sind unzuverlässig, um es sehr politisch korrekt auszudrücken. Wir wissen mittlerweile, wie Söder in Bayern und Tschentscher in Hamburg gelogen haben und dasselbe nun auch für Meck-Pomm belegt worden ist. Will man also einigermaßen verlässliche Zahlen haben, muss man ins Ausland sehen, zum Beispiel nach England, respektive Schottland. Die Zahlen von dort sind der reine Horror. Wie aus der nächsten Grafik ersichtlich, liegt die Sterbequote für Covid-Fälle knapp doppelt so hoch für Geimpfte wie für Ungeimpfte. Das gilt auch für die Hospitalisierungsquote. Für die „Fallzahlen“ als solche sieht es noch dramatischer aus. Die sind bei Geimpften etwa dreimal höher als für Ungeimpfte.
    Um zu diesen Zahlen zu gelangen, muss man von dem Verhältnis zwischen geimpft und ungeimpft ausgehen, nämlich 72 Prozent zu 28 Prozent. Das ergibt einen Ungeimpften auf 2.6 Geimpfte. Bei den Fallzahlen (Cases) beträgt das Verhältnis eins zu sechs und so weiter. In jedem Fall sind die Ungeimpften besser dran, wenn deren Quote unter 28 Prozent liegt bei den Zahlen an Fällen, Hospitalisierungen und Toten.



    Betrachten wir dazu die Zahlen aus ganz Großbritannien bezüglich der „Infektionsraten“ (Infection Rate), also wie viele neu als infiziert gemeldet werden, aufgeschlüsselt nach Alter. Auch hier zeigt sich, dass je nach Altersgruppe die Anzahl der Neuinfektionen bei Geimpften doppelt so hoch ist, wie bei Ungeimpften. Diese Grafik zeigt aber auch einen klaren Zusammenhang der Infektionsrate und der Impfquote. Je niedriger die Impfquote, desto geringer ist die Infektionsrate. Bei jüngeren ist die Quote geringer und auch die Infektionsrate. Ab 50 aufwärts steigt die Impfquote auf über 90 Prozent und die Infektionsrate ist dann doppelt so hoch wie bei Ungeimpften. Anzumerken ist dazu noch, dass „Infection Rate“ bedeutet, dass diese Zahlen schon auf das Verhältnis zwischen geimpft und ungeimpft bereinigt sind. Das heißt, es handelt sich nicht um absolute Zahlen, sondern ebenso umgerechnet, wie ich es für die oben angeführten Zahlen Schottlands vorgerechnet habe.





    Nimmt man nun die Zahlen des RKI, kommt man zu ähnlichen Ergebnissen. Ich habe schon auf meinem Blog darüber berichtet.
    Und ich habe auch darüber berichtet, dass der Hersteller dieser Gentherapie Moderna selbst bekanntgegeben hat, dass die Immunabwehr gegen Omikron bei zweifach Gespritzten schlechter ist als bei Ungeimpften.


    Die Aussage, der „Booster“ würde da helfen, haben die aktuellen Zahlen auch schon pulverisiert.

    Alle diese Informationen sind frei zugänglich, also auch für Lauterbach & Co. So muss ich davon ausgehen, dass uns alle vorsätzlich anlügen, die immer noch behaupten, die Gen-Spritzungen würden vor irgendetwas schützen. Im Gegenteil zeigen die Daten unwiderlegbar, dass die Covid-Spritzen mehr schaden als nützen. Vor allem bei Jüngeren, die von schweren Verläufen von Covid sowieso kaum betroffen sind. Das korrespondiert dann auch mit den neueren Meldungen aus Übersee, wo mittlerweile renommierte Fachleute auch aus Regierungsinstitutionen sagen, dass die Covid-Spritzen mehr Leute umbringen,
    8 min
  • Bitcoin: Was steckt hinter dem Absturz? | Von Ernst Wolff
    Ein Kommentar von Ernst Wolff.
    An den Krypto-Börsen kam es in den letzten Tagen zu einem Crash-artigen Ausverkauf. Ob Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple, Cardano oder Monero – sie alle gerieten gewaltig unter die Räder.
    Bitcoin, die unbestrittene Nr. 1 unter den Kryptowährungen, gab zeitweilig bis zu 28 Prozent nach, riss die 35.000-Dollar-Marke und verlor vorübergehend mehr als 50 Prozent ihres Rekordwertes vom vergangenen November.
    Was steckt hinter diesem Absturz?
    Sucht man nach aktuellen Ereignissen oder Vorfällen, die damit in Zusammenhang stehen könnten, so findet man höchstens eine Presseerklärung der russischen Zentralbank. Sie schlug am Donnerstag vergangener Woche vor, das Mining von Kryptowährungen und den Handel mit ihnen zu verbieten, da beides die staatliche Geldpolitik untergrabe.
    Doch auch wenn Russland nach den USA und Kasachstan das Land mit den meisten Minern ist, dürften derartige Drohungen in der Krypto-Community kaum zu größeren Verwerfungen führen. Zu oft sind ähnliche Drohungen aus China im Sande verlaufen.
    Auch die Ankündigung der Federal Reserve, die Geldpolitik straffen und die Zinsen erhöhen zu wollen, erklärt den plötzlichen Absturz nicht. Zwar haben die boomenden Finanzmärkte der vergangenen Jahre immer mehr Geld in die Krypto-Märkte gespült, aber selbst die Aussicht auf die Verringerung der Geldmenge dürfte kaum der Grund für einen so raschen und heftigen Absturz sämtlicher Kryptowährungen sein.
    Erklären lassen sich die Ereignisse eher durch das makro-ökonomische Umfeld und die weitgehend unbekannte Struktur der Krypto-Community, zum Beispiel im Fall Bitcoin.
    Das globale Finanzsystem befindet sich momentan in einer überaus heiklen Lage. Wir haben es mit dem höchsten Schuldenstand aller Zeiten, einer stark anziehenden Inflation und einer heraufziehenden Rezession zu tun.
    Eigentlich müsste Bitcoin unter diesen Voraussetzungen boomen. Dass genau das Gegenteil passiert, legt den Verdacht nahe, dass hier vorsätzlich manipuliert wird. Aber wie? Wo doch Bitcoin und Co. dezentral organisiert sind!
    Sehen wir uns die Besitzverhältnisse einmal genauer an: Wie das National Bureau of Economic Research (NBER) im Oktober 2021 festgestellt hat, sind zurzeit 18,8 Millionen Bitcoin in Umlauf, verteilt auf 76 Millionen Konten. 7,9 Millionen Bitcoin lagen am 31. Dezember 2020 auf gerade einmal 2.258 Konten. Das heißt, dass 42 Prozent aller Bitcoin in den Händen von knapp drei Zehntausendstel aller Bitcoin-Besitzer liegen – eine extreme Ungleichheit, die dieser Minderheit ungeahnte Möglichkeiten der Manipulation gibt.
    Nicht anders als bei den Bitcoin-Nutzern sieht es im Bereich der Bitcoin-Miner aus: Hier kontrollieren nach Auskunft des NBER etwa fünfzig Akteure, in etwa 1 Promille aller Miner, mehr als die Hälfte der aktuell verfügbaren Rechenkapazität. Ob sie alle voneinander unabhängig sind oder ob hinter ihnen womöglich eine noch geringere Personenzahl steht, lässt sich nach Aussagen der Verfasser der Studie nicht feststellen.
    Hinter dem dezentral funktionierenden Bitcoin steckt also eine immense Machtkonzentration, die es wenigen Großinvestoren ermöglicht, durch Absprachen gezielt sogenannte „Flash-Crashs“ herbeizuführen.
    Das Prinzip ist einfach: Man wirft als Großanleger oder als Gruppe von Großanlegern eine hohe Zahl von Bitcoin auf den Markt, lässt den Preis abstürzen, kauft sie dann zu Niedrigstpreisen wieder auf, wartet, bis möglichst viele andere Anleger wegen der Trendwende nachziehen, kauft dann mit dem gewonnenen Geld nach – und beginnt das Spiel wieder von vorn.
    Dass man diese Art der Manipulation in einem solchen Ausmaß wie in den vergangenen Tagen treiben kann, ist allein auf die extrem ungleiche Verteilung unter den Bitcoin-Nutzern zurückzuführen, die mit jedem Flash-Crash zunimmt und so von Mal zu Mal zu einer noch größeren Ungleichheit führt.
    Die Turbulenzen machen zumindest eines klar: Auc...
    6 min
  • Verhallte Warnung | Von Roberto De Lapuente
    Nach über einem halben Jahr ist Jens Bergers „Schwarzbuch Corona“ noch brandaktuell — die darin enthaltenen Warnungen stießen auf taube Ohren.

    Ein Kommentar von Roberto De Lapuente.
    Die trojanische Königstochter Kassandra litt unter dem Fluch, dass sie schlimme Katastrophen voraussehen konnte, jedoch niemand ihren Prophezeiungen glaubte. Ähnlich ging und geht es Jens Berger, dem fleißigen und hellsichtigen Redakteur der "Nachdenkseiten". Seit zwei Jahren erleben wir, wie die „Therapie“ schädlicher ist als jene Krankheit, von der alle ständig sprechen. Die Zwischenbilanz, die Jens Berger vor einiger Zeit vorgelegt hat, bleibt leider noch immer aktuell. Berger hat in allem recht behalten, vor allem auch in seiner Vorhersage, die Schwachen in der Gesellschaft würden am stärksten unter den Folgen der Maßnahmen leiden — begleitet von dem devoten Kopfnicken ausgerechnet jener Kraft, die einmal zu ihrem Schutz angetreten war: der sog. „Linken“. Doch recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge. Es lohnt sich, anhand von Jens Bergers scharfsinniger Warnung Bilanz zu ziehen.
    Zugegeben, ich bin sehr spät dran, um über Jens Bergers Buch mit dem Titel „Schwarzbuch Corona“ zu berichten. Mittlerweile ist es ein halbes Jahr alt, wurde mehrfach besprochen. Eigentlich könnte man auch froh sein, es wegzulegen, nie wieder hervorkramen zu müssen, weil sich das Thema erledigt hat. Aber dieser fromme Wunsch wird uns nicht erfüllt. Noch immer reden wir über Lockdowns und Verschärfungen der Maßnahmen, als hätte all das in der jüngsten Vergangenheit keine Wirkung gehabt.
    Ach so, mit Wirkung meine ich jetzt nicht irgendwas medizinisches — ich spreche von den Auswirkungen auf psychischer und auch wirtschaftlicher Ebene. Und genau darum ging es Berger ja in seinem Buch. Es ist keine immunologische Abhandlung, der Autor ist ja auch kein Virologe, er ist Ökonom — und überdies ein Staatsbürger, der sich sorgt. Auch als medizinischer Laie kann man zuweilen feststellen, wenn eine Therapie beziehungsweise die sogenannten Impfstoffe nicht anschlagen oder mehr Schaden verursachen als die Krankheit selbst. Dass diese „Therapieformen“ nach annähernd zwei Jahren Pandemie noch immer angewandt und vehement gefordert werden: Das befremdet aber schon arg.
    Die beste Medizin: Der Lockdown
    Ende letzten Jahres wuchs mal wieder die Angst. So oft wie es in den letzten 22 Monaten auf und ab ging mit der Angst, die dann wieder von etwas Hoffnung abgelöst wurde, das kann man gar nicht mehr mitzählen. Aber Ende 2021 war es wieder so weit. Die Inzidenzen fielen in Deutschland, die Intensivstationen leerten sich deutlich, aber die Gesellschaft sprach öffentlich über einen dringend gebotenen Lockdown. Dabei mischten nicht nur die üblichen Kollapsologen mit, die in den sozialen Netzwerken ihrer klammheimlichen Freude an der Apokalypse frönten, sondern auch Politiker und Journalisten.
    Bis heute ist nicht bewiesen, dass die Lockdowns der Vergangenheit irgendetwas bezweckt haben. Legt man die Wellendiagramme von Schweden und Deutschland aufeinander, ähneln sie einander in weiten Teilen.
    Klar, die absoluten Zahlen sind in Deutschland aufgrund der höheren Einwohnerzahl natürlich höher: Aber dennoch decken sich die Kurven mehr oder weniger. Und das, obgleich es in Schweden keinen Lockdown gab. Zumindest keinen, der sich mit dem deutschen Pendant vergleichen ließe. Deutschland lag Anfang dieses Jahres auf dem zweiten Platz des Covid-19-Strigency-Index, den die University of Oxford erhebt. Strenger als hier geht es also ohnehin kaum noch.
    Dennoch scheint der Lockdown das Patentrezept zu bleiben, die beste Medizin, die man einer am Coronavirus leidenden Gesellschaft verschreiben kann. Zu glauben, dass so ein Wegschluss der Gesellschaft funktioniert, kann nur ein Chemielaborant als sinnvollen Lösungsansatz betrachten. Ein Fachidiot, der von Modellen und Theorie viel,
    10 min
  • Covid-19-Impfstoffe und -Behandlungen: Wir brauchen jetzt die Rohdaten | Von Peter Doshi, Fiona Godlee und Kamran Abbasi
    Ein Standpunkt von Peter Doshi, Fiona Godlee und Kamran Abbasi - aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Bastian Barucker.
    Anmerkung Bastian Barucker: Am 19. Januar verfassten zwei aktuelle Chefredakteure und die ehemalige Chefredakteurin des British Medical Journal, einer der renommiertesten Medizinfachzeitschriften der Welt, ein Editorial zu den Covid-19-Impfstoffen. Dr. Peter Doshi, einer der Verfasser, hatte bereits am 2. November 2021 eine sehr aufschlussreiche Präsentation zur Covid-19-Impfung auf Einladung eines US-Senators gehalten. In dieser hatte er bereits zu mehr “kritischem Denken” aufgefordert und die Wirksamkeit der Impfung stark in Frage gestellt. Im aktuellen Aufruf fordern die 3 Redakteure die sofortige Herausgabe der Rohdaten zu allen Covid-19-Impfstoffen und erinnern vehement daran, dass die Regulierungsbehörden nicht die Pharmaindustrie, die aktuell Milliardengewinne macht, zu schützen hat, sondern die öffentliche Gesundheit. Außerdem wird in ihrem Schreiben deutlich wie intransparent die Zulassungsverfahren ablaufen und wie stark die Hersteller die Hauptverfasser der Zulassungsstudien sind. Ein sehr lesenswerter Brief.
    Die Daten sollten vollständig und unmittelbar für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
    Vor zehn Jahren, mitten in einer anderen Pandemie, wurde in der Zeitschrift "The BMJ" (British Medical Journal) bekannt, dass Regierungen in aller Welt Milliarden für die Beschaffung von antiviralen Grippemitteln ausgegeben hatten, die nachweislich das Risiko von Komplikationen, Krankenhauseinweisungen oder Todesfällen nicht verringern. Die meisten Studien, die die Zulassung und die staatliche Beschaffung von Oseltamivir (Tamiflu) untermauerten, wurden vom Hersteller gesponsert; die meisten waren unveröffentlicht, die veröffentlichten wurden von Autoren verfasst, die vom Hersteller bezahlt wurden, die als Hauptautoren aufgeführten Personen hatten keinen Zugang zu den Rohdaten, und Wissenschaftlern, die für eine unabhängige Analyse Zugang zu den Daten beantragten, wurde der Zugang verweigert (1, 2, 3, 4).
    Die Tamiflu-Saga läutete ein Jahrzehnt ein, in dem die Bedeutung der gemeinsamen Nutzung von Daten aus klinischen Studien in nie dagewesenem Ausmaß betont wurde (5, 6). Öffentliche Kämpfe um Daten von Arzneimittelherstellern (7, 8), Transparenzkampagnen mit Tausenden von Unterschriften (9, 10), verschärfte Anforderungen an die gemeinsame Nutzung von Daten in Fachzeitschriften (11, 12), ausdrückliche Zusagen von Unternehmen zur gemeinsamen Nutzung von Daten (13), neue Internetportale für den Datenzugang (8) und wegweisende Transparenzrichtlinien von Arzneimittelbehörden (14, 15) – all dies versprach eine neue Ära der Datentransparenz.
    Es wurden zwar Fortschritte erzielt, aber eindeutig nicht genug. Die Fehler der letzten Pandemie werden nun wiederholt. Das Gedächtnis ist kurz. Trotz der weltweiten Einführung von Covid-19-Impfstoffen und -Behandlungen sind die anonymisierten Teilnehmerdaten, die den Studien für diese neuen Produkte zugrunde liegen, Ärzten, Forschern und der Öffentlichkeit nach wie vor nicht zugänglich – und das wird wahrscheinlich auch noch jahrelang so bleiben (16). Dies ist bei allen Studien moralisch nicht vertretbar, besonders aber bei solchen, bei denen es um wichtige Eingriffe in die öffentliche Gesundheit geht.
    Unannehmbare Verzögerung
    Die entscheidende Covid-Impfstoffstudie von Pfizer wurde von dem Unternehmen finanziert und von Pfizer-Mitarbeitern konzipiert, durchgeführt, analysiert und verfasst. Das Unternehmen und die Auftragsforschungsinstitute, die die Studie durchgeführt haben, sind im Besitz aller Daten (17). Und Pfizer hat angegeben, dass es erst im Mai 2025, also 24 Monate nach dem primären Abschlussdatum der Studie, das auf ClinicalTrials.gov mit 15. Mai 2023 angegeben ist (NCT04368728), damit beginnen wird, Anfragen nach Studiendaten zu beantworten.
    Der fehlende Zugang zu den Daten ist bei allen Impfstoffher...
    13 min
  • Der erwachende Faschismus | Von Boris Wu
    Die Covid-Pandemie ist eine Strategie der einflussreichsten Kapitalisten zur technokratisch-autoritären Umgestaltung unserer Gesellschaft.
    Ein Standpunkt von Boris Wu. 
    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!
    Oberflächlich betrachtet, kann man Schlafende und Tote leicht verwechseln. Wenn also der Eindruck entstanden sein mag, der deutsche Faschismus sei tot, kann dies trügen. Vielleicht hat er nur geschlafen. Gewalt, Konformismus und der Hass auf Außenseiter sind als Möglichkeit in der menschlichen Psyche angelegt. Und schon lange zeigten sich in der scheinbar so biedermeierlichen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland Risse, die man übersehen konnte, solange man kein direkt Betroffener war. Der Umgang der Menschheit mit der nicht-menschlichen Natur, der Umgang mit Armen — Stichwort: Hartz IV —, Kriege und weltweite Ausbeutung waren Vorzeichen, die deutlich auf eine Tendenz zur Entmenschlichung hingewiesen haben. Die Fassadendemokratie war lange mit der Diktatur schwanger gegangen — und Corona könnte das Signal gewesen sein, mit dem der Geburtsvorgang eingeleitet wurde. Viele uns vertraute Menschen sind bereits zu jenen dumpfen Mitläufern geworden, die sie selbst beim abendlichen Konsum eines Historiendramas aus der Nazizeit verachtet haben. Diesmal aber werden keine Alliierten kommen, um uns aus den Fängen der Despoten zu befreien. Das müssen wir selber tun.





    Ich habe lange versucht zu verstehen, warum die Mehrheit der Deutschen Adolf Hitler folgte, an die Ideologie der Herrenrasse glaubte und den Massenmord an den Juden und all die anderen fürchterlichen Verbrechen unterstützte oder bestenfalls ignorierte. Die Covid-Pandemie hat mir geholfen, besser zu verstehen, wie Faschismus funktioniert, denn wir sind gerade Zeugen einer ähnlichen kollektiven Psychose.
    Paul Kingsnorth schreibt in seinem Artikel The Vaccine Moment, Part One:


    „Covid ist eine Offenbarung. (Covid) hat Risse im sozialen Gefüge aufgedeckt, die schon immer da waren, aber in besseren Zeiten ignoriert werden konnten.“

    Faschismus kommt nicht plötzlich und unerwartet wie ein Blitz aus heiterem Himmel daher oder tritt zufällig durch eine Verkettung unglücklicher Umstände auf. Er ist keine fehlgeleitete Abweichung unserer ansonsten freien, rationalen, modernen Gesellschaft. Dr. Gabor Maté sagt:


    „Auf der politischen Ebene ist der Faschismus einfach die höchste Ausprägung des egoistischen menschlichen Geistes. Aber das ist das Ego in uns allen, und es droht immer wieder zurückzukommen.“

    Faschismus ist ein im Untergrund schwelendes Kontinuum der modernen, entwurzelten menschlichen Psyche, das nur darauf wartet, entflammt zu werden. Ernüchternde Hinweise darauf lieferte uns die Sozialpsychologie des 20. Jahrhunderts mit dem Milgram-Experiment, dem Stanford-Prison-Experiment und dem Konformitätsexperiment von Asch.
    In ihrem Verhältnis zur natürlichen Welt und der hemmungslosen Ausbeutung und Ermordung unserer nichtmenschlichen Mitgeschöpfe ist unsere Kultur schon lange zutiefst faschistisch und letztlich in der Tat selbstmörderisch. In der freien und rationalen modernen Gesellschaft kann nur die „Herrenrasse“ Homo sapiens sapiens Freiheit genießen. Dass unsere Freiheit auf der Unterdrückung, Ausbeutung und Ermordung der natürlichen Welt aufbaut, ist eine Tatsache, die gerne geleugnet oder rationalisiert wird. Leugnung und Rationalisierung von Grausamkeiten sind typische Charakterzüge des Faschismus.
    33 min
  • Der Damm des Covid-Narrativs wird immer löchriger | Von Rainer Rupp
    Ein Kommentar von Rainer Rupp.
    Am Montag, den 17. Januar feuerte das Zentralorgan der westlichen Finanzindustrie „The Wallstreet Journal, (WSJ)“ mit schwerem Geschütz eine Breitseite gegen das offizielle COVID-Narrativ der US-Regierung, das sich nur unwesentlich von dem der deutschen Ampel-Koalition zur Bekämpfung von Omikron unterscheidet. Als Mitglied der WSJ-Redaktion ist anzunehmen, dass die Autorin Allysia Finley, sich mit ihrem Artikel unter dem Titel: „Es lebe die Superimmunität“ und Untertitel „Die Omikron-Welle bietet den meisten Menschen einen wirksamen und dauerhaften Schutz vor Covid“ gründlich gegen die zu erwartenden lautstarken „Fakten-Checker“ der Impflobby von BIG-Pharma abgesichert hat.
    In ihrem Artikel versichert die Autorin, dass Omikron „einem Großteil der Bevölkerung einen stärkeren Schutz gegen neue Varianten und sogar gegen zukünftige Coronaviren geben wird“. Demnach werde „ein normales Leben wieder möglich sein, auch wenn sich das Virus weiter ausbreitet und mutiert.“ Eine Studie (1) aus Südafrika im vergangenen Monat habe ergeben,


    „dass Menschen, die mit Omikron infiziert waren, Antikörper produzierten, die selbst die böse Delta-Variante 4,4 Mal besser neutralisierten als gängige Impfstoffe.“

    Denn die herkömmlichen Impfstoffe samt Boostern würden das Immunsystem eng begrenzt gegen das gleiche Ziel trainieren. Die unzähligen Mutationen von Omikron dagegen stellten eine viel breitere und somit größere Herausforderung für die B- und T-Zellen dar und stärken dadurch die Immunantwort des Körpers gegen vielfältige Coronavarianten. Um eine Analogie zu verwenden, wer immer nur Liegestütz trainiert, ist am Ende weniger stark als der, der auch Klimmzüge macht.
    All dies deute darauf hin, heißt es weiter im Wallstreet Journal,


    „dass eine Infektion mit Omikron wahrscheinlich einen starken und dauerhaften Schutz gegen Covid-19 - und möglicherweise gegen andere Coronaviren - stimuliert, selbst wenn diese virulenter werden."

    Allerdings könnten sich auch in Zukunft Menschen an Corona-Viren anstecken und wie bei der Grippe das Virus übertragen. Aber die meisten Menschen, die sich selbst mit einer virulenteren Variante infizierten, würden leichte oder keine Symptome haben“, soweit der WSJ-Artikel (2).
    Über ein Dutzend weltweit renommierte Institute haben an der wissenschaftlichen Studie in Südafrika mitgearbeitet, denn es ist das Land mit der größten und längsten Omikron-Erfahrung. Auch das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin hat an der Studie teilgenommen. Folglich sollte man annehmen, dass die für die Covid-Bekämpfung sensationellen Ergebnisse nicht nur bis zum Wallstreet Journal vorgedrungen sind, sondern auch deutschen wissenschaftlichen Kreisen bekannt sein dürften, auch denjenigen, die die deutsche Regierung beraten.
    Unerklärlich ist dann allerdings, dass der seltsame "Professor Lauterkrach" von der SPD, der aktuell in Berlin Bundesminister für Gesundheit spielen darf, offensichtlich noch nichts von den bahnbrechenden Forschungsergebnissen aus Südafrika gehört hat. Er beruft sich doch sonst so gerne auf „die Wissenschaft“. Das südafrikanische Forschungsergebnis verspricht nicht weniger als das baldige Ende der Covid-Pandemie dank natürlicher Stärkung unseres Immunsystems durch die hochansteckende, aber milde Omikron-Variante.
    Aber vielleicht hat "Professor Lauterkrach", absichtlich weggehört, weil das Ergebnis nicht nur seine alt-gewachsenen Beziehungen zu BIG-Pharma, sondern auch das Geschäftsmodell seiner SPD-Partei-Sponsoren mit Namen wie „Pfizer/BioNTech“ stört. Zur Erinnerung, der Pharmakonzern hat zum SPD-Parteitag Mitte Dezember letzten Jahres die Partei mit Spenden kräftig unterstützt und im Gegenzug durfte er mit eigenem Ausstellungsstand präsent sein und die Parteitagsdelegierten von der angeblichen Sicherheit und Effizienz seiner Produkte überzeugen.
    16 min

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das denk' ich auch