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Mit Beyond the Wall of Sleep (dt. Jenseits der Mauer des Schlafs) aus dem Jahr 1919 wandelt Lovecraft weiter auf Traumpfaden. Ein Weg, den er schon mit The Tomb, stärker noch mit Polaris eingeschlagen hatte. Auch der ambitionierte Astronom Lovecraft kommt hier noch einmal zu Wort. So erscheint die kurze Geschichte wie eine esoterische Mischung aus Traumfantasie und Sternenkunde. Im Mittelpunkt steht ein primitiver Hinterwäldler, der in einer Traumexistenz über einen ungleich höher gestellten und veredelten Geist verfügt. Was es damit auf sich hat, – und warum wir meinen, dass die enthaltenen guten Ideen nicht immer einwandfrei zünden – erfahrt Ihr im Arkham Insiders Podcast Nr. 102.
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/05/arkhaminsiders-102.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 102 – Beyond the Wall of Sleep
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Polaris, 1918 verfasst, lässt erstmals eine Ahnung davon aufkommen, was Lovecraft mit dem kosmischen Horror vorschwebte: Ein Himmelskörper nimmt Einfluss auf das menschliche Schicksal und entscheidet über Sieg oder Niederlage. Der etwas poetische Stil sowie die an Lord Dunsany erinnernde Atmosphäre der Story lassen an den Einfluss des Letzteren denken. Doch ist es eine bekannte Tatsache, dass Lovecraft erst, nachdem er Polaris zu Papier gebracht hatte, den irischen Schriftsteller „entdeckte“. Ebenso wahr ist es jedoch auch, dass er eben aufgrund von Polaris auf Dunsany hingewiesen wurde. Am Ende kann man bei Beiden jedenfalls Edgar Allan Poe als gemeinsamen Nenner feststellen.
Worüber wir uns sonst noch Gedanken gemacht haben, erfahrt ihr in diesem 101. Podcast der Arkham Insiders. Viel Spaß damit!
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/04/arkhaminsiders-101.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 101 – Polaris
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100. Folge der Arkham Insiders! Statt einer Feier gibt es business as usual. Na ja, fast. Denn es trifft sich doch gut, dass wir uns ausgerechnet in diesem Podcast zwei der ungewöhnlichsten Stories vornehmen, die H. P. Lovecraft je geschrieben hat. Sie gehören wohl auch deswegen zu seinen unbekanntesten, stehen sie doch außerhalb der Weird Fiction-Tradition- oder Klassifizierung (und das, nachdem er schon The Tomb und Dagon zu Papier gebracht hatte).
A Reminiscence of Dr. Samuel Johnson huldigt in einer kleinen, scherzhaften Plauderei einem von Lovecrafts Vorbildern des 18. Jahrhunderts. Dabei tischt er einige Anekdoten auf, die der offiziellen Literaturgeschichte unbekannt sein dürften … Einen ganz anderen Stoff packt Lovecraft in Sweet Ermengarde an. Hier versucht er sich tatsächlich an einer verzwickten Romanze um eine (mehr oder weniger) unschuldige Farmerstochter aus Vermont. Da wir beide Texte ausführlich im Podcast beleuchten, können wir uns hier weitere Worte sparen. Wir sagen nur noch so viel: Lovecraft hatte es faustdick hinter den Ohren!
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/04/arkhaminsiders-100.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 100 – A Reminiscence of Dr. Samuel Johnson und Sweet Ermengarde
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Dagon wird gerne als Prototyp o. ä. sowohl zu The Call of Cthulhu als auch zu The Shadow over Innsmouth angesehen. Tatsächlich skizziert Lovecraft hier erstmals eindrücklich, was ihm als Konzept des sogenannten kosmischen Horrors vorschwebt. Der beschworene Schrecken, der sich so unvermittelt aus dem Meeresboden erhebt, ist schon ganz anderer Natur als noch in der kurz zuvor geschriebenen Erzählung The Tomb.
Gleichwohl liegt die Betonung bei Dagon auf dem Wort Skizze, denn Storyline und Plot sind freilich äußerst dünn. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass das kurze Garn auf einem Traum Lovecrafts basiert: Ganz klar steht die Schilderung eines bestimmten Eindrucks im Vordergrund und weniger eine gut ausgetüftelte, unterhaltsame Erzählung. Was der Faszination, die Dagon ausstrahlt, natürlich keinen Abbruch tut.
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/03/arkhaminsiders-0099.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 99 – Dagon
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9 Jahre – so viel Zeit liegt zwischen „The Alchemist und „The Tomb“, der Erzählung, der sich die Arkham Insiders diesmal zuwenden. Mit „The Tomb“ („Das Grab“) nahm Lovecraft 1917 das Schreiben unheimlicher Phantastik wieder auf, nachdem er sich einige Zeit als Lyriker und Amateurjournalist versucht hatte. Wie wir sehen, ist die Story durchaus mehr als nur ein Achtungserfolg. „The Tomb“ stellt gleich mehrere Weichen, die fortan in Lovecrafts Schaffen bedeutungsvoll sein werden. Trotz ihres Alters von gut 100 Jahren ist „The Tomb“ eine (man verzeihe den Ausdruck) herzerwärmende Erzählung!
Wenn Ihr unter den Stichworten „Drinking Song from the Tomb“ unter YouTube stöbert, werde ihr 2, 3 Versionen des Liedes in zeitgenössischem Gewand finden …
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/03/arkhaminsiders-0098.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 98 – The Tomb
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Wir glauben ja, dass wir mit dem letzten Podcast – Lovecrafts juvenile Schreibversuche – einige Leute überrascht haben. Ganz einfach deswegen, weil diese Sachen doch sehr unbekannt sind. Auch wenn die beiden Geschichten, die wir diesmal besprechen, chronologisch folgerichtig sind – wer hat sie schon auf dem Schirm? Die Rede ist von „The Beast in the Cave“ (1905) sowie „The Alchemist“ (1908). Beide Stories können ebenfalls als Frühwerke angesehen werden, vor allem jedoch die erste. Dennoch: Wir finden hier schon unverkennbar lovecraftsche Züge; Inhalte und Stilmittel, die der Schriftsteller während seines ganzen literarischen Schaffens beibehält bzw. weiterentwickelt. Eben diese Erkenntnis macht die beiden Erzählungen auch heute noch so lesenswert.
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/02/arkhaminsiders-0097.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 97 – The Beast in the Cave und The Alchemist
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Wir haben alle lange auf diesen Zeitpunkt gewartet – nun ist er da: Die Arkham Insiders wenden sich Lovecrafts Erzählungen zu. Schätzungsweise legen wir gleich mit einer Überraschung los, denn seine Jugendwerke aus der Zeit zwischen 1898 und 1902 sind sehr unbekannt. Ob sie von großem literarischen Wert oder Einfluss sind, dass lassen wir dahingestellt. Aber natürlich ist es interessant zu sehen, wie der spätere Meister des Kosmischen Horrors seine Laufbahn begonnen hat … Die Stories, die wir hier unter die Lupe nehmen sind:
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/02/arkhaminsiders-0096.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 96 – Lovecrafts Juvenilia
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Bereits kurz nachdem H. P. Lovecraft verstorben war, begann ein Tauziehen um seinen literarischen Nachlass. In einer Art „letzter Wille“ (genannt „Instructions in Case of Decease“, allerdings kein gültiges Testament) hatte Lovecraft 1936 Robert H. Barlow als seinen literarischen Nachlassverwalter bestimmt. Dieser (nachdem er persönliche Dokumente der Brown-Universität in Providence übergeben hatte) gab den Posten an August Derleth und Donald Wandrei ab, die extra den Verlag Arkham House gründeten, um Lovecrafts Werk in Buchform herauszubringen.
Das erste Ergebnis war 1939 der Sammelband „The Outsider and others“. Fortan betrachteten sich Derleth und Wandrei als diejenigen, die das Copyright auf Lovecrafts literarische Werke besaßen. In welcher Form sie ihre Rechte wahrten und kontrollierten, worauf sich ihre Ansprüche begründeten und noch einiges mehr – all dies erfahrt Ihr in diesem Podcasts, den wir zwischen die Biografie und das Werk geschaltet haben. Ein interessantes, wenn auch verzwicktes Thema, um in das Jahr 2018 zu starten!
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2018/01/arkhaminsiders-0095.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 95 – Lovecrafts literarischer Nachlass
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Auch wenn sich die Arkham Insiders erst im kommenden Jahr Lovecrafts Erzählungen zuwenden – seine Schriftstellerei sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten sind seit jeher Bestandteil unseres Podcasts. Was meinen wir mit den „damit verbundenen Tätigkeiten“? Eben dieser Frage spüren wir in der vorliegenden Episode gezielt nach, die „Lovecraft und das Schreiben“ zum Thema hat.
Welche Umgebung bevorzugte Lovecraft, um sich eine angenehme Schreibatmosphäre zu schaffen? Welches Mobiliar benutzte er und wie sahen seine Arbeitsgeräte – Stift, Papier, Maschine … – aus? Dann interessiert uns natürlich auch der Schreibprozess als solcher. Vielleicht wissen viele Hörer gar nicht, dass Lovecraft sehr genaue Vorstellungen davon hatte – und diese auch mit seinen Brieffreunden und Kunden teilte. Anhand seiner Notizen und variierenden Entwürfe können wir uns teilweise ein gutes Bild davon machen, wie seine Geschichten entstanden.
Mit diesem 5. Weihnachtspodcast beenden wir das Arkham Insiders-Jahr 2017 und sogleich unsere 1. Staffel, in der wir uns (so gut wie) ausschließlich Lovecrafts Biografie gewidmet hatten. Wir bedanken uns bei allen Hörerinnen und Hörern, die uns auf welche Art auch immer unterstützt haben und unterstützten. Frohe Weihnachten und für 2018 alles Gut, Eure Arkham Insiders Mirko und Axel.
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2017/12/arkhaminsiders-0094.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 94 – Merry Christmas, Mr. Lovecraft. Weihnachtsfolge 2017
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An dieser Stelle erlauben wir uns einen Blick zurück, – der natürlich gleichzeitig ein Blick nach vorn ist. Wir sind zwar weit davon entfernt, ein Lebenswerk hinter uns zu haben, aber ein kurzes Luftholen nach 4 Jahren Arkham Insiders sei uns gestattet.
Dass es auch nach Lovecrafts Tod mit den Arkham Insiders weitergehen würde, war ja eh klar. Hier nun also einige Ausblicke, wie wir uns das Ganze für die nächste Zeit denken. Die Episode ist bewusst als zwanglose Plauderei gestaltet und wir behalten uns wie immer kleine Änderungen vor ;).
Also, auf die nächsten 4 Jahre Arkham Insiders!
https://arkhaminsiders.com/wp-content/uploads/2017/11/arkhaminsiders-0093.mp3
Download: Arkham Insiders Folge 93 – Blick zurück und nach vorne
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