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Es ist ja klar, dass alles irgendwann zu einem Ende kommt. Hiermit, mit Folge 92 des Arkham Insiders Podcasts, sind wir am Ende des Lebens von H. P. Lovecraft angekommen. Ein langes Leben ist es bekanntlich nicht gewesen. Dass wir dennoch auf 92 Episoden gekommen sind, liegt natürlich an der Qualität dieses Daseins – das oft mühsam war, das aber auch reich an Begegnungen, Eindrücken und Inspirationen. Dass ein vergleichsweise schmales Werk wie das von Lovecraft so eine posthume Strahlkraft entwickelt hat, das spricht am Ende für diesen Menschen und sein Schriftstellertum.
Noch einmal vielen Dank an alle, die uns bisher in welcher Form auch immer begleitet und uns unterstützt haben. Bleibt dran. Eure Arkham Insiders.
Download: Arkham Insiders Folge 92 – RIP H. P. Lovecraft
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Im letzten Podcast noch Lovecrafts Geburtstag gefeiert … und nun: Das Ende naht. Ja, liebe Insiders, es ist tatsächlich so. Mit der nächsten Episode (92) beschließen wir das Kapitel H. P. Lovecraft. Vielen Dank an alle, die uns bisher begleitet haben. Wir werden weitermachen. Womit, das dürfte treuen Hörerinnen und Hörern des Podcasts klar sein. Allen anderen sei geraten, die Ohren offen zu halten. Bis bald, Eure Arkham Insiders Mirko und Axel
Download: Arkham Insiders Folge 91 – Das Ende naht
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Der 90. Podcast der Arkham Insiders. Mittlerweile sind wir im Jahr 1933 angekommen: Lovecraft bezieht mit Tante Annie ein neues Heim: 66 College Street (heute 65 Prospect). Ein Gebäude ganz nach seinen Vorstellungen, erbaut etwa um 1820. Es wird das letzte Haus sein, das er bewohnt.
Anfang, Mitte der 1930er Jahre ist Lovecraft aber auch zu einer Leitfigur der Weird Fiction geworden und kann schon auf eine kleine aber feine Schar von Anhängern und Kollegen zurückblicken. Vor allem jüngere Schriftsteller trachten danach, in seine Fußstapfen zu treten (prominente Beispiele: Robert Bloch und August Derleth). Von einem seiner jüngsten Freunde ist hier auch die Rede: Robert H. Barlow. Wir berichten von einem legendären Besuch bei Barlow und seiner Familie in Florida im Sommer 1934. Barlow freilich wird uns – als literarischer Nachlassverwalter Lovecrafts – noch einmal gesondert beschäftigen.
Ansonsten bleibt uns noch, wie stets um die Zeit des Jahres, nichts anderes übrig, als einen Geburtstag zu feiern – eine erfreuliche Pflicht, die der Podcast mit sich bringt: Happy Birthday H. P. Lovecraft!
Download: Arkham Insiders Folge 90 – Happy Birthday H. P. Lovecraft 2017
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Lovecrafts Vorliebe für ein wärmeres Klima musste ihn wohl zwangsweise in immer südlichere Gefilde führen. Für manche vielleicht überraschend: Aber tatsächlich bereiste er nicht nur Südstaaten wie Virginia oder Mississippi, sondern sogar das sonnige Florida. Dort spürte er dem Geist der Vergangenheit in einer der ältesten Städte des Landes nach: St. Augustin.
Neben den obligaten Reisen stellen wir aber auch wieder einige von Lovecrafts Geschäftspartnern, Kollegen und Freunden vor. Am interessantesten ist dabei vielleicht der Komponist Harold S. Farnese (1885 – 1945), der 2 Sonette von Lovecraft vertont hat (s. auch Shownotes) und ihn gar für ein Opern-Projekt gewinnen wollte.
Download: Arkham Insiders Folge 89 – Lovecrafts tropische Reisen
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In diesem Podcast werfen wir einen Blick auf Lovecrafts intellektuelle Entwicklung zu Beginn der 1930er Jahre. Dabei ergibt sich eine interessante Mischung aus Oswald Spenglers Der Untergang des Abendlandes, Einstein’scher Relativitätstheorie und der Lehre des spanischen Philosphen George Santayana. Mirko weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass nicht immer ganz klar ist, was und wie viel Lovecraft davon tatsächlich gelesen – und verstanden hat.
Im zweiten Teil des Podcasts beschäftigen wir uns mit neuen Bekanntschaften und Brieffreunden aus jener Zeit. Zu den schillerndsten Personen aus dem Lovecraft-Kreis gehört sicherlich Robert E. Howard, der Erfinder von Conan dem Barbaren. Auch wenn wir schon einige Howard-Impressionen zum Besten geben, fehlt uns an dieser Stelle der Raum, um ganz in die Tiefe und Breite zu gehen. Sprich, wir werden wohl irgendwann noch einmal ein Special zu dem muskelbepackten und hochsensiblen Schriftsteller aus Texas machen.
Download: Arkham Insiders Folge 88 – Lovecraft zwischen George Santayana und Robert E. Howard
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Zugegeben: Lovecrafts Output an Weird Fiction fällt mager aus zwischen den Jahren 1928 und 1930. Er schreibt The Dunwich Horror und The Whisperer in Darkness. Daneben betätigt er sich als Ghostwriter, zum Beispiel für Zealia Brown Reed Bishop (The Mound u. a.).
Doch kann man ihm für den besagen Zeitraum keine Untätigkeit vorwerfen. Denn Lovecraft reist viel – und hält seine Beobachtungen und Erlebnisse in umfangreichen Beschreibungen fest. Diese sogenannten Travelogues schmückt er mit klangvollen, altertümlichen Titeln: An Account of a Trip to the Antient Fairbanks House, in Dedham, and to the Red Horse Tavern in Sudbury, in the Province of the Massachusetts-Bay oder An Account of Charleston, in His MajTY’S Province of South-Carolina.
In diesem Podcast zeichnen wir Lovecrafts Spuren in New York, Virginia, South Carolina, Neuengland bis hinauf nach Kanada nach. Eins wird klar: Mit diesen teils wochenlangen Trips wird einmal mehr die Vorstellung vom „Einsiedler von Providence“ widerlegt. Wie Mirko richtig bemerkt: Das widerlegen nicht wir, sondern das tat Lovecraft selbst. Freilich: Er selbst war auch nicht ganz unschuldig an der Mythenbildung vom „Stubengelehrten“ und „Zimmermenschen“ …
Download: Arkham Insiders Folge 87 – Lovecrafts Travelogues
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Lovecraft findet in Providence nicht nur zu einem produktiven Schreibrythmus zurück. Von hier aus startet er auch einige Exkursionen, die sich ebenfalls inspirierend auf die Schriftstellerei auswirken. Mit wem er 1928 zusammen gearbeitet hat, wo er überall veröffentlicht wurde und wohin er gereist ist – hört Ihr in diesem Podcast.
Download: Arkham Insiders Folge 86 – Lovecraft 1928
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Nach seiner Rückkehr nach Providence stürzt Lovecraft sich mit Feuereifer in die Arbeit. Zwischen 1926 und 1927 entstehen innerhalb weniger Monate Stories, die heutzutage jedem Lovecrafter-Leser ein Begriff sind: Pickman’s Model (September 1926), The Dream-Quest of Unknown Kadath (Januar 1927), The Colour Ouf of Space (März 1927) – um nur drei zu nennen.
Schließlich nimmt er auch seine Reisetätigkeit wieder auf. Allein oder zusammen mit Freunden besucht er die Bundesstaaten Massachusetts, New Hampshire und Vermont. Zwei wichtige Freunde müssen erwähnt werden: August Derleth und Donald Wandrei, die später in ihrem Verlag Arkham House die ersten, richtigen Bücher Lovecrafts herausbringen werden. Beide hatte Lovecraft noch 1926 kennengelernt und zu beiden entstand eine langjährige Beziehung.
Download: Arkham Insiders Folge 85 – Lovecraft im Schreibrausch 1926/1927
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Schneller als geahnt findet sich für Lovecraft eine Lösung, wie er dem ungeliebten New York entfliehen kann. Wahrscheinlich von Familie Long über die desolate Lage ihres Neffen informiert, macht Tante Lillian Lovecraft das Angebot, zurück nach Providence zu kehren. Schon während der Rückkreise kennt seine Begeisterung keine Grenzen mehr. Zuhause angekommen, bessert sich seine allgemeine Laune und höchst zufrieden beginnt er, sein neues Domizil in der Barnes Street einzurichten.
In der Folgezeit hat Lovecraft einen Kreativitätsschub wie niemals zuvor oder danach. Wir sprechen (kurz) einige der Stories an, die er im Sommer und Herbst des Jahres 1926 verfasst. Daneben erwähnen wir weitere Versuche, die allgemeine finanzielle Lage zu verbessern. Uns steht nun eine Zeit bevor, in der wir der Entstehung seines Hauptwerks beiwohnen werden. Providence wird Lovecraft – von Reisen und Kurztrips abgesehen – bis zu seinem Tod nicht mehr verlassen.
Download: Arkham Insiders Folge 84 – Lovecraft zurück in Providence
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Während der Arbeit an dem Essay Supernatural Horror in Literature (Das Grauen in der Literatur) entdeckt Lovecraft den britischen Autor M. R. James. Schnell lernt er das Werk des „Meisters der modernen Gespenstergeschichte“ schätzen und widmet ihm in seiner Arbeit einen langen Absatz. Diese literarische Entdeckung aus dem Jahr 1925 stellt einen der Höhepunkte aus Lovecrafts New Yorker Zeit dar.
Wir wollen daher die Ära nicht beenden, ohne uns nicht in einem eigenen Podcast M. R. James gewidmet zu haben. Dabei stellen wir seinen Lebenslauf kurz vor und werfen einen Blick auf seine Stories, die er zu Lebzeiten in 4 Bänden veröffentlicht hat. Natürlich interessieren uns die Gemeinsamkeiten ebenso wie die Unterschiede zwischen Lovecraft und James. Obwohl letzterer ein geschickter Verfasser der Gruselgeschichte war, fehlte ihm das kosmische Element, wie es für Lovecraft so typisch ist. Dessen ungeachtet hat es die Geschichte Count Magnus in Lovecrafts Liste seiner 10 liebsten unheimlichen Erzählungen geschafft.
Download: Arkham Insiders Folge 83 – Lovecraft und M. R. James
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